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Brandlast

Die Brandlast (auch Brandbelastung) wird mit q bezeichnet, in kWh/m² angegeben und ist das auf eine bestimmte Grundfläche (z.B. Brandabschnittsfläche in m²) bezogene Wärmepotenzial aller auf ihr vorhandenen brennbaren Stoffe. Sie ergibt sich also aus allen brennbaren Einbauten oder Einrichtungen an und im Gebäude, wie z.B. Fußbödenbeläge, Möbel, Stoffe, Leitungen, Geräte sowie Fassadenelemente wie beispielsweise Wärmedämmverbundsysteme (WDVS).

Die rechnerische Brandbelastung qr ist die mit entsprechenden Koeffizienten modifizierte Brandbelastung q und dient zur Ermittlung der äquivalenten Branddauer (bei gegebener Brandlast bzw. Brandstoffmenge und Brandstoffanordnung). Diese wiederum kann zur Bestimmung der erforderlichen Feuerwiderstandsdauer der Baukonstruktion herangezogen werden. Hierbei ist nicht das spezifische Wärmepotenzial, sondern die zeitabhängige Wärmefreisetzungsrate von primärer Bedeutung.

Nähere Einzelheiten zum Verfahren wie auch zulässige Ausnahmen bei der Berücksichtigung vorhandener brennbarer Stoffe sind in DIN 18230-1 Baulicher Brandschutz im Industriebau - Teil 1: Rechnerisch erforderliche Feuerwiderstandsdauer und in der Industriebaurichtlinie geregelt. Außerdem sind die DIN EN 1991-1-2 Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-2: Allgemeine Einwirkungen - Brandeinwirkungen auf Tragwerke und DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen zu berücksichtigen.

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