Im dänischen Østbirk verwandelte das Team von Praksis Arkitekter
ein altes Lagerhaus in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Mit
dem 2025 fertiggestellten LKR Innovation House möchte
der Fensterhersteller Velux ein Statement für nachhaltiges Bauen
setzen. Das Akronym steht für Lars Kann-Rasmussen, den Sohn des
Firmengründers. Er hatte die dreischiffige Holzhalle 1995 errichten
lassen.
Galerie
Das LKR Innovation House entstand aus einer ehemaligen Lagerhalle aus Holz.
Bild: Velux / Adam Mørk
01|24
Der Unternehmenscampus liegt in Mitteljütland, zwischen Aarhus und Velje.
Bild: Velux / Adam Mørk
02|24
400 neue, automatisiert gesteuerte Dachfenster sorgen für mehr Raumkomfort und natürlich helle Innenräume.
Bild: Velux / Adam Mørk
03|24
Zwei grüne Innenhöfe sstrukturieren den Grundriss neu.
Bild: Velux / Adam Mørk
04|24
Die Wetterschale wurde im Zuge des Umbaus vorsichtig abgenommen. Als die Außenwände nachgedämmt waren, wurde sie wieder montiert.
Bild: Velux / Adam Mørk
05|24
Eingang und Foyer befinden sich an der östlichen Giebelseite.
Bild: Velux / Adam Mørk
06|24
Im nördlichen Hallenschiff befinden sich die Büros.
Bild: Velux / Adam Mørk
07|24
Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
08|24
Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
09|24
Die Kantine liegt zwischen den neuen Innenhöfen.
Bild: Velux / Adam Mørk
10|24
Die Werkstätten befinden sich im südlichen Hallenschiff...
Bild: Velux / Adam Mørk
11|24
...wo auch die Warenannahme angeordnet ist.
Bild: Velux / Adam Mørk
12|24
Der Bestand wurde1995 als sogenanntes Kaltlager errichtet.
Bild: Velux / Adam Mørk
13|24
Der östliche Giebel vor dem Umbau
Bild: Velux / Adam Mørk
14|24
Eindruck von Dacharbeiten
Bild: Velux / Adam Mørk
15|24
Um die neuen Höfe einzuschneiden wurde ein Teil der Holzkonstruktion rückgebaut.
Bild: Velux / Adam Mørk
16|24
Neben den Außenwänden wurde auch das Dach nachgedämmt.
Bild: Velux / Adam Mørk
17|24
Nun haben die Dächer einen U-Wert von 0,17 W/m²K und die Außenwände von 0,19 W/m²K.
Bild: Velux / Adam Mørk
18|24
Die neuen Fenster lassen viel Tageslicht in das tiefe Gebäude.
Bild: Velux / Adam Mørk
19|24
Bau der großen Foyertreppe
Bild: Velux / Adam Mørk
20|24
Lageplan
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
21|24
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
22|24
Längsschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
23|24
Querschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
24|24
Statt das Gebäude nach 25 Jahren abzureißen, schrieb das
Unternehmen einen Wettbewerb zur Transformation aus. Praksis
Arkitekter überzeugte die Bauherrschaft insbesondere durch zwei
architektonische Charakteristika: Zum einen fügten sie zwei große
begrünte Innenhöfe in das mittlere Hallenschiff ein, zum anderen
entwarfen sie eine Dachlandschaft aus hunderten von Fenstern für
viel Tageslicht im Innenraum. In dem 14.000 Quadratmeter großen
Innovationszentrum befinden sich nun Büros, Werkstätten,
Testzentren und Labore. Nun entwickeln hier rund 500 Mitarbeitende
neue Produkte für den Fensterhersteller.
Beim Eintreten in das im Osten gelegene Foyer fällt gleich einer
der begrünten Innenhöfe ins Auge, dessen großflächig
verglaste Fassaden einen Ausblick in weite Teile des Gebäudes
ermöglichen. Das Foyer dient als dynamische Fläche, zum Beispiel
für Ausstellungen oder als Showroom, und bietet eine direkte
Verbindung zu den Werkstätten, den Büroräumen und dem Auditorium.
Die Werkstätten liegen im südlichen Hallenschiff, wo die Lieferzone
angeordnet ist. Die meisten Büroräume befinden sich im nördlichen
Hallenschiff.
