Uruguay dürfte vielen Deutschen nur durch die
Fußballweltmeisterschaft bekannt sein. Eingeklemmt zwischen
Argentinien und Brasilien liegt das Land an einem fluss- und
lagunenreichen Abschnitt der südamerikanischen Ostküste. Weit mehr
als ein Drittel der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Montevideo.
Hier hat auch die Conaprole – Cooperativa Nacional de Productores
de Leche (Deutsch: Nationale Genossenschaft für Milchprodukte) –
ihren Sitz. Nach eigenen Angaben ist die Kooperative die größte
Exporteurin von Molkereierzeugnissen in Lateinamerika. Ihre mitten
im Stadtzentrum gelegene, erste Fabrik wurde nun nach Plänen des
Architekturbüros FROM zum Verwaltungssitz umgebaut. 2026, zum
90-jährigen Bestehen, waren die neuen Büroräume bezugsfertig.
Galerie
Das Architekturbüro FROM transformierte bis 2026 eine Fabrik in Montevideo zum Verwaltungssitz des Molkereiunternehmens Conaprole.
Bild: Leonardo Finotti
01|33
Das Gelände befindet sich unweit von Hafen und Parlament, im Herzen der Hauptstadt Uruguays.
Bild: Leonardo Finotti
02|33
Die Hauptansichten zeigen eine glatte Glashaut.
Bild: Leonardo Finotti
03|33
Die Stirnseite des Westflügels wurde als Blindfassade gestaltet.
Bild: Leonardo Finotti
04|33
Insgesamt drei Gebäudeflügel gibt es.
Bild: Leonardo Finotti
05|33
Der Westflügel am Abend
Bild: Leonardo Finotti
06|33
Das offene Erdgeschoss des Westflügels verbindet die beiden Parkzonen.
Bild: Leonardo Finotti
07|33
Abends leuchtet hier ein rundes Becken unter der Kassettendecken.
Bild: Leonardo Finotti
08|33
Der Haupteingang liegt auf der Ostseite des Gebäudes.
Bild: Leonardo Finotti
09|33
Im Foyer liegt das Skeletttragwerk des Bestands frei.
Bild: Leonardo Finotti
10|33
Wie weiße Bände verlaufen Brücken und Treppen durch das Raumgitter.
Bild: Leonardo Finotti
11|33
Blcik durch die Glasfassade auf den Westflügel.
Bild: Leonardo Finotti
12|33
Glaselemente werden von einer Stahlkonstruktion gehalten, die am alten Rohbau befestigt wurde.
Bild: Leonardo Finotti
13|33
Vier Geschosse hoch ist das Foyer.
Bild: Leonardo Finotti
14|33
Die Galerien wurden als Vorzonen für die Aufzüge und Bürotrakte ausgebildet.
Bild: Leonardo Finotti
15|33
Die Kooperative wünschte sich Großraumbüros.
Bild: Leonardo Finotti
16|33
Im obersten Geschoss des Westflügels befindet sich die Kantine.
Bild: Leonardo Finotti
17|33
Die Molkerei vor dem Umbau
Bild: Aldo Lanzi
18|33
Der Haupteingang befand sich an der Südwestecke.
Bild: Aldo Lanzi
19|33
Das Stahlbetonskelett hatte bereits viele Jahrzehnte überdauert.
Bild: Aldo Lanzi
20|33
Manche Räume wirkten, als sei die Fabrik eben erst geschlossen worden.
Bild: Aldo Lanzi
21|33
An einigen Stellen fanden die Architekt*innen jedoch Korrosion, Risse und Abplatzungen vor.
Bild: Aldo Lanzi
22|33
Vielerorts war der Beton jedoch in gutem Zustand.
Bild: Aldo Lanzi
23|33
Einige Trakte verfügten über Bogendächer.
Bild: Aldo Lanzi
24|33
Viele der Zubauten und auch der Nordflügel wurden entfernt...
Bild: Aldo Lanzi
25|33
...und das Gebäude komplett entkernt.
Bild: Aldo Lanzi
26|33
Aus dem Skeletttragwerk des späteren Foyers wurden die Deckenplatten entfernt.
Bild: Aldo Lanzi
27|33
Das Team von FROM ließ den Bestand systematisch begutachten und prüfen.
Bild: Aldo Lanzi
28|33
Montage der neuen Fassade
Bild: Aldo Lanzi
29|33
Bestandsgrundriss
Bild: FROM
30|33
Perspektivischer Schnitt
Bild: FROM
31|33
Axnometrie
Bild: FROM
32|33
Axonometrie Bestandstragwerk und Ergänzung
Bild: FROM
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In Uruguay führen buchstäblich alle Wege nach Montevideo – und
dort führen sie zum Parlament und zum benachbarten Hafen. Nur einen
Steinwurf entfernt besetzt Conaprole einen ganzen Block in dem
Stadtteppich mit seinem Raster aus üppig grünenden Alleen und dicht
gedrängten Wohn- und Geschäftshäusern. Mit seinen vielen
miteinander verwachsenen Trakten und den unterschiedlichen
Fassaden, Dächern und einzelnen Türmchen erinnerte das Werk
entfernt an eine Burg und prägte das Viertel somit nicht nur als
Arbeitgeber.
