Expressionistisches Sichtmauerwerk und Farbenmut im Inneren
Der Backsteinexpressionismus scheint in den
Niederlanden – glücklicherweise – nie so ganz aus der Mode zu
kommen. Eines der jüngeren Beispiele für ein solches Bauwerk ist
das Miller Apartment im Maastrichter Stadtteil Wyckerpoort
aus der Feder des Büros Martens Willems & Humblé Architecten.
Galerie
Das Ensemble von Martens Willems & Humblé Architecten besteht aus zwei zweigeschossigen Reihen von Doppelhäusern und einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring abschließt.
Bild: Arjen Schmitz
01|15
Schmale gemauerte Lisenen brechen die homogene Ziegelhülle in den beiden obersten Geschossen auf und verleihen dem Baukörper Struktur und plastische Tiefe. Das turmartige Bauteil beherbergt das Treppenhaus.
Bild: Arjen Schmitz
02|15
Das Mauerwerk wurde aus rotbraunen, strangepressten Klinkern (Normalformat) im Wilden Verband erstellt und gleichfarbig verfugt. Für die Lisenen wurden übereinanderliegende Binder um eine halbe Steinlänge vorgezogen.
Bild: Arjen Schmitz
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Hinter den großen Fensteröffnungen der langen, zum Ring gelegenen Nordfassade befinden sich nicht etwa die Wohnzimmer, sondern die Hausflure.
Bild: Arjen Schmitz
04|15
Damit die Wohnungen nicht nur von einer Seite Tageslicht erhalten, haben die Wohnungstüren Fenster. Eingebaute, abschließbare Garderobenschränke und Sitzbänke in Smaragdgrün sind praktische Alltagshelfer.
Bild: Arjen Schmitz
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Das eigens angefertigte rote Treppengeländer aus Stahl folgt in seiner Linienführung exakt dem Unterzug der Betontreppe mit ihren verspielt geschwungenen Setzstufen.
Eingekeilt zwischen Bahngleisen, Industriegebiet und der
Autobahn A2 galt Wyckerpoort trotz seiner zentrumsnahen Lage lange
Zeit als wenig attraktiv. Um das Viertel aufzuwerten, die
Lebensqualität zu verbessern und die getrennten Stadtteile wieder
miteinander zu verbinden, beschloss die Stadtverwaltung die
Autobahn in einen unterirdischen Tunnel zu verlegen. Seit 2016
führt sie nun durch den sogenannten Koning-Willem Alexander-Tunnel.
Darüber, entlang des einstigen Straßenverlaufes, wurde eine 2,3
Kilometer lange begrünte Promenade für Fußgänger und Radfahrer
angelegt: De Groene Loper – der grüne Teppich. Im Rahmen
dieses Stadtentwicklungsprojektes entstanden auch zahlreiche
Neubauten; darunter das Miller Apartment.
Vielschichtiges Wohnensemble
Der Name ist etwas irreführend, denn es handelt sich streng
genommen um ein Ensemble unterschiedlicher Bauten: je einer
zweigeschossigen Reihe von Doppelhäusern an der Kolonel
Millerstraat im Osten und der Genreraal Eisenhowerstraat im Westen
sowie einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das
einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring
abschließt. Den Maßstabsprung begründen die Architekt*innen damit,
dass der große Baukörper das Viertel vor dem Lärm der Ringstraße
und der Tunnelöffnung schütze.
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Das Ensemble von Martens Willems & Humblé Architecten besteht aus zwei zweigeschossigen Reihen von Doppelhäusern und einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring abschließt.
Bild: Arjen Schmitz
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Schmale gemauerte Lisenen brechen die homogene Ziegelhülle in den beiden obersten Geschossen auf und verleihen dem Baukörper Struktur und plastische Tiefe. Das turmartige Bauteil beherbergt das Treppenhaus.
Bild: Arjen Schmitz
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Das Mauerwerk wurde aus rotbraunen, strangepressten Klinkern (Normalformat) im Wilden Verband erstellt und gleichfarbig verfugt. Für die Lisenen wurden übereinanderliegende Binder um eine halbe Steinlänge vorgezogen.
Bild: Arjen Schmitz
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Hinter den großen Fensteröffnungen der langen, zum Ring gelegenen Nordfassade befinden sich nicht etwa die Wohnzimmer, sondern die Hausflure.
