Als George Marsh und das Team von R. Seifert & Partners in den
1960er-Jahren einen Bürokomplex an der Londoner Kemble Street
entwarfen, befanden sich Europa und die USA gerade im
Weltraumfieber: Juri Gagarin war als erster Mensch ins All
gestiegen und die NASA arbeitete unter Hochdruck auf eine
Mondlandung hin. Im Sog der Begeisterung erhielten der 1968
fertiggestellte zylindrische Turm und sein benachbarter Riegel den
Namen Space House. Ein halbes Jahrhundert später wurde das
Ensemble nach Plänen von Squire and Partners umfassend saniert.
Dazu ließen sie auch einige der kreuzförmigen Betonfertigteile nachproduzieren, um den Turm
aufzustocken.
Galerie
Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
01|26
Hier, am Covent Garden, war zwischen 1975 und 2019 die nationale Zivilluftfahrtbehörde ansässig.
Bild: Gareth Gardner
02|26
Von 1996 bis 2003 wurde der Geäudekomplex ein erstes Mal saniert.
Bild: Gareth Gardner
03|26
Während der Riegel an den Stirnseiten erschlossen wird, verfügt der Turm über einen zentralen Kern mit Aufzugschächten.
Bild: Gareth Gardner
04|26
Eine zweigeschossige, verglaste Brücke verbindet die beiden Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
05|26
Der Turm wuchs um ein Voll- und ein Staffelgeschoss an.
Bild: Gareth Gardner
06|26
Blick von der Dachterrasse des Riegelbaus auf die Turmfassade.
Bild: Gareth Gardner
07|26
Eine Herausforderung bei der Sanierung war der Austausch der Fenster: Durch die hohen Maßtoleranzen der Betonteile wurden 100 verschiedene Fenstergrößen gemessen.
Bild: Gareth Gardner
08|26
Tragende, elementierte Fertigteilfassaden kennzeichnen beide Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
09|26
Sandstrahlen gaben den Betonoberflächen ihre Textur.
Bild: Gareth Gardner
10|26
Im Zuge der Sanierung wurde auch die Lobby neu gestaltet.
Bild: Gareth Gardner
11|26
Auch ein öffentliches Café befindet sich im Erdgeschoss des Turms.
Bild: Gareth Gardner
12|26
Ursprünglich führten im Turm die Entlüftungsleitungen der Tiefgarage nach oben. Diese wurde verlegt, sodass Platz frei wurde für zwei weitere Aufzüge.
Bild: Gareth Gardner
13|26
Treppenhaus im Kern des Turms
Bild: Gareth Gardner
14|26
Zwischen den freigelegten Deckenrippen befinden sich nun Leuchten, Sprinkler und Kühlelemente.
Bild: Gareth Gardner
15|26
Auch heute befinden sich in beiden Gebäuden wieder überwiegend Büros.
Bild: Gareth Gardner
16|26
Früher bevölkerten Klimaanlagen das Dach. Heute wird der Turm mithilfe von Luft-Wärmepumpen klimatisiert.
Bild: Gareth Gardner
17|26
Im Zuge der Aufstockung wurden zunächst die T-fömigen Betonelemente demontiert, die bisher die Krone des Turms bildeten.
Bild: Gareth Gardner
18|26
Abseits der Baustelle wurden die Betonteile gereinigt und für ihren Wiedereinsatz vorbereitet.
Bild: Gareth Gardner
19|26
Die Rückseite der T-Elemente wurde ausgeschnitten, um eine Verbindung zum neuen Ringträger zu ermöglichen.
Bild: Gareth Gardner
20|26
48 kreuzförmige Elemente wurden nachproduziert für die Aufstockung.
Bild: Gareth Gardner
21|26
Die Elemente sind jeweils 3 Meter hoch und wiegen 2,8 Tonnen.
Bild: Gareth Gardner
22|26
Mit verschiedenen Tests wurde eine Betonrezeptur ermittelt, durch die die neuen Elemente von den bestehenden kaum zu unterscheiden sein werden.
Bild: Gareth Gardner
23|26
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Squire & Partners
24|26
Regelgrundriss
Bild: Squire & Partners
25|26
Schnitt
Bild: Squire & Partners
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Durchlässigkeit statt Blockrandbebauung
An dem Standort in Covent Garden befand sich zunächst das von
General Electric genutzte Magnet House, ein 1922
fertiggestellter Bau mit neoklassizistischen Elementen und einem
markanten Mittelrisalit. Immobilienentwickler Harry Hyams erwarb
das Gebäude 1963 und ließ das trapezförmige Grundstück wenig später
bereinigen. Am vierspurigen Kingsway wurde ein achtgeschossiger
Langbau platziert und im Blockinneren ein 16-geschossiger Turm,
verbunden durch eine zweigeschossige, verglaste Brücke. Durch die
zwei separaten Baukörper entstanden neue Nischen und Plätze im
Stadtraum. Teils hinter Stützen eingerückte Glasfassaden lösen die
Erdgeschosszonen auf und geben den Volumen Leichtigkeit – ein
deutlicher Kontrast zur vorherigen Blockrandbebauung.
