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Sichtestrich

Als Sichtestrich wird ein oberflächenfertiger Estrich bezeichnet, der sich ohne einen weiteren Bodenbelag direkt nutzen lässt. Lange nur in der Industrie eingesetzt, findet er heute in fast allen Bereichen des Bauens Anwendung. Die Gründe dafür liegen in seiner Langlebigikeit sowie der hohen Stand-, Verschleiß- und Abriebfestigkeit – vorausgesetzt die Herstellung erfolgt fachgerecht. Dazu können verschiedene Arten von Fließestrichen zum Einsatz kommen. Sie müssen lediglich stabil sein und eine geringe Empfindlichkeit gegen Feuchtigkeit aufweisen.

Sichtestrich kann mit Dämmung und Fußbodenheizung im Verbund oder auf Trennschicht ausgeführt werden. Um Risse zu vermeiden, sollten Fugen vorgesehen werden. Zur Veredelung kann die Oberfläche abschließend geschliffen oder poliert werden. Die Behandlung mit Wachs oder Öl, eine Imprägnierung oder Beschichtungen/Versiegelung mit Polyurethanen bzw. Epoxidharz wirken dem Eindringen von Feuchtigkeit entgegen und verleihen dem Estrich eine seidenmatte bis glänzende Oberfläche.

Als Grundlage für die Konstruktion von Estrichen gelten allgemein die Anforderungen der DIN 18560 Estriche im Bauwesen sowie die DIN EN 13813 Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche. Doch für den Einsatz als Sichtestrich gibt es bisher keine Normen und Richtlinien.

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