Bild: Arjen Schmitz
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Damit die Wohnungen nicht nur von einer Seite Tageslicht erhalten, haben die Wohnungstüren Fenster. Eingebaute, abschließbare Garderobenschränke und Sitzbänke in Smaragdgrün sind praktische Alltagshelfer.
Bild: Arjen Schmitz
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Das eigens angefertigte rote Treppengeländer aus Stahl folgt in seiner Linienführung exakt dem Unterzug der Betontreppe mit ihren verspielt geschwungenen Setzstufen.
Da fragt man sich natürlich unwillkürlich, was denn mit den
Bewohner*innen des Hauses sei. Doch auch diese sind durch die kluge
innere Organisation des Gebäudes vom direkten Straßenlärm
abgeschirmt: Hinter den großen Fensteröffnungen der langen, zum
Ring gelegenen Nordfassade befinden sich nicht etwa die Wohnzimmer,
sondern die Hausflure, die die Architekt*innen Wohnstraßen nennen.
Diese sind mit kleinen Bänken neben den Wohnungstüren als
kommunikative Orte gestaltet. Damit die Wohnungen nicht nur von
einer Seite Tageslicht erhalten, haben die Wohnungstüren Fenster.
Und selbst die offenen Wohnküchen besitzen große Fenster, die sie
visuell mit den Wohnstraßen verbinden. Jeder Einheit verfügt
außerdem über einen kleinen Südbalkon.
Galerie
Das Ensemble von Martens Willems & Humblé Architecten besteht aus zwei zweigeschossigen Reihen von Doppelhäusern und einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring abschließt.
Bild: Arjen Schmitz
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Schmale gemauerte Lisenen brechen die homogene Ziegelhülle in den beiden obersten Geschossen auf und verleihen dem Baukörper Struktur und plastische Tiefe. Das turmartige Bauteil beherbergt das Treppenhaus.
Bild: Arjen Schmitz
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Das Mauerwerk wurde aus rotbraunen, strangepressten Klinkern (Normalformat) im Wilden Verband erstellt und gleichfarbig verfugt. Für die Lisenen wurden übereinanderliegende Binder um eine halbe Steinlänge vorgezogen.
Bild: Arjen Schmitz
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Hinter den großen Fensteröffnungen der langen, zum Ring gelegenen Nordfassade befinden sich nicht etwa die Wohnzimmer, sondern die Hausflure.
Bild: Arjen Schmitz
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Damit die Wohnungen nicht nur von einer Seite Tageslicht erhalten, haben die Wohnungstüren Fenster. Eingebaute, abschließbare Garderobenschränke und Sitzbänke in Smaragdgrün sind praktische Alltagshelfer.
Bild: Arjen Schmitz
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Das eigens angefertigte rote Treppengeländer aus Stahl folgt in seiner Linienführung exakt dem Unterzug der Betontreppe mit ihren verspielt geschwungenen Setzstufen.
Schwung erhält der Baukörper durch einen runden, turmähnlichen
Abschluss an der Nordostecke. Dort liegt das Haupttreppenhaus. Von
dieser Seite zeigt sich auch, dass der Riegel einen Höhenversatz
hat und die Dachfläche leicht abgeschrägt ist.
Plastisch gestaltetes Sichtmauerwerk
In der Gestaltung des markanten, dunklen Sichtmauerwerks wird
die Liebe der Architekt*innen zum Detail deutlich: Schmale
gemauerte Lisenen brechen die homogene Ziegelhülle in den beiden
obersten Geschossen auf und verleihen dem Baukörper Struktur und
plastische Tiefe. Am abgetreppten Teil der Stirnseite sind die
Lisenen sogar über die gesamte Höhe ausgebildet. Die aufwendig
gestalteten Bereiche sind zudem oben und unten durch eine Grenadierschicht aus glänzend rot glasierten
Steinen gefasst, die wie Fliesen anmuten und die Gestaltung durch
ihre andersartige Oberfläche um eine haptische Komponente
erweitern. Das Rot der Glasur findet sich auch in den
Fensterrahmen, Türen und Balkongeländern wieder.
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Das Ensemble von Martens Willems & Humblé Architecten besteht aus zwei zweigeschossigen Reihen von Doppelhäusern und einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring abschließt.
