Unweit der Aare, westlich der Aarauer Altstadt, liegt das
Schulhaus Schachen zwischen Wohnquartieren, Sportanlagen und
weitläufigen Freiräumen. Alte Bäume säumen das Schulgelände, auf
der Südseite öffnet sich der Blick über den neu gestalteten
Spielbereich. Dazwischen erhebt sich ein langgestreckter Bau. Helle
Betonstützen und dunkle Fensterbänder geben einen gleichmäßigen
Takt vor. So wirkte das Gebäude jedoch nicht immer. Bei der
Einweihung 1967 wirkte der von Emil Aeschbach mit Richner +
Bachmann entworfene Baukörper deutlich kürzer und kompakter. Rund
fünf Jahrzehnte später haben Ernst Niklaus Fausch Partner das Haus
saniert, erweitert und sein prägendes Betongerüst
fortgeschrieben.
Galerie
Von außen nicht erkennbar: Das Schulhaus Schachen in Aarau wurde 2016 bis 2020 von Ernst Niklaus Fausch Partner saniert und erweitert.
Bild: Hannes Henz, Zürich
01|20
Stützen, Fensterfelder und dunkle Brüstungselemente gliedern den verlängerten Baukörper in gleichmäßigem Takt.
Bild: Hannes Henz, Zürich
02|20
Auf der Südseite öffnet sich das Schulhaus zum begrünten Außenraum und zum neu gestalteten Spielbereich.
Bild: Hannes Henz, Zürich
03|20
Der naturnahe Spielbereich schließt unmittelbar an die Südfassade an und erweitert den Schulalltag ins Freie.
Bild: Hannes Henz, Zürich
04|20
Eine Pergola markiert den erneuerten Haupteingang und schafft einen geschützten Übergang zum Schulhof.
Bild: Hannes Henz, Zürich
05|20
Das großzügige Bestandstreppenhaus prägen Stützen, Unterzüge und Brüstungen aus Beton.
Bild: Hannes Henz, Zürich
06|20
Großzügige Zwischenpodeste liegen eingebettet in das kräftige Sichtbetontragwerk.
Bild: Hannes Henz, Zürich
07|20
Dank der neuen Treppen an den Korridorenden ist das großzügige Bestandstreppenhaus nun besser nutzbar.
Bild: Hannes Henz, Zürich
08|20
Am Ende des Korridors führt die bestehende Betonordnung bis zum neu ergänzten Treppenhaus weiter.
Bild: Hannes Henz, Zürich
09|20
Im neuen Treppenhaus treffen schalungsrauer Sichtbeton, dunkle Metallgeländer und ein hölzerner Handlauf aufeinander.
Bild: Hannes Henz, Zürich
10|20
Zugang vom Bestandstreppenhaus zum Klassenzimmer
Bild: Hannes Henz, Zürich
11|20
Sichtbare Betonunterzüge und rotes Mauerwerk prägen die Klassenzimmer.
Bild: Hannes Henz, Zürich
12|20
Einbauten, Tafelflächen und helle Akustikdecken ergänzen die Betonstruktur im Unterrichtsraum.
Bild: Hannes Henz, Zürich
13|20
Auch im Aufenthaltsbereich bleiben Sichtbetonunterzüge und Mauerwerkswände als prägende Elemente des Bestands erhalten.
Bild: Hannes Henz, Zürich
14|20
Im Musikzimmer treten Beton und Ziegel zurückhaltender auf und bilden den Rahmen für helle Einbauten und den roten Akustikvorhang.
Bild: Hannes Henz, Zürich
15|20
Schwarzplan
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
16|20
Umgebungsplan
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
17|20
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
18|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
19|20
Längsschnitt
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
20|20
Steigende Schülerzahlen gaben den Ausschlag: 2013 beschloss die
Stadt Aarau, den Schulkreis von sechs auf zwölf
Grundschulabteilungen zu erweitern. Zugleich musste der Altbau
heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit sowie Brand-, Erdbeben-
und Hochwasserschutz genügen. Das Gebäude präsentierte sich
weitgehend in gutem Zustand, auch seine klar gegliederte Anlage bot
noch Spielraum. Statt tief in dieses Gefüge einzugreifen,
entwickelte das Planungsteam es weiter.
Galerie
Von außen nicht erkennbar: Das Schulhaus Schachen in Aarau wurde 2016 bis 2020 von Ernst Niklaus Fausch Partner saniert und erweitert.