In den späten 2000er-Jahren, nach der Schließung der Anlage,
suchte die Kooperative per Wettbewerb Ideen für eine
Transformation. Gefordert waren Büroflächen mit offenen Grundrissen
und eine Fassadensanierung. Schließlich sollte die Architektur das
Bild eines modernen, der Bevölkerung zugewandten Unternehmens
widerspiegeln. Den Auftrag erhielt letztlich FROM. Das Team sah
einen Teilerhalt des symbolisch aufgeladenen Bestands vor, der
mittlerweile zu verfallen drohte.
Galerie
Das Architekturbüro FROM transformierte bis 2026 eine Fabrik in Montevideo zum Verwaltungssitz des Molkereiunternehmens Conaprole.
Bild: Leonardo Finotti
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Das Gelände befindet sich unweit von Hafen und Parlament, im Herzen der Hauptstadt Uruguays.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Hauptansichten zeigen eine glatte Glashaut.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Stirnseite des Westflügels wurde als Blindfassade gestaltet.
Bild: Leonardo Finotti
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Insgesamt drei Gebäudeflügel gibt es.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Westflügel am Abend
Bild: Leonardo Finotti
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Das offene Erdgeschoss des Westflügels verbindet die beiden Parkzonen.
Bild: Leonardo Finotti
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Abends leuchtet hier ein rundes Becken unter der Kassettendecken.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Haupteingang liegt auf der Ostseite des Gebäudes.
Bild: Leonardo Finotti
09|33
Im Foyer liegt das Skeletttragwerk des Bestands frei.
Bild: Leonardo Finotti
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Wie weiße Bände verlaufen Brücken und Treppen durch das Raumgitter.
Bild: Leonardo Finotti
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Blcik durch die Glasfassade auf den Westflügel.
Bild: Leonardo Finotti
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Glaselemente werden von einer Stahlkonstruktion gehalten, die am alten Rohbau befestigt wurde.
Bild: Leonardo Finotti
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Vier Geschosse hoch ist das Foyer.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Galerien wurden als Vorzonen für die Aufzüge und Bürotrakte ausgebildet.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Kooperative wünschte sich Großraumbüros.
Bild: Leonardo Finotti
16|33
Im obersten Geschoss des Westflügels befindet sich die Kantine.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Molkerei vor dem Umbau
Bild: Aldo Lanzi
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Der Haupteingang befand sich an der Südwestecke.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Stahlbetonskelett hatte bereits viele Jahrzehnte überdauert.
Bild: Aldo Lanzi
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Manche Räume wirkten, als sei die Fabrik eben erst geschlossen worden.
Bild: Aldo Lanzi
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An einigen Stellen fanden die Architekt*innen jedoch Korrosion, Risse und Abplatzungen vor.
Bild: Aldo Lanzi
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Vielerorts war der Beton jedoch in gutem Zustand.
Bild: Aldo Lanzi
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Einige Trakte verfügten über Bogendächer.
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Viele der Zubauten und auch der Nordflügel wurden entfernt...
Bild: Aldo Lanzi
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...und das Gebäude komplett entkernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Aus dem Skeletttragwerk des späteren Foyers wurden die Deckenplatten entfernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Team von FROM ließ den Bestand systematisch begutachten und prüfen.
Bild: Aldo Lanzi
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Montage der neuen Fassade
Bild: Aldo Lanzi
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Bestandsgrundriss
Bild: FROM
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Perspektivischer Schnitt
Bild: FROM
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Axnometrie
Bild: FROM
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Axonometrie Bestandstragwerk und Ergänzung
Bild: FROM
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Bestandsaufnahme der Molkereiburg
Das als Stahlbetonskelett errichtete Kerngebäude war im Verlauf
der Jahrzehnte mehrfach umgebaut und erweitert worden. Einige
Geschossplatten werden von kräftigen Unterzügen getragen, an
anderen Stellen gibt es Rippen- oder Kassettendecken. Türme,
langgestreckte Büroriegel mit Flachdächern sowie schmale und breite
Tonnengewölbe ergaben eine vielfältige Dachlandschaft. Je nach
Trakt wechselten sich Loch- und Bandfassaden ab, bestückt mit von
Lamellen verhangenen Fenstern oder mit großen und kleinen
Lüftungsgittern. Unter dem bröckelnden, braungrauen Putz kam
stellenweise die Mauerwerksausfachung zum Vorschein.