Ihrer Form entsprechend unterscheiden sich die Grundrisse der
beiden Bürobauten deutlich. Im Riegel, dessen Längsfassaden
verglast sind, liegen die Sanitär- und Erschließungsräume an den
nur sporadisch geöffneten Stirnseiten. Beim Turm liegen diese Räume
hingegen in einem zylindrischen Kern. Für den weiteren Ausbau der
Geschosse gab es kaum Vorgaben.
Galerie
Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
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Hier, am Covent Garden, war zwischen 1975 und 2019 die nationale Zivilluftfahrtbehörde ansässig.
Bild: Gareth Gardner
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Von 1996 bis 2003 wurde der Geäudekomplex ein erstes Mal saniert.
Bild: Gareth Gardner
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Während der Riegel an den Stirnseiten erschlossen wird, verfügt der Turm über einen zentralen Kern mit Aufzugschächten.
Bild: Gareth Gardner
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Eine zweigeschossige, verglaste Brücke verbindet die beiden Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
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Der Turm wuchs um ein Voll- und ein Staffelgeschoss an.
Bild: Gareth Gardner
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Blick von der Dachterrasse des Riegelbaus auf die Turmfassade.
Bild: Gareth Gardner
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Eine Herausforderung bei der Sanierung war der Austausch der Fenster: Durch die hohen Maßtoleranzen der Betonteile wurden 100 verschiedene Fenstergrößen gemessen.
Bild: Gareth Gardner
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Tragende, elementierte Fertigteilfassaden kennzeichnen beide Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
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Sandstrahlen gaben den Betonoberflächen ihre Textur.
Bild: Gareth Gardner
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Im Zuge der Sanierung wurde auch die Lobby neu gestaltet.
Bild: Gareth Gardner
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Auch ein öffentliches Café befindet sich im Erdgeschoss des Turms.
Bild: Gareth Gardner
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Ursprünglich führten im Turm die Entlüftungsleitungen der Tiefgarage nach oben. Diese wurde verlegt, sodass Platz frei wurde für zwei weitere Aufzüge.
Bild: Gareth Gardner
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Treppenhaus im Kern des Turms
Bild: Gareth Gardner
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Zwischen den freigelegten Deckenrippen befinden sich nun Leuchten, Sprinkler und Kühlelemente.
Bild: Gareth Gardner
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Auch heute befinden sich in beiden Gebäuden wieder überwiegend Büros.
Bild: Gareth Gardner
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Früher bevölkerten Klimaanlagen das Dach. Heute wird der Turm mithilfe von Luft-Wärmepumpen klimatisiert.
Bild: Gareth Gardner
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Im Zuge der Aufstockung wurden zunächst die T-fömigen Betonelemente demontiert, die bisher die Krone des Turms bildeten.
Bild: Gareth Gardner
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Abseits der Baustelle wurden die Betonteile gereinigt und für ihren Wiedereinsatz vorbereitet.
Bild: Gareth Gardner
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Die Rückseite der T-Elemente wurde ausgeschnitten, um eine Verbindung zum neuen Ringträger zu ermöglichen.
Bild: Gareth Gardner
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48 kreuzförmige Elemente wurden nachproduziert für die Aufstockung.
Bild: Gareth Gardner
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Die Elemente sind jeweils 3 Meter hoch und wiegen 2,8 Tonnen.
Bild: Gareth Gardner
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Mit verschiedenen Tests wurde eine Betonrezeptur ermittelt, durch die die neuen Elemente von den bestehenden kaum zu unterscheiden sein werden.
Bild: Gareth Gardner
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Squire & Partners
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Regelgrundriss
Bild: Squire & Partners
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Schnitt
Bild: Squire & Partners
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Mieter- und Eigentümerwechsel nach 40 Jahren
Wegen eines Überangebots an Büroflächen standen die Gebäude nach
Fertigstellung zunächst einige Jahre leer, bevor 1975 schließlich
die Zivilluftfahrtbehörde (CAA) einzog. Nach Auslauf des
Mietvertrags 2019 übernahm Seaforth Land das mittlerweile
denkmalgeschützte Gebäude vom bisherigen Eigentümer und beauftragte
kurz darauf Squire & Partners mit den Sanierungs- und
Erweiterungsmaßnahmen.
Die Planenden passten Erschließung und Gebäudetechnik an heutige
Standards an. Der Turm wurde um zwei zusätzliche Büroetagen
erweitert und der Riegel um ein Staffelgeschoss mit
Besprechungsräumen, einer Bar und einer Dachterrasse. Zugleich
verstecken sich hier oben die neuen Luft-Wärmepumpen der
Bürohäuser. In der Tiefgarage entstanden derweil ein 1.500 m²
großer Veranstaltungssaal und ein Fahrradparkhaus mit 600
Abstellplätzen, Duschen und Trockenräumen.
