Schulbauten

Nach Muster-Schulbau-Richtlinie (MSchulbauR)

Die Muster-Schulbau-Richtlinie (MSchulbauR)1 regelt bezüglich des Brandschutzes besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, soweit sie nicht ausschließlich der Unterrichtung Erwachsener dienen. Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Sonderschulen, Berufsschulen, Fachhochschulen, Hochschulen und vergleichbare Schultypen fallen in den Bereich der MSchulbauR. Während der Sonderbautatbestand nach Musterbauordnung (MBO) § 2 (4) Ziff. 13 neben „Schulen“ auch „Hochschulen und ähnliche Einrichtungen“ umfasst, gilt die MSchulBauR nicht für Fachhochschulen und Hochschulen, Akademien, Volkshochschulen, Musik-, Tanz- oder Fahrschulen oder vergleichbare Bildungseinrichtungen.

Gallerie

Bauteile und Baustoffe
Nach der Schulbau-Richtlinie muss in Schulen der Gebäudeklassen (GK) 1 und 2 das Tragwerk die Anforderungen der GK 3 erfüllen. Für die entsprechenden Bauteile von Gebäuden der GK 4 gelten die Anforderungen der GK 5 (siehe Beitrag Gebäudeklassen). Hochfeuerhemmende tragende Bauteile sind zulässig in Schulgebäuden mit einer Höhe ≤ 13,00 m und einer Fläche je Geschoss ≤ 400 m² (oder unterteilt durch Trennwände in Abschnitte von jeweils ≤ 400 m²). Die Anforderungen an raumabschließende Bauteile in Schulgebäuden richten sich nach der MBO bzw. der jeweiligen Landesbauordnung.

Brandwände: Innere Brandwände sind in Schulgebäuden in Abständen von ≤ 60 m anzuordnen. In Gebäuden, deren tragende Bauteile hochfeuerhemmend oder feuerhemmend sein dürfen, sind anstelle von Brandwänden Wände zulässig, die auch unter zusätzlicher mechanischer Beanspruchung hochfeuerhemmend sind. In Brandwänden sind im Zuge notwendiger Flure jeweils feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Türen zulässig, wenn die angrenzenden Flurwände in einem Bereich ≥ 2,50 m beiderseits der Tür keine Öffnungen haben.

Wände und Türen von Hallen: Hallen in Schulgebäuden dürfen über mehrere Geschosse reichen. Die Wände dieser Hallen, ausgenommen Außenwände, müssen die Anforderungen an die raumabschließenden Bauteile der MBO erfüllen. Türen zwischen Hallen und notwendigen Treppenräumen, notwendigen Fluren und Aufenthaltsräumen müssen feuerhemmend, rauchdicht und selbstschließend sein.

Rettungswege
Für jeden Unterrichtsraum müssen mindestens zwei voneinander unabhängige bauliche Rettungswege zu Ausgängen ins Freie oder zu notwendigen Treppenräumen vorhanden sein. Ein baulicher Rettungsweg über Außentreppen ohne Treppenräume, Rettungsbalkone, Terrassen und begehbare Dächer auf das Grundstück ist zulässig, wenn dieser im Brandfall nicht gefährdet ist. Ein Rettungsweg darf durch eine Halle geführt werden; diese Halle darf nicht als Raum zwischen einem notwendigen Treppenraum und dem Ausgang ins Freie dienen.

Bei Ausgängen von Unterrichtsräumen und sonstigen Aufenthaltsräumen, notwendigen Fluren und notwendigen Treppen muss die nutzbare Breite von Rettungswegen mindestens 1,20 m je 200 darauf angewiesener Benutzer betragen. Staffelungen sind nur in Schritten von 0,60 m zulässig. Abweichend davon gelten 0,90 m bei Ausgängen von Unterrichtsräumen und sonstigen Aufenthaltsräumen, 1,50 m bei notwendigen Fluren sowie 1,20 m bei notwendigen Treppen als mindestnutzbare Breite. Die Lauflänge (Weg zum Ausgang ins Freie oder zum notwendigen Treppenraum) darf nicht länger als 35,00 m sein.

