Punktuelle Eingriffe in ein Gebäudeensemble der Fünfziger Jahre
In mehreren Etappen erfolgte die Gesamtsanierung der Schulanlage
Gellert in Basel. Das teilweise denkmalgeschützte Gebäudeensemble
aus den 1950er Jahren, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeister
Julius Maurizio, wurde in eine zeitgemäße Lernumgebung überführt.
Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und
pädagogische Erneuerung, ohne die charakteristische pavillonartige
Struktur zu schwächen. Durch punktuelle und präzise Eingriffe in
den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und
moderne Unterrichtsformen.
Galerie
Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
01|26
Durch punktuelle, präzise gesetzte Eingriffe in den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und zeitgemäße Unterrichtsformen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
02|26
Das Konzept schützt den baulichen Bestand und verändert den Außenraum im Hinblick auf klimatische Veränderungen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
03|26
Aspaltierte Flächen um den zentralen Pausenhof wurden entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
04|26
Der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen Parzellenrand der Schulanlage
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
05|26
Ein zurückhaltender Umgang mit Farbe und Material prägt die Flure.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
06|26
Kunststein- und Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische Fenster und Türen blieben wo immer möglich erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
07|26
Blick in das Treppenhaus mit aufgearbeiteten Klinkerböden und Geländern
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
08|26
Der Originalzustand mit markanten Stützen und Klinkerboden in den Fluren blieb weitgehend erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
09|26
Schulflur mit originalem, aufgearbeiteten Klinkerboden
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
10|26
Blick in ein Klassenzimmer
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
11|26
Werkstatt im Untergeschoss
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
12|26
Die „Gutziküche" im Ess- und Mehrzweckraum der Schule
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
13|26
Der Holzmosaikboden und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken des Bewegungsraums wurden repariert und aufgearbeitet.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
14|26
Auch der „Spiel-Estrich" in Trakt D ist durch eine zurückhaltende Material- und Farbgestaltung geprägt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
15|26
In den über sechs Meter hohen Turnhallen wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher Rauchgasspeicher ausgenutzt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
16|26
Gruppenraum der Kindertagesstätte
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
17|26
Hauptraum der Kindertagesstätte mit Wandnische
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
18|26
Grundriss Erdgeschoss
Bild: MET Architects, Basel
19|26
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: MET Architects, Basel
20|26
Schnitt
Bild: MET Architects, Basel
21|26
Ansicht Nordwest
Bild: MET Architects, Basel
22|26
Brandschutzplan 1. Untergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
23|26
Brandschutzplan 1. und 2. Obergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
24|26
Brandschutzplan Untergeschoss der Schulküche
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan Erdgeschoss der Kindertagesstätte
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Strukturieren, Verknüpfen, Umwandeln
Um das Raumprogramm zu optimieren, nutzte das Planungsteam
vorhandene Reserven im Inneren. Die zeittypisch locker um einen
zentralen Pausenhof gruppierten Baukörper – die als Gellert 1 und 2
bezeichneten, leicht versetzten Klassentrakte, ein Singsaalgebäude
mit Aula sowie eine Doppelturnhalle – wurden funktional neu
verknüpft. Auch der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen
Parzellenrand erfuhr eine geschickte Transformation: Durch die
Verlegung der Sanitärzonen in die vormaligen, gartenseitig
überdachten Eingangsbereiche ließen sich die alten Garderoben in
großzügige Gruppenräume umwandeln.
Historische und neue Elemente als Einheit
Hochwertige historische Oberflächen und Bauteile wurden behutsam
instandgesetzt und mit neuen Elementen verwoben. Kunststein- und
Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische
Fenster und Türen blieben nach Möglichkeit erhalten. Die
Ergänzungen fügen sich harmonisch in das heterogene Ensemble ein
und schaffen eine gestalterische Einheit: Ornamentale Akustikdecken
aus Gips, fein abgestimmte Linoleumböden in den Klassenzimmern
sowie eine eigens für die Schulanlage entwickelte Deckenleuchte
namens „Gellert“ erzeugen eine einladende Lernumgebung.
