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Gefährdungsbeurteilung

Welche Gefahren gibt es, wie ist diesen zu begegnen? Eine Gefährdungsbeurteilung gehört zum vorbeugenden Brandschutz. Gemeint ist ein systematisches Verfahren zur Analyse und Bewertung potenzieller Brandrisiken in Gebäuden oder Arbeitsstätten. Gefahren sollen frühzeitig erkannt, Schutzmaßnahmen geplant und Brandrisiken samt ihrer Auswirkungen minimiert werden. Die Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung bilden gesetzliche Vorgaben, technische Regeln und spezifische Brandschutzkonzepte, angepasst an die baulichen, betrieblichen und organisatorischen Gegebenheiten.

Betrachtet werden verschiedene Faktoren: die Nutzungsart eines Gebäudes, vorhandene Brandlasten, mögliche Zündquellen, die Wirksamkeit bestehender Schutzmaßnahmen wie Feuerlöscheinrichtungen oder Flucht- und Rettungswege. Auch organisatorische Aspekte, z.B. das Verhalten der Beschäftigten oder die Wirksamkeit von Notfallplänen, fließen in die Bewertung mit ein.

Kernziel sind präventive Maßnahmen, die das Brandrisiko reduzieren und im Ernstfall eine sichere Evakuierung sowie eine effiziente Brandbekämpfung ermöglichen. Die Gefährdungsbeurteilung ist als Prozess zu verstehen, der regelmäßig überprüft und an veränderte Bedingungen angepasst werden muss.

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Labore verlangen meist eine definierte Atmosphäre aus Parametern wie Temperatur, Feuchte und Druck (Abb.: Labor mit Zellkultivierung im biopharmazeutischen Prozess).

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