Technische Anlagen und Einrichtungen in Schulen
Rauchableitung:
Hallen benötigen zur Unterstützung der Brandbekämpfung eine Öffnung zur Rauchableitung an höchster Stelle mit einer freien Öffnungsfläche von insgesamt 1% der Grundfläche und im oberen Drittel der Außenwände Fenster oder Türen mit einer freien Öffnungsfläche von insgesamt 2% der Grundfläche.

Blitzschutzanlagen: Schulen müssen Blitzschutzanlagen haben.

Sicherheitsbeleuchtung: Sie muss in Hallen, durch die Rettungswege führen, in notwendigen Fluren, in notwendigen Treppenräumen und in fensterlosen Aufenthaltsräumen installiert sein.

Alarmierungsanlagen: Schulen müssen mit Alarmierungsanlagen ausgerüstet sein, durch die im Gefahrenfall die Räumung der Schule oder einzelner Schulgebäude eingeleitet werden kann (Hausalarmierung). Das Alarmsignal muss sich vom Pausensignal unterscheiden und in jedem Raum der Schule gehört werden können. Es muss mindestens an einer während der Betriebszeit der Schule ständig besetzten oder an einer jederzeit zugänglichen Stelle innerhalb der Schule (Alarmierungsstelle) ausgelöst werden können (Handmelder). An den Alarmierungsstellen müssen sich Telefone befinden, mit denen jederzeit Feuerwehr und Rettungsdienst unmittelbar alarmiert werden können.

Sicherheitsstromversorgung: Für die Sicherheitsbeleuchtung, Alarmierungsanlagen und die elektrisch betriebenen Einrichtungen zur Rauchableitung muss eine Sicherheitsstromversorgung vorhanden sein.

Betriebsvorschriften
Der Betreiber der Schule muss im Einvernehmen mit der für den Brandschutz zuständigen Dienststelle Feuerwehrpläne und eine Brandschutzordnung anfertigen und der örtlichen Feuerwehr zur Verfügung stellen.

„Cluster-Schulen“
„Cluster”
Abweichend von den Anforderungen der MSchulbauR setzen sich immer mehr sogenannte „Cluster-Schulen” durch. Unterrichtsräume mehrerer Jahrgangsstufen oder Klassenzüge werden als räumliche Einheit zu einem „Cluster” zusammengefasst. Dieser stellt eine brandschutztechnische Nutzungseinheit dar. Dadurch können die zwischen den Unterrichtsräumen vorhandenen Erschließungsflächen um offene Bereiche ergänzt werden und mit diesen zusammen als Dispositionsflächen für temporäre Erweiterungen der Unterrichtsräume zur Verfügung stehen (s. Abb. unten).

Die Größe dieser Cluster darf i.d.R. nicht mehr als 400 m² Brutto-Grundfläche betragen. Notwendige Flure im Sinne der MSchulbauR sind innerhalb dieser Cluster nicht erforderlich. Ein Rettungsweg eines Clusters muss zu einem Ausgang ins Freie oder zu einem notwendigen Treppenraum (ggf. über einen brandlastfreien notwendigen Flur) führen. Der zweite Rettungsweg darf in einen anderen Cluster und dann über diesen zu einem weiteren Ausgang ins Freie oder einen Treppenraum führen.


Abbildung: Skizze eines „Clusters” mit einer Größe bis zu 400 m². Die Dispositionsfläche für temporäre Erweiterungen ist mit blauer Farbe hervorgehoben (Quelle: EHB – Entscheidungshilfen der Berliner Bauaufsicht).

