Glossar

Mehr als 4000 Begriffserklärungen

  1. A
  2. B
  3. C
  4. D
  5. E
  6. F
  7. G
  8. H
  9. I
  10. J
  11. K
  12. L
  13. M
  14. N
  15. O
  16. P
  17. Q
  18. R
  19. S
  20. T
  21. U
  22. V
  23. W
  24. X
  25. Y
  26. Z

Weber-Fechner-Gesetz

Der Mensch ist in seiner Umgebung ständig einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt – in erster Linie durch Schall und Licht. Diese Komponenten spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit, aber auch für die bauphysikalische Beurteilung von Planungen im Innen- und Außenraum.

Mit steigender objektiver Intensität eines Reizes steigt jedoch die subjektive Wahrnehmung des Menschen nicht in gleichem Maße – also linear – an. Dies entdeckten die Wissenschaftler E.H. Weber und G.T. Fechner. Das Weber-Fechner-Gesetz (auch Fechnersches Gesetz oder psychophysisches Grundgesetz genannt) definiert die subjektiv empfundene Reizintensität E proportional zum Logarithmus der Intensität des physikalischen Reizes R:

E = c x log (R/R0)

mit R0 = Integrationskonstante (Schwellenreiz); c = reizabhängiger Faktor

Das bedeutet vereinfacht, dass eine steigende objektive (messbare) Reizintensität eine deutliche zunehmende subjektive Wahrnehmung bewirkt – z.B. je höher die Einwirkung durch Schall, desto empfindlicher reagiert der Mensch darauf.

Gallerie

Fachwissen zum Thema

Die individuelle Schallerfahrung ist eng an das eigene Hörempfinden geknüpft. Sie umfasst Kommunikation, unterschiedliche Tonhöhen, Musik, Geräusche, Lärm und geht darüber hinaus: Wir können sogar „hören“, ob wir uns in einem Raum oder im Freien befinden.

Die individuelle Schallerfahrung ist eng an das eigene Hörempfinden geknüpft. Sie umfasst Kommunikation, unterschiedliche Tonhöhen, Musik, Geräusche, Lärm und geht darüber hinaus: Wir können sogar „hören“, ob wir uns in einem Raum oder im Freien befinden.

Schallschutz

Akustische Begriffe: Was ist Schall?

Wie nehmen wir Schall wahr und wie breitet dieser sich aus? Das ist wesentlich für die Gestaltung von Räumen.

„Hörsamkeit” ist ein Begriff aus der Bauphysik. Er beschreibt die akustische Qualität eines Raums mit dem Ziel der Sicherstellung der Sprachkommunikation oder der Eignung für musikalische Darbietungen.

„Hörsamkeit” ist ein Begriff aus der Bauphysik. Er beschreibt die akustische Qualität eines Raums mit dem Ziel der Sicherstellung der Sprachkommunikation oder der Eignung für musikalische Darbietungen.

Schallschutz

Raumakustische Planung

Vorrangig für die Sprachkommunikation ausgelegt sind die Anforderungen und Empfehlungen der Norm DIN 18041: Hörsamkeit in Räumen.

Das tatsächliche Schalldämm-Maß eingebauter Fenster hängt ab von der Schalldämmung der Verglasung, der Schalldämmung des Rahmens, der Qualität des Einbaus und der Schalldämmung weiterer Bauteile wie integrierter Lüftungssysteme oder Rollladenkästen.

Das tatsächliche Schalldämm-Maß eingebauter Fenster hängt ab von der Schalldämmung der Verglasung, der Schalldämmung des Rahmens, der Qualität des Einbaus und der Schalldämmung weiterer Bauteile wie integrierter Lüftungssysteme oder Rollladenkästen.

Schallschutz

Schutz gegen Außenlärm

Im Regelfall ist die Schalldämmung der Außenwand deutlich höher als die der eingebauten Elemente. Unbedingt zu vermeiden sind nicht plangemäße Fugen oder ungeeignete Lüftungssysteme.

Wandöffnung für die Heizkreisverteilung einer Flächenheizung in einem Einfamilienhaus

Wandöffnung für die Heizkreisverteilung einer Flächenheizung in einem Einfamilienhaus

Schallschutz

Schutz gegen Lärm im eigenen Wohnbereich

In die Norm DIN 4109-1:2018 wurden für den eigenen Wohn- und Arbeitsbereich Anforderungswerte aufgenommen, die für fest installierte technische Schallquellen gelten.

Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de

Baunetz Wissen Boden sponsored by:
Deutsche FOAMGLAS®  | www.foamglas.com
Zur Glossar Übersicht

252 Einträge