Im südenglischen Brighton, nur wenige Meter entfernt vom Ufer
des Ärmelkanals, schuf das niederländische Architekturstudio KRFT
einen skulpturalen Neubau für das seit 1845 bestehende Brighton
College. Die für ihre lange Theatertradition bekannte Schule
widmet das neue Zentrum den darstellenden Künsten und integriert
den bestehenden Campus geschickt in den Entwurf.
Galerie
Der Baukörper bleibt reserviert und öffnet sich nur in Richtung Norden und Osten, wo die Klassenzimmer angeordnet sind.
Bild: Stijn Bollaert
01|20
Die Gebäudekubatur reagiert auf den Standort, spiegelt aber auch das Raumprogramm wieder.
Bild: Stijn Bollaert
02|20
Der Entwurf für den skulpturalen Neubau für die Darstellenden Künste des Brighton College stammt vom amstadamer Architekturbüro KRFT.
Bild: Stijn Bollaert
03|20
Das Gebäude besticht durch seine extravagante Form und den schonungsvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
04|20
Das Sockelgeschoss erschließt das Gebäude auf zwei Ebenen. Es öffnet sich mit einem umlaufenden Fensterband zum Campus hin und unterstreicht das Konzept des schwebenden Monolithen..
Bild: Stijn Bollaert
05|20
Trotz seiner Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude wählten die Architekt*innen einen gänzlich anderen Gestaltungsansatz, der modern ist und zugleich Bezug zum Bestand und der Umgebung aufnimmt.
Bild: Stijn Bollaert
06|20
Die geschwungene Form des Gebäudes wird durch die Ziegelfassade hervorgehoben.
Bild: Stijn Bollaert
07|20
Die flachen Ziegelbänder wurden in Beton-Fertigteile eingelassen.
Bild: Stijn Bollaert
08|20
Eine repräsentative Sitztreppe im Zentrum des Gebäudes erschließt das PAC und bietet zugleich Raum zum Verweilen.
Bild: Stijn Bollaert
09|20
Das Theater bildet das Herzstück des Gebäudes. Es fungiert auch als Schul-Aula und ist durch das große Oberlicht auch tagsüber nutzbar.
Bild: Stijn Bollaert
10|20
Im Innenraum bestimmen warme Materialien die Atmosphäre.
Bild: Stijn Bollaert
11|20
Im Untergeschoss befinden sich Studios für Tanz, Musik und Theater. Die zweigeschossigen Räume werden von Schaufenstern belichtet, die Passant*innen einen Einblick in die Proben ermöglichen.
Bild: Stijn Bollaert
12|20
Auch im inneren stellen die Architekt*innen Blickbeziehungen zu den Performance-Räumen auf.
Bild: Stijn Bollaert
13|20
Black-Box-Studio
Bild: Stijn Bollaert
14|20
Ausblick auf dem Café auf den historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
15|20
Im Norden öffnet sich das Gebäude zum Sportplatz.
Bild: Stijn Bollaert
16|20
Lageplan
Bild: KRFT, Amsterdam
17|20
Grundrisse
Bild: KRFT, Amsterdam
18|20
Schnitte
Bild: KRFT, Amsterdam
19|20
Detailschnitt
Bild: KRFT, Amsterdam
20|20
Bereits 2010 entstand unter der Schulleitung Richard Cairns –
der dem Neubau seinen Namen gab – einen Masterplan zur
Campuserneuerung. Das Performing Arts Centre (PAC) bildet
den Abschluss dieses 15 Jahre andauernden Vorhabens, in dessen
Rahmen 13 neue Gebäude entstanden. Zu den markantesten zählen die
School of Science and Sport von OMA, die Music School
von Eric Parry, ein Internatsgebäude von Allies and Morrison sowie
ein Unterrichtsbau von Hopkins.