Im Sockelbereich fanden sich zahlreiche Zugänge – von einzelnen
Türen über Tore bis hin zu eingerückten, schattigen Laderampen. An
der Südwestecke friedeten ein niedriger Bürotrakt und eine Mauer
den Haupteingang ein. Innen fand das Planungsteam labyrinthische
Raumfolgen vor. An manchen Stellen waren Fliesen und Beton bereits
abgeplatzt und die Bewehrung lag teilweise frei. Woanders schienen
Büros und Betriebsräume erst kürzlich verlassen worden zu
sein.
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Das Architekturbüro FROM transformierte bis 2026 eine Fabrik in Montevideo zum Verwaltungssitz des Molkereiunternehmens Conaprole.
Bild: Leonardo Finotti
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Das Gelände befindet sich unweit von Hafen und Parlament, im Herzen der Hauptstadt Uruguays.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Hauptansichten zeigen eine glatte Glashaut.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Stirnseite des Westflügels wurde als Blindfassade gestaltet.
Bild: Leonardo Finotti
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Insgesamt drei Gebäudeflügel gibt es.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Westflügel am Abend
Bild: Leonardo Finotti
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Das offene Erdgeschoss des Westflügels verbindet die beiden Parkzonen.
Bild: Leonardo Finotti
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Abends leuchtet hier ein rundes Becken unter der Kassettendecken.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Haupteingang liegt auf der Ostseite des Gebäudes.
Bild: Leonardo Finotti
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Im Foyer liegt das Skeletttragwerk des Bestands frei.
Bild: Leonardo Finotti
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Wie weiße Bände verlaufen Brücken und Treppen durch das Raumgitter.
Bild: Leonardo Finotti
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Blcik durch die Glasfassade auf den Westflügel.
Bild: Leonardo Finotti
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Glaselemente werden von einer Stahlkonstruktion gehalten, die am alten Rohbau befestigt wurde.
Bild: Leonardo Finotti
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Vier Geschosse hoch ist das Foyer.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Galerien wurden als Vorzonen für die Aufzüge und Bürotrakte ausgebildet.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Kooperative wünschte sich Großraumbüros.
Bild: Leonardo Finotti
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Im obersten Geschoss des Westflügels befindet sich die Kantine.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Molkerei vor dem Umbau
Bild: Aldo Lanzi
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Der Haupteingang befand sich an der Südwestecke.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Stahlbetonskelett hatte bereits viele Jahrzehnte überdauert.
Bild: Aldo Lanzi
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Manche Räume wirkten, als sei die Fabrik eben erst geschlossen worden.
Bild: Aldo Lanzi
21|33
An einigen Stellen fanden die Architekt*innen jedoch Korrosion, Risse und Abplatzungen vor.
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22|33
Vielerorts war der Beton jedoch in gutem Zustand.
Bild: Aldo Lanzi
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Einige Trakte verfügten über Bogendächer.
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Viele der Zubauten und auch der Nordflügel wurden entfernt...
Bild: Aldo Lanzi
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...und das Gebäude komplett entkernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Aus dem Skeletttragwerk des späteren Foyers wurden die Deckenplatten entfernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Team von FROM ließ den Bestand systematisch begutachten und prüfen.
Bild: Aldo Lanzi
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Montage der neuen Fassade
Bild: Aldo Lanzi
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Bestandsgrundriss
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Perspektivischer Schnitt
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Axnometrie
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Axonometrie Bestandstragwerk und Ergänzung
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Beton: Qualitäten in vielen Dimensionen
Folglich ließen FROM den Bestand systematisch begutachten und
prüfen. Es zeigte sich, dass viele Teile des Tragwerks noch in
gutem Zustand waren. Einige mussten jedoch aufgrund von Korrosion,
Rissen und Abplatzungen saniert werden.
Nicht nur im Material, sondern auch in der vorhandenen
Tragwerksstruktur erkannten die Architekt*innen Potenziale. Das
Gebäude wurde vollständig entkernt und sogar einige der
Deckenplatten entfernt. Auf diese Weise schälte man das
beeindruckende, einem Raumgitter ähnliche Betonskelett heraus.
Während große Teile des Bestands erhalten blieben, verschwanden
viele kleinteilige Zubauten und der Nordflügel des Kerngebäudes.
Dieser wurde neu errichtet – wiederum als Stahlbetonskelett,
allerdings mit Fertigteilen. Verglichen mit Ortbeton ließen
sich dadurch Baustellenabfälle, der Einsatz von Schalungen und die
Bauzeiten minimieren.
Letztlich macht das alte Tragwerk 70 % des neuen aus, sagen die
Architekt*innen. Durch den Bestandserhalt sicherte man nicht nur
die im Stahlbeton steckende graue Energie. Auch die
Abbruch- und Bauarbeiten sowie die damit verbundenen Umweltkosten
fielen deutlich geringer aus.