Galerie
Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
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Hier, am Covent Garden, war zwischen 1975 und 2019 die nationale Zivilluftfahrtbehörde ansässig.
Bild: Gareth Gardner
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Von 1996 bis 2003 wurde der Geäudekomplex ein erstes Mal saniert.
Bild: Gareth Gardner
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Während der Riegel an den Stirnseiten erschlossen wird, verfügt der Turm über einen zentralen Kern mit Aufzugschächten.
Bild: Gareth Gardner
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Eine zweigeschossige, verglaste Brücke verbindet die beiden Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
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Der Turm wuchs um ein Voll- und ein Staffelgeschoss an.
Bild: Gareth Gardner
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Blick von der Dachterrasse des Riegelbaus auf die Turmfassade.
Bild: Gareth Gardner
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Eine Herausforderung bei der Sanierung war der Austausch der Fenster: Durch die hohen Maßtoleranzen der Betonteile wurden 100 verschiedene Fenstergrößen gemessen.
Bild: Gareth Gardner
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Tragende, elementierte Fertigteilfassaden kennzeichnen beide Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
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Sandstrahlen gaben den Betonoberflächen ihre Textur.
Bild: Gareth Gardner
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Im Zuge der Sanierung wurde auch die Lobby neu gestaltet.
Bild: Gareth Gardner
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Auch ein öffentliches Café befindet sich im Erdgeschoss des Turms.
Bild: Gareth Gardner
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Ursprünglich führten im Turm die Entlüftungsleitungen der Tiefgarage nach oben. Diese wurde verlegt, sodass Platz frei wurde für zwei weitere Aufzüge.
Bild: Gareth Gardner
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Treppenhaus im Kern des Turms
Bild: Gareth Gardner
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Zwischen den freigelegten Deckenrippen befinden sich nun Leuchten, Sprinkler und Kühlelemente.
Bild: Gareth Gardner
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Auch heute befinden sich in beiden Gebäuden wieder überwiegend Büros.
Bild: Gareth Gardner
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Früher bevölkerten Klimaanlagen das Dach. Heute wird der Turm mithilfe von Luft-Wärmepumpen klimatisiert.
Bild: Gareth Gardner
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Im Zuge der Aufstockung wurden zunächst die T-fömigen Betonelemente demontiert, die bisher die Krone des Turms bildeten.
Bild: Gareth Gardner
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Abseits der Baustelle wurden die Betonteile gereinigt und für ihren Wiedereinsatz vorbereitet.
Bild: Gareth Gardner
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Die Rückseite der T-Elemente wurde ausgeschnitten, um eine Verbindung zum neuen Ringträger zu ermöglichen.
Bild: Gareth Gardner
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48 kreuzförmige Elemente wurden nachproduziert für die Aufstockung.
Bild: Gareth Gardner
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Die Elemente sind jeweils 3 Meter hoch und wiegen 2,8 Tonnen.
Bild: Gareth Gardner
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Mit verschiedenen Tests wurde eine Betonrezeptur ermittelt, durch die die neuen Elemente von den bestehenden kaum zu unterscheiden sein werden.
Bild: Gareth Gardner
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Squire & Partners
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Regelgrundriss
Bild: Squire & Partners
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Schnitt
Bild: Squire & Partners
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Robuste Strukturen
Möglich waren die Eingriffe durch die Robustheit und den guten
Zustand des bestehenden Tragwerks – einer Mischung aus Ortbeton und
Fertigteilen. Beide Gebäude verfügen über eine tragende Fassade aus
vorgefertigten Elementen. Beim Riegel sind sie rahmenartig. Hinzu
kommt eine Stützenreihe auf der Längsachse des
Grundrisses.
Beim Turm ist jedes Geschoss in 48 Kreissegmente unterteilt. Als
tragende Stützen fungieren hier allein die kreuzförmigen, drei
Meter hohen Fassadenelemente. Von dort spannen – Fahrradspeichen
ähnlich – vorgefertigte, vorgespannte Deckenrippen zu den Wänden
des zylindrischen Kerns. In der Sockelzone tragen Y-förmige Stützen
die Turmfassade. Diese Konstruktion machte den Bauprozess nicht nur
schneller und kostengünstiger, sondern erlaubte auch, auf ein
Gerüst zu verzichten.
Galerie
Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
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Hier, am Covent Garden, war zwischen 1975 und 2019 die nationale Zivilluftfahrtbehörde ansässig.
Bild: Gareth Gardner
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Von 1996 bis 2003 wurde der Geäudekomplex ein erstes Mal saniert.
Bild: Gareth Gardner
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Während der Riegel an den Stirnseiten erschlossen wird, verfügt der Turm über einen zentralen Kern mit Aufzugschächten.
Bild: Gareth Gardner
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Eine zweigeschossige, verglaste Brücke verbindet die beiden Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
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Der Turm wuchs um ein Voll- und ein Staffelgeschoss an.
