Planetarium in Halle an der Saale

Betonkonstruktion in ehemaligem Gasometer

1978 eingeweiht, war das Raumflug-Planetarium „Sigmund Jähn“ auf der Peißnitzinsel in Halle an der Saale ein Mittelplanetarium mit 130 Sitzplätzen. Durch das Juni-Hochwasser 2013 wurde es so stark beschädigt, dass die Stadt Halle sich für einen Abriss und Neubau entschied. Der Stadtrat beschloss, das neue Planetarium auf der Saline-Insel zwischen Altstadt und Neustadt errichten zu lassen, und zwar innerhalb der denkmalgeschützten Ziegelfassade des dortigen Gasometers. Dieser entstammt dem Jahr 1891 und wurde 1972 stillgelegt. Mit der Neuplanung wurde die Leipziger Dependance von RKW Architektur + (Rhode Kellermann Wawrowsky) beauftragt.

Gallerie

Kuppel als Projektionsraum, leistungsstarkes Teleskop

Die Ziegelfassade des alten Gasometers bildet den Rahmen, Herzstück ist der neue „Sternensaal“ mit einer hohen Kuppel. Deren sogenannte Fulldome-Projektionstechnik ermöglicht über 360° das Eintauchen in die Welt der Sterne und Galaxien. Eine Beobachtungs-Terrasse und eine Sternwarte bieten Ausblick in den echten Sternenhimmel. Die Sternwarte oberhalb der Dachterrasse ist mit moderner Technik ausgerüstet. Das Hauptinstrument ist das Teleskop RC24, welches über eine 600 mm-Öffnung verfügt und vollautomatisch betrieben werden kann. Die Sternwarte dient in erster Linie der Beobachtung des Abend- und Nachthimmels. Mit dem leistungsstarken Teleskop lassen sich zum Beispiel einzelne Krater auf dem Erdmond oder die Polkappen des Mars in beeindruckender Schärfe betrachten. Eingefangene Bilder können auch als Livestream auf die Kuppel des Sternensaals projiziert werden. Ein Café, interaktive Ausstellungsflächen sowie Veranstaltungsräume für den Astronomieunterricht, für Vorträge, Schulungen und Versammlungen ergänzen das Raumprogramm. Eine Bibliothek mit Ausstellungsobjekten zum Thema Weltall lädt zu astronomischen Studien ein.

Gallerie


Haus im Haus: Alt und Neu erlebbar

Im Zuge des Neubaus wurde die denkmalgeschützte Ziegelfassade saniert und darin eine statisch mit dem Bestand verzahnte Stahlbetonkonstruktion errichtet, die alle Nutzungen trägt – ein „Haus im Haus“-Prinzip. Durch hohe Lufträume und den baulichen Abstand zwischen Alt und Neu bleibt der Denkmalcharakter erhalten und erlebbar. Der Neubau wiederum bietet alle modernen Funktionen einer solch speziellen Nutzung. Beeindruckend sind die Dimensionen des Innenraums – etwa ein 7,50 Meter hohes Foyer – oder die konsequente Adaption und Umsetzung der kreisrunden Formen des alten Gasometers, von radialen Wänden und Unterzügen bis zu runden Stützen und Kapitellen.

Gallerie

Industrie-Charme und planetare Formen

Alle Installationen an der Innenseite der historischen Außenwand sind sichtbar belassen: ausgeführt in Kupfer oder Schwarz auf Ziegel-Hintergrund. Die industrielle Tradition des Gasometers und das moderne Innenleben des neuen Planetariums prägen das Material- und Farbkonzept: Robuste Böden aus geschliffenem Gussasphaltestrich, Eiche-Stirnholzparkett ebenso wie erhaltene Infrastruktur, etwa eine alte Füllstandsanzeige oder Wartungsumgänge an den Treppenhausfenstern. Farblich abgestimmte, runde Akustikelemente schweben Planeten ähnlich über dem Café-Würfel mit seiner Terrasse, und auch die linsenförmigen Leuchten wecken Assoziationen zur Astronomie: Zeitgemäße Bildung und wertschätzende Wiederbelebung der Geschichte sollen sich an diesem Ort verbinden.