Weitere Arbeitsplätze sind in Nischen und kleinen Zonen sowie in
offenen Bereichen des Gebäudes zu finden. Bewegt man sich vom
Eingang aus zweimal nach rechts, kommt man zum Forum – einem
Schauplatz für Veranstaltungen, Vorträge und Konferenzen. Im
Zentrum des Hauses, umgeben von den begrünten Innenhöfen, liegt die
Kantine. Im Westen befinden sich die Forschungseinrichtungen.
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Das LKR Innovation House entstand aus einer ehemaligen Lagerhalle aus Holz.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Der Unternehmenscampus liegt in Mitteljütland, zwischen Aarhus und Velje.
Bild: Velux / Adam Mørk
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400 neue, automatisiert gesteuerte Dachfenster sorgen für mehr Raumkomfort und natürlich helle Innenräume.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Zwei grüne Innenhöfe sstrukturieren den Grundriss neu.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Wetterschale wurde im Zuge des Umbaus vorsichtig abgenommen. Als die Außenwände nachgedämmt waren, wurde sie wieder montiert.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Eingang und Foyer befinden sich an der östlichen Giebelseite.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Im nördlichen Hallenschiff befinden sich die Büros.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Kantine liegt zwischen den neuen Innenhöfen.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Werkstätten befinden sich im südlichen Hallenschiff...
Bild: Velux / Adam Mørk
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...wo auch die Warenannahme angeordnet ist.
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Der Bestand wurde1995 als sogenanntes Kaltlager errichtet.
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Der östliche Giebel vor dem Umbau
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Eindruck von Dacharbeiten
Bild: Velux / Adam Mørk
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Um die neuen Höfe einzuschneiden wurde ein Teil der Holzkonstruktion rückgebaut.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Neben den Außenwänden wurde auch das Dach nachgedämmt.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Nun haben die Dächer einen U-Wert von 0,17 W/m²K und die Außenwände von 0,19 W/m²K.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die neuen Fenster lassen viel Tageslicht in das tiefe Gebäude.
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Bau der großen Foyertreppe
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Längsschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Querschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Ressourcenschonung und reduzierter CO₂-Fußabdruck
Die Projektbeteiligten hatten den Anspruch, möglichst viele
Bestandmaterialien wiederzuverwenden. Auf diese Weise ließen sich
4.476 Tonnen Baumaterial einsparen. Der CO₂-Fußabdruck des
Gebäudes erreicht einen Wert von nur 4,6 kg
CO₂e/m2/Jahr. Damit liegt es deutlich unter
den derzeitigen dänischen Vorschriften für Bürogebäude und
unterbietet zudem den ab 2029 geltenden Grenzwert von 6,1 kg
CO₂e/m2/Jahr.
Weitgehend erhalten blieben etwa die tragenden
Brettschichtholzrahmen und -pfetten der flachen Satteldächer. Teile
der Holzkonstruktion wurden für die neuen Innenhöfe entfernt und
erhielten ein zweites Leben als Möbel oder beim Bau von
Nebengebäuden. Die Holzfassade wurde vorsichtig demontiert, um die
Außenwände nachträglich zu dämmen. Anschließend brachte man das
ursprüngliche Fassadenholz wieder an. Die Beton-Bodenplatte blieb
komplett erhalten, andere alten Betonteile wurden für neue Wände
genutzt. Alte Betonreste verarbeitete man zu Pflastersteinen und
Außenmöbeln für die Innenhöfe und Außenanlagen. Neu erstellen
musste man jedoch die Aufzugschächte, um den statischen
Anforderungen zu genügen.
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Das LKR Innovation House entstand aus einer ehemaligen Lagerhalle aus Holz.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Der Unternehmenscampus liegt in Mitteljütland, zwischen Aarhus und Velje.
Bild: Velux / Adam Mørk
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400 neue, automatisiert gesteuerte Dachfenster sorgen für mehr Raumkomfort und natürlich helle Innenräume.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Zwei grüne Innenhöfe sstrukturieren den Grundriss neu.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Wetterschale wurde im Zuge des Umbaus vorsichtig abgenommen. Als die Außenwände nachgedämmt waren, wurde sie wieder montiert.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Eingang und Foyer befinden sich an der östlichen Giebelseite.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Im nördlichen Hallenschiff befinden sich die Büros.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Kantine liegt zwischen den neuen Innenhöfen.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Werkstätten befinden sich im südlichen Hallenschiff...