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Das Architekturbüro FROM transformierte bis 2026 eine Fabrik in Montevideo zum Verwaltungssitz des Molkereiunternehmens Conaprole.
Bild: Leonardo Finotti
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Das Gelände befindet sich unweit von Hafen und Parlament, im Herzen der Hauptstadt Uruguays.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Hauptansichten zeigen eine glatte Glashaut.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Stirnseite des Westflügels wurde als Blindfassade gestaltet.
Bild: Leonardo Finotti
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Insgesamt drei Gebäudeflügel gibt es.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Westflügel am Abend
Bild: Leonardo Finotti
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Das offene Erdgeschoss des Westflügels verbindet die beiden Parkzonen.
Bild: Leonardo Finotti
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Abends leuchtet hier ein rundes Becken unter der Kassettendecken.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Haupteingang liegt auf der Ostseite des Gebäudes.
Bild: Leonardo Finotti
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Im Foyer liegt das Skeletttragwerk des Bestands frei.
Bild: Leonardo Finotti
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Wie weiße Bände verlaufen Brücken und Treppen durch das Raumgitter.
Bild: Leonardo Finotti
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Blcik durch die Glasfassade auf den Westflügel.
Bild: Leonardo Finotti
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Glaselemente werden von einer Stahlkonstruktion gehalten, die am alten Rohbau befestigt wurde.
Bild: Leonardo Finotti
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Vier Geschosse hoch ist das Foyer.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Galerien wurden als Vorzonen für die Aufzüge und Bürotrakte ausgebildet.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Kooperative wünschte sich Großraumbüros.
Bild: Leonardo Finotti
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Im obersten Geschoss des Westflügels befindet sich die Kantine.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Molkerei vor dem Umbau
Bild: Aldo Lanzi
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Der Haupteingang befand sich an der Südwestecke.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Stahlbetonskelett hatte bereits viele Jahrzehnte überdauert.
Bild: Aldo Lanzi
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Manche Räume wirkten, als sei die Fabrik eben erst geschlossen worden.
Bild: Aldo Lanzi
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An einigen Stellen fanden die Architekt*innen jedoch Korrosion, Risse und Abplatzungen vor.
Bild: Aldo Lanzi
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Vielerorts war der Beton jedoch in gutem Zustand.
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Einige Trakte verfügten über Bogendächer.
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Viele der Zubauten und auch der Nordflügel wurden entfernt...
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...und das Gebäude komplett entkernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Aus dem Skeletttragwerk des späteren Foyers wurden die Deckenplatten entfernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Team von FROM ließ den Bestand systematisch begutachten und prüfen.
Bild: Aldo Lanzi
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Montage der neuen Fassade
Bild: Aldo Lanzi
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Bestandsgrundriss
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Perspektivischer Schnitt
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Axnometrie
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Axonometrie Bestandstragwerk und Ergänzung
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Ankunft im Skelett
Die neue Kubatur gleicht einem T, wobei der zentrale, nach
Westen gerichtete Gebäudeflügel einen trapezförmigen Grundriss
aufweist. Infolge des Rückbaus entstanden somit neue Vorplätze, die
dem Gebäude etwas Luft zur Nachbarschaft verschaffen und zugleich
Raum für Parkplätze und Pflanzen bieten. Zugleich heben sich die
Außenanlagen podestartig aus dem leichten Gefälle des Grundstücks
heraus und halten so das Stadtleben dezent auf Abstand.
An der Ostseite führt eine zentral gelegene Treppenanlage in den
Knotenpunkt des Ts, wo das mehrgeschossige Foyer angesiedelt ist.
Hier erhielt das freigelegte Betonskelett seinen großen Auftritt:
Durch das Raumgitter hindurch verbinden drei Brücken die
angrenzenden Bürogeschosse und auch eine Treppe wurde eingefügt.
Die weißen Brüstungen heben die neuen Elemente ab. An den Galerien
empfangen Sitzgruppen und warm leuchtende Lichtleisten die
Mitarbeitenden, bevor sie in einem der Seitenflügel
verschwinden.
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Das Architekturbüro FROM transformierte bis 2026 eine Fabrik in Montevideo zum Verwaltungssitz des Molkereiunternehmens Conaprole.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Hauptansichten zeigen eine glatte Glashaut.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Stirnseite des Westflügels wurde als Blindfassade gestaltet.
Bild: Leonardo Finotti
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Insgesamt drei Gebäudeflügel gibt es.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Westflügel am Abend
Bild: Leonardo Finotti
06|33
Das offene Erdgeschoss des Westflügels verbindet die beiden Parkzonen.
Bild: Leonardo Finotti
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Abends leuchtet hier ein rundes Becken unter der Kassettendecken.
