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Girlanden-Effekt

Beim sogenannten Girlanden-Effekt handelt es sich um einen typischen Fall eines schädlichen Migrationsvorganges aus einem ungeeigneten Verglasungsdichtstoff im Kontakt zum Isolierglas-Randverbund: Durch einen unverträglichen Kontakt der Isolierglasdichtstoffe treten migrationsfähige Stoffe in den Randverbund ein; diese werden durch die zweite Dichtstufe des Isolierglases bis an das Abstandshalterprofil herangeführt.

Gelangen die migrationsfähigen Stoffe bis an die Grenzfläche zwischen Glasoberfläche und Abstandhalterprofil, können sie dort die Haftung der Primärdichtstufe negativ beeinflussen. Infolge von Temperatur- und Luftdruckschwankungen resultieren sogenannte Pumpbewegungen im Isolierglas, sodass das Abstandhalterprofil auf einem „Schmierfilm“ aus Ölen, Weichmachern und/oder Extendern in den Scheibenzwischenraum gleitet. Aufgrund der optischen Ausprägung des Schadensbildes wird dann vom Girlanden-Effekt gesprochen. Der Effekt ist insbesondere aus dem Bereich thermoplastischer Abstandshalter (TPS) bekannt.

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Fachwissen zum Thema

Dreifach-Isolierverglasung kam im Überkopfbereich und für die Fassaden der VHV-Versicherung in Hannover zum Einsatz.

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Funktionsgläser

Isolierglas

Isolierverglasungen sind aus der heutigen Architekturpraxis nicht mehr wegzudenken. Was sind ihre Eigenschaften, welche Anforderungen müssen sie erfüllen und welche Rolle spielen Randverbund und Scheibenzwischenraum?

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