Es dürfen aber auch mehrere Cluster aneinander gereiht werden. Dabei ist zu beachten, dass aus jedem Cluster ein Ausgang ins Freie oder in einen notwendigen Treppenraum innerhalb von 35 m erreichbar sein muss. Zwischen aneinandergereihten Clustern ist eine feuerwiderstandsfähige Trennwand (entsprechend MSchulbauR) auszuführen. (Tür-)Öffnungen müssen durch feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Abschlüsse geschlossen werden, die während des Schulbetriebs nicht verschlossen werden dürfen.

Damit alle Benutzer Gefahren innerhalb des Clusters (auch im Brandfall) schnell erkennen können, sollten diese möglichst übersichtlich gestaltet werden (Verglasungen, verschiebbare Elemente etc.).

Um das Risiko bei der Nutzung der Cluster weiter zu reduzieren, werden besondere Anforderungen an die Alarmierungsanlage (Hausalarmanlage) gestellt und es sind an den Ausgängen der Cluster Feuerlöscher zu installieren.

Alarmierungsanlagen für „Cluster”
In Cluster-Schulen sind zusätzlich Druckknopfmelder (DKM: Gehäusefarbe „blau” mit der Aufschrift „Hausalarm”) an den Ausgängen jedes Clusters als Auslösevorrichtungen vorzusehen. Die damit ausgelöste Alarmierung muss in jedem Raum des Clusters gehört werden können und ist durch geeignete Anzeigevorrichtungen an der Alarmierungsstelle nach MSchulbauR einzurichten.

In den Brandschutzordnungen sind besondere Handlungsanweisungen für Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter zu verankern, die sich aus der nur clusterweisen Alarmierung ergeben, wenn die dortigen Auslösevorrichtungen der Hausalarmanlage betätigt werden.

1) Muster-Richtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen (Muster-Schulbau-Richtlinie - MSchulbauR) Fassung April 2009

Fachwissen zum Thema

Fluchtwege sind Wege, z.B. Flure, Treppen und Ausgänge ins Freie, über die Menschen und Tiere im Gefahrenfall (bei Brand) bauliche Anlagen verlassen und sich in Sicherheit bringen können (= Selbstrettung).

Fluchtwege sind Wege, z.B. Flure, Treppen und Ausgänge ins Freie, über die Menschen und Tiere im Gefahrenfall (bei Brand) bauliche Anlagen verlassen und sich in Sicherheit bringen können (= Selbstrettung).

Flucht-/​Rettungswege

Definition Flucht- und Rettungswege

Allgemein werden in den Bauordnungen die beiden Begriffe unter dem Rettungsweg zusammengefasst. In Sonderbauverordnungen gibt es dagegen Unterschiede.

Handfeuermelder

Handfeuermelder

Alarmierungsanlagen

Hausalarmanlagen

Der Begriff „Hausalarmanlage“ hat sich unter Fachleuten inzwischen zu einem Reizwort entwickelt. Das Problem besteht darin, dass...

Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen oder aus Nutzungseinheiten mit Aufenthaltsräumen zu Ausgängen in notwendige Treppenräume oder ins Freie führen, müssen so angeordnet und ausgebildet sein, dass die Nutzung im Brandfall ausreichend lang möglich ist.

Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen oder aus Nutzungseinheiten mit Aufenthaltsräumen zu Ausgängen in notwendige Treppenräume oder ins Freie führen, müssen so angeordnet und ausgebildet sein, dass die Nutzung im Brandfall ausreichend lang möglich ist.

Flucht-/​Rettungswege

Notwendige Flure

Eine Verbindung zu einem sicheren Ort im Brandfall ist erforderlich, wenn ein bauaufsichtlicher Rettungsweg aus einem Raum oder einer Nutzungseinheit nicht direkt ins Freie oder in einen Treppenraum führt.

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Sonderbauten nach MBO § 2 (4)

Hochhäuser zählen gemäß MBO zu den Sonderbauten (im Bild: Barcode-Quartier in Oslo).