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...wo auch die Warenannahme angeordnet ist.
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Der Bestand wurde1995 als sogenanntes Kaltlager errichtet.
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Der östliche Giebel vor dem Umbau
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Eindruck von Dacharbeiten
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Um die neuen Höfe einzuschneiden wurde ein Teil der Holzkonstruktion rückgebaut.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Neben den Außenwänden wurde auch das Dach nachgedämmt.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Nun haben die Dächer einen U-Wert von 0,17 W/m²K und die Außenwände von 0,19 W/m²K.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die neuen Fenster lassen viel Tageslicht in das tiefe Gebäude.
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Bau der großen Foyertreppe
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Lageplan
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Grundriss Erdgeschoss
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Längsschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Querschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Thermische Optimierung und Dämmung
Ziel war es, Kategorie 2 nach EN 16798: Energetische
Bewertung von Gebäuden zu erreichen. Das bedeutet, dass
sich die Innentemperatur innerhalb eines gemäß der europäischen
Norm definierten Komfortbereichs bewegt. Um das gewünschte
Raumklima zu erreichen, war die thermische Ertüchtigung der
Gebäudehülle durch Dämmung und neue, steuerbare Fenster von
entscheidender Bedeutung.
Die Außenwände wurden nach Demontage der Holzfassade mit
Mineralwolle, Glaswolle, Holzfaserdämmung und
Hanffaser-Dämmmatten ausgefacht. Im Anschluss brachte man die alte
Wetterschale wieder an, sodass der Charakter des Gebäudes bewahrt
blieb. Bei der Dämmung der Dachkonstruktion verwendete man
Mineralwolle und Hanf, während bei der Bodenplatte EPS- und
XPS-Dämmung, Mineralwolle und Schaumglas
zum Einsatz kamen. Insgesamt zeigen die U-Werte der Gebäudehülle
eine deutliche Verbesserung: So haben die Dächer nun einen U-Wert von
0,17 W/m2K und die Außenwände von 0,19
W/m2K. Die Fenster liegen bei 0,8 bis 1,4
W/m2K.
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Das LKR Innovation House entstand aus einer ehemaligen Lagerhalle aus Holz.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Der Unternehmenscampus liegt in Mitteljütland, zwischen Aarhus und Velje.
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400 neue, automatisiert gesteuerte Dachfenster sorgen für mehr Raumkomfort und natürlich helle Innenräume.
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Zwei grüne Innenhöfe sstrukturieren den Grundriss neu.
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Die Wetterschale wurde im Zuge des Umbaus vorsichtig abgenommen. Als die Außenwände nachgedämmt waren, wurde sie wieder montiert.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Eingang und Foyer befinden sich an der östlichen Giebelseite.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Im nördlichen Hallenschiff befinden sich die Büros.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Rund 500 Mitarbeitende arbeiten hier an der Weiterentwicklung von Produkten.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die Kantine liegt zwischen den neuen Innenhöfen.
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Die Werkstätten befinden sich im südlichen Hallenschiff...
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...wo auch die Warenannahme angeordnet ist.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Der Bestand wurde1995 als sogenanntes Kaltlager errichtet.
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Der östliche Giebel vor dem Umbau
Bild: Velux / Adam Mørk
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Eindruck von Dacharbeiten
Bild: Velux / Adam Mørk
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Um die neuen Höfe einzuschneiden wurde ein Teil der Holzkonstruktion rückgebaut.
Bild: Velux / Adam Mørk
16|24
Neben den Außenwänden wurde auch das Dach nachgedämmt.
Bild: Velux / Adam Mørk
17|24
Nun haben die Dächer einen U-Wert von 0,17 W/m²K und die Außenwände von 0,19 W/m²K.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Die neuen Fenster lassen viel Tageslicht in das tiefe Gebäude.
Bild: Velux / Adam Mørk
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Bau der großen Foyertreppe
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Längsschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Querschnitt
Bild: Praksis Arkitekter, Svendborg
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Tageslicht und Wärmeschutz durchs Fenster
Der Erfolg des Unternehmens basiert auf einem Dachfenster mit
Kippfunktion, das Firmengründer Villum Kann Rasmussen 1941 für
Schulen entwickelte, um die Nutzung des Dachbodens als Klassenraum
zu ermöglichen. Entsprechend spielen auch beim Innovationszentrum
Fenster eine wichtige Rolle. Mehr als 400 dreifachverglaste
Dachfenster verteilen sich über die Dachflächen, darunter
elektrisch betriebene Schwingfenster, modulare Oberlichtbänder und
Flachdachfenster. Das sorgt nicht nur für viel Tageslicht im
Innern, sondern dient auch der Produktpräsentation.