Bild: Gareth Gardner
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Blick von der Dachterrasse des Riegelbaus auf die Turmfassade.
Bild: Gareth Gardner
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Eine Herausforderung bei der Sanierung war der Austausch der Fenster: Durch die hohen Maßtoleranzen der Betonteile wurden 100 verschiedene Fenstergrößen gemessen.
Bild: Gareth Gardner
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Tragende, elementierte Fertigteilfassaden kennzeichnen beide Gebäude.
Bild: Gareth Gardner
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Sandstrahlen gaben den Betonoberflächen ihre Textur.
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Im Zuge der Sanierung wurde auch die Lobby neu gestaltet.
Bild: Gareth Gardner
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Auch ein öffentliches Café befindet sich im Erdgeschoss des Turms.
Bild: Gareth Gardner
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Ursprünglich führten im Turm die Entlüftungsleitungen der Tiefgarage nach oben. Diese wurde verlegt, sodass Platz frei wurde für zwei weitere Aufzüge.
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Treppenhaus im Kern des Turms
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Zwischen den freigelegten Deckenrippen befinden sich nun Leuchten, Sprinkler und Kühlelemente.
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Auch heute befinden sich in beiden Gebäuden wieder überwiegend Büros.
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Früher bevölkerten Klimaanlagen das Dach. Heute wird der Turm mithilfe von Luft-Wärmepumpen klimatisiert.
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Im Zuge der Aufstockung wurden zunächst die T-fömigen Betonelemente demontiert, die bisher die Krone des Turms bildeten.
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Abseits der Baustelle wurden die Betonteile gereinigt und für ihren Wiedereinsatz vorbereitet.
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Die Rückseite der T-Elemente wurde ausgeschnitten, um eine Verbindung zum neuen Ringträger zu ermöglichen.
Bild: Gareth Gardner
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48 kreuzförmige Elemente wurden nachproduziert für die Aufstockung.
Bild: Gareth Gardner
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Die Elemente sind jeweils 3 Meter hoch und wiegen 2,8 Tonnen.
Bild: Gareth Gardner
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Mit verschiedenen Tests wurde eine Betonrezeptur ermittelt, durch die die neuen Elemente von den bestehenden kaum zu unterscheiden sein werden.
Bild: Gareth Gardner
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Squire & Partners
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Regelgrundriss
Bild: Squire & Partners
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Schnitt
Bild: Squire & Partners
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Zwischen Archiv und Wirklichkeit
Um den Zustand des Tragwerks beurteilen zu können, begaben sich
die Architekt*innen und Ingenieure zunächst ins Archiv, wo sie
nicht nur alte Pläne fanden, sondern auch statische Berechnungen
und Informationen über den Beton. Demzufolge soll die
Betonfestigkeit 30 bis 55 MPa statt der damals üblichen 14 MPa
betragen haben. Es zeigte sich aber auch, dass die Deckenrippen
Tonerdezement (Englisch: High Alumina Cement –
HAC) enthalten, was dazu führen kann, dass der Beton mit der Zeit
porös wird (siehe Bauwerke zum Thema).
Glücklicherweise ergaben Bewehrungsscans und Analysen des
Chloridgehalts jedoch, dass sich die Deckentragwerke noch in sehr
gutem Zustand befanden, mit wenigen Anzeichen für Korrosion. Auch
die Brandfestigkeit der Deckenplatten war für heutige Standards
ausreichend. Erleichternd kam hinzu, dass für Büronutzungen heute
deutlich geringere Lastannahmen gelten – weniger Papier und
leichtere Geräte.
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Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
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Hier, am Covent Garden, war zwischen 1975 und 2019 die nationale Zivilluftfahrtbehörde ansässig.
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Von 1996 bis 2003 wurde der Geäudekomplex ein erstes Mal saniert.
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Während der Riegel an den Stirnseiten erschlossen wird, verfügt der Turm über einen zentralen Kern mit Aufzugschächten.
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Eine zweigeschossige, verglaste Brücke verbindet die beiden Gebäude.
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Der Turm wuchs um ein Voll- und ein Staffelgeschoss an.
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Blick von der Dachterrasse des Riegelbaus auf die Turmfassade.
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Eine Herausforderung bei der Sanierung war der Austausch der Fenster: Durch die hohen Maßtoleranzen der Betonteile wurden 100 verschiedene Fenstergrößen gemessen.
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Tragende, elementierte Fertigteilfassaden kennzeichnen beide Gebäude.
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Sandstrahlen gaben den Betonoberflächen ihre Textur.
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Im Zuge der Sanierung wurde auch die Lobby neu gestaltet.
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Auch ein öffentliches Café befindet sich im Erdgeschoss des Turms.
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Ursprünglich führten im Turm die Entlüftungsleitungen der Tiefgarage nach oben. Diese wurde verlegt, sodass Platz frei wurde für zwei weitere Aufzüge.