Hochhäuser zählen gemäß MBO zu den Sonderbauten (im Bild: Barcode-Quartier in Oslo).

Welche Gebäude und Nutzungsarten sind in der Musterbauordnung (MBO) unter Paragraph zwei, Absatz vier als Sonderbauten aufgeführt?

Anforderungen und Arten von Sonderbauten

Zu den geregelten Sonderbauten gehören Hochhäuser (im Bild: Hochhaus am Kurfürstendamm in Berlin).

Zu den geregelten Sonderbauten gehören Hochhäuser (im Bild: Hochhaus am Kurfürstendamm in Berlin).

Für die meisten Typen von Sonderbauten existieren Muster-Verordnungen, die in den Bundesländern unterschiedlich sein können: Dann spricht man von geregelten Sonderbauten.

Hochhäuser

Gebäude mit einer Höhe von mehr als 22 Metern zählen zu den Hochhäusern und sind in der Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR) geregelt.

Gebäude mit einer Höhe von mehr als 22 Metern zählen zu den Hochhäusern und sind in der Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR) geregelt.

Die Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR) enthält besondere Anforderungen und Lösungen für den baulichen und betrieblichen, besonders aber für den anlagentechnischen Brandschutz.

Versammlungsstätten

Die Muster-Versammlungsstättenverordnung regelt besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucher fassen (Abb.: Messe Leipzig).

Die Muster-Versammlungsstättenverordnung regelt besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucher fassen (Abb.: Messe Leipzig).

Welche Gebäude und Nutzungsarten gelten als Versammlungsstätten, welche Vorgaben gelten für Bauteile, Rettungswege und technische Einrichtungen?

Verkaufsstätten

Die Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten (Muster-Verkaufsstättenverordnung oder kurz MVkVO) regelt besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume und Ladenstraßen einschließlich ihrer Bauteile eine Fläche von insgesamt > 2.000 m² haben.

Die Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten (Muster-Verkaufsstättenverordnung oder kurz MVkVO) regelt besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume und Ladenstraßen einschließlich ihrer Bauteile eine Fläche von insgesamt > 2.000 m² haben.

Für welche Verkaufsräume und Ladenstraßen gilt die MVkVO, und welche Regelungen enthält die Verordnung in Bezug auf Brandabschnitte, Rettungswege, technische Anlagen und Einrichtungen?

Schulbauten

Die Muster-Schulbau-Richtlinie (MSchulbauR) regelt bezüglich des Brandschutzes besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, soweit sie nicht ausschließlich der Unterrichtung Erwachsener dienen (Abb.: Sekundarschule in Berlin-Mahlsdorf).

Die Muster-Schulbau-Richtlinie (MSchulbauR) regelt bezüglich des Brandschutzes besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, soweit sie nicht ausschließlich der Unterrichtung Erwachsener dienen (Abb.: Sekundarschule in Berlin-Mahlsdorf).

Ganz unterschiedliche Schultypen fallen in den Bereich der MSchulbauR. Welche Vorgaben macht diese für Bauteile und Rettungswege, und welche Regelungen gelten für sogenannte Cluster-Schulen?

Industriebauten

Für Industriebauten, dazu zählen Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion oder Lagerung von Produkten oder Gütern dienen, sind die Mindestanforderungen an den Brandschutz in der Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (M-IndBauRL) festgelegt.

Für Industriebauten, dazu zählen Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion oder Lagerung von Produkten oder Gütern dienen, sind die Mindestanforderungen an den Brandschutz in der Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (M-IndBauRL) festgelegt.

Für Industriebauten, dazu zählen Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion oder...

Beherbergungsstätten

Für Beherbergungsstätten mit mehr als 12 Betten gilt die Muster-Beherbergungsstättenverordnung (Abb.: Hotel Nhow in Berlin).

Für Beherbergungsstätten mit mehr als 12 Betten gilt die Muster-Beherbergungsstättenverordnung (Abb.: Hotel Nhow in Berlin).

