Pavillons des Ženy Víno Funk Festivals bei Pezinok, Slowakei
Am westlichen Ende des Karpatenbogens, ganz im Westen der
Slowakei, liegen die sogenannten Kleinen Karpaten, die für ihren
Weinanbau bekannt sind. Alljährlich im Sommer findet hier, in der
Stadt Pezinok, ein Musik- und Kulturfestival statt. Für die Ausgabe
2025 des Ženy Víno Funk Festivals entwarfen Jakub Kolarovic
Architects ein Ensemble von temporären Pavillons für Empfang,
Bühnen, Gastronomie und Club.
Galerie
In Pezinok, am Fuße der Weinkarpaten, entstand für das alljährliche Ženy Víno Funk Festival ein Ensemble temporärer Bauten, entworfen von Jakub Kolarovic Architects.
Bild: Martin Václavík
01|25
Unauffällig fügen sich die reversiblen Bauten in die Natur- und Kulturlandschaft.
Bild: Martin Václavík
02|25
Die Weinreben waren Anhaltspunkt für das lineare städtebauliche und architektonische Konzept.
Bild: Martin Václavík
03|25
Der Eingangspavillon zum Festivalgelände besteht aus einem Gerüst mit weißer Textilhülle.
Bild: Martin Václavík
04|25
Eingangspavillon für die Sommerausgabe 2025 des Ženy Víno Funk Festivals
Bild: Martin Václavík
05|25
Blick auf die von Strohballen umhüllte Open-Air-Konzertbühne
Bild: Martin Václavík
06|25
Die von Strohballen gesäumte Arena mit der in Gerüsten eingehängten Bühne bzw. Bar bietet Platz für bis zu 2.000 Menschen.
Bild: Martin Václavík
07|25
Blick auf die Secret Stage
Bild: Martin Václavík
08|25
Die multifunktionale Secret Stage besetzt 100 Quadratmeter und dient wahlweise als offener Pavillon oder geschlossener Clubraum.
Bild: Martin Václavík
09|25
Die Secret Stage soll erhalten und in eine dauerhafte Nutzung für touristische Zwecke der gastgebenden Stadt Pezinok übergehen.
Bild: Martin Václavík
10|25
Der 48 Quadratmeter große Concept Store wird durch Polycarbonat-Zylinder und einer erhöhten Holzkonstruktion charakterisiert.
Bild: Martin Václavík
11|25
Der Concept Store als einseitig offene Struktur
Bild: Martin Václavík
12|25
Blick auf die Experience Zone
Bild: Martin Václavík
13|25
Die Experience Zone kann für Events und gastronomische Angebote genutzt werden.
Bild: Martin Václavík
14|25
Unter der mit luftigen Textilsegeln bespannten Holzkonstruktion finden rund 150 Personen Platz.
Bild: Martin Václavík
15|25
Luftaufnahme bei Nacht mit dem weit sichtbaren Lichtstrahl, der den Eingang zum Festivalgelände markiert
Bild: Robert Revak
16|25
Lageplan
Bild: Jakub Kolarovic Architects
17|25
Axonometrie temporäre Bauten
Bild: Jakub Kolarovic Architects
18|25
Axonometrie und Grundriss Konzertarena
Bild: Jakub Kolarovic Architects
19|25
Axonometrie und Grundriss Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
20|25
Schnitt Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
21|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Eingangspavillon
Bild: Jakub Kolarovic Architects
22|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Secret Stage
Bild: Jakub Kolarovic Architects
23|25
Axonometrie Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
24|25
Grundriss und Ansichten Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
25|25
Das Festivalgelände befindet sich oberhalb der Stadt in der
offenen, von den Weinkarpaten umspielten Landschaft. Die
Naturkulisse erfährt auch architektonisch eine Würdigung. Die
Funktionsbereiche sind entlang von vier Achsen angeordnet, die in
einem zentralen Kreuzungspunkt im Norden des Geländes
zusammenlaufen. Neben den einzelnen Nutzungen bestimmen die
Topografie sowie vorhandene Landschaftselemente und Infrastruktur
die Wegführung. Mit dieser Linearität lehnt sich das Ensemble an
das umgebende Landschaftsbild an, das von den parallelen Reihen
Weinstöcken bestimmt wird.
