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Parametrierung

Die Inbetriebnahme von Brandmeldeanlagen erfolgt in drei Schritten: Überprüfung, Inbetriebsetzung und Parametrierung. Zuallererst wird die Vollständigkeit und Aktualität von Planungsauftrag, Ausführungsunterlagen, Montageplänen und Feuerwehrlaufkarten überprüft. Außerdem wird der Soll-Ist-Zustand der Anlagenteile untersucht und protokolliert. Als nächstes werden bei der Inbetriebsetzung nach und nach Netzanschluss, Netzteil der Brandmeldezentrale, Ladeteil und Batterie und abgesetzte zusätzliche Energieversorgungen zugeschaltet. Abschließend folgt die Parametrierung. Hierbei werden mithilfe einer Parametrierungssoftware Einstellungen an der Brandmeldezentrale und ihrer Verknüpfung mit der Hardware, also den physischen Komponenten der Brandmeldeanlage, vorgenommen. Wie genau Hard- und Software programmiert werden, steht in der Anleitung des jeweiligen Systemlieferanten. Folgende Schritte sind Bestandteil der Parametrierung:

  • Zuordnung der physikalischen Adresse der Busteilnehmer zu einer Melder- und Gruppennummer bzw. zu einer Steuergruppe
  • Zuordnung der relevanten Melder, Meldebereiche oder Meldergruppen zur Auslösung und Übertragung von Fern- oder Internalarmen und zur Aktivierung der Brandfallsteuerung oder der Löschanlage
  • Ansteuerung von Parallelanzeigen durch den zugehörigen Melder oder die Zentrale
Die Parametrierung ist zu dokumentieren. Den Abschluss der Inbetriebsetzung bildet eine umfassende Funktionsprüfung.

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Komponenten einer BMA: Brandmeldezentrale, Feuerwehrbedienfeld, Handfeuermelder, Brandmelder, akustische und optische Signalgeber (im Bild: hifire® 4000 BMT)

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