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Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Durch punktuelle, präzise gesetzte Eingriffe in den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und zeitgemäße Unterrichtsformen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Das Konzept schützt den baulichen Bestand und verändert den Außenraum im Hinblick auf klimatische Veränderungen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Aspaltierte Flächen um den zentralen Pausenhof wurden entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen Parzellenrand der Schulanlage
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Ein zurückhaltender Umgang mit Farbe und Material prägt die Flure.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Kunststein- und Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische Fenster und Türen blieben wo immer möglich erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in das Treppenhaus mit aufgearbeiteten Klinkerböden und Geländern
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Originalzustand mit markanten Stützen und Klinkerboden in den Fluren blieb weitgehend erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Schulflur mit originalem, aufgearbeiteten Klinkerboden
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in ein Klassenzimmer
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Werkstatt im Untergeschoss
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Die „Gutziküche" im Ess- und Mehrzweckraum der Schule
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Holzmosaikboden und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken des Bewegungsraums wurden repariert und aufgearbeitet.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Auch der „Spiel-Estrich" in Trakt D ist durch eine zurückhaltende Material- und Farbgestaltung geprägt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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In den über sechs Meter hohen Turnhallen wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher Rauchgasspeicher ausgenutzt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Gruppenraum der Kindertagesstätte
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
17|26
Hauptraum der Kindertagesstätte mit Wandnische
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Schnitt
Bild: MET Architects, Basel
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Ansicht Nordwest
Bild: MET Architects, Basel
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Brandschutzplan 1. Untergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan 1. und 2. Obergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan Untergeschoss der Schulküche
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan Erdgeschoss der Kindertagesstätte
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Entsiegelung, Pflanzung, Versickerung
Die Sanierung folgt einem ganzheitlichen
Nachhaltigkeitsverständnis, das den baulichen Bestand schützt und
den Außenraum auf kommende klimatische Herausforderungen
vorbereitet. In Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten
wurden asphaltierte Flächen rund um den zentralen Pausenhof
entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
Das von den Dachflächen abgeleitete Regenwasser versickert direkt
vor Ort oder wird zur Bewässerung der neugestalteten Grünzonen
zwischengespeichert. In Kombination mit der haustechnischen
Modernisierung und einer Ertüchtigung der Gebäudehüllen gelang eine
Überführung des Ensembles entsprechend heutigen energetischen
Anforderungen.
Brandschutz: maßgebliche Regelwerke
Für das denkmalgeschützte Schulensemble im Kanton Basel-Stadt
ergeben sich die Anforderungen an den Brandschutz aus dem
Zusammenspiel des kantonalen Bauinspektorats, den eidgenössischen
Brandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler
Feuerversicherungen (VKF) sowie den strengen denkmalpflegerischen
Auflagen. Die unterschiedlichen rechtlichen Ebenen überlagern sich
und bilden den verbindlichen Rahmen für die brandschutztechnische
Ertüchtigung.
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Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Durch punktuelle, präzise gesetzte Eingriffe in den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und zeitgemäße Unterrichtsformen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Das Konzept schützt den baulichen Bestand und verändert den Außenraum im Hinblick auf klimatische Veränderungen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Aspaltierte Flächen um den zentralen Pausenhof wurden entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen Parzellenrand der Schulanlage
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Ein zurückhaltender Umgang mit Farbe und Material prägt die Flure.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Kunststein- und Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische Fenster und Türen blieben wo immer möglich erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in das Treppenhaus mit aufgearbeiteten Klinkerböden und Geländern
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Originalzustand mit markanten Stützen und Klinkerboden in den Fluren blieb weitgehend erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Schulflur mit originalem, aufgearbeiteten Klinkerboden
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in ein Klassenzimmer
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Werkstatt im Untergeschoss
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Die „Gutziküche" im Ess- und Mehrzweckraum der Schule
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Holzmosaikboden und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken des Bewegungsraums wurden repariert und aufgearbeitet.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Auch der „Spiel-Estrich" in Trakt D ist durch eine zurückhaltende Material- und Farbgestaltung geprägt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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In den über sechs Meter hohen Turnhallen wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher Rauchgasspeicher ausgenutzt.