Galerie
In Pezinok, am Fuße der Weinkarpaten, entstand für das alljährliche Ženy Víno Funk Festival ein Ensemble temporärer Bauten, entworfen von Jakub Kolarovic Architects.
Bild: Martin Václavík
01|25
Unauffällig fügen sich die reversiblen Bauten in die Natur- und Kulturlandschaft.
Bild: Martin Václavík
02|25
Die Weinreben waren Anhaltspunkt für das lineare städtebauliche und architektonische Konzept.
Bild: Martin Václavík
03|25
Der Eingangspavillon zum Festivalgelände besteht aus einem Gerüst mit weißer Textilhülle.
Bild: Martin Václavík
04|25
Eingangspavillon für die Sommerausgabe 2025 des Ženy Víno Funk Festivals
Bild: Martin Václavík
05|25
Blick auf die von Strohballen umhüllte Open-Air-Konzertbühne
Bild: Martin Václavík
06|25
Die von Strohballen gesäumte Arena mit der in Gerüsten eingehängten Bühne bzw. Bar bietet Platz für bis zu 2.000 Menschen.
Bild: Martin Václavík
07|25
Blick auf die Secret Stage
Bild: Martin Václavík
08|25
Die multifunktionale Secret Stage besetzt 100 Quadratmeter und dient wahlweise als offener Pavillon oder geschlossener Clubraum.
Bild: Martin Václavík
09|25
Die Secret Stage soll erhalten und in eine dauerhafte Nutzung für touristische Zwecke der gastgebenden Stadt Pezinok übergehen.
Bild: Martin Václavík
10|25
Der 48 Quadratmeter große Concept Store wird durch Polycarbonat-Zylinder und einer erhöhten Holzkonstruktion charakterisiert.
Bild: Martin Václavík
11|25
Der Concept Store als einseitig offene Struktur
Bild: Martin Václavík
12|25
Blick auf die Experience Zone
Bild: Martin Václavík
13|25
Die Experience Zone kann für Events und gastronomische Angebote genutzt werden.
Bild: Martin Václavík
14|25
Unter der mit luftigen Textilsegeln bespannten Holzkonstruktion finden rund 150 Personen Platz.
Bild: Martin Václavík
15|25
Luftaufnahme bei Nacht mit dem weit sichtbaren Lichtstrahl, der den Eingang zum Festivalgelände markiert
Bild: Robert Revak
16|25
Lageplan
Bild: Jakub Kolarovic Architects
17|25
Axonometrie temporäre Bauten
Bild: Jakub Kolarovic Architects
18|25
Axonometrie und Grundriss Konzertarena
Bild: Jakub Kolarovic Architects
19|25
Axonometrie und Grundriss Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
20|25
Schnitt Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
21|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Eingangspavillon
Bild: Jakub Kolarovic Architects
22|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Secret Stage
Bild: Jakub Kolarovic Architects
23|25
Axonometrie Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
24|25
Grundriss und Ansichten Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
25|25
Gerüstkonstruktionen und Heuballen für Eingang und
Hauptbühne
Der Haupteingang im äußeren Süden des Geländes bildet eine
Gerüstkonstruktion, die von einer weißen Textilplane umhüllt ist.
Die mittige Aussparung erlaubt den Durch- und Zugang zum Festival.
Gleich dahinter befindet sich ein kleiner Turm aus verspiegeltem
Polycarbonat, von dem aus abends ein pointierter, weit in den
Himmel ragender Lichtstrahl den Eingang für die Besucher*innen
markiert.