Bild: Hannes Henz, Zürich
01|20
Stützen, Fensterfelder und dunkle Brüstungselemente gliedern den verlängerten Baukörper in gleichmäßigem Takt.
Bild: Hannes Henz, Zürich
02|20
Auf der Südseite öffnet sich das Schulhaus zum begrünten Außenraum und zum neu gestalteten Spielbereich.
Bild: Hannes Henz, Zürich
03|20
Der naturnahe Spielbereich schließt unmittelbar an die Südfassade an und erweitert den Schulalltag ins Freie.
Bild: Hannes Henz, Zürich
04|20
Eine Pergola markiert den erneuerten Haupteingang und schafft einen geschützten Übergang zum Schulhof.
Bild: Hannes Henz, Zürich
05|20
Das großzügige Bestandstreppenhaus prägen Stützen, Unterzüge und Brüstungen aus Beton.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Großzügige Zwischenpodeste liegen eingebettet in das kräftige Sichtbetontragwerk.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Dank der neuen Treppen an den Korridorenden ist das großzügige Bestandstreppenhaus nun besser nutzbar.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Am Ende des Korridors führt die bestehende Betonordnung bis zum neu ergänzten Treppenhaus weiter.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Im neuen Treppenhaus treffen schalungsrauer Sichtbeton, dunkle Metallgeländer und ein hölzerner Handlauf aufeinander.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Zugang vom Bestandstreppenhaus zum Klassenzimmer
Bild: Hannes Henz, Zürich
11|20
Sichtbare Betonunterzüge und rotes Mauerwerk prägen die Klassenzimmer.
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12|20
Einbauten, Tafelflächen und helle Akustikdecken ergänzen die Betonstruktur im Unterrichtsraum.
Bild: Hannes Henz, Zürich
13|20
Auch im Aufenthaltsbereich bleiben Sichtbetonunterzüge und Mauerwerkswände als prägende Elemente des Bestands erhalten.
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14|20
Im Musikzimmer treten Beton und Ziegel zurückhaltender auf und bilden den Rahmen für helle Einbauten und den roten Akustikvorhang.
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Schwarzplan
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
16|20
Umgebungsplan
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
18|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Längsschnitt
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Den Bestand in die Länge ziehen
Zwei neue Achsen verlängern das Schulhaus nach Westen, eine
weitere setzt es nach Osten fort. Damit verändert sich seine
Silhouette merklich: Aus dem eher gedrungenen Bau der 1960er-Jahre
ist ein langes, horizontal gelagertes Schulgebäude geworden. Die
vorhandene konstruktive Ordnung bleibt dennoch gut ablesbar.
Stützenraster, Geschosshöhen und Fassadenteilung ziehen sich über
Alt- und Neubau hinweg, während leicht schräg gestellte Stirnseiten
die neuen Abschlüsse markieren. Gleichzeitig bleibt der Durchgang
mit seiner Sichtachse vom Schulvorplatz zum Maienzugplatz
erhalten.
Die Erweiterung folgt damit einem Prinzip, das bereits im
ursprünglichen Bau angelegt war. Das Schulhaus ist als Skelettbau
konzipiert, ausgefacht mit nichttragenden Mauerwerkswänden. Als
konstruktives Grundmaß dienen die 73 Quadratmeter großen
Klassenzimmer. Kleinere Räume entstanden durch Unterteilungen.
Diese robuste Anlage ließ unterschiedliche Nutzungen zu und erwies
sich auch Jahrzehnte später als tragfähige Grundlage für den
Umbau.
Der Beton gibt dem Haus bis heute sein Gerüst und seinen
Ausdruck. Breite Unterzüge überspannen Klassenräume und
Verkehrsflächen, massive Stützen gliedern Fassaden und Innenräume.
Zwischen der grauen Tragstruktur setzen die rotbraunen Backsteine
der Ausfachungen einen warmen, körnigen Kontrast. An vielen Stellen
bleibt die Konstruktion offen sichtbar, das Material trägt seine
Schalungsspuren und die Patina der vergangenen Jahrzehnte mit in
die erneuerte Schule.
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Von außen nicht erkennbar: Das Schulhaus Schachen in Aarau wurde 2016 bis 2020 von Ernst Niklaus Fausch Partner saniert und erweitert.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Stützen, Fensterfelder und dunkle Brüstungselemente gliedern den verlängerten Baukörper in gleichmäßigem Takt.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Auf der Südseite öffnet sich das Schulhaus zum begrünten Außenraum und zum neu gestalteten Spielbereich.