Der Neubau ersetzt mehrere provisorische Anbauten am
benachbarten Hauptgebäude des Colleges: Das denkmalgeschützte,
neugotische Gilbert-Scott-Gebäude entstand zu Gründungszeiten der
Schule und bildet das Herzstück des Campus. Daneben eine
selbstbewusste eigene Architektursprache zu finden, die den Bestand
wiederum nicht bedrängt, war die anspruchsvolle Aufgabe des 2019
ausgelobten Wettbewerbs, den KRFT für sich entscheiden konnte. Bis
zum Bauantrag betreute das Büro den Entwurf und arbeitete dabei mit
Nicholas Hare Architects zusammen, das ab der Ausführungsplanung
bis zur Fertigstellung übernahm; KRFT begleitete den Entwurf jedoch
weiterhin. 2022 begann die Bauausführung, nur zwei Jahre später
konnte das Gebäude fertiggestellt werden.
Galerie
Der Baukörper bleibt reserviert und öffnet sich nur in Richtung Norden und Osten, wo die Klassenzimmer angeordnet sind.
Bild: Stijn Bollaert
01|20
Die Gebäudekubatur reagiert auf den Standort, spiegelt aber auch das Raumprogramm wieder.
Bild: Stijn Bollaert
02|20
Der Entwurf für den skulpturalen Neubau für die Darstellenden Künste des Brighton College stammt vom amstadamer Architekturbüro KRFT.
Bild: Stijn Bollaert
03|20
Das Gebäude besticht durch seine extravagante Form und den schonungsvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
04|20
Das Sockelgeschoss erschließt das Gebäude auf zwei Ebenen. Es öffnet sich mit einem umlaufenden Fensterband zum Campus hin und unterstreicht das Konzept des schwebenden Monolithen..
Bild: Stijn Bollaert
05|20
Trotz seiner Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude wählten die Architekt*innen einen gänzlich anderen Gestaltungsansatz, der modern ist und zugleich Bezug zum Bestand und der Umgebung aufnimmt.
Bild: Stijn Bollaert
06|20
Die geschwungene Form des Gebäudes wird durch die Ziegelfassade hervorgehoben.
Bild: Stijn Bollaert
07|20
Die flachen Ziegelbänder wurden in Beton-Fertigteile eingelassen.
Bild: Stijn Bollaert
08|20
Eine repräsentative Sitztreppe im Zentrum des Gebäudes erschließt das PAC und bietet zugleich Raum zum Verweilen.
Bild: Stijn Bollaert
09|20
Das Theater bildet das Herzstück des Gebäudes. Es fungiert auch als Schul-Aula und ist durch das große Oberlicht auch tagsüber nutzbar.
Bild: Stijn Bollaert
10|20
Im Innenraum bestimmen warme Materialien die Atmosphäre.
Bild: Stijn Bollaert
11|20
Im Untergeschoss befinden sich Studios für Tanz, Musik und Theater. Die zweigeschossigen Räume werden von Schaufenstern belichtet, die Passant*innen einen Einblick in die Proben ermöglichen.
Bild: Stijn Bollaert
12|20
Auch im inneren stellen die Architekt*innen Blickbeziehungen zu den Performance-Räumen auf.
Bild: Stijn Bollaert
13|20
Black-Box-Studio
Bild: Stijn Bollaert
14|20
Ausblick auf dem Café auf den historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
15|20
Im Norden öffnet sich das Gebäude zum Sportplatz.
Bild: Stijn Bollaert
16|20
Lageplan
Bild: KRFT, Amsterdam
17|20
Grundrisse
Bild: KRFT, Amsterdam
18|20
Schnitte
Bild: KRFT, Amsterdam
19|20
Detailschnitt
Bild: KRFT, Amsterdam
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Von Brightons Kreideklippen inspiriert
Das Grundstück ist von drei Seiten umbaut: Im Süden grenzt das
denkmalgeschützte Hauptgebäude an, im Osten und Westen weitere
Bildungsbauten, die 2016 und 2017 fertiggestellt wurden. Um die
Bedeutsamkeit des Bestandes hervorzuheben, entschieden sich die
Architekt*innen dafür, den Neubau gänzlich vom Bestand
abzugrenzen.