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Gruppenraum der Kindertagesstätte
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Hauptraum der Kindertagesstätte mit Wandnische
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Schnitt
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Ansicht Nordwest
Bild: MET Architects, Basel
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Brandschutzplan 1. Untergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan 1. und 2. Obergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan Untergeschoss der Schulküche
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Brandschutzplan Erdgeschoss der Kindertagesstätte
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Nach Feuerwiderstand differenzierte Bauteile
Zentral ist das harmonisierte Schweizer Brandschutzverfahren
nach der VKF-Brandschutzrichtlinie 1-15 „Schnittstellen und
Begriffe“ sowie der Richtlinie 15-15 „Brandschutzabstände Tragwerke
Brandabschnitte“. Diese regeln den baulichen Brandschutz im Detail
– von der Feuerwiderstandsdauer der historischen Tragstrukturen
über die Materialisierung der Rettungswege bis hin zur Unterteilung
in Brandabschnitte. Nach Feuerwiderstand EI30, EI60 sowie E30
differenzierte Bauteile sollen die vertikale und horizontale
Brandausbreitung wirksam begrenzen.
Maximale Fluchtweglänge
Die großzügigen, offenen Erschließungs- und Pausenzonen der
Nachkriegsmoderne galt es mit den heutigen Sicherheitsanforderungen
an Fluchtwege in Einklang zu bringen. Die maximale Fluchtweglänge
ist dabei in den Grundrissen gemäß VKF-Richtlinie 16-15 „Flucht-
und Rettungswege“ geometrisch mit Radien von 20 bis 35 Metern zu
den sicheren Ausgängen eingemessen.
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Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Durch punktuelle, präzise gesetzte Eingriffe in den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und zeitgemäße Unterrichtsformen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Das Konzept schützt den baulichen Bestand und verändert den Außenraum im Hinblick auf klimatische Veränderungen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Aspaltierte Flächen um den zentralen Pausenhof wurden entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen Parzellenrand der Schulanlage
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Ein zurückhaltender Umgang mit Farbe und Material prägt die Flure.
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Kunststein- und Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische Fenster und Türen blieben wo immer möglich erhalten.
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Blick in das Treppenhaus mit aufgearbeiteten Klinkerböden und Geländern
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Originalzustand mit markanten Stützen und Klinkerboden in den Fluren blieb weitgehend erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Schulflur mit originalem, aufgearbeiteten Klinkerboden
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in ein Klassenzimmer
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Werkstatt im Untergeschoss
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Die „Gutziküche" im Ess- und Mehrzweckraum der Schule
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Holzmosaikboden und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken des Bewegungsraums wurden repariert und aufgearbeitet.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Auch der „Spiel-Estrich" in Trakt D ist durch eine zurückhaltende Material- und Farbgestaltung geprägt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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In den über sechs Meter hohen Turnhallen wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher Rauchgasspeicher ausgenutzt.
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Gruppenraum der Kindertagesstätte
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Hauptraum der Kindertagesstätte mit Wandnische
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Schnitt
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Ansicht Nordwest
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Brandschutzplan 1. Untergeschoss
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Brandschutzplan 1. und 2. Obergeschoss
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Brandschutzplan Untergeschoss der Schulküche
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Brandschutzplan Erdgeschoss der Kindertagesstätte
Bild: Aegerter & Bosshardt, Basel
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Entrauchungs- und Evakuierungskonzept
Um die großvolumigen Trakte im Ereignisfall sicher zu
beherrschen, greifen technische Gebäudeausrüstung und baulicher
Brandschutz im Sinne eines integralen Sicherheitskonzepts präzise
ineinander. Das zeigt sich insbesondere beim über 404 Quadratmeter
großen Spiel-Estrich des Traktes D sowie in den weitläufigen
Turnhallen der Trakte C und H. Im Zentrum des Geschehens steht eine
Interventions- und Alarmierungsanlage (IAA) gemäß den Vorgaben der
VKF-Richtlinie 22-15 „Blitzschutz- und Brandmeldeanlagen“. Bricht
ein Brand aus, detektieren die flächendeckend installierten
Rauchmelder die Gefahr und leiten die Meldung an
die IAA-Zentrale weiter.
Akustische und optische Signale
Die anschließende Evakuierung wird nicht nur über
flächendeckende Lautsprecher akustisch eingeleitet, sondern
zeitgleich durch rote Blitzleuchten visuell unterstützt. Diese
optischen Signalgeber garantieren gerade bei hohem Geräuschpegel
während des Sport- oder Spielbetriebs eine sofortige Wahrnehmung
des Alarms, während spezifische Signalleuchten eventuelle Störungen
im System umgehend anzeigen. Die Belegungsplanung entspricht den
verschärften Kriterien für Personenbezugsobjekte mit hoher Belegung
– für den Spiel-Estrich ist eine Belegung von maximal 100 Personen
zulässig.