Darauf wiederum folgt die Arena mit einer zentralen Bühne und
Platz für bis zu 2.000 Menschen. Eine umschließende
Schallschutzmauer aus quaderförmigen Strohballen begrenzt den
Open-Air-Konzertbereich zur Landschaft hin. Die Zone verfügt über
zwei seitliche Zugänge und formt ein langgestrecktes Oval, das
perfekt symmetrisch zwischen die Reben eingebettet
ist. Weitere Funktionsbereiche, darunter die sogenannte
Pyramide, die aus Strohballen als Sitzgelegenheit aufgebaut ist,
oder eine kegelförmige Konstruktion reihen sich im weiteren Verlauf
entlang der Hauptachse aneinander.
Galerie
In Pezinok, am Fuße der Weinkarpaten, entstand für das alljährliche Ženy Víno Funk Festival ein Ensemble temporärer Bauten, entworfen von Jakub Kolarovic Architects.
Bild: Martin Václavík
01|25
Unauffällig fügen sich die reversiblen Bauten in die Natur- und Kulturlandschaft.
Bild: Martin Václavík
02|25
Die Weinreben waren Anhaltspunkt für das lineare städtebauliche und architektonische Konzept.
Bild: Martin Václavík
03|25
Der Eingangspavillon zum Festivalgelände besteht aus einem Gerüst mit weißer Textilhülle.
Bild: Martin Václavík
04|25
Eingangspavillon für die Sommerausgabe 2025 des Ženy Víno Funk Festivals
Bild: Martin Václavík
05|25
Blick auf die von Strohballen umhüllte Open-Air-Konzertbühne
Bild: Martin Václavík
06|25
Die von Strohballen gesäumte Arena mit der in Gerüsten eingehängten Bühne bzw. Bar bietet Platz für bis zu 2.000 Menschen.
Bild: Martin Václavík
07|25
Blick auf die Secret Stage
Bild: Martin Václavík
08|25
Die multifunktionale Secret Stage besetzt 100 Quadratmeter und dient wahlweise als offener Pavillon oder geschlossener Clubraum.
Bild: Martin Václavík
09|25
Die Secret Stage soll erhalten und in eine dauerhafte Nutzung für touristische Zwecke der gastgebenden Stadt Pezinok übergehen.
Bild: Martin Václavík
10|25
Der 48 Quadratmeter große Concept Store wird durch Polycarbonat-Zylinder und einer erhöhten Holzkonstruktion charakterisiert.
Bild: Martin Václavík
11|25
Der Concept Store als einseitig offene Struktur
Bild: Martin Václavík
12|25
Blick auf die Experience Zone
Bild: Martin Václavík
13|25
Die Experience Zone kann für Events und gastronomische Angebote genutzt werden.
Bild: Martin Václavík
14|25
Unter der mit luftigen Textilsegeln bespannten Holzkonstruktion finden rund 150 Personen Platz.
Bild: Martin Václavík
15|25
Luftaufnahme bei Nacht mit dem weit sichtbaren Lichtstrahl, der den Eingang zum Festivalgelände markiert
Bild: Robert Revak
16|25
Lageplan
Bild: Jakub Kolarovic Architects
17|25
Axonometrie temporäre Bauten
Bild: Jakub Kolarovic Architects
18|25
Axonometrie und Grundriss Konzertarena
Bild: Jakub Kolarovic Architects
19|25
Axonometrie und Grundriss Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
20|25
Schnitt Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
21|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Eingangspavillon
Bild: Jakub Kolarovic Architects
22|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Secret Stage
Bild: Jakub Kolarovic Architects
23|25
Axonometrie Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
24|25
Grundriss und Ansichten Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
25|25
Multifunktionaler Raum mit dauerhafter Nutzung
Im nach Westen abzweigenden Arm finden sich die Gastronomiezone
sowie eine „Secret Stage“, die einen variabel gestaltbaren Raum
bietet. Die schlichte Holzkonstruktion mit vier Reihen à vier
Stützen und einem Flachdach wird außen von schwenkbaren Paneelen
begrenzt. Tagsüber lassen sich diese vertikal öffnen, sodass der
Innen- mit dem Außenraum verschmilzt und der Blick auf die
Weinberge freigegeben ist. Abends, im geschlossenen Zustand,
verwandelt sich der Bereich in einen Clubraum.
