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Windrispen

Windrispen dienen zur Aussteifung in Längsrichtung beim Sparrendach. Diese Aussteifung liegt immer in den Dachflächen. Herkömmlicherweise geschieht dies über diagonal unter die Sparren genagelte Bretter. Durch den verstärkten Ausbau der Dächer werden heutzutage vermehrt Rispenbänder aus verzinktem, gelochten Stahl eingesetzt, die oberhalb der Sparren angebracht werden.

Da die Auslegung des Materials nur Zugbeanspruchungen zulässt, müssen Windrispen über Kreuz angeordnet werden, bei größeren Dachflächen werden mehrere solcher Aussteifungsverbände vorgesehen. Anstelle von Windrispen können auch großformatige Platten (Wärmedämmplatten/ Unterdachmaterial) die Aussteifung der Dachflächen übernehmen.

Im oberen Bild wird nur die Wirkungsweise der Windrispenbänder auf Zug dargestellt. Die notwendige Konstruktion auf Druck (z. B. die Firstpfette, oder entsprechende Bohlen an beiden Dachflächen im oberen Bereich) wurde nicht eingezeichnet. In einigen Fällen kann auch die Dachlattung diese Aufgabe übernehmen.

Quelle: Frick/Knöll/Neumann/Weinbrenner: Baukonstruktionslehre, Stuttgart 2001

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