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Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Durch punktuelle, präzise gesetzte Eingriffe in den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und zeitgemäße Unterrichtsformen.
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Das Konzept schützt den baulichen Bestand und verändert den Außenraum im Hinblick auf klimatische Veränderungen.
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Aspaltierte Flächen um den zentralen Pausenhof wurden entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
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Der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen Parzellenrand der Schulanlage
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Ein zurückhaltender Umgang mit Farbe und Material prägt die Flure.
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Kunststein- und Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische Fenster und Türen blieben wo immer möglich erhalten.
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Blick in das Treppenhaus mit aufgearbeiteten Klinkerböden und Geländern
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Der Originalzustand mit markanten Stützen und Klinkerboden in den Fluren blieb weitgehend erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Schulflur mit originalem, aufgearbeiteten Klinkerboden
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in ein Klassenzimmer
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Werkstatt im Untergeschoss
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Die „Gutziküche" im Ess- und Mehrzweckraum der Schule
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Der Holzmosaikboden und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken des Bewegungsraums wurden repariert und aufgearbeitet.
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Auch der „Spiel-Estrich" in Trakt D ist durch eine zurückhaltende Material- und Farbgestaltung geprägt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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In den über sechs Meter hohen Turnhallen wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher Rauchgasspeicher ausgenutzt.
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Gruppenraum der Kindertagesstätte
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Hauptraum der Kindertagesstätte mit Wandnische
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Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: MET Architects, Basel
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Schnitt
Bild: MET Architects, Basel
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Ansicht Nordwest
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Brandschutzplan 1. Untergeschoss
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Brandschutzplan 1. und 2. Obergeschoss
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Brandschutzplan Untergeschoss der Schulküche
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Brandschutzplan Erdgeschoss der Kindertagesstätte
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Thermischer Rauchabzug in den Hallenbauten
Hand in Hand mit der Alarmierung steuert das System die Rauch-
und Wärmeabzugsanlagen (RWA) nach VKF-Richtlinie 21-15 „Rauch- und
Wärmeabzugsanlagen“ an. In den über sechs Meter hohen Turnhallen
wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher
Rauchgasspeicher ausgenutzt. Elektromotorische Antriebe öffnen die
obersten Fenster und Dachklappen weit nach außen, sodass die
heißen, hochgiftigen Brandgase aufgrund der Thermik direkt ins
Freie entweichen können. Dieser Kamineffekt sorgt dafür, dass der
Rauchsee stabil im oberen Drittel der Halle gefangen bleibt. Im
unteren Aufenthalts- und Gehbereich entsteht dadurch eine bis zu
drei Meter hohe, raucharme Schicht, die die Atemwege schützt und
die Fluchtwege freihält.
Dank der Brandfallsteuerung öffnen sich automatisch
die Türen zu den vorgelagerten Laubengängen und Vorhallen, um als
Nachströmöffnungen für Zuluft zu sorgen. Im Bereich des
verwinkelten Spiel-Estrichs von Trakt D saugen zusätzliche
mechanische Monobloc-Anlagen den Rauch im Firstbereich ab, um die
zentrale Fluchttreppe als einzigen vertikalen Rettungsweg zu sichern.
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Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Durch punktuelle, präzise gesetzte Eingriffe in den Gebäudebestand gelang eine Anpassung an den Ganztagsbetrieb und zeitgemäße Unterrichtsformen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Das Konzept schützt den baulichen Bestand und verändert den Außenraum im Hinblick auf klimatische Veränderungen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Aspaltierte Flächen um den zentralen Pausenhof wurden entsiegelt, um Platz für Baum- und Heckenpflanzungen zu schaffen.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der pavillonartige Kindergarten am nordöstlichen Parzellenrand der Schulanlage
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
05|26
Ein zurückhaltender Umgang mit Farbe und Material prägt die Flure.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Kunststein- und Klinkerböden, bauzeitliche Holzverkleidungen sowie zeittypische Fenster und Türen blieben wo immer möglich erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in das Treppenhaus mit aufgearbeiteten Klinkerböden und Geländern
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Originalzustand mit markanten Stützen und Klinkerboden in den Fluren blieb weitgehend erhalten.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
09|26
Schulflur mit originalem, aufgearbeiteten Klinkerboden
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Blick in ein Klassenzimmer
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Werkstatt im Untergeschoss
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Die „Gutziküche" im Ess- und Mehrzweckraum der Schule
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Der Holzmosaikboden und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken des Bewegungsraums wurden repariert und aufgearbeitet.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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Auch der „Spiel-Estrich" in Trakt D ist durch eine zurückhaltende Material- und Farbgestaltung geprägt.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
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In den über sechs Meter hohen Turnhallen wird die enorme Raumhöhe physikalisch als natürlicher Rauchgasspeicher ausgenutzt.