Der kompakte, massige Baukörper hat eine annähernd quadratische
Grundfläche. Mehrere konkave Einschnitte an der Nord- und Südseite,
die überdachte Außenräume entstehen lassen, sowie das ebenfalls
ausladend geschwungene Dach nehmen dem Gebäude jedoch einen Teil
seiner Schwere. In Kombination mit der Hülle aus hellgrauen Ziegeln
mit gleichfarbigem Mörtel erhält es vielmehr eine monolithische,
felsenartige Erscheinung. Den Architekt*innen zufolge dienten ihnen
die Kreideklippen Brightons als Inspiration. Die Fassade ist
zugunsten der inneren Nutzung weitgehend geschlossen. Nur das
Erdgeschoss ist fast vollständig verglast. Weitere Fenster,
die Ausblicke auf den Sportplatz und den Vorplatz bieten, finden
sich zudem an der nördlichen und östlichen Seite.
Galerie
Der Baukörper bleibt reserviert und öffnet sich nur in Richtung Norden und Osten, wo die Klassenzimmer angeordnet sind.
Bild: Stijn Bollaert
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Die Gebäudekubatur reagiert auf den Standort, spiegelt aber auch das Raumprogramm wieder.
Bild: Stijn Bollaert
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Der Entwurf für den skulpturalen Neubau für die Darstellenden Künste des Brighton College stammt vom amstadamer Architekturbüro KRFT.
Bild: Stijn Bollaert
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Das Gebäude besticht durch seine extravagante Form und den schonungsvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
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Das Sockelgeschoss erschließt das Gebäude auf zwei Ebenen. Es öffnet sich mit einem umlaufenden Fensterband zum Campus hin und unterstreicht das Konzept des schwebenden Monolithen..
Bild: Stijn Bollaert
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Trotz seiner Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude wählten die Architekt*innen einen gänzlich anderen Gestaltungsansatz, der modern ist und zugleich Bezug zum Bestand und der Umgebung aufnimmt.
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Die geschwungene Form des Gebäudes wird durch die Ziegelfassade hervorgehoben.
Bild: Stijn Bollaert
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Die flachen Ziegelbänder wurden in Beton-Fertigteile eingelassen.
Bild: Stijn Bollaert
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Eine repräsentative Sitztreppe im Zentrum des Gebäudes erschließt das PAC und bietet zugleich Raum zum Verweilen.
Bild: Stijn Bollaert
09|20
Das Theater bildet das Herzstück des Gebäudes. Es fungiert auch als Schul-Aula und ist durch das große Oberlicht auch tagsüber nutzbar.
Bild: Stijn Bollaert
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Im Innenraum bestimmen warme Materialien die Atmosphäre.
Bild: Stijn Bollaert
11|20
Im Untergeschoss befinden sich Studios für Tanz, Musik und Theater. Die zweigeschossigen Räume werden von Schaufenstern belichtet, die Passant*innen einen Einblick in die Proben ermöglichen.
Bild: Stijn Bollaert
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Auch im inneren stellen die Architekt*innen Blickbeziehungen zu den Performance-Räumen auf.
Bild: Stijn Bollaert
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Black-Box-Studio
Bild: Stijn Bollaert
14|20
Ausblick auf dem Café auf den historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
15|20
Im Norden öffnet sich das Gebäude zum Sportplatz.
Bild: Stijn Bollaert
16|20
Lageplan
Bild: KRFT, Amsterdam
17|20
Grundrisse
Bild: KRFT, Amsterdam
18|20
Schnitte
Bild: KRFT, Amsterdam
19|20
Detailschnitt
Bild: KRFT, Amsterdam
20|20
Das Performing Arts Centre schafft nicht nur in seinem Inneren
Raum für die Schüler*innen, sondern auch durch halböffentliche
Bereiche im Außenraum. durch die Einschnitte und das Zusammenspiel
mit den Nachbargebäuden entstehen schmale Gassen oder überdachte,
abgesenkte Bereiche.
