Ziegelserien mit besonders niedrigem GWP
Weniger graue Emissionen durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen
Wer bei der Planung von Gebäuden den CO₂-Fußabdruck reduzieren möchte, findet mit den neuen Ziegelserien von Randers Tegl materialtechnische Ansätze, die auf Kreislaufwirtschaft und Emissionsminderung setzen. Unter dem Begriff Low-GWP-Bricks fasst der Hersteller drei Produktlinien zusammen, deren Global Warming Potential (GWP) deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegt. Die Serien ReClay, ReClaimed und EcoBlend tragen durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen zur Reduktion grauer Emissionen im Bauwesen bei.
Galerie
Die Serie ReClay enthält bis zu dreißig Prozent aufbereitete Altziegel, die dem keramischen Material als Scherben beigemischt werden. Dadurch verringert sich der Energiebedarf im Herstellungsprozess und die Steine erreichen ein GWP von 11,28. Bei der Produktlinie ReClaimed handelt es sich um vollständig wiederverwendete Ziegel, die aus Rückbauprojekten stammen. Sie werden gereinigt und für den Wiedereinsatz sortiert. Ihr GWP liegt mit rund 2,4 kg CO₂-Äquivalent pro Quadratmeter besonders niedrig. EcoBlend kombiniert beide Ansätze: Die Ziegel bestehen zu gleichen Teilen aus ReClay- und ReClaimed-Material und kommen damit auf ein GWP von 6,86.
Galerie
Die Produkte wurden mit Blick auf den Einsatz in Gebäuden mit Nachhaltigkeitszertifizierungen – insbesondere nach dem DGNB-System – entwickelt. Laut Herstellerangaben lassen sich durch die Verwendung der Ziegel relevante Kriterien in den Bereichen Ökobilanz, Ressourceneffizienz und Rückbaubarkeit positiv beeinflussen. Der Charakter der Ziegel bleibt dabei erhalten: Die ReClaimed-Variante zeigt sichtbare Spuren der Wiederverwendung, während ReClay und EcoBlend durch ein homogenes Erscheinungsbild gekennzeichnet sind.
Fachwissen zum Thema
Tipps zum Thema
KS-ORIGINAL GmbH
Entenfangweg 15
30419 Hannover
www.ks-original.de