Zusätzlich sind die Dachfenster ein zentrales Element des
Klimakonzepts: Das Gebäude verfügt über ein intelligentes
natürliches Belüftungssystem, das die Fenster über 400 zentral und
zonengesteuerte Kettenantriebe bewegt. Das Innenraumklima wird über
diese dynamische Steuerung und die außenliegenden
Hitzeschutz-Markisen sowie innenliegende Rollos reguliert. Die
Fensteranordnung ermöglicht eine automatisierte Querlüftung, die die thermische Last reduziert
und den Bedarf an mechanischer Kühlung minimiert.
Für den sommerlichen Hitzeschutz sind alle Fenster mit
automatisierten außenliegenden Hitzeschutz-Markisen ausgestattet.
Die elektrische Steuerung der Fenster ermöglicht zudem eine
automatische Nachtlüftung. Hierfür öffnet das System die Fenster in
den Nachtstunden, um die Gebäudemasse zu kühlen. Das reduziert
deutlich den Bedarf an mechanischer Klimatisierung am Tag. Für
winterlichen Wärmeschutz sorgen neben der Dämmung die
Dreifachverglasung der Fenster, die die Transmissionswärmeverluste
minimiert. Auf diese Weise werden durch die Kombination dieser
Elemente die Betriebskosten und der Energiebedarf für Heizung,
Kühlung und künstliche Beleuchtung signifikant gesenkt.
Bautafel
Architektur: Praksis Arkitekter, Svendborg (Dänemark) Projektbeteiligte: Søren Jensen Rådgivende Ingeniørfirma (Tragwerksplanung und & HKL-Planung); BRIQ (Innenarchitektur); Det Blå Landskab (Landschaftsarchitektur); Oculight Dynamics (Tageslichtplanung); KG Hansen & Sønner (Generalübernehmer) Bauherr*in: VELUX Gruppe Standort: Ryvej 37, 8752 Østbirk, Dänemark Fertigstellung: 2025 Bildnachweis: Velux / Adam Mørk (Fotos); Praksis Arkitekter (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Dachbodenausbau und Dämmung eines Satteldachs
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Dach
Nachträgliche Dachdämmung
Damit sie bewohnt werden können, müssen bestehende Dachräume gedämmt werden.
Das LKR Innovation House entstand aus einer ehemaligen Lagerhalle aus Holz.
Bild: Velux / Adam Mørk
Büro/Verwaltung
LKR Innovation House in Østbirk
Transformation statt Abriss
Das 1965 eingeweihte Hochhaus der Migros-Betriebszentrale in Zürich wurde zwischen 2019 und 2023 nach Plänen von Gigon/Guyer Architekten und Walt Galmarini Bauingenieure saniert.
Bild: Seraina Wirz, Zürich
Büro/Verwaltung
Sanierung des Hochhauses Herdern in Zürich
Neues Kleid in altem Stil
Im August 2023 wurde der von Anderhalten Architekten geplante Erweiterungsbau des Umweltbundesamts in Dessau fertiggestellt.
Bild: Berlin-Event-Foto.de/Peter-Paul Weiler
Büro/Verwaltung
Erweiterungsbau des Umweltbundesamts in Dessau
Vielfältig gedämmtes Plus-Energie-Gebäude
Im österreichischen Prinzersdorf wurde das 1973 eingeweihte Rathaus einer behutsamen Generalsanierung unterzogen, nach Plänen von Ernst Beneder und Anja Fischer.
Bild: Konrad Neubauer
Büro/Verwaltung
Generalsanierung des Rathauses Prinzersdorf
Glasschaumplatten hinter gesprenkelter Keramikfassade
In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof der norwegischen Hafenstadt Drammen befindet sich das Bürohaus Spor X. Entworfen hat es das Architekturbüro Dark Arkitekter.
Bild: Gustav Eriksson
Büro/Verwaltung
Bürogebäude Spor X in Drammen
Brandwände aus Holz und Steinwolle
Das Neckarhofgebäude im Bezirk Neukölln gehörte einst zur Berliner-Kindl-Brauerei. Nach Plänen von Hütten & Paläste wurde es zum Wohn- und Bürohaus transformiert.