Innere Organisation
Der Schulbau erstreckt sich über vier Ebenen, eine davon
unterirdisch. Vom offen gestalteten Erdgeschoss führt eine zentral
angeordnete, breite Sitztreppe nach oben. Der Theatersaal mit 400
Plätzen, der zugleich auch als Aula der Schule dient, befindet sich
im zweiten Obergeschoss. Er ist von außen an den massiven,
geschlossenen Wandflächen ablesbar. Für Passanten größtenteils
verborgen bleiben hingegen die Übungsräume im Untergeschoss.
Transluzente Oberlichter im Boden des Campusgeländes lassen nur
erahnen, was sich darunter verbirgt. Diese teilweise
zweigeschossigen Räume werden zum Proben für Musik, Tanz und
Theater genutzt und bieten den Schüler*innen die nötige
Privatsphäre. Das Untergeschoss ist baulich mit dem Bestand
verbunden.
Galerie
Der Baukörper bleibt reserviert und öffnet sich nur in Richtung Norden und Osten, wo die Klassenzimmer angeordnet sind.
Bild: Stijn Bollaert
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Die Gebäudekubatur reagiert auf den Standort, spiegelt aber auch das Raumprogramm wieder.
Bild: Stijn Bollaert
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Der Entwurf für den skulpturalen Neubau für die Darstellenden Künste des Brighton College stammt vom amstadamer Architekturbüro KRFT.
Bild: Stijn Bollaert
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Das Gebäude besticht durch seine extravagante Form und den schonungsvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
04|20
Das Sockelgeschoss erschließt das Gebäude auf zwei Ebenen. Es öffnet sich mit einem umlaufenden Fensterband zum Campus hin und unterstreicht das Konzept des schwebenden Monolithen..
Bild: Stijn Bollaert
05|20
Trotz seiner Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude wählten die Architekt*innen einen gänzlich anderen Gestaltungsansatz, der modern ist und zugleich Bezug zum Bestand und der Umgebung aufnimmt.
Bild: Stijn Bollaert
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Die geschwungene Form des Gebäudes wird durch die Ziegelfassade hervorgehoben.
Bild: Stijn Bollaert
07|20
Die flachen Ziegelbänder wurden in Beton-Fertigteile eingelassen.
Bild: Stijn Bollaert
08|20
Eine repräsentative Sitztreppe im Zentrum des Gebäudes erschließt das PAC und bietet zugleich Raum zum Verweilen.
Bild: Stijn Bollaert
09|20
Das Theater bildet das Herzstück des Gebäudes. Es fungiert auch als Schul-Aula und ist durch das große Oberlicht auch tagsüber nutzbar.
Bild: Stijn Bollaert
10|20
Im Innenraum bestimmen warme Materialien die Atmosphäre.
Bild: Stijn Bollaert
11|20
Im Untergeschoss befinden sich Studios für Tanz, Musik und Theater. Die zweigeschossigen Räume werden von Schaufenstern belichtet, die Passant*innen einen Einblick in die Proben ermöglichen.
Bild: Stijn Bollaert
12|20
Auch im inneren stellen die Architekt*innen Blickbeziehungen zu den Performance-Räumen auf.
Bild: Stijn Bollaert
13|20
Black-Box-Studio
Bild: Stijn Bollaert
14|20
Ausblick auf dem Café auf den historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
15|20
Im Norden öffnet sich das Gebäude zum Sportplatz.