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Treppenhaus im Kern des Turms
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Zwischen den freigelegten Deckenrippen befinden sich nun Leuchten, Sprinkler und Kühlelemente.
Bild: Gareth Gardner
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Auch heute befinden sich in beiden Gebäuden wieder überwiegend Büros.
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Früher bevölkerten Klimaanlagen das Dach. Heute wird der Turm mithilfe von Luft-Wärmepumpen klimatisiert.
Bild: Gareth Gardner
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Im Zuge der Aufstockung wurden zunächst die T-fömigen Betonelemente demontiert, die bisher die Krone des Turms bildeten.
Bild: Gareth Gardner
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Abseits der Baustelle wurden die Betonteile gereinigt und für ihren Wiedereinsatz vorbereitet.
Bild: Gareth Gardner
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Die Rückseite der T-Elemente wurde ausgeschnitten, um eine Verbindung zum neuen Ringträger zu ermöglichen.
Bild: Gareth Gardner
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48 kreuzförmige Elemente wurden nachproduziert für die Aufstockung.
Bild: Gareth Gardner
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Die Elemente sind jeweils 3 Meter hoch und wiegen 2,8 Tonnen.
Bild: Gareth Gardner
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Mit verschiedenen Tests wurde eine Betonrezeptur ermittelt, durch die die neuen Elemente von den bestehenden kaum zu unterscheiden sein werden.
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Squire & Partners
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Regelgrundriss
Bild: Squire & Partners
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Schnitt
Bild: Squire & Partners
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Beton: unauffälliger Einschub
Um die Aufstockung mit dem Denkmalschutz zu vereinbaren, zogen
die Architekt*innen Zeichnungen des Büros R. Seifert &
Partners heran, auf denen unter anderem nichtrealisierte
Staffelgeschosse zu sehen sind. Insbesondere beim Turm war diese
Maßnahme mit einigem Aufwand verbunden: Zunächst wurden die
bestehende Dachplatte und die T-förmigen Elemente der Turmkrone
entfernt.
Für das neue 16. Obergeschoss fertigte man 48 der kreuzförmigen
Fertigteile nach, die sich sowohl geometrisch als auch optisch
gänzlich unauffällig einfügen sollten. Dazu testeten die
Verantwortlichen verschiedene Zementfarben und Zuschlagstoffe,
bevor man sich für eine helle Mischung mit 10 mm Korngröße
entschied. Um auch die Textur zu reproduzieren, wurden die Oberflächen
sandgestrahlt. In ein bis zwei Jahren, wenn sie verwittert sind,
sollen sie sich dem Bestand angeglichen haben.
Innerhalb von nur einer Woche wurden die neuen Elemente
montiert. Geschwindigkeit war gefragt, damit die HAC-haltigen
Bodenplatten möglichst wenig der Witterung ausgesetzt waren. Die
neue Geschossplatte erstellte man mit nachgespanntem Beton, um die
Kräfte auf den Bestand geringzuhalten und zugleich eine
größtmögliche Raumhöhe zu erzeugen. Anschließend wurden die
T-Elemente wieder aufgesetzt und eine weitere neue Geschossplatte
gegossen. Auf dieser errichtete man schließlich das
Staffelgeschoss.
Bautafel
Architektur: R. Seifert & Partners (Bestand 1968); Squire & Partners (Sanierung 2024) Projektbeteiligte: Pell Frischmann (Tragwerksplanung); Donald Insall Associates (Denkmalpflege); Gustafson Porter + Bowman (Landschaftsarchitektur); BAM Construction (Bauunternehmen); Gardiner & Theobald (Baugutachter, Projektleitung und Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination); Atelier Ten (Gebäudetechnik, Brandschutz- und Nachhaltigkeitsberatung); Millcroft (Planung und Lieferung von Zugangs- und Sicherheitsgerüsten für die Turmaufstockung); Interspan (Hersteller der nachgespannten Betondecken bei der Turmaufstockung) Bauherr*in: Seaforth Land, QuadReal Fertigstellung: 2024 Standort: 1 Kemble St, London WC2B 4AN, Vereinigtes Königreich Bildnachweis: Gareth Gardner (Fotos); Squire & Partners (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Der Transport der Fertigteile ist ein entscheidender Faktor bei der Bemessung.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
Elementbau
Arten und Konstruktionen des Elementbaus
Nicht immer werden Betonbauteile vor Ort gegossen. Gebäude können auf verschiedene Arten auch mit Stützen, Wände und Decken aus dem Fertigteilwerk errichtet werden.
Eine Bodenradarsonde ermöglicht die zerstörungsfreie Ortung von Bewehrung und Fehlstellen.
Bild: Lena Losch im Auftrag für die TU Dortmund Lehrstuhl Werkstoffe des Bauwesens und die KKOe Beratende Ingenieure Kempis & Kleisa PartG mbB
Instandsetzung
Zerstörungsfreie Betonprüfung
Spezielle Messgeräte und bildgebende Software machen sichtbar, in welchem Zustand sich Beton und Bewehrung von Bestandsgebäuden befinden.
