Mehrgenerationenhaus in den Niederlanden
Wände aus Eichenholz treffen auf einen hellgrauen Betonboden
In den Niederlanden hat das Planungsbüro i29 Architects ein bestehendes Einfamilienhaus um ein zweites Gebäude ergänzt. Entworfen für die älteren Bewohner*innen der Familie, fügt es sich harmonisch in Größe und Kontext des Grundstücks ein. Der durchgängig eingesetzte helle Betonboden schafft Einheitlichkeit und harmoniert mit den Wänden aus Eichenholz – ein minimalistisches Interior, wie es typisch ist für die Arbeiten des Architekturbüros.
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Minimalistische Architektur
Der rund 100 Quadratmeter große Neubau, der von den Großeltern der Familie bewohnt wird, ist so auf dem Grundstück positioniert, dass eine Verbindung zum Bestandsgebäude entsteht, ohne die Privatsphäre der Bewohner zu beeinträchtigen. Dies wird durch einen sorgfältig gestalteten Außenraum mit Kiesflächen und üppiger Bepflanzung unterstützt.
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Die schwarze Holzfassade verleiht dem Gebäude eine markante Wirkung, die durch die schlichte, klare Formensprache ausgeglichen wird. Die gewachste Holzverkleidung trifft auf ein modernes Sandwichdach aus zwei äußeren Kunststoffschichten mit einem dämmenden Kern und integrierten Regenrinnen. Das weit auskragende Dach schafft geschützte Außenbereiche und verstärkt zugleich das großzügige Raumgefühl im Inneren. Ein offenes Dachtragwerk prägt hier die Atmosphäre und verbindet die einzelnen Wohnbereiche miteinander. Eine großzügige Dachöffnung im Außenbereich prägt die Atmosphäre: Sie lässt viel Tageslicht in die Wohnbereiche und schafft zugleich eine Verbindung zum Grün des umliegenden Gartens.
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Betonboden und Eichenholzwände
Wände aus Eichenholz, eine weiß gestrichene Decke und ein heller Betonboden prägen die ruhige, ausgewogene Atmosphäre des Innenraums. Das in hellen Grau- und Beigetönen gehaltene Mobiliar fügt sich nahtlos in das zurückhaltende Gestaltungskonzept ein. Die Eichenverkleidung setzt dabei gezielt warme Akzente und verleiht dem puristischen Raum eine natürliche Note. Der hellgraue Betonboden, der teilweise in den Außenbereich übergeht, verstärkt den fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum und unterstreicht das minimalistische Gesamtbild.
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Der Innenhof als Zentrum
Das eingeschossige Gebäude zeichnet sich durch ein Dach mit sichtbaren Sparren aus. Im nördlichen Teil des Hauses liegen Schlafzimmer und Bad, die als ruhige Rückzugszonen konzipiert sind. Im Zentrum öffnet sich ein Innenhof, der Küche, Ess- und Wohnbereich mit dem Außenraum verbindet. Großzügige Schiebetüren schaffen Transparenz, Weitblick und ein luftiges Wohngefühl. Während die gläsernen Elemente am Innenhof einen schwellenlosen Übergang ins Freie ermöglichen, sorgen verschiebbare Paneele an der Westseite für Schutz und Privatsphäre. So wird der Innenhof zum zentralen Element des Hauses, das Innen- und Außenraum harmonisch miteinander verzahnt.
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Mit dem Projekt zeigt i29 Architects, dass generationenübergreifendes Wohnen auf kompaktem Raum möglich ist, ohne ästhetische Kompromisse einzugehen. -csh
Bautafel
Architektur: i29 Architects, Amsterdam
Projektbeteiligte: Stooff, Eibergen (Innenarchitektur)
Bauherr*in: Privat
Standort: Niederlande
Fertigstellung: 2025
Bildnachweis: Ewout Huibers, Amsterdam (Fotos); i29 Architects, Amsterdam (Zeichnung)