Das Dach ist mit Multiwall-Paneelen gedeckt, die schwenkbaren
Wandelemente sind mit transluzenten Polycarbonatplatten bekleidet.
Dadurch wird tagsüber ein sanfter Lichteinfall generiert, während
abends die Clubatmosphäre durchscheint. Die Secret Stage darf
womöglich auf dem Gelände bleiben. Die Stadt Pezinok beabsichtigt,
Struktur im Nachgang des Festivals zu erhalten und dauerhaft für
touristische Zwecke nutzen.
Galerie
In Pezinok, am Fuße der Weinkarpaten, entstand für das alljährliche Ženy Víno Funk Festival ein Ensemble temporärer Bauten, entworfen von Jakub Kolarovic Architects.
Bild: Martin Václavík
01|25
Unauffällig fügen sich die reversiblen Bauten in die Natur- und Kulturlandschaft.
Bild: Martin Václavík
02|25
Die Weinreben waren Anhaltspunkt für das lineare städtebauliche und architektonische Konzept.
Bild: Martin Václavík
03|25
Der Eingangspavillon zum Festivalgelände besteht aus einem Gerüst mit weißer Textilhülle.
Bild: Martin Václavík
04|25
Eingangspavillon für die Sommerausgabe 2025 des Ženy Víno Funk Festivals
Bild: Martin Václavík
05|25
Blick auf die von Strohballen umhüllte Open-Air-Konzertbühne
Bild: Martin Václavík
06|25
Die von Strohballen gesäumte Arena mit der in Gerüsten eingehängten Bühne bzw. Bar bietet Platz für bis zu 2.000 Menschen.
Bild: Martin Václavík
07|25
Blick auf die Secret Stage
Bild: Martin Václavík
08|25
Die multifunktionale Secret Stage besetzt 100 Quadratmeter und dient wahlweise als offener Pavillon oder geschlossener Clubraum.
Bild: Martin Václavík
09|25
Die Secret Stage soll erhalten und in eine dauerhafte Nutzung für touristische Zwecke der gastgebenden Stadt Pezinok übergehen.
Bild: Martin Václavík
10|25
Der 48 Quadratmeter große Concept Store wird durch Polycarbonat-Zylinder und einer erhöhten Holzkonstruktion charakterisiert.
Bild: Martin Václavík
11|25
Der Concept Store als einseitig offene Struktur
Bild: Martin Václavík
12|25
Blick auf die Experience Zone
Bild: Martin Václavík
13|25
Die Experience Zone kann für Events und gastronomische Angebote genutzt werden.
Bild: Martin Václavík
14|25
Unter der mit luftigen Textilsegeln bespannten Holzkonstruktion finden rund 150 Personen Platz.
Bild: Martin Václavík
15|25
Luftaufnahme bei Nacht mit dem weit sichtbaren Lichtstrahl, der den Eingang zum Festivalgelände markiert
Bild: Robert Revak
16|25
Lageplan
Bild: Jakub Kolarovic Architects
17|25
Axonometrie temporäre Bauten
Bild: Jakub Kolarovic Architects
18|25
Axonometrie und Grundriss Konzertarena
Bild: Jakub Kolarovic Architects
19|25
Axonometrie und Grundriss Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
20|25
Schnitt Concept Store
Bild: Jakub Kolarovic Architects
21|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Eingangspavillon
Bild: Jakub Kolarovic Architects
22|25
Axonometrie, Grundriss und Ansichten Secret Stage
Bild: Jakub Kolarovic Architects
23|25
Axonometrie Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
24|25
Grundriss und Ansichten Experience Zone
Bild: Jakub Kolarovic Architects
25|25
Wulstige Polycarbonat-Wände und ein langgestreckter
Holzpavillon
Im östlichen Teil des Geländes befindet sich auch ein Concept
Store-Pavillon, in dem Merchandise erworben werden kann. Die
dreiseitig geschlossene Rauminstallation kennzeichnen Zylinder aus
Polycarbonat, die sich aus der Holzstruktur deutlich hervorwölben.