Bild: Stijn Bollaert
16|20
Lageplan
Bild: KRFT, Amsterdam
17|20
Grundrisse
Bild: KRFT, Amsterdam
18|20
Schnitte
Bild: KRFT, Amsterdam
19|20
Detailschnitt
Bild: KRFT, Amsterdam
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Die Innenräume sind mit warmen Holztönen gestaltet, die einen
Kontrast zur grauen Fassade bilden. Der Theatersaal ist mit
Walnussholz verkleidet und mit jadegrünen Polstersitzen
ausgestattet. Ein rundes Oberlicht sorgt für Tageslicht bei den
Proben.
Das hellgraue Verblendmauerwerk wurde aus besonders
schmalen, langen Ziegel im schleppenden Läuferverband erstellt. Fassaden und
Dachflächen sowie Untersichten sind mit dem Stein bekleidet, was
die monolithische, skulpturale Erscheinung des Gebäudes erzeugt.
Verstärkt wird dies noch durch die bündig gebürsteten Mörtelfugen.
An den konkav geschwungenen Außenwänden und Dachflächen ergibt sich
ein stufenartiges Bild der Ziegelreihen. Dadurch werden diese
Bereiche optisch betont und wirken als dekoratives Element. Sie
wurden aus gewölbten Beton-Fertigteilen hergestellt, in die die
Ziegelsteine eingebettet wurden.
Galerie
Der Baukörper bleibt reserviert und öffnet sich nur in Richtung Norden und Osten, wo die Klassenzimmer angeordnet sind.
Bild: Stijn Bollaert
01|20
Die Gebäudekubatur reagiert auf den Standort, spiegelt aber auch das Raumprogramm wieder.
Bild: Stijn Bollaert
02|20
Der Entwurf für den skulpturalen Neubau für die Darstellenden Künste des Brighton College stammt vom amstadamer Architekturbüro KRFT.
Bild: Stijn Bollaert
03|20
Das Gebäude besticht durch seine extravagante Form und den schonungsvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
04|20
Das Sockelgeschoss erschließt das Gebäude auf zwei Ebenen. Es öffnet sich mit einem umlaufenden Fensterband zum Campus hin und unterstreicht das Konzept des schwebenden Monolithen..
Bild: Stijn Bollaert
05|20
Trotz seiner Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude wählten die Architekt*innen einen gänzlich anderen Gestaltungsansatz, der modern ist und zugleich Bezug zum Bestand und der Umgebung aufnimmt.
Bild: Stijn Bollaert
06|20
Die geschwungene Form des Gebäudes wird durch die Ziegelfassade hervorgehoben.
Bild: Stijn Bollaert
07|20
Die flachen Ziegelbänder wurden in Beton-Fertigteile eingelassen.
Bild: Stijn Bollaert
08|20
Eine repräsentative Sitztreppe im Zentrum des Gebäudes erschließt das PAC und bietet zugleich Raum zum Verweilen.
Bild: Stijn Bollaert
09|20
Das Theater bildet das Herzstück des Gebäudes. Es fungiert auch als Schul-Aula und ist durch das große Oberlicht auch tagsüber nutzbar.
Bild: Stijn Bollaert
10|20
Im Innenraum bestimmen warme Materialien die Atmosphäre.
Bild: Stijn Bollaert
11|20
Im Untergeschoss befinden sich Studios für Tanz, Musik und Theater. Die zweigeschossigen Räume werden von Schaufenstern belichtet, die Passant*innen einen Einblick in die Proben ermöglichen.
Bild: Stijn Bollaert
12|20
Auch im inneren stellen die Architekt*innen Blickbeziehungen zu den Performance-Räumen auf.
Bild: Stijn Bollaert
13|20
Black-Box-Studio
Bild: Stijn Bollaert
14|20
Ausblick auf dem Café auf den historischen Bestand.
Bild: Stijn Bollaert
15|20
Im Norden öffnet sich das Gebäude zum Sportplatz.