Gallerie

Brandschutzrechtliche Einstufung

Ausgangsbasis für die Betrachtung eines Bauwerks unter brandschutztechnischen Gesichtspunkten ist die Einstufung in die jeweilige Gebäudeklasse nach Landesbauordnung (LBO) – in dem Fall die Bauordnung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt (BauO LSA). Die Landesbauordnungen geben einen Großteil der Brandschutzanforderungen für die jeweiligen Gebäudeklassen vor. Das Planetarium ist in die Gebäudeklasse 5 einzustufen, da der Fußboden des höchsten Aufenthaltsraumes mit etwa acht Metern mehr als sieben Meter über dem nicht ebenen Gelände liegt und mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 Quadratmeter aufweist. Zudem beträgt die Besucherkapazität mit 395 Personen mehr als maximal 200 Personen, womit das Gebäude vollständig der Versammlungsstätten-Verordnung unterliegt und als geregelter Sonderbau nach § 2(4) Pkt. 7 BauO LSA eingestuft wird. Als geregelter Sonderbau sind einzelne Risikoabwägungen mit dem Ziel eines individuellen Brandschutzkonzeptes somit entbehrlich.

Nutzungseinheiten

Das Planetarium ist brandschutztechnisch in mehrere Nutzungseinheiten untergliedert: Nutzungseinheit 1 ist der Versammlungsraum im Erdgeschoss einschließlich Foyer und Café, der separat betrieben werden kann. Im ersten Obergeschoss sind zwei Nutzungseinheiten vorgesehen – einerseits der Schulungs- und Vortragsbereich mit 285 Quadratmetern für 120 Personen und andererseits der Verwaltungsbereich und die Sternwarte mit 225 Quadratmetern für 15 Personen. Die Trennwände der Nutzungseinheiten im Obergeschoss werden feuerbeständig in Mauerwerk bzw. Stahlbeton ausgeführt und an die Rohdecke angeschlossen. Die Rohdecke wird ebenfalls feuerbeständig in Stahlbeton ausgeführt. Türen befinden sich nur in Flurwänden.

Gallerie

Flucht- und Rettungswege

Die Versammlungsräume im Obergeschoss verfügen über zwei bauliche Rettungswege in Form von zwei abgeschlossenen Treppenräumen. Somit stehen auch für die offene, aber innen liegende Beobachtungsterrasse zwei unabhängige Ausgänge zur Verfügung. Gleiches gilt für den Wartungsumgang an der Attika. Dieser kann über eine geradläufige Außentreppe verlassen werden. Das Erdgeschoss verfügt über von den Treppenräumen zum Obergeschoss unabhängige Rettungswege direkt ins Freie.

Der zentrale Projektionssaal im Erdgeschoss hat funktionell begründet keine direkte Außenwandanbindung. Er bildet mit den umliegenden Empfangs- und Ausstellungsräumen einen Versammlungsraum mit 590 Quadratmetern für 180 Personen. Da wegen des Verschlusses der Zwischentüren während der Vorstellung im Projektionssaal Brandereignisse im Foyer nicht wahrgenommen werden können (gefangener Raum), wird der Versammlungsbereich vollflächig von einer Brandmeldeanlage überwacht. Der Weg zum Ausgang ist für alle Räume unter 27 Meter lang und liegt damit unter der Höchstgrenze von 30 Metern.

Gallerie

Notwendige Flure

Die Nutzungseinheit im Erdgeschoss ist ein Versammlungsraum mit 590 Quadratmetern nach der VStättVO ohne notwendige Flure. Notwendige Flure sind im Obergeschoss zur Erschließung erforderlich. Die Größe der Nutzungseinheit Schulung/Vortrag beträgt 285 Quadratmeter, die der Nutzungseinheit Verwaltung/Sternwarte 225 Quadratmeter – beide bleiben also unter der Größe von 400 Quadratmetern. Der Nutzungsschwerpunkt beider Einheiten wird als verwaltungsähnlich eingestuft, da nur eine Tagesnutzung stattfindet. Eine Unterteilung in Rauchabschnitte ist nicht erforderlich, da deren Länge nur circa elf Meter beträgt. Die Flurtüren der Teeküche sind dichtschließend, Flurtüren zu Technikräumen und zur Nutzungseinheit feuerhemmend, rauchdicht und selbstschließend. Die erhöhte Anforderung der feuerhemmenden Türen resultiert aus der Lage der Treppen zur Beobachtungsterrasse in diesen Fluren.