Während die thermische Barriere aufgebaut wird, leitet ein
stringentes Licht- und Signalarchitekturkonzept gemäß
VKF-Richtlinie 17-15 „Kennzeichnung von Fluchtwegen /
Sicherheitsbeleuchtung“ die Menschen ins Freie. Ein dichtes Netz
aus sicherheitsbeleuchteten und nachleuchtenden Rettungszeichen
weist den Weg, ergänzt durch unübersehbare
Fluchtweg-Bodenmarkierungen, die selbst bei einsetzender
Sichtverschlechterung die Orientierung gewährleisten. Strategisch
platzierte Nothandlampen sowie Sprühschaum- und CO₂-Löscher nach
VKF-Richtlinie 18-15 „Löscheinrichtungen“ ermöglichen den
sogenannten Erstangriff des Lehrpersonals zur
Brandbekämpfung. Zeitgleich schließen brandfallgesteuerte Türschließer die EI30-Brandschutztüren
automatisch, um ein Überspringen des Rauchs in benachbarte
Erschließungsachsen zu verhindern.
Für die heranrückende Feuerwehr ist die Anlage gleichermaßen
optimiert: Ein im Zugangsbereich installierter Schlüsseltresor
gewährt schlüssellosen Zutritt, während ein Plankasten „A“ die
Orientierung erleichtert. Bei Bedarf können die Einsatzkräfte das
System über manuelle RWA-Auslösetaster in den Windfängen oder über
Schlüsselschalter mit Funktionsanzeige im Kasten des
Sicherheitsteams händisch nachjustieren.
Akustische und optische Signalgeber werden in allen Bereichen des Gebäudes, in denen Personen alarmiert werden müssen, installiert.
Rettungswege im strengen Sinn sind Zugänge und Wege für Einsatzkräfte wie der Feuerwehr, über die die Bergung (= Fremdrettung) von z.B. verletzten Personen und Tieren sowie die Brandbekämpfung (Löscharbeiten) möglich sind (siehe § 14 MBO).
Bild: Michaela Boguhn, Berlin
Flucht-/Rettungswege
Definition Flucht- und Rettungswege
Allgemein werden in den Bauordnungen die beiden Begriffe unter dem Rettungsweg zusammengefasst. In Sonderbauverordnungen gibt es dagegen Unterschiede.
Zukunftsfähige Lernräume sind offen und ermöglichen verschiedene Lernsettings. Dabei sind auch Cluster und offene Lernlandschaften mit den Zielsetzungen des Brandschutzes vereinbar.
Bild: Thomas Müller
Sonderbauten
Fachwissen: Zukunftsfähige Lernräume
Offene Lernlandschaften und Bestandsentwicklung weisen den Weg zu zukunftsfähigen Schulbauten. Was bedeutet das für den Brandschutz?
Notausgang-Kennzeichnung auf der Messe Frankfurt
Bild: Yvonne Kavermann
Flucht-/Rettungswege
Kennzeichnung von Rettungswegen
Im Brandfall bieten sie Orientierung zum kürzesten Fluchtweg: Sicherheitszeichen müssen deutlich erkennbar, dauerhaft angebracht und häufig zusätzlich beleuchtet sein.
Lichtkuppeln, Lichtbänder, Lamellen- und Doppelklappensysteme eignen sich für die Installation von RWA in Form einer natürlichen Entrauchung
Bild: Essmann, Bad Salzuflen
Rauch-Wärme-Abzüge
Natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA): Arten, Anforderungen und Bauteile
Für die natürliche Entrauchung über Dachöffnungen können entsprechend den jeweiligen Vorgaben natürliche Rauchabzugsgeräte (NRWG)...
Die Muster-Schulbau-Richtlinie (MSchulbauR) regelt bezüglich des Brandschutzes besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, soweit sie nicht ausschließlich der Unterrichtung Erwachsener dienen (Abb.: Sekundarschule in Berlin-Mahlsdorf).