Bild: Hannes Henz, Zürich
03|20
Der naturnahe Spielbereich schließt unmittelbar an die Südfassade an und erweitert den Schulalltag ins Freie.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Eine Pergola markiert den erneuerten Haupteingang und schafft einen geschützten Übergang zum Schulhof.
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Das großzügige Bestandstreppenhaus prägen Stützen, Unterzüge und Brüstungen aus Beton.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Großzügige Zwischenpodeste liegen eingebettet in das kräftige Sichtbetontragwerk.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Dank der neuen Treppen an den Korridorenden ist das großzügige Bestandstreppenhaus nun besser nutzbar.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Am Ende des Korridors führt die bestehende Betonordnung bis zum neu ergänzten Treppenhaus weiter.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Im neuen Treppenhaus treffen schalungsrauer Sichtbeton, dunkle Metallgeländer und ein hölzerner Handlauf aufeinander.
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Zugang vom Bestandstreppenhaus zum Klassenzimmer
Bild: Hannes Henz, Zürich
11|20
Sichtbare Betonunterzüge und rotes Mauerwerk prägen die Klassenzimmer.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Einbauten, Tafelflächen und helle Akustikdecken ergänzen die Betonstruktur im Unterrichtsraum.
Bild: Hannes Henz, Zürich
13|20
Auch im Aufenthaltsbereich bleiben Sichtbetonunterzüge und Mauerwerkswände als prägende Elemente des Bestands erhalten.
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Im Musikzimmer treten Beton und Ziegel zurückhaltender auf und bilden den Rahmen für helle Einbauten und den roten Akustikvorhang.
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Schwarzplan
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Umgebungsplan
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Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss 2. Obergeschoss
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Längsschnitt
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Ein Treppenhaus wird zum Lernort
Am eindrücklichsten entfaltet sich diese Architektur in der
Haupterschließung. Hohe Betonstützen und kräftige Unterzüge fassen
die Galerien im zentral gelegenen Bestandstreppenhaus. Breite
Zwischenpodeste unterbrechen die Treppenläufe und schaffen Flächen,
die schon im ursprünglichen Entwurf großzügiger ausfielen, als es
ihre Funktion verlangt hätte. Lange blieben sie jedoch weitgehend
leer, denn als Bestandteil der Fluchtwege durften sie kaum möbliert
werden.
Die Erweiterung änderte diese Situation grundlegend. An den
beiden Gebäudeenden kamen neue Treppenhäuser hinzu, die nun als
Fluchtwege dienen. Damit konnte der bestehende Erschließungsraum
für den Schulalltag aktiviert werden – beispielsweise mit Tischen,
Sitzgelegenheiten und Arbeitsplätzen. Das neue Sicherheitskonzept
setzte auf diese Weise räumliche Reserven frei, die bereits seit
1967 im Bau steckten.
Auch statisch hängen Erweiterung und Ertüchtigung eng zusammen.
Die neuen Bauteile an den Stirnseiten sichern die
Erdbebentauglichkeit des Gebäudes und ergänzen zugleich die
Wegeführung. Die vorhandene Stahlbetonkonstruktion musste dafür
nicht grundlegend neu organisiert werden. Ihr Raster funktioniert
weiter, nun ergänzt um Bauteile, die zusätzliche Aufgaben
übernehmen. Die Sanierung nutzt den Beton damit auf zwei
Zeitebenen: als erhaltenes Tragwerk des Bestands und als
konstruktives Material der Erweiterung.
Galerie
Von außen nicht erkennbar: Das Schulhaus Schachen in Aarau wurde 2016 bis 2020 von Ernst Niklaus Fausch Partner saniert und erweitert.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Stützen, Fensterfelder und dunkle Brüstungselemente gliedern den verlängerten Baukörper in gleichmäßigem Takt.
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Auf der Südseite öffnet sich das Schulhaus zum begrünten Außenraum und zum neu gestalteten Spielbereich.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Der naturnahe Spielbereich schließt unmittelbar an die Südfassade an und erweitert den Schulalltag ins Freie.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Eine Pergola markiert den erneuerten Haupteingang und schafft einen geschützten Übergang zum Schulhof.
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05|20
Das großzügige Bestandstreppenhaus prägen Stützen, Unterzüge und Brüstungen aus Beton.
Bild: Hannes Henz, Zürich
06|20
Großzügige Zwischenpodeste liegen eingebettet in das kräftige Sichtbetontragwerk.