Bautafel

Architektur: RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky, Leipzig
Projektbeteiligte: Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Jakob, Halle an der Saale (Tragwerksplanung); Därr Landschaftsarchitekten, Halle an der Saale (Landschaftsplanung); WTM Weiler-Thomas-Michael, Halle an der Saale (HLS-Planung); Ingenieurbüro für Haustechnik Andreas Prasse, Halle an der Saale (Elektro-Planung); Zeitler Architekten, Halle an der Saale (Brandschutzplanung, Wärmeschutz/EnEV); Akustikbüro Krämer + Stegmaier, Berlin (Raum- und Bauakustik); Carl Zeiss, Jena (Planetariumskuppel und -technik)
Bauherr/in: Stadt Halle (Saale)
Fertigstellung: 2023
Standort: Holzplatz 5, 06110 Halle an der Saale
Bildnachweis: Gunter Binsack, Leipzig

Baunetz Architekt*innen

Fachwissen zum Thema

Zur Einhaltung der Anforderungen an die Standsicherheit, den Brand-, Schall-, Wärme- und Erschütterungsschutz sind nach § 66 der Musterbauordnung (MBO) geprüfte bautechnische Nachweise erforderlich.

Zur Einhaltung der Anforderungen an die Standsicherheit, den Brand-, Schall-, Wärme- und Erschütterungsschutz sind nach § 66 der Musterbauordnung (MBO) geprüfte bautechnische Nachweise erforderlich.

Grundlagen

Brandschutznachweis

Über den Unterschied zwischen Brandschutznachweis und Brandschutzkonzept sowie Personen, die berechtigt sind, diese zu erstellen.

Rettungswege im strengen Sinn sind Zugänge und Wege für Einsatzkräfte wie der Feuerwehr, über die die Bergung (= Fremdrettung) von z.B. verletzten Personen und Tieren sowie die Brandbekämpfung (Löscharbeiten) möglich sind (siehe § 14 MBO).

Rettungswege im strengen Sinn sind Zugänge und Wege für Einsatzkräfte wie der Feuerwehr, über die die Bergung (= Fremdrettung) von z.B. verletzten Personen und Tieren sowie die Brandbekämpfung (Löscharbeiten) möglich sind (siehe § 14 MBO).

Flucht-/​Rettungswege

Definition Flucht- und Rettungswege

Allgemein werden in den Bauordnungen die beiden Begriffe unter dem Rettungsweg zusammengefasst. In Sonderbauverordnungen gibt es dagegen Unterschiede.

Grafik: Übersicht Gebäudeklassen

Grafik: Übersicht Gebäudeklassen

Grundlagen

Gebäudeklassen

Die Anforderungen an den baulichen Brandschutz in Gebäuden werden in der Musterbauordnung und allen Landesbauordnungen nach den Gebäudeklassen bemessen.

Nach Musterbauordnung können beispielsweise an Hochhäuser, Industriebauten, Verkaufsstätten, Versammlungsstätten, Krankenhäuser oder Schulen besondere Anforderungen gestellt werden.

Nach Musterbauordnung können beispielsweise an Hochhäuser, Industriebauten, Verkaufsstätten, Versammlungsstätten, Krankenhäuser oder Schulen besondere Anforderungen gestellt werden.

Grundlagen

Verordnungen für geregelte und andere Sonderbauten

Nach Musterbauordnung können beispielsweise an Hochhäuser, Industriebauten, Verkaufsstätten, Versammlungsstätten, Krankenhäuser oder Schulen besondere Anforderungen gestellt werden.

Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de
Baunetz Wissen Brandschutz sponsored by:
Telenot Electronic GmbH, Aalen
www.telenot.com
Zum Seitenanfang

Putzfassaden in gedeckten Farben und Sichtbetonelemente prägen das Schulgebäude, instandgesetzt und aufgestockt von Grigo Pajarola Architekten aus Chur.

Putzfassaden in gedeckten Farben und Sichtbetonelemente prägen das Schulgebäude, instandgesetzt und aufgestockt von Grigo Pajarola Architekten aus Chur.

Kultur/​Bildung

Instandsetzung Schulgebäude Plantahof in Landquart

Belichtet, aufgestockt und gedämmt

Gartenansicht der Kita mit den Außentreppen, die als Fluchtwege aus dem Obergeschoss dienen.

Gartenansicht der Kita mit den Außentreppen, die als Fluchtwege aus dem Obergeschoss dienen.