Bild: Baunetz (us), Berlin
Sonderbauten
Schulbauten
Ganz unterschiedliche Schultypen fallen in den Bereich der MSchulbauR. Welche Vorgaben macht diese für Bauteile und Rettungswege, und welche Regelungen gelten für sogenannte Cluster-Schulen?
Die Basler MET Architects planten eine räumliche, energetische und pädagogische Erneuerung des teilweise denkmalgeschützten Gebäudeensembles der 1950er Jahre, entworfen vom damaligen Kantonsbaumeisters Julius Maurizio.
Bild: Piotr Hraptovich, Basel
Kultur/Bildung
Sanierung der Primarschule Gellert in Basel
Punktuelle Eingriffe in ein Gebäudeensemble der Fünfziger Jahre
Die umfassende Modernisierung der denkmalgeschützten Schulgebäude, von denen eines 1877, das andere 1927 errichtet wurde, erfolgte nach Plänen der Stuttgarter Thoma Lay Buchler Architekten.
Bild: Simon Sommer Fotografie, Ostfildern
Kultur/Bildung
Sanierung der Fridolinschule in Lörrach
Erweiterte Fluchtwege, F90-Decken und Brandmeldeanlagen
Der von Kronaus Mitterer Architekten geplante Neubau ist eine Hybridkonstruktion aus Holz und Beton.
Bild: Ninoslav Ilic, Wien
Kultur/Bildung
Bildungscampus Willi Resetarits in Wien
Lernlandschaft zwischen Stadt und Freiraum
Anfang 2025 eröffnete das Tanztheater Sadler’s Wells East, gebaut nach Plänen des Londoner Büros O'Donnell + Tuomey.
Bild: Nick Kane
Kultur/Bildung
Tanztheater Sadler’s Wells East in London
Die Vielfalt des modernen Tanzes unter einem Dach
Der in den Obergeschossen mit Holz umhüllte Baukörper vermittelt zwischen dem Straßenniveau und dem Stadion auf höherer Ebene.
Bild: Damian Poffet, Bern-Liebefeld
Kultur/Bildung
Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen EHSM
Einladend und flexibel in Holz und Beton
Der eingeschossige Erweiterungsbau von Lankes Koengeter ergänzt die Schönwalder Kindertagesstätte um achtzig neue Betreuungsplätze für Kinder im Alter von null bis drei Jahren.
Bild: Ruben Beilby
Kultur/Bildung
Kita Sonnenschein II in Schönwalde-Glien
Alles unter einem langen Dach
Blick auf den Haupteingang der neuen Ganztagsschule, geplant von ABMP Architektur aus Freiburg
Bild: Yohan Zerdoun, Freiburg
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Ganztagsgrundschule in Saarlouis-Steinrausch
Lernräume als Cluster für flexible Unterrichtsformen
Das sich allmählich verjüngende Dach markiert den Haupteingang vom Pausenhof.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Kultur/Bildung
Erweiterung der Grundschule in Stuttgart-Stammheim
Holzbauweise mit Kompensationsmaßnahmen beim Brandschutz
Putzfassaden in gedeckten Farben und Sichtbetonelemente prägen das Schulgebäude, instandgesetzt und aufgestockt von Grigo Pajarola Architekten aus Chur.
Instandsetzung Schulgebäude Plantahof in Landquart
Belichtet, aufgestockt und gedämmt
Gartenansicht der Kita mit den Außentreppen, die als Fluchtwege aus dem Obergeschoss dienen.
Bild: Célia Uhalde, Berlin
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Quartiers-Kita in Leipzig
Nachverdichtung zwischen Zeilenbauten
Abstufungen von Rosa bis Rotbraun kennzeichnen die Putzfassade des Studienzentrums nach Plänen des Wiener Architekturbüros Franz&Sue: Sie sind inspiriert von unterschiedlichen Erdschichten.
Bild: Hertha Hurnaus
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Studienzentrum der Montanuniversität Leoben
Brandschutzvorhänge bilden Abschnitte auf vier Ebenen
Die denkmalgeschützte Ziegelfassade umhüllt die Betonkonstruktion.
Bild: Gunter Binsack, Leipzig
Kultur/Bildung
Planetarium in Halle an der Saale
Betonkonstruktion in ehemaligem Gasometer
Blick auf den Eingangsbereich mit dem mehrgeschossigen Foyer
Bild: David Matthiessen, Stuttgart
Kultur/Bildung
Paul Winter Realschule in Neuburg a. d. Donau
Aufgegliedert und landschaftlich eingebettet
Die markante Außentreppe dient als zweiter Rettungsweg aus den Obergeschossen des neuen Schulgebäudes.
