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Schallintensität und Schallintensitätspegel

Zur Beschreibung von Schallabstrahlungs- und Schallausbreitungsvorgängen wird neben der Schallleistung auch die Schallintensität I benutzt, die nach
    I = p v [W/m²]
das Produkt aus Schalldruck p [Pa] und Schallschnelle v [m/s] darstellt. Wegen des Zusammenhanges
    p = c0ρ0 • v [Pa]
mit
c0 ρ0 Schallkennimpedanz;
c0 ρ0 ≈ 430 Ns/m³ kann sie aber auch in der Form
    I = p² / c0ρ0 [W/m²]
oder
    I = v² c0ρ0 [W/m²]
angegeben werden. Unter der Voraussetzung einer annähernd gleichmäßigen, ungerichteten Schallabstrahlung ist sie wie folgt mit der Schallleistung W [W] verknüpft:
    I = W / S [W/m²]
S [m²] ist die senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des Schalls durchströmte Hüllfläche, in der Regel eine Kugel- oder Halbkugelfläche, auf der ein mittlerer Schalldruck p vorhanden ist. Bei der Betrachtung der Schnelle ist S eine schallabstrahlende Fläche, die mit einer mittleren Schnelle v schwingt. Unter Bezug auf den Schnellepegel Lv ist der Schallleistungspegel dann
    LW= Lv+ 10 lg S [dB]
Dieser Zusammenhang gilt nur für eine konphas, d.h. kolbenförmig schwingende Fläche.
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