Bild: Arjen Schmitz
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Schmale gemauerte Lisenen brechen die homogene Ziegelhülle in den beiden obersten Geschossen auf und verleihen dem Baukörper Struktur und plastische Tiefe. Das turmartige Bauteil beherbergt das Treppenhaus.
Bild: Arjen Schmitz
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Das Mauerwerk wurde aus rotbraunen, strangepressten Klinkern (Normalformat) im Wilden Verband erstellt und gleichfarbig verfugt. Für die Lisenen wurden übereinanderliegende Binder um eine halbe Steinlänge vorgezogen.
Bild: Arjen Schmitz
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Hinter den großen Fensteröffnungen der langen, zum Ring gelegenen Nordfassade befinden sich nicht etwa die Wohnzimmer, sondern die Hausflure.
Bild: Arjen Schmitz
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Damit die Wohnungen nicht nur von einer Seite Tageslicht erhalten, haben die Wohnungstüren Fenster. Eingebaute, abschließbare Garderobenschränke und Sitzbänke in Smaragdgrün sind praktische Alltagshelfer.
Bild: Arjen Schmitz
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Das eigens angefertigte rote Treppengeländer aus Stahl folgt in seiner Linienführung exakt dem Unterzug der Betontreppe mit ihren verspielt geschwungenen Setzstufen.
Das Mauerwerk wurde aus rotbraunen, stranggepressten Klinkern
(Normalformat) im Wilden Verband erstellt und gleichfarbig verfugt,
wodurch die Fläche trotz der changierenden, rauen Oberfläche der
Steine sehr homogen wirkt. Für die Lisenen wurden
übereinanderliegende Binder um eine halbe Steinlänge
vorgezogen.
Farbe und Ausführung des Mauerwerks erinnern nicht zufällig an
den Backsteinexpressionismus der 1920er-Jahre: Als Vorbilder nennen
die Architekt*innen mehrere Beispiele der Amsterdamse School.
Fugen verändern alles
Spannend ist auch der Kontrast zu den Reihenhäusern, deren
Verblendmauerwerk mit den gleichen Klinkern
erstellt wurde – allerdings weiß verfugt. Dadurch entsteht vor
allem aus der Ferne eine völlig andere Farbwirkung der Fassaden.
Dies machte man sich auch zunutze, um den Bereich rund um die
Haustür des Apartmentgebäudes farblich abzusetzen: Hier wechselt
der Mauerwerksverband zu einem Stapelverband und wurde ebenfalls weiß, statt
braun verfugt.
Die Außenwände sind zweischalig und setzen sich aus einer
mineralischen Kerndämmung und einer tragenden Struktur aus
Beton zusammen.
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Das Ensemble von Martens Willems & Humblé Architecten besteht aus zwei zweigeschossigen Reihen von Doppelhäusern und einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring abschließt.
Bild: Arjen Schmitz
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Schmale gemauerte Lisenen brechen die homogene Ziegelhülle in den beiden obersten Geschossen auf und verleihen dem Baukörper Struktur und plastische Tiefe. Das turmartige Bauteil beherbergt das Treppenhaus.
Bild: Arjen Schmitz
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Das Mauerwerk wurde aus rotbraunen, strangepressten Klinkern (Normalformat) im Wilden Verband erstellt und gleichfarbig verfugt. Für die Lisenen wurden übereinanderliegende Binder um eine halbe Steinlänge vorgezogen.
Bild: Arjen Schmitz
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Hinter den großen Fensteröffnungen der langen, zum Ring gelegenen Nordfassade befinden sich nicht etwa die Wohnzimmer, sondern die Hausflure.
Bild: Arjen Schmitz
04|15
Damit die Wohnungen nicht nur von einer Seite Tageslicht erhalten, haben die Wohnungstüren Fenster. Eingebaute, abschließbare Garderobenschränke und Sitzbänke in Smaragdgrün sind praktische Alltagshelfer.
Bild: Arjen Schmitz
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Das eigens angefertigte rote Treppengeländer aus Stahl folgt in seiner Linienführung exakt dem Unterzug der Betontreppe mit ihren verspielt geschwungenen Setzstufen.