Bild: Hertha Hurnaus, Wien
Kultur/Bildung
Volks- und Berufsschule Längenfeldgasse in Wien
Fassade, Fluchttreppen und Rutsche aus Metall
Das Architekturbüro ADEPT aus Kopenhagen plante die sogenannte New Aarch auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs.
Bild: COAST Rasmus Hjortshøj, Kopenhagen
Kultur/Bildung
Architekturschule Aarhus
Schauraum für Experimente
Blick von Südosten: Die Stuttgarter VON M Architekten sanierten den Bestand von 1949 und erweiterten ihn um ein Obergeschoss.
Bild: Zooey Braun, Stuttgart
Kultur/Bildung
Haus der Jugend in Pforzheim
Aufstockung eines Gebäudes der Nachkriegszeit
Das neue Museum entstand nach Plänen von pmp Architekten und bildet den markanten Abschluss der Gebäudezeile mit dem „Sudetendeutschen Haus“.
Bild: Florian Holzherr, Gauting
Kultur/Bildung
Sudetendeutsches Museum in München
Monolithisch markanter Erweiterungsbau
Die Klostermühle war 2007 der Startpunkt das aktuellen Sanierungsprojekts.
Bild: Dirk Altenkirch, Karlsruhe
Kultur/Bildung
Umbau des Evangelischen Seminars in Maulbronn
Leben und lernen in mittelalterlichen Mauern
Östliche Eingangsseite mit Hörsaalgebäude im Vordergrund
Bild: Aldo Amoretti, Sanremo
Kultur/Bildung
Campus Maschinenbau Garbsen der Leibniz Universität Hannover
Forschungswerkstätten und Versammlungsräume
Nahe des Hauptgebäudes der Wiener Kunstakademie am Schillerplatz ist der neue Ausstellungsraum der Hochschule entstanden.
Bild: Elena Henrich, Wien
Kultur/Bildung
Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien
Architektonischer Brandschutz
Gegenüber der einstigen Mensa ist das neue Seminargebäude der Hochschule Bochum entstanden.
Bild: Jörg Hempel Fotografie, Aachen
Kultur/Bildung
Seminargebäude der Hochschule Bochum
Erschließung in signalrot
Das Kollegiengebäude I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wird derzeit durch das Büro Kuhn und Lehmann saniert. Besonderer Augenmerk galt dabei dem Brandschutz.
Bild: Achim Birnbaum, Stuttgart
Kultur/Bildung
Skulpturale Feuertreppe in Freiburg
Brandschutz als Hingucker am Kollegiengebäude I der Albert-Ludwigs-Universität
Nordansicht des Technikums von der Nöthnitzer Straße aus; der Eingang ist klar ablesbar
Bild: Michael Moser Images, Leipzig
Kultur/Bildung
Technikum der TU Dresden
Hochtechnologielabore mit flächendeckender, automatischer Brandmeldeanlage
Mit ihren flach geneigten Satteldächern und hellen Holzfassaden ähneln die Baukörper übergroßen Scheunen
Bild: Carolin Hirschfeld, München
Kultur/Bildung
Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf
Holzbau mit Modellcharakter
Die Mediathek fügt sich zwischen zwei Baudenkmäler (Südansicht)
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
Kultur/Bildung
Mediathek Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Stahlbetonskelettbau mit Vorhangfassade aus Holz und Glas
Durch die abgewinkelte Form der zweigeschossigen Bibliothek entsteht ein Vorplatz an der Eingangsseite (Südansicht)
Bild: Yves André, Vaumarcus
Kultur/Bildung
Bibliothek in Spiez
Zweigeschossiger Holzbau mit Stahlbetonkern
Nordwestansicht des Gebäudekomplexes, der in zwei Bauabschnitten von 1978 bis 1982 entstand; die Sanierung und Umstrukurierung erfolgte 2015
Bild: Markus Guhl, Stuttgart
Kultur/Bildung
Schulzentrum Nord in Stuttgart
Komplettsanierung und Umstrukturierung mit neu eingeteilten Brandabschnitten
Das Gebäude ist geprägt durch die Metallbekleidung und den leuchtend gelbgrünen Laubengang im Obergeschoss, der als Fluchtweg dient (Südwestansicht)