Bauwerke zum Thema
In Paris wurde Tour Racine (ehemals Toru ONF) nach Plänen von Maude Caubet Architectes saniert und aufgestockt.
Bild: Laurent Kronental, Maud Caubet Architectes, Paris
Büro/Verwaltung
Tour Racine in Paris
Wie sich die Architektur der 1970er-Jahre fortschreiben lässt, zeigen Aufstockung und Erweiterung dieses Büroturms.
Die Automatické mlýny im tschechischen Pardubice wurden in den vergangenen Jahren umgebaut. Nun beherbergen sie Ausstellungsräume, Veranstaltungssäle und Gastronomie. 2023 wurde auch der von Prokš Prikryl architekti geplante Umbau des Silos abgeschlossen.
Bild: Petr Polák
Kultur
Umbau der Automatické mlýny in Pardubice
Eine hundertjährige Mühle erhielt mit gezielten, von außen kaum sichtbaren Eingriffen ein zweites Leben als Kulturzentrum.
BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
Der fünfgeschossige Industriebau an der Bremer Straße 42 liegt hinter dem Münsteraner Hauptbahnhof und wurde ursprünglich als Produktions- und Lagerstätte für Bahnschienen genutzt.
Bild: Hanna Neander für MAAS & PARTNER Architekten
Büro/Verwaltung
Umbau in der Bremer Straße in Münster
Industriespuren im Betongefüge
Die zwei als Space House bekannten Gebäude an der Londoner Kemble Street wurden bis 2024 nach Plänen von Squire and Partners saniert und aufgestockt.
Bild: Gareth Gardner
Büro/Verwaltung
Space House in London
Unauffälliger Einschub
Thoravej 29 lautet die Adresse eines Industriegebäudes, das nach Plänen von pihlmann architects zu einem Gemeinschaftsbüro umgebaut wurde.
Bild: Hampus Berndtson
Büro/Verwaltung
Umbau: Thoravej 29 in Kopenhagen
Decken, die zu Treppen wurden
Mit dem Umbau der Firmenzentrale von Beton Eisack durch Pedevilla Architects erhielt der hauseigene Beton eine atmosphärische Bühne.
Bild: Gustav Willeit
Büro/Verwaltung
Zentrale eines Betonherstellers in Südtirol
Atmosphärischer Umbau
Der 1935 fertigstellte Palast der elektrischen Betriebe wurde zwischen 2017 und 2020 umfassend saniert und umgebaut, nach Plänen des Büros TaK Architects.
Bild: KIVA
Büro/Verwaltung
Umbau und Sanierung: Palast der elektrischen Betriebe in Prag
Dem Tonerdezement auf der Spur
Statt einen Neubau bezog die Stadtverwaltung von Uccle einen ehemaligen Firmensitz, den das Architekturbüro archipelago umgestaltet hatte.
Bild: Stijn Bollaert
Büro/Verwaltung
Projet U: Rathaus in Uccle
Pflegen statt abreißen
Die Villa Heike, nur wenige Schritte von der Gedenkstätte Hohenschönhausen entfernt, wurde nach Plänen von Christof Schubert Architekten zu einem Büro- und Atelierhaus umgebaut.
Bild: Enric Duch, Berlin
Büro/Verwaltung
Umbau und Sanierung: Villa Heike in Berlin
Einer der ältesten Stahlbeton-Skelettbauten Berlins
Der von Studio Ardete geplante Büro- und Gewerbebau zeichnet sich durch seine Fassade aus, die von geometrisch komplex geformten Loggias und vorgeblendeten Scheiben aus Beton geprägt wird.
Bild: Purnesh Dev Nikhanj
Büro/Verwaltung
Büro- und Gewerbebau bei Chandigarh
Unverwechselbar gekleidet
Als erster Neubau des Max-Bögl-Campus ist nach Plänen von Bögl Gierer Architekten aus München der Bürobau MBC 55 fertig gestellt worden.
Bild: Florian Holzherr, München
Büro/Verwaltung
Bürogebäude MBC 55 in Sengenthal
Säulenhalle im Werksgelände
Kloster, Krankenhaus, Konzernzentrale: Die Um- und Neudeutung eines historischen Ensembles im Stadtkern von Paderborn erfolgte nach den Plänen von David Chipperfield Architects.
Bild: David Chipperfield Architects, Berlin / Simon Menges
Büro/Verwaltung
Verwaltungsbau in Paderborn
Von Bruchsteinmauerwerk bis Sichtbeton
Eine kleine Parzelle nahe des Bregenzer Bahnhofs ist der Standort des Atelierhauses von Bernardo Bader.
Bild: Adolf Bereuter, Dornbirn
Büro/Verwaltung
Atelier Klostergasse in Bregenz
Nicht von dieser Welt
Beim Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Aitrach griffen Architekt Jochen Specht und Bauherr Marbeton auf ein zuvor gemeinsam erarbeitetes Konzept zurück.