Kultur/​Bildung

Quartiers-Kita in Leipzig

Nachverdichtung zwischen Zeilenbauten

Abstufungen von Rosa bis Rotbraun kennzeichnen die Putzfassade des Studienzentrums nach Plänen des Wiener Architekturbüros Franz&Sue: Sie sind inspiriert von unterschiedlichen Erdschichten.

Abstufungen von Rosa bis Rotbraun kennzeichnen die Putzfassade des Studienzentrums nach Plänen des Wiener Architekturbüros Franz&Sue: Sie sind inspiriert von unterschiedlichen Erdschichten.

Kultur/​Bildung

Studienzentrum der Montanuniversität Leoben

Brandschutzvorhänge bilden Abschnitte auf vier Ebenen

Die denkmalgeschützte Ziegelfassade umhüllt die Betonkonstruktion.

Die denkmalgeschützte Ziegelfassade umhüllt die Betonkonstruktion.

Kultur/​Bildung

Planetarium in Halle an der Saale

Betonkonstruktion in ehemaligem Gasometer

Blick auf den Eingangsbereich mit dem mehrgeschossigen Foyer

Blick auf den Eingangsbereich mit dem mehrgeschossigen Foyer

Kultur/​Bildung

Paul Winter Realschule in Neuburg a. d. Donau

Aufgegliedert und landschaftlich eingebettet

Die markante Außentreppe dient als zweiter Rettungsweg aus den Obergeschossen des neuen Schulgebäudes.

Die markante Außentreppe dient als zweiter Rettungsweg aus den Obergeschossen des neuen Schulgebäudes.

Kultur/​Bildung

Volks- und Berufsschule Längenfeldgasse in Wien

Fassade, Fluchttreppen und Rutsche aus Metall

Das Architekturbüro ADEPT aus Kopenhagen plante die sogenannte New Aarch auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs.

Das Architekturbüro ADEPT aus Kopenhagen plante die sogenannte New Aarch auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs.

Kultur/​Bildung

Architekturschule Aarhus

Schauraum für Experimente

Blick von Südosten: Die Stuttgarter VON M Architekten sanierten den Bestand von 1949 und erweiterten ihn um ein Obergeschoss.

Blick von Südosten: Die Stuttgarter VON M Architekten sanierten den Bestand von 1949 und erweiterten ihn um ein Obergeschoss.

Kultur/​Bildung

Haus der Jugend in Pforzheim

Aufstockung eines Gebäudes der Nachkriegszeit

Das neue Museum entstand nach Plänen von pmp Architekten und bildet den markanten Abschluss der Gebäudezeile mit dem „Sudetendeutschen Haus“.

Das neue Museum entstand nach Plänen von pmp Architekten und bildet den markanten Abschluss der Gebäudezeile mit dem „Sudetendeutschen Haus“.

Kultur/​Bildung

Sudetendeutsches Museum in München

Monolithisch markanter Erweiterungsbau

Die Klostermühle war 2007 der Startpunkt das aktuellen Sanierungsprojekts.

Die Klostermühle war 2007 der Startpunkt das aktuellen Sanierungsprojekts.

Kultur/​Bildung

Umbau des Evangelischen Seminars in Maulbronn

Leben und lernen in mittelalterlichen Mauern

Östliche Eingangsseite mit Hörsaalgebäude im Vordergrund

Östliche Eingangsseite mit Hörsaalgebäude im Vordergrund

Kultur/​Bildung

Campus Maschinenbau Garbsen der Leibniz Universität Hannover

Forschungswerkstätten und Versammlungsräume

Nahe des Hauptgebäudes der Wiener Kunstakademie am Schillerplatz ist der neue Ausstellungsraum der Hochschule entstanden.

Nahe des Hauptgebäudes der Wiener Kunstakademie am Schillerplatz ist der neue Ausstellungsraum der Hochschule entstanden.

Kultur/​Bildung

Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien

Architektonischer Brandschutz

Gegenüber der einstigen Mensa ist das neue Seminargebäude der Hochschule Bochum entstanden.

Gegenüber der einstigen Mensa ist das neue Seminargebäude der Hochschule Bochum entstanden.

Kultur/​Bildung

Seminargebäude der Hochschule Bochum

Erschließung in signalrot

Das Kollegiengebäude I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wird derzeit durch das Büro Kuhn und Lehmann saniert. Besonderer Augenmerk galt dabei dem Brandschutz.

