Wärmeexplosion
Problematisch wird es, wenn sich die Wärme im Inneren ansammelt. Dann steigt die Temperatur an, wodurch die Reaktion schneller abläuft und noch mehr Wärme produziert. Dieser sich selbst verstärkende Effekt führt dazu, dass die Temperatur immer schneller steigt und schließlich außer Kontrolle gerät – man spricht von einem „thermischen Durchgehen“.
Eine Wärmeexplosion ist damit zunächst ein innerer Prozess der unkontrollierten Aufheizung. Erst wenn dabei eine ausreichend hohe Temperatur erreicht wird, kann es zur Selbstentzündung kommen, also zu einem sichtbaren Brand ohne äußere Zündquelle. Der Unterschied liegt somit darin, dass die Wärmeexplosion den Weg dorthin beschreibt, während die Selbstentzündung das eigentliche Entzünden des Materials bezeichnet.
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