Innenräume voller Farbkontraste und raffinierter Details
Im Inneren setzt sich die Detailverliebtheit der Planer*innen
fort: Das eigens angefertigte rote Treppengeländer aus Stahl (das
Rot, dem wir schon draußen begegnet sind) folgt in seiner
Linienführung exakt dem Unterzug der Betontreppe mit ihren
verspielt geschwungenen Setzstufen. Zu dem Rot gesellen sich
apricotfarbene Wandflächen, die in den Wohnstraßen durch Mint- und
Smaragdgrün abgelöst werden. Die kleinen Sitzbänke jeder
Wohneinheit sind in fest verbaute abschließbare Garderobenschränke
integriert – Details, die den Alltag erleichtern. Schön, wenn es
das häufiger gäbe. -sas
Mauerwerk muss zur Übertragung von Kräften mit ausreichender Überbindungen der Steine hergestellt werden. Maßgenaue Steine (vor...
Wilder Verband, hier an der Basilika Santo Stefano in Bologna
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Planungsgrundlagen
Zierverbände
Neben den gebräuchlichen Läufer-, Binder- und Blockverbänden gibt es eine ganze Reihe von Zierverbänden, die bei Sichtmauerwerk...
Bauwerke zum Thema
Das ehemalige Warenhaus befindet sich zwischen Rokin und Kalverstraat in der Amsterdamer Innenstadt. Es wurde 1912 eröffnet und mehrfach erweitert.
Bild: Ossip van Duivenbode, Rotterdam
Industrie/Gewerbe
Zeekr Concept Store in Amsterdam
Immersive LED-Fensterwände und denkmalgerecht restaurierte Schaufenster
mit hochtransparenten, großflächigen und teils gebogenen Verglasungen.
Die Architektur des neuen Parkhauses nach Plänen von gmp greift die für Kiel ortstypische Backsteinbauweise auf und fügt sich so harmonisch in das Hafenareal ein.
Bild: Rainer Taepper, Deggendorf
Sonderbauten
ZOB Parkhaus in Kiel
Der Neubau bietet mehr Stellplätze als der marode Vorgängerbau und gewährt durch das luftige Filtermauerwerk einen Ausblick auf die Stadt und das neu strukturierte Hafenareal.
Zwischen Bahntrasse, kleinteiligen Gewerbestrukturen und heterogener Wohnbebauung ist im Stadtteil Hannover-Burg das Wohnquartier Gretelriede entstanden.
Bild: Blickpunkt Photodesign Bödeker
Wohnen/MFH
Wohnquartier Gretelriede in Hannover
Mauerwerk aus vorkonfektionierten KS-Planelementen
Nach Plänen von BHK Architekten entstanden sieben viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten und zwei Villen.
Bild: palladium.de / Oliver Schuh
Wohnen/MFH
Wohnsiedlung am Triller in Saarbrücken
Vorkonfektionierte Wandbausätze aus Kalksandstein-Planelementen
Das Ensemble von Martens Willems & Humblé Architecten besteht aus zwei zweigeschossigen Reihen von Doppelhäusern und einem fünfgeschossigen Riegel mit 38 Wohneinheiten, der das einstige Arbeiterviertel nach Norden in Richtung Maastricht-Ring abschließt.
Bild: Arjen Schmitz
Wohnen/MFH
Mehrfamilienhaus Miller Apartment in Maastricht
Expressionistisches Sichtmauerwerk und Farbenmut im Inneren
In Bremen-Vegesack entstand ein neues Mischquartier rund um das historische Hartmannstift.
Bild: Olaf Mahlstedt
Wohnen/MFH
Wohnquartier Hartmannstift in Bremen
Vorgefertigte Kalksandstein-Mauertafeln als Rückgrat des Ensembles
Am Rand des neuen Quartiers Les Sciers platzierte die ARGE Perraudin Archiplein Consortium zwei annähernd gleiche Sozialwohnungsbauten mit Blick über Schrebergärten und Felder.
Bild: Leo Fabrizio
Wohnen/MFH
Sozialer Wohnungsbau bei Genf
Anspruchsvoller Wohnraum hinter massivem Kalksteinmauerwerk
Auf dem Areal der ehemaligen Justizvollzugsanstalt in Düsseldorf-Derendorf wurde unter dem Namen Maxfrei ein autofreies Stadtviertel mit 200 Eigentumswohnungen verwirklicht.