Bild: Leonardo Finotti
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Der Haupteingang liegt auf der Ostseite des Gebäudes.
Bild: Leonardo Finotti
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Im Foyer liegt das Skeletttragwerk des Bestands frei.
Bild: Leonardo Finotti
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Wie weiße Bände verlaufen Brücken und Treppen durch das Raumgitter.
Bild: Leonardo Finotti
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Blcik durch die Glasfassade auf den Westflügel.
Bild: Leonardo Finotti
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Glaselemente werden von einer Stahlkonstruktion gehalten, die am alten Rohbau befestigt wurde.
Bild: Leonardo Finotti
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Vier Geschosse hoch ist das Foyer.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Galerien wurden als Vorzonen für die Aufzüge und Bürotrakte ausgebildet.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Kooperative wünschte sich Großraumbüros.
Bild: Leonardo Finotti
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Im obersten Geschoss des Westflügels befindet sich die Kantine.
Bild: Leonardo Finotti
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Die Molkerei vor dem Umbau
Bild: Aldo Lanzi
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Der Haupteingang befand sich an der Südwestecke.
Bild: Aldo Lanzi
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Das Stahlbetonskelett hatte bereits viele Jahrzehnte überdauert.
Bild: Aldo Lanzi
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Manche Räume wirkten, als sei die Fabrik eben erst geschlossen worden.
Bild: Aldo Lanzi
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An einigen Stellen fanden die Architekt*innen jedoch Korrosion, Risse und Abplatzungen vor.
Bild: Aldo Lanzi
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Vielerorts war der Beton jedoch in gutem Zustand.
Bild: Aldo Lanzi
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Einige Trakte verfügten über Bogendächer.
Bild: Aldo Lanzi
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Viele der Zubauten und auch der Nordflügel wurden entfernt...
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...und das Gebäude komplett entkernt.
Bild: Aldo Lanzi
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Aus dem Skeletttragwerk des späteren Foyers wurden die Deckenplatten entfernt.
Bild: Aldo Lanzi
27|33
Das Team von FROM ließ den Bestand systematisch begutachten und prüfen.
Bild: Aldo Lanzi
28|33
Montage der neuen Fassade
Bild: Aldo Lanzi
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Bestandsgrundriss
Bild: FROM
30|33
Perspektivischer Schnitt
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Axnometrie
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Axonometrie Bestandstragwerk und Ergänzung
Bild: FROM
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Das neue Gesicht des Unternehmens
An den Rohbau montierte man eine ebenfalls weiße
Stahlkonstruktion, die eine imposante Glasfassade trägt. Die neue
Haut ist nicht nur konstruktiv losgelöst, sondern gibt auch den
konträren Raummaßstäben eine einheitliche Hülle. An den Längsseiten
der Bürotrakte ist eine zweite, innenliegende Schicht sichtbar. Die
Doppelfassade sorgt dafür, dass bei jedem Wetter das Büroklima
angenehm bleibt. Von Glas eingefasst ist auch die Dachterrasse im
obersten Geschoss des Westflügels, wo die Kantine angesiedelt ist.
Hingegen sind die nördlichen und südlichen Stirnseiten als
Lochfassade, die westliche sogar als Blindfassade,
gestaltet.
Die neue Hülle lässt die alte Fabrik schnell vergessen. Im Foyer
jedoch bleibt die Erinnerung an die Anfänge der Kooperative
lebendig.
Bautafel
Architektur: FROM Projektbeteiligte: Berkes Group (Bauausführung); Mario Di Marco (Bauleitung); Magnone Pollio (Bauingenieurwesen und Tragwerksplanung); Estudio Hofstadter Fregosi y Asoc. (Licht- und Elektroplanung); Taetech J. Cousillas (Klimatechnik und Niederspannungsanlagen); Estudio Pittamiglio (Wasserbau und Umwelttechnik); Estudio Otto Vicente (Brandschutzanlagen); Leonardo Fiorelli (Akustikplanung); Estudio Lagomarsino (Berater für LEED-Zertifizierung); Ing. Gustavo Bellora (Gebäudeautomation); Estudio Bulla (Landschaftsgestaltung) Bauherr*in: Conaprole – Cooperativa Nacional de Productores de Leche, Montevideo Standort: Magallanes 1871, 11800 Montevideo, Uruguay Fertigstellung: 2026 Bildnachweis: Leonardo Finotti (Fotos nach Fertigstellung); Aldo Lanzi (Bestands- und Baustellenfotos); FROM (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Bei der Skelettbauweise übernehmen Deckenplatten, Unterzüge, Stützen und Fundamente die tragende Funktion.
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Skelettbau
Grundlagen der Skelettbauweise
Stützen, Unterzüge und Deckenplatten formen das tragende Skelett - die Gestaltung der Hülle und die räumliche Einteilung können weitgehend unabhängig davon erfolgen.