Das Kollegiengebäude I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wird derzeit durch das Büro Kuhn und Lehmann saniert. Besonderer Augenmerk galt dabei dem Brandschutz.

Kultur/​Bildung

Skulpturale Feuertreppe in Freiburg

Brandschutz als Hingucker am Kollegiengebäude I der Albert-Ludwigs-Universität

Nordansicht des Technikums von der Nöthnitzer Straße aus; der Eingang ist klar ablesbar

Nordansicht des Technikums von der Nöthnitzer Straße aus; der Eingang ist klar ablesbar

Kultur/​Bildung

Technikum der TU Dresden

Hochtechnologielabore mit flächendeckender, automatischer Brandmeldeanlage

Mit ihren flach geneigten Satteldächern und hellen Holzfassaden ähneln die Baukörper übergroßen Scheunen

Mit ihren flach geneigten Satteldächern und hellen Holzfassaden ähneln die Baukörper übergroßen Scheunen

Kultur/​Bildung

Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf

Holzbau mit Modellcharakter

Die Mediathek fügt sich zwischen zwei Baudenkmäler (Südansicht)

Die Mediathek fügt sich zwischen zwei Baudenkmäler (Südansicht)

Kultur/​Bildung

Mediathek Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Stahlbetonskelettbau mit Vorhangfassade aus Holz und Glas

Durch die abgewinkelte Form der zweigeschossigen Bibliothek entsteht ein Vorplatz an der Eingangsseite (Südansicht)

Durch die abgewinkelte Form der zweigeschossigen Bibliothek entsteht ein Vorplatz an der Eingangsseite (Südansicht)

Kultur/​Bildung

Bibliothek in Spiez

Zweigeschossiger Holzbau mit Stahlbetonkern

Nordwestansicht des Gebäudekomplexes, der in zwei Bauabschnitten von 1978 bis 1982 entstand; die Sanierung und Umstrukurierung erfolgte 2015

Nordwestansicht des Gebäudekomplexes, der in zwei Bauabschnitten von 1978 bis 1982 entstand; die Sanierung und Umstrukurierung erfolgte 2015

Kultur/​Bildung

Schulzentrum Nord in Stuttgart

Komplettsanierung und Umstrukturierung mit neu eingeteilten Brandabschnitten

Das Gebäude ist geprägt durch die Metallbekleidung und den leuchtend gelbgrünen Laubengang im Obergeschoss, der als Fluchtweg dient (Südwestansicht)

Das Gebäude ist geprägt durch die Metallbekleidung und den leuchtend gelbgrünen Laubengang im Obergeschoss, der als Fluchtweg dient (Südwestansicht)

Kultur/​Bildung

Aargauische Sprachheilschule in Stein

Holzelementbau mit Zinkblechfassade und Laubengang als Fluchtweg

Südöstliche Gebäudeecke: Die überwiegend geschlossene Fassade ist von einem Raster aus hellen Betonfertigteilen und dunkelgrauem Naturstein überzogen, das den Eindruck dicht gereihter, gefüllter Regale vermittelt

Südöstliche Gebäudeecke: Die überwiegend geschlossene Fassade ist von einem Raster aus hellen Betonfertigteilen und dunkelgrauem Naturstein überzogen, das den Eindruck dicht gereihter, gefüllter Regale vermittelt

Kultur/​Bildung

Speichermagazin Friedrichshagen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin

Flächendeckende BMA und Gaslöschanlage für die Archivräume

Straßenansicht aus nordwestlicher Richtung: Die bewegte gläserne Fassade fällt auf

Straßenansicht aus nordwestlicher Richtung: Die bewegte gläserne Fassade fällt auf

Kultur/​Bildung

Historisches Archiv des Baskenlandes in Bilbao

Brandmeldeanlage, Differenzdrucksystem und Wassernebel-Löschanlage

Mit der blockhaften, monumentalen Konzeption des Baukörpers schufen die Architekten CFA Colboc Franzen eine markante Eingangssituation als Impuls für das Stadtgebiet (Ansicht Ost)

Mit der blockhaften, monumentalen Konzeption des Baukörpers schufen die Architekten CFA Colboc Franzen eine markante Eingangssituation als Impuls für das Stadtgebiet (Ansicht Ost)