Bild: Studio Bowie, Berlin
Büro/Verwaltung
Umbau und Aufstockung: Wohn- und Bürohaus Neckarhof in Berlin-Neukölln
Ressourcenschonend gedämmt und klimatisiert
Den respektvollen Umgang mit Bestandsarchitektur zeigt die Umnutzung und Revitalisierung des ehemaligen Finanzamts Berlin-Wilmersdorf nach Plänen von Tchoban Voss Architekten.
Bild: Klemens Renner, Senftenberg
Büro/Verwaltung
Umnutzung zum Büro- und Geschäftshaus in Berlin
Revitalisierung mit neuem Vorzeichen
Wie neu errichtet präsentiert sich der umgebaute und sanierte Firmensitz des Dämmstoffeherstellers Rockwool in Gladbeck.
Bild: Rockwool, Gladbeck
Büro/Verwaltung
Sanierung Firmensitz von Rockwool in Gladbeck
Sanierung statt Abriss
Das K1 von Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner ist das erste Hochhaus für Jena seit der Wende.
Bild: ksg / HG Esch
Büro/Verwaltung
Wohn- und Geschäftshochhaus K1 in Jena
Hochhaus für die Trabantenstadt
Das nach Plänen des Büros Steimle Architekten errichtete Rathaus von Remchingen liegt in der neuen Ortsmitte der kleinen Gemeinde.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Büro/Verwaltung
Rathaus in Remchingen
Solider Stadtbaustein
Auf einem rund 100 Quadtarmeter großen Eckgrundstück realisierten Hochstrasser Architekten ein sowohl giebel- als auch traufständiges Wohn- und Geschäftshaus.
Bild: Conné van d' Grachten, Ulm
Büro/Verwaltung
Wohn- und Geschäftshaus K5 in Ulm
Unten monolithisch, oben kerngedämmt
Der Erweiterungsbaus des Landratsamts fügt sich in die Bad Kissinger Altstadt wie selbstverständlich ein.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Büro/Verwaltung
Erweiterung Landratsamt in Bad Kissingen
Mediator in Hellbeige
In einem Gebäude aus den 1950er-Jahren befindet sich in München-Haidhausen die lokale Verwaltung der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Bild: Henning Koepke, München
Büro/Verwaltung
Bürogebäude der AWO in München
Fassadensanierung mit Dämmputz und WDVS-Faschen
Auf einem zwei Hektar großen Areal entstand nördlich von Paris der neungeschossige, gestaffelte Firmensitze Veolia in Aubervilliers.
Bild: Hertha Hurnaus, Wien
Büro/Verwaltung
Firmensitz Veolia in Aubervilliers
Pfosten-Riegel-Fassade mit wärmegedämmten Paneelelementen
Das im Grundriss x-förmige Gebäude bietet Platz für rund 800 Mitarbeiter
Bild: Piotr Piatek
Büro/Verwaltung
Bürogebäude Ericpol in Lodz
Sichtmauerwerk mit Mineralwolledämmung
Büromitarbeiter und Besucher gelangen vom Parkplatz aus kommend das Foyer im Verwaltungsbau über den östlich gelegenen Vorplatz
Bild: Ioni Laibarös, Berlin
Büro/Verwaltung
Verwaltungsgebäude in Neustadt/Aisch
WDVS aus EPS mit wärmereflektierender schwarzer Fassadenfarbe
Die vorgehängte Fassade besteht aus einem speziell entwickelten Mineralkunststoff
Bild: Dirk Übele, Wiesbaden
Büro/Verwaltung
Verbandshaus der Hessenchemie in Wiesbaden
Vorgehängte Fassade aus Mineralkunststoff vor Mineralwolledämmung
Das Ende des 19. Jahrhundert erbaute, gründerzeitliche Stadthaus erhielt ein reliefartig gestaltetes WDVS
Bild: Michael Heinrich, München
Büro/Verwaltung
Abgeordnetenhaus in München
Wärmedämmverbundsystem mit Fassadenrelief
Das Rathaus nach der Sanierung mit neuer energieoptimierter Fassade und vorgehängten Aluminiumkassetten (Südostansicht Hauptgebäude, Teil A)
Bild: Rockwool, Gladbeck
Büro/Verwaltung
Rathaus in Löhne
Klimaschutz-Modellprojekt: Sanierung nach Passivhausstandard