Mittelpunkt des neuen Quartiers École Maternelle nach Plänen von ROSA Wirtz Architektur aus Frankfurt ist ein viergeschossiger Riegel in Kalksandsteinbauweise.
Bild: Eibe Sönnecken
Wohnen/MFH
Wohnquartier École Maternelle am Petrisberg in Trier
Mauerwerk aus vorkonfektionierten KS-Planelementen
Das Büro Régis Roudil Architectes entwarf ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten, dessen Außenwände aus massiven Natursteinblöcken bestehen.
Bild: Agathe Rosa – HIGO
Wohnen/MFH
Mehrfamilienhaus Résidence Pèiro in Gignac-la-Nerthe
Wo einst Gerberhäuser das Eyachufer in Balingen säumten und die Stadtmauer den Verlauf der Altstadt markierte, realisierte das Büro nbundm Architekten ein Ensemble aus vier Wohnhäusern.
Bild: Sebastian Schels
Wohnen/MFH
Wohnen am Mühltorplatz in Balingen
Stadtreparatur mit historischer Sensibilität
Das unkonventionelle Mehrfamilienhaus in Prag 6 liegt in einer verkehrsberuhigten Spielstraße in einer gutbügerlichen Umgebung mit einigen Villen und viel Grün drumherum.
Bild: Maxime Delvaux
Wohnen/MFH
Mehrfamilienhaus Okamura in Prag
Ein Labyrinth hinter rohen Backsteinwänden
In Buenos Aires stellte sich das argentinische Architekturbüro Arqtipo gemeinsam mit Paola Castelnuovo der Herausforderung, einen gemeinschaftlichen Wohnkomplex auf einem der schmalen Grundstücken San Martins zu bauen.
Bild: Federico Kulekdjian
Wohnen/MFH
Wohnkomplex YPY 1731 in San Martín
Filigranes Fassadengitter aus Ziegelsteinen
Das 53 Hektar große Neubaugebiet Kronsrode ist in 37 Baufelder gegliedert, auf denen rund 4.000 Wohneinheiten entstehen sollen.
Bild: Olaf Mahlstedt / KS-Original
Wohnen/MFH
Am Grünen Bogen in Hannover
Neue Typologie für das Stadtquartier Kronsrode
Das Wohnquartier nach Plänen von Grabow Zech besteht aus sieben polygonal geformten Baukörpern, zwischen denen sich Gemeinschaftsflächen und viel Grün anordnen.
Bild: Schultheiß Projektentwicklung, Nürnberg
Wohnen/MFH
Wohnquartier Krügelpark in Stein
Klimaresilient mit Kalksandsteinmauerwerk
Was nach außen wie ein gewachsenes Konglomerat unterschiedlicher Häuser wirkt, ist tatsächlich ein zusammenhängender Gebäudekomplex, den das Büro Shift architecture urbanism gemeinsam mit den Kreativagenturen Synchroon und staat Amsterdam für das neue Quartier entworfen hat.
Bild: René de Wit
Wohnen/MFH
Wohnkomplex Domus Houthaven in Amsterdam
Buntes Klinkerensemble zwischen Hafen und Stadtzentrum
Nahe der Südküste Ibizas setzt das Mehrfamilienhaus des katalanischen Architekturbüros Peris + Toral neue Maßstäbe für den sozialen Wohnungsbau.
Bild: José Hevia
Wohnen/MFH
Sozialer Wohnungsbau auf Ibiza
Sichtmauerwerk aus gepressten Lehmsteinen
Das Grundstück liegt an der Schnittstelle zwischen einer Wohnsiedlung aus den 1950er-Jahren, einer Blockrandbebauung und Ein- und Zweifamilienhäusern.
Bild: Stephanie Brinkkoetter, Hamburg
Wohnen/MFH
Drei Schwestern in Hamburg-Harburg
Aluminium-Vorhangfassade auf Kalksandstein-Mauerwerk
Das Vitalquartier an der Seelhorst im Süden von Hannover ist ein großflächiges, neues Quartier mit Fokus auf Gemeinschaft und Inklusion.