Nach Süden ist der erhöhte Raum offen und über Sitzstufen mit der
Geländeebene verbunden. Im Kontrast zu den Naturmaterialien und dem
weißen Kunststoff stehen innen Möbel aus wiederverwendetem Stahl.
Zwei weitere Pavillons ergänzen das Ensemble: Zwischen den
Weinreben liegt die „Lounge Zone“, ein durch schlichte
Zeltdachplanen überspannter und verschatteter Bereich für Erholung
oder Vorträge. Im Norden, direkt am Weg, – erstreckt sich die
„Experience Zone“ als ebenfalls offene Holzkonstruktion mit
textilen weißen Dachsegeln.
Architektur: Jakub Kolarovic Architects,
Bratislava; Statik; Marek Somorovsky; Gerüste: Layher;
Polycarbonat-Elemente: Exolon
Fachwissen zum Thema
Gerüstarten lassen sich nach Verwendung, Ausbildung und Bauart unterscheiden
Bild: Peri, Weißenhorn
Grundlagen Gerüste
Definition und Verwendung von Gerüsten
Je nach Verwendung, Art der Ausbildung und Bauart unterscheidet man verschiedene Gerüste ihre Bestandteile.
Beim Bau der ADAC-Zentrale in München schützte eine blickdichte Protect-Einhausung die obersten Geschosse vor Wind und Wetter.
Bild: Peri, Weißenhorn
Gerüstarten
Einhausungen und Bekleidungen von Gerüstkonstruktionen
Um die Umgebung einer Baustelle sowie die zu sanierende Bausubstanz vor Wetter, Staub und Schmutz zu schützen, werden Gerüsteinhausungen und -bekleidungen verwendet.
Urkunde zum DGNB System für nachhaltige Baustellen
Bild: DGNB
Die DGNB hat eine überarbeitete Fassung ihres Zertifizierungssystems für nachhaltige Baustellen herausgebracht. Dabei gilt es, fünf Kriterien in unterschiedlicher Gewichtung zu erfüllen.
Gestickte Botschaftenneu
Baustelle #1: Bienerstraße in Innsbruck 2018
Bild: Katharina Cibulka
Die Idee ist so simpel wie brillant: Baugerüste werden eingehaust und so zur Plattform wichtiger Augenöffner. Das SOLANGE-Kunstprojekt strahlt von Innsbruck in die ganze Welt.
Die IBA27 macht auf sich aufmerksamneu
Eine der gelben Stahlskultpuren markiert das IBA-Projekt Holzparkhaus in Wendlingen am Neckar.
Bild: L2M3 / Sven Thiery
Das Ausstellungsjahr der IBA27 StadtRegion Stuttgart naht. Bereits jetzt machen an 22 Projektstandorten leuchtend gelbe Stahlskulpturen auf die kuratierten Bauwerke aufmerksam.
Abhängen im Dschungelgerüst
Die Installation Hórama Rama besetzte den Innenhof des MoMA PS1 in New York.
Bild: Rafael Gamo / courtesy of MoMA PS1
Ein Gerüst bildete den Unterbau der kreisrunden Installation Hórama Rama im Innenhof des MoMA PS1 in New York.
Adieu, Ikone!
Letzter ungestörter Blick auf die Ikone: der Nakagin Capsule Tower im Februar 2022
Bild: Nakagin Capsule Tower A606 project / Akiko Ishimaru; ZOH Production T.I. / Tomozoh Ishimaru
Eingehüllt von Schutznetz, Gerüst und Einhausung ist der Nakagin Capsule Tower schon jetzt den Blicken entzogen. Wenn die Hüllen fallen, wird der Bau verschwunden sein.
Alarmstufe Rot
Die Installation „Earth/Tierra“, die auf dem Plaza de Colón in Madrid zu sehen war, lässt zahlreiche Assoziationen zum Zustand der Erde zu.
Bild: Rubén P. Bescós
Die temporäre Installation Earth/Tierra auf dem Plaza de Colón in Madrid lässt zahlreiche Assoziationen zum Zustand der Erde zu.