Bild: Stijn Bollaert
16|20
Lageplan
Bild: KRFT, Amsterdam
17|20
Grundrisse
Bild: KRFT, Amsterdam
18|20
Schnitte
Bild: KRFT, Amsterdam
19|20
Detailschnitt
Bild: KRFT, Amsterdam
20|20
Die Ziegel greifen zudem die Grautöne des umliegenden
historischen Flintmauerwerks auf. Im Sockelbereich des Neubaus
wurden einzelne Flintsteine eingesetzt, die sich von Reihe zu Reihe
weiter aufzulösen und in die Ziegel überzugehen scheinen bis sie
schließlich nur noch ganz vereinzelt in der Fassade zu finden
sind.
Die Kombination aus Ziegel und Flint bietet, so KRFT, die nötige
Widerstandsfähigkeit gegen das raue Küstenklima und greift
regionale Bautraditionen auf. Diese Details zeigen den sensiblen
Umgang mit der Umgebung und die Wertschätzung des historischen
Bestands. Das Gebäude erhielt die BREEAM-Zertifizierung „Exzellent“
– die zweithöchste Stufe des Systems.
Bautafel
Architektur: KRFT, Amsterdam (Entwurf); Nicholas Hare Architects, London (ab Ausführungsplanung) Bauherr*in: Brighton College Beteiligte: Momentum, London (Tragwerk); Skelly and Couch, England (TGA); Gilbert Ash, London (Generalunternehmer); Elliot Patten (Projektmanager); Sound Space Vision/Imagine Sound, Richard Borkum, Arno Acoustics, Inventive Creative Limited, Gavin Sadler (Theater- und Akustikplanung); Bradley-Hole Schoenaich (Landschaftsplaner); Samira Boon (Akustik-Künsterlin); Davies Baron (Interiordesign); The Fire Surgery (Brandschutz); Eight Associates (BREEAM Gutachter*in) Fertigstellung: 2024 Standort: Brighton and Hove, Großbritannien Bildrechte: Stijn Bollaert (Bilder); KRFT, Amsterdam (Pläne)
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Bildung/Sport
Institutsgebäude 0505 der TU München
Fassadensanierung mit wellenförmiger Vormauerschale aus dunklem Klinker
Fünf Sporthallen unterschiedlicher Größe sind in dem neuen Sportzentrum in verschiedenen Quadern untergebracht (Ostansicht)
Bild: Christian Richters, Berlin
Bildung/Sport
Sportzentrum in Eindhoven
Mauerwerk auf Lücke gesetzt
Von Nordosten: Das neue Schulhaus ist ein zweigeschossiger Baukörper mit vorgelagerter Erschließung
Bild: Julia Raff, Stuttgart
Bildung/Sport
High School in Thazin
Handgefertigte Klinker im Läuferverband
Die Boxhalle entstand in einem Stadtteil mit einer überwiegend armen Bevölkerung, hoher Arbeitslosigkeits- und Kriminalitätsrate
Bild: Guadalupe Campos, Chihuahua
Bildung/Sport
Boxhalle in Chihuahua
Einschaliges Mauerwerk aus versetzt angeordneten Betonlochsteinen
Der U-förmige Baukörper der Schule umfasst den nach Süden offenen Pausenhof
Bild: Hans Christian Schink, Berlin
Bildung/Sport
Erweiterung der Ludwig-Hoffmann-Grundschule in Berlin
Wasserstrichklinker in Rot-Orange und ornamentierte Fertigteile
Die bestehenden Bauten (im Vordergrund) erhielten mit dem Neubau (im Hintergund) eine logische Fortsetzung
Bild: Eibe Sönnecken, Darmstadt
Bildung/Sport
Mensa Georg-Büchner-Schule in Darmstadt
Vormauerung aus rot-blau-bunten Wasserstrichziegeln
Der geschwungene Anbau bietet Platz für zusätzlich 225 Schüler (Ostansicht)