Bild: Hannes Henz, Zürich
07|20
Dank der neuen Treppen an den Korridorenden ist das großzügige Bestandstreppenhaus nun besser nutzbar.
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Am Ende des Korridors führt die bestehende Betonordnung bis zum neu ergänzten Treppenhaus weiter.
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Im neuen Treppenhaus treffen schalungsrauer Sichtbeton, dunkle Metallgeländer und ein hölzerner Handlauf aufeinander.
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Zugang vom Bestandstreppenhaus zum Klassenzimmer
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Sichtbare Betonunterzüge und rotes Mauerwerk prägen die Klassenzimmer.
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Einbauten, Tafelflächen und helle Akustikdecken ergänzen die Betonstruktur im Unterrichtsraum.
Bild: Hannes Henz, Zürich
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Auch im Aufenthaltsbereich bleiben Sichtbetonunterzüge und Mauerwerkswände als prägende Elemente des Bestands erhalten.
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Im Musikzimmer treten Beton und Ziegel zurückhaltender auf und bilden den Rahmen für helle Einbauten und den roten Akustikvorhang.
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Schwarzplan
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Umgebungsplan
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Längsschnitt
Bild: Ernst Niklaus Fausch Partner AG
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Klassenzimmer im vorhandenen Raster
Die innere Aufteilung folgt der vertrauten Ordnung: Zwölf
Klassenzimmer reihen sich auf der Südseite aneinander. Nördlich des
Korridors liegen Spezialräume, ergänzt um weitere Fach- und
Gruppenräume auf allen drei Geschossen. Der Ausbau reagiert auf
heutige Anforderungen, ohne das konstruktive Gefüge aus dem Blick
zu verlieren.
In den Klassenräumen bleibt der Beton präsent. Unterzüge
verlaufen sichtbar unter den Decken, rote Sichtbacksteinwände
setzen sich davon ab, Einbauten und Tafelflächen ergänzen die
Materialpalette. Weitgehend sichtbar sind auch Leitungen und
Installationen, um möglichst wenig in die bestehende
Betonkonstruktion einzugreifen. Große Fenster öffnen die Räume nach
Südosten bzw. Nordwesten.
Im Zuge der Sanierung erhielten die bestehenden Klassenzimmer
unter anderem neue Oberflächen, Einbauten und Akustikdecken.
Möglich wurde dies auch durch ein Kostenmanagement, das einen Teil
der Reserven, die ursprünglich für Unvorhergesehenes eingeplant
waren, für zusätzliche Verbesserungen verfügbar machte. Bei der
Materialwahl orientierte sich das Planungsteam an den ökologischen
Vorgaben des Schweizer Gebäudestandards Minergie-ECO. Auf
eine Zertifizierung verzichtete die Bauherrschaft, da keine
kontrollierte Lüftungsanlage eingebaut wurde. Künftig versorgt
Fernwärme das Gebäude.
Sanieren bei laufendem Betrieb
Gebaut wurde in Etappen. Zuerst entstanden von Sommer 2018 bis
2019 die Erweiterungen an beiden Enden, danach folgte bis 2020
geschossweise die Sanierung des Bestands. So konnte der
Schulbetrieb weitgehend weiterlaufen, ohne für die gesamte Bauzeit
auf Provisorien ausweichen zu müssen.
Auch der Zugang änderte sein Gesicht. Im Zusammenhang mit dem
neuen Lift ersetzte ein höheres, vor die Fassade gestelltes Dach
das frühere Vordach und fasst den Haupteingang heute großzügiger.
Südlich des Gebäudes wurde zugleich eine zuvor wenig genutzte Wiese
zu einem naturnahen Spielbereich umgestaltet. Ein direkter Ausgang
verbindet das Schulhaus nun mit diesem Freiraum. Nach
Unterrichtsschluss bleibt das Areal öffentlich zugänglich.
