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Frequenzbewertung

Das menschliche Gehör ist für manche Frequenzbereiche empfindsamer als für andere. Um bei der Messung von Geräuschen den Frequenzgang des menschlichen Gehörs zu berücksichtigen, wird die sogenannte Frequenzbewertung durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Messgrößen durch einen bewertenden Filter gewichtet werden, um den Zusammenhang von Pegelangaben und empfundener Lautstärke zu verbessern.

Für Luftschallsignale wurden vier verschiedene Bewertungskurven entwickelt: A-, B-, C- und D-Bewertung. In der Praxis sowie in Gesetzen und Verordnungen, z. B. zum Lärmschutz, wird fast ausschließlich die A-Bewertungskurve verwendet. Bei hohen Schalldruckpegeln und zur stärkeren Berücksichtigung tieffrequenter Geräuschanteile kommt auch die C-Bewertung zum Einsatz. Die B- und D-Bewertungskurven werden in der Regel nicht mehr verwendet.

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Fachwissen zum Thema

Kurven gleicher Lautstärke – Zusammenhang zwischen Lautstärkepegel und Schalldruckpegel in Abhängigkeit von der Frequenz für Sinustöne im freien Schallfeld

Kurven gleicher Lautstärke – Zusammenhang zwischen Lautstärkepegel und Schalldruckpegel in Abhängigkeit von der Frequenz für Sinustöne im freien Schallfeld

Schall/​Lärm

Lautstärke

Innerhalb der Grenzen des Hörbereichs von 16 Hz bis 20 kHz ist die Empfindlichkeit des Gehörs abhängig von Frequenzen. Das...

Grundlagen

Wahrnehmung und Einflussfaktoren

Das menschliche Gehörsystem ist für einen enormen Bereich physikalischer Intensitäten empfänglich. An der absoluten Schwelle ist...

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