Eine Bodenradarsonde ermöglicht die zerstörungsfreie Ortung von Bewehrung und Fehlstellen.
Bild: Lena Losch im Auftrag für die TU Dortmund Lehrstuhl Werkstoffe des Bauwesens und die KKOe Beratende Ingenieure Kempis & Kleisa PartG mbB
Instandsetzung
Zerstörungsfreie Betonprüfung
Spezielle Messgeräte und bildgebende Software machen sichtbar, in welchem Zustand sich Beton und Bewehrung von Bestandsgebäuden befinden.
BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
Das Architekturbüro FROM transformierte bis 2026 eine Fabrik in Montevideo zum Verwaltungssitz des Molkereiunternehmens Conaprole.
Bild: Leonardo Finotti
Büro/Verwaltung
Conaprole-Unternehmenssitz in Montevideo
Entkernung der Keimzelle
Der fünfgeschossige Industriebau an der Bremer Straße 42 liegt hinter dem Münsteraner Hauptbahnhof und wurde ursprünglich als Produktions- und Lagerstätte für Bahnschienen genutzt.
Bild: Hanna Neander für MAAS & PARTNER Architekten
Büro/Verwaltung
Umbau in der Bremer Straße in Münster
Industriespuren im Betongefüge
Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
Büro/Verwaltung
Space House in London
Unauffälliger Einschub
Thoravej 29 lautet die Adresse eines Industriegebäudes, das nach Plänen von pihlmann architects zu einem Gemeinschaftsbüro umgebaut wurde.
Bild: Hampus Berndtson
Büro/Verwaltung
Umbau: Thoravej 29 in Kopenhagen
Decken, die zu Treppen wurden
Mit dem Umbau der Firmenzentrale von Beton Eisack durch Pedevilla Architects erhielt der hauseigene Beton eine atmosphärische Bühne.
Bild: Gustav Willeit
Büro/Verwaltung
Zentrale eines Betonherstellers in Südtirol
Atmosphärischer Umbau
Der 1935 fertigstellte Palast der elektrischen Betriebe wurde zwischen 2017 und 2020 umfassend saniert und umgebaut, nach Plänen des Büros TaK Architects.
Bild: KIVA
Büro/Verwaltung
Umbau und Sanierung: Palast der elektrischen Betriebe in Prag
Dem Tonerdezement auf der Spur
Statt einen Neubau bezog die Stadtverwaltung von Uccle einen ehemaligen Firmensitz, den das Architekturbüro archipelago umgestaltet hatte.
Bild: Stijn Bollaert
Büro/Verwaltung
Projet U: Rathaus in Uccle
Pflegen statt abreißen
Die Villa Heike, nur wenige Schritte von der Gedenkstätte Hohenschönhausen entfernt, wurde nach Plänen von Christof Schubert Architekten zu einem Büro- und Atelierhaus umgebaut.
Bild: Enric Duch, Berlin
Büro/Verwaltung
Umbau und Sanierung: Villa Heike in Berlin
Einer der ältesten Stahlbeton-Skelettbauten Berlins
Der von Studio Ardete geplante Büro- und Gewerbebau zeichnet sich durch seine Fassade aus, die von geometrisch komplex geformten Loggias und vorgeblendeten Scheiben aus Beton geprägt wird.
Bild: Purnesh Dev Nikhanj
Büro/Verwaltung
Büro- und Gewerbebau bei Chandigarh
Unverwechselbar gekleidet
Als erster Neubau des Max-Bögl-Campus ist nach Plänen von Bögl Gierer Architekten aus München der Bürobau MBC 55 fertig gestellt worden.
Bild: Florian Holzherr, München
Büro/Verwaltung
Bürogebäude MBC 55 in Sengenthal
Säulenhalle im Werksgelände
Kloster, Krankenhaus, Konzernzentrale: Die Um- und Neudeutung eines historischen Ensembles im Stadtkern von Paderborn erfolgte nach den Plänen von David Chipperfield Architects.
Bild: David Chipperfield Architects, Berlin / Simon Menges
Büro/Verwaltung
Verwaltungsbau in Paderborn
Von Bruchsteinmauerwerk bis Sichtbeton
Eine kleine Parzelle nahe des Bregenzer Bahnhofs ist der Standort des Atelierhauses von Bernardo Bader.
Bild: Adolf Bereuter, Dornbirn
Büro/Verwaltung
Atelier Klostergasse in Bregenz
Nicht von dieser Welt
Beim Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Aitrach griffen Architekt Jochen Specht und Bauherr Marbeton auf ein zuvor gemeinsam erarbeitetes Konzept zurück.