Bautafel
Architektur: Emil Aeschbach gemeinsam mit Richner + Bachmann (Bestand 1968); Ernst Niklaus Fausch Partner, Zürich / Aarau (Sanierung und Erweiterung 2020) Projektbeteiligte: Werk Plan Bau, Aarau / Erne, Zürich (Bauleitung), Wilhelm + Wahlen Bauingenieure, Aarau (Tragwerksplanung), Hefti.Hess.Martignoni, Aarau (Elektro), Raimann + Partner, Aarau (HLS), Grolimund + Partner, Aarau (Bauphysik / Akustik) Bauherr*in: Einwohnergemeinde der Stadt Aarau, vertreten durch das Stadtbauamt Aarau (Sektion Hochbau) Fertigstellung: 2020 Standort: Schachen 27, 5000 Aarau, Schweiz Bildnachweise: Hannes Henz, Zürich (Fotos), Ernst Niklaus Fausch Partner AG (Pläne)
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Von außen nicht erkennbar: Das Schulhaus Schachen in Aarau wurde 2016 bis 2020 von Ernst Niklaus Fausch Partner saniert und erweitert.
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Erweiterung: Schulhaus Schachen in Aarau
Drei Achsen mehr
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Umbau: Bildungszentrum CPFB in Louvain-la-Neuve
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Bild: Gustav Willeit
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Bild: Zak Andrea Zaccone
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Pionierbau der Betonwiederverwendung
Ein ehemaliges Lagerhaus des COOP-Verteilzentrums in Basel wurde nach Plänen von Itten+Brechbühl zur Grundschule umgebaut. Seit 2020 wird hier gelernt.
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Für die Stadtverwaltung von Lissabon entwarf das Architekturbüro Summary modulare Kindergärten aus vorgefertigten Stahlbetonelementen.
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Beton trifft Primärfarben
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Quadratur des Kreises
Das Stadtrandgebiet im Osten von Split prägen neben Wohnhäusern vor allem ein großer Supermarkt, einige Gewächshäuser und Werkstätten.
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Weiß gestrichelt
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Zwei in einem
Unter dem Kindergarten im Dorfkern des schweizerischen Würenlingen verbirgt sich eine Tiefgarage.
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Steinernes Zelt oder flacher Tempel
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Bild: Schaub Stierli Fotografie
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Gebäude E der Universität Piura
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Mediathek in Vitrolles
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Bild: Yohan Zerdoun, Freiburg
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Bild: Thomas Jantscher, Milvignes
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Kindergarten in Prangins
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Erweiterungsbau aus Sichtbeton – mal schalungsrau, mal sandgestrahlt
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Technologiezentrum ISTY in Mantes-La-Ville
Holzlamellen auf Dämmbetonsockel
Nach Sanierung und Erweiterung bietet die Sekundarschule Platz für insgesamt 1.200 Schüler
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Lycée Marc Bloch in Sérignan
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Weißer Sichtbeton, großflächige Verglasungen und die expressiv gestaltete Betonwand prägen das neue Schulhaus
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Expressive Fassadengestaltung in zerknitterter Betonoptik
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Centro Roberto Garza Sada in Monterrey
Skulpturale Sichtbetonkeile aus 800 Tonnen Stahl und 1.300 m³ Beton
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Milstein Hall der Cornell University in Ithaca
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Schulerweiterung in Rattenberg/A
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Erweiterung der Martin-Luther-Schule in Marburg
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Bild: Ralph Richter, Düsseldorf
Bildung
Medizinische Fachbibliothek in Düsseldorf
Ort des Austausches, des Studiums und der Entwicklung
Eine Festung für Kinder mitten im Industriegebiet
Bild: Paul Le Quernec, Strasbourg/F
Bildung
Kindergarten in Sarreguemines/F
Höhle aus Ziegeln und Beton
Westansicht des Auditoriums mit breitem Treppenaufgang zum Hauptsaal
Bild: Radek Brunecky, Zürich
Bildung
Auditorium Obstgarten in Stäfa/CH
Baumrindengeprägte Fassade aus Sichtbeton
Das Rolex Learning Center befindet sich auf dem Campus der EPFL.
