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Bandpassfilter

Ein Bandpassfilter, auch Bandbreitenfilter genannt, ist ein Filter, der nur Signale innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs durchlässt und alle tieferen und höheren Frequenzen dämpft oder sperrt. Es gibt optische, akustische oder elektrische Bandpassfilter. Typische Anwendungen für Bandpassfilter finden sich in der Audio-, Funk- und Messtechnik.

In der Elektronik werden Bandpassfilter meist durch hintereinander geschaltete Hoch- und Tiefpassfilter erzeugt, sodass nur ein bestimmter Frequenzbereich ungehindert passieren kann. Die Kombination zweier Filter, also für hohe und tiefe Frequenzen, hat den Vorteil, dass sie sich gegenseitig nicht beeinflussen und störungsfrei arbeiten können. Die Grenzen des durchgelassenen Bereichs nennt man untere und obere Grenzfrequenz, abgekürzt mit fL (lower cutoff frequency) und fU (upper cutoff frequency). 

Analoge Bandpassfilter arbeiten kontinuierlich. Baulich bestehen sie aus Widerständen, Spulen und Kondensatoren, sowie manchmal aus Verstärkern. Digital erzeugte Filter können hingegen auch in Taktungen arbeiten und somit kurze Filterintervalle ermöglichen.

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