Kultur/​Bildung

Mediathek in Montauban

BMA und EMA zum Schutz vor Feuer und Einbruch

Ansicht Südost: Das kleinteilige und überwiegend eingeschossige Gebäude fügt sich gut in die locker bebaute Umgebung mit Einfamilienhäusern

Ansicht Südost: Das kleinteilige und überwiegend eingeschossige Gebäude fügt sich gut in die locker bebaute Umgebung mit Einfamilienhäusern

Kultur/​Bildung

Kindergarten St. Irmengard in Übersee

Holzbau mit Bauteilen in R30 und direkten Ausgängen ins Freie

Die Schule ist wesentlich geprägt durch umlaufende Aluminiumlamellen, die in einem freien Rhythmus zwischen den schmalen Betondecken aufgespannt sind und die Struktur der Quader stark auflockern

Die Schule ist wesentlich geprägt durch umlaufende Aluminiumlamellen, die in einem freien Rhythmus zwischen den schmalen Betondecken aufgespannt sind und die Struktur der Quader stark auflockern

Kultur/​Bildung

Evangelische Grundschule mit Sporthalle in Karlsruhe

Brandschutzkonzept mit Fluchtbalkonen

Südseite mit der Turnhalle hinter graublauen Polykarbonatplatten, dem Eingang unterhalb des goldbraunen Auditoriums und dem hellen Seminargebäude mit vorgelagertem Fluchttreppenhaus und kleinteiliger Fassade

Südseite mit der Turnhalle hinter graublauen Polykarbonatplatten, dem Eingang unterhalb des goldbraunen Auditoriums und dem hellen Seminargebäude mit vorgelagertem Fluchttreppenhaus und kleinteiliger Fassade

Kultur/​Bildung

Centre Clignancourt der Universität Sorbonne in Paris

Rauchschürzen am Atrium

Ansicht von Süden (Schwanentor)

Ansicht von Süden (Schwanentor)

Kultur/​Bildung

Landesarchiv NRW in Duisburg

Feuerfest ummantelte Stahlkonstruktion

Der dem Theaterplatz und der Stadt zugewandte Eingang mit der darüber auskragenden Probebühne

Der dem Theaterplatz und der Stadt zugewandte Eingang mit der darüber auskragenden Probebühne

Kultur/​Bildung

Gastspielhaus Équilibre Freiburg

Trennung von Zuschauerraum und Bühnenturm durch wasserberieseltes Metalltor

Die gläsernen Ausfachungen der Träger müssen im Brandfall 30 Minuten lang intakt bleiben

Die gläsernen Ausfachungen der Träger müssen im Brandfall 30 Minuten lang intakt bleiben

Kultur/​Bildung

Tonnenhalle der Pausa Druckerei Mössingen

Brandschutz im Industriebaudenkmal

Das Bürgerhauses mit seiner historischen Fassade am Schlossplatz (Nordostansicht)

Das Bürgerhauses mit seiner historischen Fassade am Schlossplatz (Nordostansicht)

Kultur/​Bildung

Schlaues Haus Oldenburg

Brandschutz mit Hochdruck-Wassernebel-Löschanlage im Gasdruck-Antrieb

Von der Terrasse mit Blick über Biel gelangt man in das gläserne Foyer

Von der Terrasse mit Blick über Biel gelangt man in das gläserne Foyer

Kultur/​Bildung

Bundesamt für Sport bei Biel

Spätmoderne-Denkmal mit Weitblick und betriebseigener Feuerwehr

Vom kühl-weiß gehaltenen Foyer führt die zentrale Holztreppe in den Lesesaal

Vom kühl-weiß gehaltenen Foyer führt die zentrale Holztreppe in den Lesesaal

Kultur/​Bildung

Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin

Schutz von Kulturgut im Baudenkmal

Der rötlich braune Baukörper ist weitgehend aufgeständert und kragt im Norden über die Wasserlandschaft hinaus bis zur Straße

Der rötlich braune Baukörper ist weitgehend aufgeständert und kragt im Norden über die Wasserlandschaft hinaus bis zur Straße

Kultur/​Bildung

Zentralbibliothek der Universität in Marne-la-Vallée

Fluchttreppenhäuser stützen lichtdurchflutete Lesesäle

Der Planungsservice von TELENOT…

… unterstützt Sie von Beginn an und erstellt nach Ihren Vorgaben ein richtlinienkonformes Planungskonzept für die elektronische Sicherheitstechnik.

Partner-Anzeige