Bild: Alain Herzog, Lausanne/CH
Bildung
Rolex Learning Center in Lausanne
Hügel und Täler aus Beton
Ansicht des zweigeschossigen Baus
Bild: Jörg Hempel, Aachen
Bildung
Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal
Offenes Klassenzimmer trifft Beton
Der neue Pavillons schirmt sich nach außen ab
Bild: Patricia Neligan, Stuttgart
Bildung
Pavillon der Pestalozzischule in Leonberg
Sichtbeton mit sägerauer Brettstruktur
Das Schulgebäude Flor del Campo ist ein städtebauliches Gesamtensemble
Bild: Giancarlo Mazzanti, Bogota/CO
Bildung
Schule Flor del Campo in Cartagena
Betonfertigteile mit filigraner Aststruktur
Im Vordergrund der Neubau aus Sichtbeton, dahinter das Schulgebäude von 1914
Bild: Liapor, Hallerndorf-Pautzfeld
Bildung
Erweiterung des Goethe Gymnasiums in Regensburg
Ginkgoblätter in Leichtbeton
Arkaden auf der Nordseite grenzen das Gebäude zum Platz hin ab
Bild: Yves André, St. Aubin/CH
Bildung
Kindertagesstätte in Meyrin/CH
Sichtbeton-Sandwichelemente
Das Werkstattgebäude der Schule in der Südansicht
Bild: H.S.D. Architekten, Lemgo
Bildung
Berufliche Schulen in Spaichingen
Massive Stahlbetonkonstruktion mit vorgehängten Faserzementplatten
Die drei Gebäude sind U-förmig um einen Platz gruppiert
Bild: Hans Jürgen Landes, Dortmund
Bildung
Campus Vest in Recklinghausen
Betonträger als Fertigteile in Sichtbetonklasse SB 4
Geknickter Baukörper mit metallisch blitzender Außenhaut
Bild: Hertha Hurnaus, Wien
Bildung
Science Park Linz
Glas-Aluminiumhülle auf gewaltigem Betonsockel
Umgeben von Wald und Wiesen liegt die Schule am Dorfplatz von Angerberg - Ansicht von Norden
Bild: Simon Rumplmayr, Innsbruck
Bildung
Volksschule mit Sporthalle in Angerberg
Eingefärbte Betonfertigteile mit Holzfassadenelementen kombiniert
Die Scuola dell`Infanzia liegt inmitten einer ausgedehnten Hügellandschaft
Bild: Filippo Simonetti, Brunate
Bildung
Kindertagesstätte in Arosio
Strenge Gebäudegeometrie aus hellem Sichtbeton
Wände aus gerilltem Sichtbeton und skulpturaler Treppe aus schwarzem Stahlblech im Eingangsbereich. Foto: Hannes Henz, Zürich
Bild: Hannes Henz, Zürich
Bildung
Staatsarchiv in Liestal
Schwereloser Sichtbeton
Baukörper aus Sichtbeton und Glas
Bild: Markus Bstieler, Innsbruck
Bildung
Schülerhort Kaysergarten in Innsbruck
Beton mit Knittereffekt
Bild: Lothar Sprenger, Dresden
Bildung
Physikinstitut in Chemnitz
Vorhangfassade aus Betonwerkstein
Seitenansicht mit Eingang im angestelltem Betonkubus
Bild: Daum Architekten
Bildung
Bültmannshofschule in Bielefeld
Schwebender Sichtbeton
Südansicht
Bild: Maria Alessandra Segantini, Treviso
Bildung
Kindergarten in Covolo di Pederobba/I
Roher Beton
Riegel, Foyer und Zentralgebäude
Bild: Tomas Riehle, Köln
Bildung
Campus der FH Köln in Gummersbach
Beton und Glas
Ein Bauwerk wie eine begehbare Skulptur, gegossen aus rot pigmentiertem Beton.
Bild: Sascha Kühmstedt
Bildung
Freie Waldorfschule Augsburg
Rot eingefärbter Sichtbeton
Gesamtansicht vom Stadtring
Bild: Daniel Sumesgutner, Hamburg
Bildung
Hörsaalgebäude der Fachhochschule in Zittau
Matt weiß schimmernder Kubus aus Ortbeton
Außenansicht
Bild: NOE Schaltechnik, Süßen
Bildung
Universitätsbibliothek in Utrecht
Schwarzer Reliefbeton, poliert
Das SANAA-Gebäude war der erste Bau neuen Stils auf dem Gelände des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein
Bild: Frank Vinken / Stiftung Zollverein
Bildung
SANAA-Gebäude in Essen
Einschaliger Sichtbetonwürfel
Der Entwurf für das Lise-Meitner-Haus stammt von den Architekten Augustin und Frank.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Bildung
Institut für Physik der Humboldt-Universität in Berlin-Adlershof
Betonfertigteilelemente hinter Glas
Außenansicht
Bild: Susanne Junker, Berlin
Bildung
Fachhochschul-Bibliothek in Eberswalde
Bedruckter Betonkubus
Arkade am seitlichen Gebäuderand
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
Bildung
Erweiterungsbau für zwei Berliner Schulen
Schützende Hülle aus Sichtbeton
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Alle Veranstaltungen zum Thema Bauen mit Beton finden Sie unter www.beton.org/veranstaltungen