Bild: Daniel Sumesgutner, Hamburg
Wohnen/MFH
Vitalquartier an der Seelhorst in Hannover
Inklusives Wohnensemble aus Kalksandsteinmauerwerk
Die 2022 fertiggestellten Krausenhöfe in der bevölkerungsreichen Südstadt sind ein Beispiel für gelungene horizontale Nachverdichtung.
Bild: Jörg Hempel | KS-Original, Hannover
Wohnen/MFH
Krausenhöfe in Hannover
Aus Parkplatz wird Wohnquartier – Horizontale Nachverdichtung in der Südstadt
Das zweigeschossige Gebäude besteht aus drei Häuschen und soll vier ehemals obdachlosen oder inhaftierten Menschen einen Wohnraum zur Resolzialisierung bieten.
Bild: Pieter Frans Gerda Geerts, Antwerpen
Wohnen/MFH
RDS Community Housing in Schoten
Gemeinschaftliches und gesundes Wohnen hinter Holz und Ziegeln
Nach einem städtebaulichen Rahmenplan entstand auf 19.000 m² zwischen Bundesstraße und Shoppingcenter in der Dorfsiedlung Weil ein neues Quartier für rund 500 Bewohnerinnen und Bewohner.
Bild: palladium.de / KS-Original, Hannover
Wohnen/MFH
Wohnsiedlung Salucci-Höfe in Esslingen
Erhöhter Schallschutz mit Kalksandstein-Wänden
Insgesamt drei Sozialwohnungsbauten aus dem lokalen Marès-Stein hat das Balearische Institut für Wohnungswesen IBAVI realisiert. Die zwei Riegel rechts im Bild entstanden in der zweiten Bauphase.
Bild: Milena Villalba, Valencia
Wohnen/MFH
Sozialwohnungsbauten Salvador Espriu II in Palma de Mallorca
Zweischaliges Mauerwerk aus regional abgebauten Marès-Steinen
Das Team des Balearischen Instituts für Wohnungswesen entwirft regelmäßig kleine Sozialwohnungsbau-Projekte, um neue Baumethoden und Materialien zu testen – eines davon ist Mehrfamilienhaus Salvador Espriu in der Peripherie von Palma.
Bild: Jose Hevia, Barcelona
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Sozialwohnungsbau Salvador Espriu I in Palma de Mallorca
Tragendes Mauerwerk aus regional abgebauten Marès-Steinen
Den Wettbewerb für das Geschosswohnungshaus auf Cluster 3 entschied das Architekturbüro pk nord Blencke Knoll aus Hannover für sich.
Bild: Julian Martitz
Wohnen/MFH
Quartier Buchholzer Grün in Hannover
Neues Wohnen hinter Kalksandstein-Planelementen
Das Architekturbüro Spiekermann hat ein bestehendes Einfamilienhaus mit einer Aufstockung erweitert, deren kleinteilige Kubatur auf den dörflichen Kontext reagiert.
Bild: Frank Vinken, Düsseldorf
Wohnen/MFH
Aufstockung eines Wohnhauses in Beelen
Hybridbauweise aus Kalksandstein und Holz
Das Domizil nach dem Entwurf des Londoner Architekturbüros Cottrell & Vermeulen befindet sich im Dorf Takaungu Creek nahe der kenianischen Stadt Kilifi an der Küste des Indischen Ozeans.
Bild: Norbert Rottcher, Kenia
Wohnen/MFH
Wohnhaus bei Kilifi
Rustikales Korallenstein-Mauerwerk mit dicken Fugen
Die Ahaus Baugesellschaft hat auf einer 4.000 m2 großen Grundstücksfläche fünf Häuser mit altersgerechten Wohnungen errichten lassen.
Der Solitär Hulsbergspitze nach Plänen von Wirth Architekten steht inmitten gründerzeitlicher Bauten und großmaßstäblicher Nachkriegsbebauung in der östlichen Bremer Vorstadt.
Bild: Caspar Sessler, Bremen
Wohnen/MFH
Wohn- und Geschäftshaus in Bremen
Kalksandstein und Klinkerriemchen
Das Gebäude bildet das Ende einer Reihe von dreigeschossigen Stadthäusern und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts für eine Brauerei errichtet, wovon noch heute ein Schriftzug an der verputzten Straßenfassade kündet.