Bild: Adolf Bereuter, Dornbirn
Büro/Verwaltung
Verwaltungsgebäude in Aitrach
Raummodule in Sandwichhülle
Das Wohn- und Geschäftshaus Stadtelefant in Wien steht im Sonnwendviertel, einem neuen Quartier in der Nähe des Hauptbahnhofes.
Bild: Andreas Buchberger / Franz & Sue, Wien
Büro/Verwaltung
Wohn- und Geschäftshaus Stadtelefant in Wien
Rüsselloser Dickhäuter
Das Areal um die Bassins à Flot in Bordeaux ist Teil eines Stadtentwicklungsprojekts, bei dem die bisher von Gewerbe geprägte Umgebung in ein Quartier zum Wohnen und Arbeiten verwandelt wird.
Bild: Martin Duplantier Architectes, Bordeaux
Büro/Verwaltung
Büro- und Geschäftshaus G8 in Bordeaux
Raster mit Brüchen
Die Bürgerdienste nahe dem Ulmer Hauptbahnhof sind nach einem Entwurf des Stuttgarter Büros Bez + Kock Architekten entstanden.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Büro/Verwaltung
Bürgerdienste der Stadt Ulm
Fein aufgeraut
Der von Blocher Partners entworfene Bürokomplex Mondeal Heights liegt direkt am Sarkhej–Gandhinagar Highway in Ahmedabad
Bild: Purnesh Dev Nikhanj
Büro/Verwaltung
Mondeal Heights in Ahmedabad
Bürokomplex mit vorgehängter Betonfassade
Der Treppenturm aus transluzentem Beton ist das Erkennungszeichen der von Paradigm Design House entworfenen Capital Select Bank in Amman
Bild: Nabil Otteneh
Büro/Verwaltung
Capital Select Bank in Amman
Schattenspiele mit transluzentem Beton
Blick auf den Haupteingang der vom Architekturbüro Bez + Kock entworfenen Polizeiinspektion in Aschaffenburg
Bild: bild_raum / Stephan Baumann, Karlsruhe
Büro/Verwaltung
Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach
Fassadenrelief aus gesäuertem Weißbeton
Für die Ägyptische Botschaft in Lissabon entwarfen Promontório Architects ein repräsentatives Bürogebäude
Bild: João Morgado, Lissabon
Büro/Verwaltung
Ägyptische Botschaft in Lissabon
Monolithischer Sichtbetonbau mit Fassadenrelief
Mit einer neuen Zick-Zack-Fassade aus vertikalen Betonscheiben und Glas verwandelten Promontório Architects ein Bürohaus aus den 1980er-Jahren in ein repräsentatives Verwaltungsgebäude (Nordwestansicht)
Bild: Fernando Guerra | FG+SG, Lissabon
Büro/Verwaltung
Hauptsitz GS1 Portugal in Lissabon
Kunstvolle Betonscheiben als neue Hülle
Fotosession vor dem Juergen Teller Studio im Westen Londons
Bild: Johan Dehlin
Büro/Verwaltung
Juergen Teller Studio in London
Rau geschalter Sichtbeton und helles Porenbetonmauerwerk
Das neue Verwaltungsgebäude Karl Köhler begrenzt das Firmenareal nach Süden, hier die Südostansicht
Bild: Brigida González, Stuttgart
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Verwaltungsgebäude Karl Köhler in Besigheim
Sichtbeton als Visitenkarte
Der Neubau auf dem Firmengelände ist in drei versetzt gereihte, gleich große Baukörper unterteilt
Bild: Michael Heinrich, München
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Haus für Geoinformationen in Kranzberg
Steinmetzmäßig bearbeitete Sichtbetonfassade
Südostansicht mit dem leicht abgesenkten Parkplatz im Vordergrund
Bild: Adrià Goula, Barcelona
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Polizeistation in Salt
Strahlend weiße Sichtbetonhülle mit scharfkantigem Trapezprofil
Farbigkeit und Fensterformate der Neubauflügel beziehen sich auf den historischen Kopfbau
Bild: Tonatiuh Ambrosetti, Lausanne
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Bundesstrafgericht in Bellinzona
Sichtbetonfassade und pyramidenförmige Betonkuppeln mit Lochornament
Der sechsgeschossige Verwaltungsbau ist das neue Aushängeschild der Firma Stahlton, einem Hersteller von Betonbauteilen
Bild: Dominique Marc Wehrli, Regensdorf
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Verwaltungsgebäude der Firma Stahlton in Frick
Reliefartig strukturierte Fertigteile aus Glasfaserbeton
Die Architekten bezeichnen das Büro- und Geschäftshaus als „robust und stabil“
Bild: Roman Keller, Zürich
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Büro- und Geschäftshaus Uno in Liestal
Profilierte Fassadenelemente aus selbstverdichtendem Beton
Expressiv geschwungene Formen prägen die Firmenzentrale
Bild: Emanuel Raab, Wiesbaden
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Firmenzentrale Kaffee Partner in Osnabrück
Geschwungene Fassadenbänder aus 150 maßgefertigten Betonfertigteilen
Mit einer Höhe von 68 Metern markiert der Neubau den Auftakt zum neuen Stadtquartier nördlich des Berliner Hauptbahnhofs
Bild: Corinne Rose, Berlin