Holzelementbau mit Zinkblechfassade und Laubengang als Fluchtweg
Südöstliche Gebäudeecke: Die überwiegend geschlossene Fassade ist von einem Raster aus hellen Betonfertigteilen und dunkelgrauem Naturstein überzogen, das den Eindruck dicht gereihter, gefüllter Regale vermittelt
Bild: BBR/Fotograf: Maximilian Meisse
Kultur/Bildung
Speichermagazin Friedrichshagen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin
Flächendeckende BMA und Gaslöschanlage für die Archivräume
Straßenansicht aus nordwestlicher Richtung: Die bewegte gläserne Fassade fällt auf
Bild: Aitor Ortiz, Bilbao
Kultur/Bildung
Historisches Archiv des Baskenlandes in Bilbao
Brandmeldeanlage, Differenzdrucksystem und Wassernebel-Löschanlage
Mit der blockhaften, monumentalen Konzeption des Baukörpers schufen die Architekten CFA Colboc Franzen eine markante Eingangssituation als Impuls für das Stadtgebiet (Ansicht Ost)
Bild: Paul Raftery, London
Kultur/Bildung
Mediathek in Montauban
BMA und EMA zum Schutz vor Feuer und Einbruch
Ansicht Südost: Das kleinteilige und überwiegend eingeschossige Gebäude fügt sich gut in die locker bebaute Umgebung mit Einfamilienhäusern
Bild: Thomas Zwillinger, München
Kultur/Bildung
Kindergarten St. Irmengard in Übersee
Holzbau mit Bauteilen in R30 und direkten Ausgängen ins Freie
Die Schule ist wesentlich geprägt durch umlaufende Aluminiumlamellen, die in einem freien Rhythmus zwischen den schmalen Betondecken aufgespannt sind und die Struktur der Quader stark auflockern
Bild: Brigida González, Stuttgart
Kultur/Bildung
Evangelische Grundschule mit Sporthalle in Karlsruhe
Brandschutzkonzept mit Fluchtbalkonen
Südseite mit der Turnhalle hinter graublauen Polykarbonatplatten, dem Eingang unterhalb des goldbraunen Auditoriums und dem hellen Seminargebäude mit vorgelagertem Fluchttreppenhaus und kleinteiliger Fassade
Bild: 11h45, Paris
Kultur/Bildung
Centre Clignancourt der Universität Sorbonne in Paris
Rauchschürzen am Atrium
Ansicht von Süden (Schwanentor)
Bild: Ortner & Ortner Baukunst, Wien
Kultur/Bildung
Landesarchiv NRW in Duisburg
Feuerfest ummantelte Stahlkonstruktion
Der dem Theaterplatz und der Stadt zugewandte Eingang mit der darüber auskragenden Probebühne
Bild: Dürig, Zürich; Foto: Verena Nelles
Kultur/Bildung
Gastspielhaus Équilibre Freiburg
Trennung von Zuschauerraum und Bühnenturm durch wasserberieseltes Metalltor
Die gläsernen Ausfachungen der Träger müssen im Brandfall 30 Minuten lang intakt bleiben
Bild: Wolfram Janzer, Stuttgart
Kultur/Bildung
Tonnenhalle der Pausa Druckerei Mössingen
Brandschutz im Industriebaudenkmal
Das Bürgerhauses mit seiner historischen Fassade am Schlossplatz (Nordostansicht)
Bild: Meike Hansen, Hamburg
Kultur/Bildung
Schlaues Haus Oldenburg
Brandschutz mit Hochdruck-Wassernebel-Löschanlage im Gasdruck-Antrieb
Von der Terrasse mit Blick über Biel gelangt man in das gläserne Foyer
Bild: Yves André, Vaumarcus
Kultur/Bildung
Bundesamt für Sport bei Biel
Spätmoderne-Denkmal mit Weitblick und betriebseigener Feuerwehr
Vom kühl-weiß gehaltenen Foyer führt die zentrale Holztreppe in den Lesesaal
Bild: Kati Türschmann, Berlin
Kultur/Bildung
Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin
Schutz von Kulturgut im Baudenkmal
Der rötlich braune Baukörper ist weitgehend aufgeständert und kragt im Norden über die Wasserlandschaft hinaus bis zur Straße
Bild: Olivier Amsellem, Paris
Kultur/Bildung
Zentralbibliothek der Universität in Marne-la-Vallée