Bild: Adolf Bereuter, Dornbirn
Büro/Verwaltung
Verwaltungsgebäude in Aitrach
Raummodule in Sandwichhülle
Das Wohn- und Geschäftshaus Stadtelefant in Wien steht im Sonnwendviertel, einem neuen Quartier in der Nähe des Hauptbahnhofes.
Bild: Andreas Buchberger / Franz & Sue, Wien
Büro/Verwaltung
Wohn- und Geschäftshaus Stadtelefant in Wien
Rüsselloser Dickhäuter
Das Areal um die Bassins à Flot in Bordeaux ist Teil eines Stadtentwicklungsprojekts, bei dem die bisher von Gewerbe geprägte Umgebung in ein Quartier zum Wohnen und Arbeiten verwandelt wird.
Bild: Martin Duplantier Architectes, Bordeaux
Büro/Verwaltung
Büro- und Geschäftshaus G8 in Bordeaux
Raster mit Brüchen
Die Bürgerdienste nahe dem Ulmer Hauptbahnhof sind nach einem Entwurf des Stuttgarter Büros Bez + Kock Architekten entstanden.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Büro/Verwaltung
Bürgerdienste der Stadt Ulm
Fein aufgeraut
Der von Blocher Partners entworfene Bürokomplex Mondeal Heights liegt direkt am Sarkhej–Gandhinagar Highway in Ahmedabad
Bild: Purnesh Dev Nikhanj
Büro/Verwaltung
Mondeal Heights in Ahmedabad
Bürokomplex mit vorgehängter Betonfassade
Der Treppenturm aus transluzentem Beton ist das Erkennungszeichen der von Paradigm Design House entworfenen Capital Select Bank in Amman
Bild: Nabil Otteneh
Büro/Verwaltung
Capital Select Bank in Amman
Schattenspiele mit transluzentem Beton
Blick auf den Haupteingang der vom Architekturbüro Bez + Kock entworfenen Polizeiinspektion in Aschaffenburg
Bild: bild_raum / Stephan Baumann, Karlsruhe
Büro/Verwaltung
Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach
Fassadenrelief aus gesäuertem Weißbeton
Für die Ägyptische Botschaft in Lissabon entwarfen Promontório Architects ein repräsentatives Bürogebäude
Bild: João Morgado, Lissabon
Büro/Verwaltung
Ägyptische Botschaft in Lissabon
Monolithischer Sichtbetonbau mit Fassadenrelief
Mit einer neuen Zick-Zack-Fassade aus vertikalen Betonscheiben und Glas verwandelten Promontório Architects ein Bürohaus aus den 1980er-Jahren in ein repräsentatives Verwaltungsgebäude (Nordwestansicht)
Bild: Fernando Guerra | FG+SG, Lissabon
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Hauptsitz GS1 Portugal in Lissabon
Kunstvolle Betonscheiben als neue Hülle
Fotosession vor dem Juergen Teller Studio im Westen Londons
Bild: Johan Dehlin
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Juergen Teller Studio in London
Rau geschalter Sichtbeton und helles Porenbetonmauerwerk
Das neue Verwaltungsgebäude Karl Köhler begrenzt das Firmenareal nach Süden, hier die Südostansicht
Bild: Brigida González, Stuttgart
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Verwaltungsgebäude Karl Köhler in Besigheim
Sichtbeton als Visitenkarte
Der Neubau auf dem Firmengelände ist in drei versetzt gereihte, gleich große Baukörper unterteilt
Bild: Michael Heinrich, München
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Haus für Geoinformationen in Kranzberg
Steinmetzmäßig bearbeitete Sichtbetonfassade
Südostansicht mit dem leicht abgesenkten Parkplatz im Vordergrund
Bild: Adrià Goula, Barcelona
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Polizeistation in Salt
Strahlend weiße Sichtbetonhülle mit scharfkantigem Trapezprofil
Farbigkeit und Fensterformate der Neubauflügel beziehen sich auf den historischen Kopfbau
Bild: Tonatiuh Ambrosetti, Lausanne
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Bundesstrafgericht in Bellinzona
Sichtbetonfassade und pyramidenförmige Betonkuppeln mit Lochornament
Der sechsgeschossige Verwaltungsbau ist das neue Aushängeschild der Firma Stahlton, einem Hersteller von Betonbauteilen
Bild: Dominique Marc Wehrli, Regensdorf
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Verwaltungsgebäude der Firma Stahlton in Frick
Reliefartig strukturierte Fertigteile aus Glasfaserbeton
Die Architekten bezeichnen das Büro- und Geschäftshaus als „robust und stabil“
Bild: Roman Keller, Zürich
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Büro- und Geschäftshaus Uno in Liestal
Profilierte Fassadenelemente aus selbstverdichtendem Beton
Expressiv geschwungene Formen prägen die Firmenzentrale
Bild: Emanuel Raab, Wiesbaden
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Firmenzentrale Kaffee Partner in Osnabrück
Geschwungene Fassadenbänder aus 150 maßgefertigten Betonfertigteilen
Mit einer Höhe von 68 Metern markiert der Neubau den Auftakt zum neuen Stadtquartier nördlich des Berliner Hauptbahnhofs