Die MBeVO gilt für Unterkünfte mit mehr als zwölf Betten. Sie enthält Vorgaben zu Bauteilen, Rettungswegen, technischen Anlagen und zur Barrierefreiheit.

Büro- und Verwaltungsgebäude mit Atrien

Vorbeugender Brandschutz durch Rauchschürzen im Kranhaus „Pandion Vista“ in Köln

Vorbeugender Brandschutz durch Rauchschürzen im Kranhaus „Pandion Vista“ in Köln

Welche Rolle spielen Brandschutzkonzepte für Büro- und Verwaltungsgebäude mit Atrien als ungeregelte Sonderbauten und wo liegen die Grenzen einer offenen Gestaltung?

Krankenhäuser und Pflegeheime

In den meisten Bundesländern zählen Krankenhäuser und Pflegeheime zu den ungeregelten Sonderbauten (Abb.: Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg).

In den meisten Bundesländern zählen Krankenhäuser und Pflegeheime zu den ungeregelten Sonderbauten (Abb.: Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg).

Welche Aspekte sind maßgebend für den Brandschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen, welche Verordnungen und Richtlinien gibt es?

Labore

Labore verlangen meist eine definierte Atmosphäre aus Parametern wie Temperatur, Feuchte und Druck (Abb.: Labor mit Zellkultivierung im biopharmazeutischen Prozess).

Labore verlangen meist eine definierte Atmosphäre aus Parametern wie Temperatur, Feuchte und Druck (Abb.: Labor mit Zellkultivierung im biopharmazeutischen Prozess).

Um einen effizienten Brandschutz in Laboren zu gewährleisten, ist der anlagentechnische und organisatorische Brandschutz gefragt.

Holzbauten

Gebäude, deren Höhe eine „feuerbeständige“ Tragkonstruktion erfordert (GK 5; i.d.R. > 4 Geschosse), können daher nur abweichend vom Baurecht genehmigt werden. Für die Zulassung dieser „Abweichungen“ sind ein durchdachtes Brandschutzkonzept und sinnvolle Kompensationen erforderlich (Abb.: Studierendenwohnheim Woodie im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, Sauerbruch Hutton Architekten).

Gebäude, deren Höhe eine „feuerbeständige“ Tragkonstruktion erfordert (GK 5; i.d.R. > 4 Geschosse), können daher nur abweichend vom Baurecht genehmigt werden. Für die Zulassung dieser „Abweichungen“ sind ein durchdachtes Brandschutzkonzept und sinnvolle Kompensationen erforderlich (Abb.: Studierendenwohnheim Woodie im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, Sauerbruch Hutton Architekten).

Welche Regelungen gelten für überwiegend aus Holz errichtete Gebäude der GK 4 und 5? Was ist bei den eingesetzten Bauteilen, Anschlüssen und Öffnungen zu beachten?

Brandversuche bei Holzbauten

Holz-Hybrid-Elementsystem aus Holzbalken in Betoneinbettung vor dem Brandversuch

Holz-Hybrid-Elementsystem aus Holzbalken in Betoneinbettung vor dem Brandversuch

Für mehrgeschossige Holzbauweisen (GK 4) muss in der Regel die Brandsicherheit bzw. das Brandverhalten der Baustoffe und Bauteile über eine Zulassung nachgewiesen werden.

Garagen

Offene Garagen haben direkt ins Freie führende unverschließbare Öffnungen, die mindestens 1/3 der Gesamtfläche der Umfassungswände sind.

Offene Garagen haben direkt ins Freie führende unverschließbare Öffnungen, die mindestens 1/3 der Gesamtfläche der Umfassungswände sind.

Welche Arten von Garagen werden unterschieden? Welche Anforderungen gelten für Bauteile, Brandabschnitte, Rettungswege, Lüftung und Anlagentechnik?

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