Blick in ein Quartier für die Zukunft
Aussichtsturm und Rohbauarbeiten im Neuen Gartenfeld in Berlin
Im Berliner Ortsteil Siemensstadt in Spandau nahe Tegel und Charlottenburg soll in den nächsten zehn Jahren ein zukunftsweisendes Wohnquartier entstehen. Das Neue Gartenfeld wird Platz für rund 7.400 Menschen bieten, dafür sind 3.400 Wohnungen, Büros, Einzelhandel, Forschungseinrichtungen und Infrastruktur vorgesehen. Das Quartier prägt eine besondere Lage: Das rund 31 Hektar große Areal befindet sich in der nördlichen Hälfte der gleichnamigen Insel Gartenfeld, die von Spandauer Schifffahrtskanälen umflossen und ein Industrierelikt der ehemaligen Siemens-Kabelfabrik sowie ein noch bestehendes Gewerbegebiet beherbergt.
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Synergetische Rohbauarbeiten
Durch die Beauftragung eines Generalunternehmens, des Berliner Bau- und Immobilienunternehmens MBN, konnten bereits die Rohbauten auf zahlreichen Baufeldern entstehen. Die effiziente Umsetzung unterstützen Schalungs- und Gerüstlösungen aus einer Hand, die von Berliner Ingenieur*innen von Peri koordiniert werden. Hierbei kommt eine einseitig bedienbare Wandschalung der Serie Maximo für die Errichtung der Stahlbetonwände zum Einsatz. Dazu dient eine Träger-Deckenschalung der Serie Multiflex, die mit GT 24 Gitterträgern und PEP Ergo Deckenstützen bedient wird, zum Schalen der Geschossdecken. Das mit den Gerüstbauarbeiten beauftragte Unternehmen SAG Gerüstbau wird zudem die Baustellen mit Fassadengerüsten der Marke Peri-Up einrüsten.
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Minimierter Aufwand für die Schalung
Einen minimierten Schalungsaufwand gewährleistet die Tatsache, dass bei der angewendeten Schalungshöhe von 3 Metern lediglich zwei Ankerlagen benötigt werden. In Kombination mit der einseitig bedienbaren MX-Ankertechnik reduziert sich der Aufwand deutlich. Bis zu 4.500 Quadratmeter Mietmaterial der Maximo-300-Wandschalung kommt dabei zum Einsatz, unter anderem gilt es den Rohbau für ein 60 Meter hohes Wohnhochhaus auf dem Baufeld 31 zu realisieren. Zur Effizienz tragen auch Schachtecken von Maximo bei, durch die alle Aufzugschächte geschalt werden. Die Schachtinnenschalung kann dabei vollständig als Schalungseinheit durch einen Kran versetzt werden. Die laut Hersteller wirtschaftliche Lösung unterstützt eine Schachtbühne von Peri.
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Ein Schwerlastturm als Aussichtsplattform
Mit einer 30 Meter hohen Werbe- und Aussichtsplattform kann seit Ende 2024 das Areal sowie der Baufortschritt überblickt werden. Dieser ist sowohl von Projektbeteiligten als auch von Interessenten begehbar, zudem behalten ferngesteuerte Kameras alles im Blick. Das Grundgerüst bildet der Schwerlastturm VST aus dem modularen Ingenieurbaukastens Variokit, der durch Systembauteile des Gerüstbaukastens Peri-Up ergänzt wird. Erschließen lässt sich die Aussichtsebene durch einen seitlich angebauten Treppenturm mit 1 Meter Stufenbreite. Zudem schirmt eine umlaufende Sockel-Einhausung der Serie Peri-Up-Cladding seitlich den Zugang ab.
