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Blower-Door

Mit dem Blower-Door-Verfahren (auch Differenzdruck-Verfahren genannt) werden Undichtigkeiten in der Gebäudehülle herausgefunden. In die Haustür wird ein abgedichteter Rahmen mit einem Ventilator eingebaut, der einen Überdruck von 50 Pa erzeugt. Durch undichte Konstruktionen dringt Luft nach außen. Mit Rauch können diese undichten Stellen ermittelt werden. Die nachgeführte Luftmenge ist das Maß für die Luftdichtigkeit.

Bei der Niedrigenergiebauweise ist auf eine dichte Gebäudehülle zu achten. Ein zu starker Luftaustausch erhöht die Wärmeverluste und führt zu einer Durchfeuchtung der Konstruktion. Sie sollten eine Luftwechselrate von 1 erreichen, dass heißt, das im Gebäude befindliche Luftvolumen wird bei dem Überdruck von 50 Pa einmal pro Stunde ausgetauscht.

Maßgebliche Norm für die Messung ist die DIN EN 13829 Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden - Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden - Differenzdruckverfahren, zulässige Grenzwerte finden sich in DIN 4108-7 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 7: Luftdichtheit von Gebäuden - Anforderungen, Planungs- und Ausführungsempfehlungen sowie -beispiele und der Energieeinsparverordnung (EnEV).

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Schema freie Lüftung: Luftarten

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Die 13 Wohnhäuser der Effizienzhaus-Plus-Siedlung Hügelshart sind komplett im KfW-55-Standard gebaut. Alle Einheiten wurden mit einer Wärmepumpenheizung und einer PV-Anlage nebst Batteriespeicher versehen. Die Heizungsanlagen sind über ein Internet Service Gateway mit dem jeweiligen Heimnetzwerk im Gebäude verbunden. Projektbeteiligte: BayWa AG, asset bauen wohnen GmbH, BayWa r.e. und Stiebel Eltron.

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Nachhaltigkeit und umweltbewusste Gebäudetechnik

Die Gebäudetechnik sollte nicht nur eine ressourcenschonende Energieerzeugung und eine effiziente Energieverwendung ermöglichen, sondern auch das Wohlbefinden der Nutzer unterstützen.

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