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Dachstuhl

Bei der herkömmlichen handwerklichen Ausbildung von Pfettendächern werden die Sparrenauflager durch den „Dachstuhl“ gebildet. Dieser besteht grundsätzlich aus den Pfetten (Sparrenauflager), die mit den Stielen, Streben und Kopfbändern die tragende Konstruktion und die statische Aussteifung der Dachkonstruktion bilden. Da beim Pfettendach somit die Giebel nicht in die Konstruktion mit einbezogen sind, müssen sie durch Anker gesichert werden.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen stehenden und liegenden Dachstühlen. Die einfachste Form ist das Pfettendach mit „einfach stehendem Stuhl", den Standard stellt jedoch der „zweifach stehende Stuhl" dar.

Liegende Dachstühle werden dort ausgebildet, wo auf ein Pfettendach nicht verzichtet werden kann, der Dachraum jedoch stützenfrei ausgebildet, bzw. unbelastete Decken ermöglicht werden sollen. Hier werden auch Hängewerke oder Sprengwerke eingesetzt.

Quelle: Frick/Knöll/Neumann/Weinbrenner: Baukonstruktionslehre, Stuttgart

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