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Tour Total in Berlin
Rasterfassade aus strahlend weißen Sichtbetonfertigteilen
Das Gerichtsgebäude öffnet sich zur Stadt hin mit einem Vorplatz und hohen weißen Betonstützen
Bild: Ferdinand Graf Luckner, Hamburg
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Friedensgericht in Esch-sur Alzette
Fassade aus hellgrauen Textilbetonplatten
Das Bürogebäude des Unternehmens und Architekturbüros Blocher Partners befindet sich auf einem innerstadtnahen Grundstück in Hanglage
Bild: Klaus Mellenthin, Stuttgart
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Bürohaus in Stuttgart
Sandgestrahlt, gefaltet und mit Bauteilaktivierung ausgestatteter Sichtbeton
Ansicht vom Innenhof mit Zugang für die Bediensteten der Polizeistation
Bild: Studio Tümmers, Leinfelden-Echterdingen
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Polizeistation in Münsingen
Sichtbeton im Schwabenland
Ansicht des Hinterhauses mit unterschiedlichen Fensteröffnungen und eingezogenen Loggien
Bild: Gudrun Theresia de Maddalena, Tübingen
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Wohn- und Geschäftshaus in Mannheim
Heller, glatter Sichtbeton aus Ortbeton von hoher Qualität
Das Botschaftsgebäude setzt sich aus Kanzlei, Konsulat und Botschafterresidenz zusammen
Bild: Hanns Joosten, Berlin
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Deutsche Botschaft in Warschau/PL
Reliefbeton, Strukturglas und Naturstein
Gebaute Landschaft
Bild: Archimedialab / Bernd Lederle, Stuttgart
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ZMS-Verwaltungsgebäude in Schwandorf
Gebaute Landschaft in Beton, Holz und Glas
Schmaler Turm kombiniert mit sechsgeschossigem Riegel und weitem Vorplatz am Münchner Stadtrand
Bild: Claus Graubner, Frankfurt
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Hauptverwaltung des Süddeutschen Verlags in München
Papierschalung für Sichtbetonstützen
Verästelte Fassadenstruktur
Bild: David Rozemeyer, Breda
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Bürohochhaus in Lelystad
Filigrane Fassadenstruktur aus Betonelementen
Ansicht der Eckausbildung
Bild: Nikolaus Schletterer, Innsbruck
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Bankgebäude in Innsbruck
Fensterrahmen aus Beton
Die Sparkasse mit dem Ulmer Münster im Hintergrund
Bild: Zooey Braun, Stuttgart
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Sparkasse in Ulm
Klare Betonformen schaffen städtischen Raum
Außenansicht
Bild: Werner Hutmacher, Berlin
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Land- und Amtsgericht in Frankfurt/Oder
Tragende und dämmende Schale aus Leichtbeton
Gebäudeecke mit Kehlung
Bild: Phoenix Real Estate Development GmbH, Stuttgart
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Weißes Haus in Stuttgart
Fassadenraster aus Weißbeton
Außenansicht
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
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Büro- und Laborgebäude für Genomforschung in Berlin-Buch
Geschwungene Hülle mit innerem Sichtbetonkubus
Außenansicht der Botschaft - die Betonkonstruktion schimmert durch die Lochblechverkleidung
Bild: Johannes Marburg, Genf
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Botschaft der Niederlande in Berlin
Trajekt aus Beton
Ein Zeit messender Stadtraum
Bild: David Franck, Ostfildern
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Stadthaus in Ostfildern
Skultpuraler Charakter durch Beton
Westfassade
Bild: Baunetz (yk), Berlin
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GSW-Hochhaus in Berlin
Ökologisches Konzept mit Bauteilaktivierung
Der östliche Erweiterungsbau in der Nordostansicht
Bild: Baunetz (yk), Berlin
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Botschaft der Schweiz in Berlin
Sichtbeton als Kunst am Bau
Ansicht von der Klingelhöferstraße
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Mexikanische Botschaft in Berlin
Gestockte Betonfassade mit Marmorstücken
Blick auf die Ostfassade vom Ehrenhof
Bild: Baunetz (yk), Berlin
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Bundeskanzleramt in Berlin
Imposantes Raumgefüge in Weiß
Ansicht Westfassade
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Paul-Löbe-Haus in Berlin
Monolitische Kammstruktur in Sichtbeton
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Alle Veranstaltungen zum Thema Bauen mit Beton finden Sie unter www.beton.org/veranstaltungen