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Bohrschutz, mechanisch

Bohrangriffe auf Schloss, Zylinder und Beschlag können durch folgende Maßnahmen abgewehrt werden:

  • gehärtete Stahlplatten,
  • gehärtete Stahleinlagen,
  • Schlossdecken aus gehärtetem Stahl,
  • gehärtete Zylinder-Arretierplatten,
  • gehärtete Stahlrollen,
  • Stahlkugeln,
  • Hartmetall-Einlagen
  • und Metallkeramik-Einlagen.

Bei Zylindern und Einbausicherungen auch durch Schließkerne in Chrom-Nickel-Legierungen oder (spez. bei Einbausicherungen) in gehärtetem Stahl.
Langschilder und Rosetten bestehen vielfach aus Ganzstahl. Weiterhin finden sich vereinzelt Stahlauflagen (gehärtet) vor den Schließkernen im Beschlag oder – z.B. bei schweren Hangschlössern – im Gehäuse. Oft bestehen Stiftzuhaltungen auch die Befestigungsschrauben (z.B. bei Sicherheits-Schlossdecken) aus gehärtetem Stahl.

Durch diese Maßnahmen sollen Bohrangriffe im Bereich der Tourstifte (Schlossdecke), des Schlossriegels, der Einbausicherung, des Zylinders oder des Beschlages (Kurz/Langschilder, Rosetten) verhindert oder erschwert werden.

Die Produkte der Industrie, die mit Bohrschutz ausgerüstet sind, sind recht unterschiedlich in der Schutzwirkung, daher richtet sich die Auswahl der Produkte jeweils nach der unbedingt erforderlichen Sicherheit am Objekt.

Bildnachweis: Werner Harke, Lambrecht

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