Bild: Erbar Mattes, London / Simon Menges, Berlin
Wohnen/MFH
Umbau eines Wohnhauses in London
Verwitterte Klinker imitieren
Von der nördlich gelegenen Zurzacherstrasse aus, betritt man die Wohnanlage über einen Hof mit Pergola und Springbrunnen.
Bild: Roland Bernath, Zürich
Wohnen/MFH
Genossenschaftlicher Wohnungsbau in Brugg
Tragendes Ziegelmauerwerk mit Klinker-Verblendern
In Gorbitz, einem Stadtteil im Westen von Dresden, hat die Eisenbahner Wohnungsbaugenossenschaft Dresden EWG gemeinsam mit der Architektur- und Ingenieursgemeinschaft IGC 15 fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser in Kalksandsteinbauweise errichten lassen.
Bild: Oliver Schuh | palladium.de; KS-Original, Hannover
Wohnen/MFH
Mehrfamilienhaussiedlung Kräuterterrassen in Dresden
Kalksandsteinwände für hohen Wohnkomfort
Inmitten der Lübecker Altstadt entstand ein Neubau nach Plänen von Anne Hangebruch Mark Ammann Architekten, der sich gestalterisch an der historischen Bebauung der Hansestadt orientiert.
Bild: Maximilian Meisse, Berlin
Wohnen/MFH
Wohn- und Geschäftshaus in Lübeck
Altes Gewand für neue Räume
Für das neue ConstantinQuartier entwarf das Hamburger Büro LRW Architekten zwei freistehende, drei- bis fünf-geschossige Gebäude mit rotem Verblendmauerwerk und einer Tragstruktur aus Kalksandstein.
Bild: Ulrich Hoppe, Hamburg
Wohnen/MFH
Wohnbebauung ConstantinQuartier in Hannover
Tragendes Hintermauerwerk aus Kalksandstein
Baur & Latsch entwarfen sieben unterschiedlich große, versetzt angeordnete Mehrfamilienhäuser mit flach geneigten Satteldächern, Rundbögen und geschlämmter Klinkerriemchenfassade.
Bild: Sebastian Schels, München
Wohnen/MFH
Wohnhäuser am Verna-Park in Rüsselsheim
Kalksandstein und Riemchen im Wilden Verband
Das ehemalige Studentenwohnheim aus den 1960er-Jahren mit seinen kleinteiligen Grundrissen wurde nach Plänen von Architekten Spiekermann vollständig entkernt und in drei großzügige, helle Wohneinheiten verwandelt.
Bild: Frank Vinken, Düsseldorf
Wohnen/MFH
Umnutzung zum Mehrfamilienhaus in Münster
Kalksandsteine ertüchtigen die Tragstruktur des entkernten Altbaus
Der L-förmige Neubau nach Plänen von ASP Architekten Schneider Meyer Partnerschaft setzt die bestehende Blockrandbebauung fort.
Bild: Olaf Mahlstedt, Hannover
Wohnen/MFH
Mikroapartments in Hannover
Reduzierte Wohnfläche ohne Komforteinbußen
Avenier Cornejo Architectes planten die drei jüngsten Wohnbauten auf dem ehemaligen Industrieareal Grands Moulins de Pantin im Großraum Paris.
Bild: Renou Schnepp, Berlin/ Paris
Wohnen/MFH
Drei Sozialwohnungsbauten in Pantin
In Backstein gehülltes Ensemble auf ehemaligem Industrieareal
Das Gebäude besetzt eine Stelle innerhalb der dichten Blockrandbebauung, die Großteils aus der Haussmann'schen Ära im 19. Jahrhundert stammt.
Bild: Maxime Delavaux, Brüssel
Wohnen/MFH
Sozialer Wohnungsbau in Paris
Tragendes Natursteinmauerwerk mit guter Ökobilanz
Die Wohnsiedlung Horasbrücke in Fulda entstand nach einem Entwurf der Architekten Sturm und Wartzeck aus Dipperz.