Bild: John Gollings, St. Kilda
Bildung/Sport
Fitzroy-Highschool in Melbourne
Zweischaliges geschwungenes Mauerwerk mit farbigen Verblendern
Die prägnante Form des Unterschnitts leitet sich aus der inneren Funktion des Hörsaals ab
Bild: Christian Richters, Münster
Bildung/Sport
Institutsgebäude Haus T in Bremerhaven
Verblendmauerwerk mit rosafarbenen Fugen
Straßenansicht
Bild: Julien Lanoo, Boeschepe
Bildung/Sport
Collège Claude Lévi-Strauss in Lille
Zweischalige Wand aus Handstrichziegeln
Die Ansicht vom Garten (Südwesten)
Bild: Winkens Architekten, Berlin
Bildung/Sport
Kindergarten in Berlin
Zweischaliges Mauerwerk aus Kalksandstein und Klinker
Kombination aus massivem Backsteinsockel und Quader mit Leichtmetallfassade
Bild: Faro Architecten, Lisserbroek
Bildung/Sport
Grundschule in Alphen aan den Rijn
Fassade aus Klinkern im Waalformat
Das Gebäude wird auch als zentraler Gemeinschafts- und Versammlungsort genutzt
Bild: Rudanko + Kankkunen, Helsinki
Bildung/Sport
Bildungszentrum in Sra Pou bei Udong
Einschaliges Mauerwerk aus luftgetrockneten Mauersteinen
Außenansicht des Education Center in Nyanza/RWA
Bild: Florian Holzherr, München
Bildung/Sport
Campus in Nyanza
Einschaliges Lehmziegelmauerwerk
Nordwest-Ansicht
Bild: Dietmar Strauß, Besigheim
Bildung/Sport
Kindertagesstätte in Neckarsulm
Bruchraues Sichtmauerwerk aus Kalksandstein
Straßenansicht
Bild: Christian Richters, Münster
Bildung/Sport
Stadtbücherei in Helmond
Ziegelfassade mit geklebtem Verblender und offenen Stoßfugen
Bild: Römer Partner Architektur, Köln
Bildung/Sport
Erweiterung der Grüneberg-Schule in Köln
Klinkerfassade in dunklem Grau
Bild: G. Zwickert, Großziethen
Bildung/Sport
Paul-Maar-Grundschule in Großziethen
Drei verschiedene Mauerwerksarten
Bild: Jens Kirchner, Düsseldorf
Bildung/Sport
Förderschule in Euskirchen
Mauerwerk schafft Geborgenheit
Bild: Zooey Braun, Stuttgart
Bildung/Sport
Schulneubau am Bodensee
Grob vermörtelte Ziegel
Bild: Arkitektfirmaet C. F. Møller/ Poul Ib Henriksen, Arhus
Bildung/Sport
Dänische Gemeinschaftsschule in Schleswig
Gelber Ziegel im Kreuzverband
Die eingeschossige Freiluftschule mit ihren, entlang eines Flures alternierend angeordneten, dreiseitig freistehenden Klassenräumen ist einmalig in ihrer Art
Bild: Freitag Hartmann Sinz Architekten, Berlin
Bildung/Sport
Waldschule in Berlin
Rot-braun-bunte Ziegel in zwei Verbänden
Plastische Wirkung nach außen
Bild: W. Huthmacher, Berlin
Bildung/Sport
Erweiterung der Hochschule in Bremerhaven
Skulpturale Form aus Torfbrandklinkern
Stirnseite des Schulbaus mit Eingangsbereich
Bild: Lederer + Ragnarsdóttir + Oei, Fotograf: Roland Halbe, Stuttgart
Bildung/Sport
Grund- und Hauptschule Scharnhauser Park in Ostfildern
Archaisch anmutende Ziegelfassaden
Straßenansicht
Bild: Christoph Mäckler, Frankfurt am Main
Bildung/Sport
Levi-Strauss-Oberschule in Berlin
Massiver Blockverband für expressiven Ziegelbau
*Seriell und modular.
Kalksandstein von KS-ORIGINAL macht Wohnungsneubau einfacher und schneller.