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Rinde

Bei Bäumen macht die Rinde je nach Art etwa 10 bis 20 % der Masse aus. So fallen jedes Jahr weltweit mehrere Millionen Tonnen bei der Holzverarbeitung an. Bisher findet Baumrinde jedoch nur begrenzt Verwendung: Als Rindenmulch oder zu Humus kompostiert, wird sie im Gartenbau verwendet. Außerdem wird sie zur Heizwärmeerzeugung verbrannt. Gerade die Verbrennung ist jedoch aufgrund des hohen Feuchtegehalts und diverser anderer Inhaltsstoffe problematisch.

Dabei gehört die Rinde zu jenen Rohstoffen, die bereits in der Pflanze gewachsene vorteilhafte Eigenschaften besitzen. Sie schützt das sensible Kambium, also die Wachstumsschicht des Baumstamms, vor mechanischen Einflüssen ebenso wie vor Frost, Hitze, Bränden und verschiedenen Schadorganismen. Insbesondere für Dämmstoffe verfügt sie daher über vorzügliche Qualitäten wie eine geringe Dichte, gute thermische und akustische Isolationseigenschaften und schlechte Entflammbarkeit. Geschüttet, zu Pellets gepresst oder mit naturbasierten Klebstoffen zu Platten verarbeitet, ist Rinde zudem recyclebar – ein entscheidender Vorteil gegenüber konventionellen Dämmstoffen wie zum Beispiel expandiertem und extrudiertem Polystyrol oder Glasfaser, die sich nur begrenzt oder unter hohem Energieeinsatz wiederverwenden lassen.

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