Bild: Wolfgang Fallier, Poppenhausen
Wohnen/MFH
Wohnsiedlung Horasbrücke in Fulda
Sieben Wohnungstypen geschickt verzahnt
Auf der Rostocker Holzhalbinsel entstand direkt am Wasser ein neues Wohnquartier nach Plänen von Tchoban Voss Architekten
Bild: Hans-Jürgen Landes, Dortmund
Wohnen/MFH
Wohnanlage Holzhalbinsel in Rostock
Wärmedämmverbundsystem mit Wasserstrichriemchen
Gemäß dem Wunsch nach einem Doppelhaus, das im Stadtraum eine Einheit bildet, schufen die Architekten von stpmj das Masonry House im südkoreanischen Suwon
Die Fassade des Hauses an einer schmalen Seitenstraße kennzeichnet ein sechs Zentimeter starkes, einschaliges Mauerwerk aus Screen Blocks
Bild: Hiroyuki Oki, Ðà Nång
Wohnen/MFH
Apartmenthaus in Ho-Chi-Minh-Stadt
Außenwand aus Breeze Blocks zur Klimaregulierung
Die drei Wohnhäuser, die Architekt Clemens Kirsch auf dem Baufeld D22 der Seestadt Aspern geplant hat, sind für unterschiedliche Nutzergruppen konzipiert
Bild: Hertha Hurnaus, Wien
Wohnen/MFH
Drei Wohngebäude in Wien
Einschaliges Mauerwerk aus hochwärmegedämmten Ziegeln
Der Wohnkomplex Cubic Houses entstand im neuen Stadtquartier Ørestad Syd nach Plänen von ADEPT
Bild: Rasmus Hjortshøj, Coast Studio, Kopenhagen
Wohnen/MFH
Cubic Houses in Kopenhagen
Vorgefertigte Vorsatzschale mit Klinkerriemchen
Der 120 Meter lange Baukörper nach Entwürfen von Eyrich-Hertweck Architekten wurde in zwei Bauabschnitten errichtet
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
Wohnen/MFH
Wohnblock Tetris in Berlin
Einschalige Außenwand ohne zusätzliche Wärmedämmung
MMZ Architekten und Ingenieure entwarfen die Wohnanlage Corte Salvati mit 51 Mietwohnungen
Bild: Jörg Hempel, Aachen
Wohnen/MFH
Wohnanlage Corte Salvati in Freising
Verblendmauerwerk im WIlden Verband
Um sich an die Nachbarbebauung anzupassen, erscheint das Mehrgenerationenhaus zur Kirchgasse wie drei kleine Solitäre
Bild: Detlef Podehl, Dortmund
Wohnen/MFH
Mehrgenerationenhaus in Bergisch Gladbach
Klinkerriemchen im Kreuzfugenverband
Das Wohnhaus im Innenhof in Berlin-Prenzlauer Berg berherbergt zwei Wohneinheiten
Bild: Simon Menges, Berlin
Wohnen/MFH
Wohnhaus in Berlin
Fassaden und Dachflächen mit sandfarbenem Verblendmauerwerk
In Berlin-Mitte ist ein neues Wohn- und Geschäftshaus nach Plänen von nps tchoban voss entstanden
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
Wohnen/MFH
Wohn- und Geschäftshaus in Berlin
Verblendmauerwerk und Betonfertigteile
Die drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 23 Wohnungen gruppieren sich um einen Innenhof
Bild: Marcelo Villada Ortiz, Bellinzona
Wohnen/MFH
Wohnensemble Le Stelle di Locarno
Vorfabrizierte Fassadenmodule aus Klinkern
Unten in den Häusern befinden sich die Studios, die oberen zwei Geschosse beherbergen die Wohnungen
Bild: Jack Hobhouse, London
Wohnen/MFH
Wohn- und Studioensemble Foundry Mews in London
Zweischalige Außenwände mit plastischen Zierverbänden
Das Gebäude mit 29 Wohnungen setzt sich aus zwei Teilen zusammen, ein gemeinsamer Dachgarten steht allen Bewohnern zur Verfügung
Bild: Luc Boegly, Paris
Wohnen/MFH
Wohnblock Le Candide in Vitry-sur-Seine
Sichtmauerwerk im Waalformat und Balkonbrüstungen aus Weidengeflecht
Blick von der Metro-Station auf den Häuserblock
Bild: Luuk Kramer, Amsterdam
Wohnen/MFH
Häuserblock De Kameleon in Amsterdam
Vorgefertigte Ziegelelemente mit grün-gelblich engobierten Oberflächen
Insgesamt 85 Eigentumswohnungen entstanden im Gebäudeensemble Parkside One des Quartiers Belsenpark