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Ständerbauweise

Die Ständerbauweise gilt als Vorläufer der Fachwerkbauweise. Anders als bei der Pfostenbauweise lagert die Holzkonstruktion auf einem Fundament bzw. einer horizontalen Schwelle. Die Länge der tragenden Holzständer und damit auch die Höhe der Konstruktion ist (bzw. war) durch die maximale Stammlänge der verwendeten Bäume begrenzt. Holzständer in regelmäßigen Abständen bilden die Außenwände und sind von der Schwelle bis zum Dach durchgängig. Die Ausführung der Zwischenräume ist flexibel und kann auch mit Glas erfolgen. Zur Aussteifung dienen Auskreuzungen bzw. diagonale Verstrebungen.

Gallerie

Fachwissen zum Thema

Die Blockbauweise gibt es seit tausenden von Jahren. In bewaldeten, alpinen Regionen sind Blockhäuser recht häufig (hier ein Naturstammhaus).

Die Blockbauweise gibt es seit tausenden von Jahren. In bewaldeten, alpinen Regionen sind Blockhäuser recht häufig (hier ein Naturstammhaus).

Holzbausysteme

Blockbauweise

Es handelt sich um eine der ältesten Bauweisen überhaupt: Kant- oder Rundhölzer (Vollholz) werden in horizontalen Lagen zu Wänden gestapelt und an den Ecken durch Versatz kraftschlüssig verbunden.

Stark ausgeprägte Eichenholzbalken bei einem Fachwerkhaus aus Bilkheim (Ende 17. Jhd.)  im Freilichtmuseum Kommern / Nordrhein-Westfalen

Stark ausgeprägte Eichenholzbalken bei einem Fachwerkhaus aus Bilkheim (Ende 17. Jhd.) im Freilichtmuseum Kommern / Nordrhein-Westfalen

Holzbausysteme

Fachwerkbauweise

Viele historische Fachwerkgebäude haben sich über Jahrhunderte erhalten. Welche Kennzeichen sind charakteristisch für die Konstruktion?

Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).

Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).

Einführung

Geschichte des Holzbaus

Nicht nur die Form der Bauteile hat sich gewandelt über die Jahrtausende, auch die Art der Fügung und Kombination mit anderen Materialien ist vielfältig.

Beispiel Skelettbauweise: House of Natural Resources auf dem Campus Hönggerberg der ETH in Zürich (2015)

Beispiel Skelettbauweise: House of Natural Resources auf dem Campus Hönggerberg der ETH in Zürich (2015)

Holzbausysteme

Skelettbauweise

Weil das Tragwerk von der Hülle und dem Innenausbau des Gebäudes weitgehend unabhängig ist - es handelt sich um ein sogenanntes offenes Bausystem - ermöglicht die Skelettbauweise hohe Flexibilität.

Die Holzkonstruktion dieses Wohnhauses ist ein kombinierter Skelett- und Holztafelbau (Baugruppenprojekt 3XGrün in Berlin, 2011; Architektur: IfuH - Institut für urbanen Holzbau, Atelier PK, Roedig Schop Architekten, Rozynski Sturm Architekten).

Die Holzkonstruktion dieses Wohnhauses ist ein kombinierter Skelett- und Holztafelbau (Baugruppenprojekt 3XGrün in Berlin, 2011; Architektur: IfuH - Institut für urbanen Holzbau, Atelier PK, Roedig Schop Architekten, Rozynski Sturm Architekten).

Holzbausysteme

Tafelbau/Rahmenbau

Diese Art der Wandkonstruktion ist in Mitteleuropa weit verbreitet: Sie ist materialeffizient und kann kostengünstig hochwärmedämmend ausgeführt werden.

Bauwerke zum Thema

Die Südseite des Dockhauses, das wie selbstverständlich im Gelände verankert erscheint.

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Wohnen

Dockhaus in Pichicuy

Weit übers Meer lässt dieser Zweitwohnsitz blicken: Auf diagonalen Holzstützen erscheint er leicht, wie selbstverständlich im Gelände verankert.

Auf rund 950 Metern über dem Meer befindet sich die Skigard Hytte.

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Wohnen

Ferienhaus Skigard Hytte in Kvitfjell

Skifahren oder Wandern: Der Rückzugsort auf Stelzen fügt sich mit einer Fassade aus geviertelten Rundhölzern gut in die raue Landschaft.

Die schottischen O’DonnellBrown Architekten haben den Community Classroom als flexibel nutzbares und demontierbares „Klassenzimmer" aus einer einfachen Holzstruktur entwickelt.

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Sonderbauten

The Community Classroom in Glasgow

Ob das Lernen im Freien Vorzüge hat, liegt sicher auch an der Umgebung. Der Prototyp eines Pavillons nach Plänen von O’DonnellBrown Architects ist einfach auf- und abbaubar.

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