Bild: Corinne Rose, Berlin
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Tour Total in Berlin
Rasterfassade aus strahlend weißen Sichtbetonfertigteilen
Das Gerichtsgebäude öffnet sich zur Stadt hin mit einem Vorplatz und hohen weißen Betonstützen
Bild: Ferdinand Graf Luckner, Hamburg
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Friedensgericht in Esch-sur Alzette
Fassade aus hellgrauen Textilbetonplatten
Das Bürogebäude des Unternehmens und Architekturbüros Blocher Partners befindet sich auf einem innerstadtnahen Grundstück in Hanglage
Bild: Klaus Mellenthin, Stuttgart
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Bürohaus in Stuttgart
Sandgestrahlt, gefaltet und mit Bauteilaktivierung ausgestatteter Sichtbeton
Ansicht vom Innenhof mit Zugang für die Bediensteten der Polizeistation
Bild: Studio Tümmers, Leinfelden-Echterdingen
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Polizeistation in Münsingen
Sichtbeton im Schwabenland
Ansicht des Hinterhauses mit unterschiedlichen Fensteröffnungen und eingezogenen Loggien
Bild: Gudrun Theresia de Maddalena, Tübingen
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Wohn- und Geschäftshaus in Mannheim
Heller, glatter Sichtbeton aus Ortbeton von hoher Qualität
Das Botschaftsgebäude setzt sich aus Kanzlei, Konsulat und Botschafterresidenz zusammen
Bild: Hanns Joosten, Berlin
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Deutsche Botschaft in Warschau/PL
Reliefbeton, Strukturglas und Naturstein
Gebaute Landschaft
Bild: Archimedialab / Bernd Lederle, Stuttgart
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ZMS-Verwaltungsgebäude in Schwandorf
Gebaute Landschaft in Beton, Holz und Glas
Schmaler Turm kombiniert mit sechsgeschossigem Riegel und weitem Vorplatz am Münchner Stadtrand
Bild: Claus Graubner, Frankfurt
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Hauptverwaltung des Süddeutschen Verlags in München
Papierschalung für Sichtbetonstützen
Verästelte Fassadenstruktur
Bild: David Rozemeyer, Breda
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Bürohochhaus in Lelystad
Filigrane Fassadenstruktur aus Betonelementen
Ansicht der Eckausbildung
Bild: Nikolaus Schletterer, Innsbruck
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Bankgebäude in Innsbruck
Fensterrahmen aus Beton
Die Sparkasse mit dem Ulmer Münster im Hintergrund
Bild: Zooey Braun, Stuttgart
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Sparkasse in Ulm
Klare Betonformen schaffen städtischen Raum
Außenansicht
Bild: Werner Hutmacher, Berlin
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Land- und Amtsgericht in Frankfurt/Oder
Tragende und dämmende Schale aus Leichtbeton
Gebäudeecke mit Kehlung
Bild: Phoenix Real Estate Development GmbH, Stuttgart
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Weißes Haus in Stuttgart
Fassadenraster aus Weißbeton
Außenansicht
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
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Büro- und Laborgebäude für Genomforschung in Berlin-Buch
Geschwungene Hülle mit innerem Sichtbetonkubus
Außenansicht der Botschaft - die Betonkonstruktion schimmert durch die Lochblechverkleidung
Bild: Johannes Marburg, Genf
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Botschaft der Niederlande in Berlin
Trajekt aus Beton
Ein Zeit messender Stadtraum
Bild: David Franck, Ostfildern
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Stadthaus in Ostfildern
Skultpuraler Charakter durch Beton
Westfassade
Bild: Baunetz (yk), Berlin
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GSW-Hochhaus in Berlin
Ökologisches Konzept mit Bauteilaktivierung
Der östliche Erweiterungsbau in der Nordostansicht
Bild: Baunetz (yk), Berlin
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Botschaft der Schweiz in Berlin
Sichtbeton als Kunst am Bau
Ansicht von der Klingelhöferstraße
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Mexikanische Botschaft in Berlin
Gestockte Betonfassade mit Marmorstücken
Blick auf die Ostfassade vom Ehrenhof
Bild: Baunetz (yk), Berlin
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Bundeskanzleramt in Berlin
Imposantes Raumgefüge in Weiß
Ansicht Westfassade
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Paul-Löbe-Haus in Berlin
Monolitische Kammstruktur in Sichtbeton
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Alle Veranstaltungen zum Thema Bauen mit Beton finden Sie unter www.beton.org/veranstaltungen