Bahnstationen der Hoekse Lijn bei Rotterdam
Die Strecke zwischen Schiedam und Hoek van Holland ist seit Ende 2019 an das U-Bahn-Netz der Stadt Rotterdam angeschlossen.
Bild: NOE-Schaltechnik, Süssen
Das Motiv eines Fischschwarms ziert die Innenseite der Sichtbetonportale, die die Zugänge zu den Bahnsteigen markieren.
Bambus in Beton geprägt
Die Pension Qing She im Norden von Peking wurde von DL Atelier umfassend modernisiert.
Bild: Sun Haiting, Peking
Im Innenhof der Pension Qing She im Norden von Peking sorgen nach der Modernisierung lebendig strukturierte Umfassungsmauern für Privatsphäre und Lärmschutz.
Bambusgerüst als Zeichen
Der Bambuspavillon bildet den Auftakt des Resorts Grand World auf der vietnamesischen Insel Phu Quoc.
Bild: Hiroyuki Oki
Ein riesiger Pavillon aus 42.000 Bambusstäben bildet den Auftakt des Ferienresorts Grand World auf der vietnamesischen Insel Phu Quoc.
Bambuskonstruktion als Ausstellungsfläche
Für die Messe für Handweberei und Kunsthandwerk Surajkund International Crafts Mela, die jährlich in Faridabad gastiert, entwickelte atArchitecture einen Pavillon als reine Bambuskonstruktion.
Bild: Suryan // Dang
Die durchlässige Gitterkonstruktion aus Bambus bildet den kunstvollen Rahmen eines neuen Ausstellungspavillons für Indiens größte, jährlich stattfindende Kunsthandwerksmesse.
Betondruck im Erdreich
In Weißenhorn wurde 2025 erstmals ein Keller mit einem mobilen 3D-Betondrucker direkt auf der Baustelle erstellt.
Bild: Aleksej Keksel
Spezialisten für Betondruck, Baumaschinen, Abdichtungen und mobile Energieversorgung druckten in Weißenhorn erstmals ein Kellergeschoss.
Betonmaterial auf Gitterkuben
Im Ehrenhof an der Universität von Mailand ist die turmartige Installation „El Paron – Wisteria Tower“ während der Ausstellung Fuorisalone 2024 in Mailand zu sehen.
Bild: Interni Fuorisalone by Urquiola
Ein Turm aus vier aufeinandergestapelten Modulen bilden eine Kunstinstallation auf der Mailänder Ausstellung Fuorisalone 2024. Das Besondere ist dabei das Material: eine formbare, betonartige Zementmasse, die auf die Metallgitter gesprüht wurde.
Betonsteine für die Bildung
Der kleine neue Leuchtturm von Kibera setzt sich aus rund 7.000 Betonhohlsteinen zusammen.
Bild: Peri, Weißenhorn
Rund 225 Kinder im größten Slum der kenianischen Hauptstadt Nairobi dürfen sich über ein neues Schulgebäude freuen. Errichtet wurde es aus legoartig steckbaren Betonhohlsteinen.
Blick über die Mauer
Die unvollendete Brücke als Gerüstinstallation mit Blick in die Nachbarschaft
Bild: Clelia Cadamuro
Eher unfreiwillig zeigt sich ein Teil des Österreichischen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig als Baustelle. Hintergrund und Botschaft sind eindringlich.
Cafébau in zehn Tagen
Der Café M Pavilion befindet sich in der Lobby eines Bürogebäudes in Schanghai.
Bild: Dazhou And Associates, Schanghai / Foto: Tian Fangfang
In der Lobby eines Immobilienunternehmens in Schanghai wurde dank einer leichten Gerüstbaukonstruktion im Handumdrehen ein kleines Café verwirklicht.
Das Gerüst der Architektur
Die Installation von raumlaborberlin in der Hauptausstellung der 17. Architekturbiennale setzt auf ein Gerüst als Träger von Informationen.
Bild: raumlaborberlin
Das Kollektiv raumlaborberlin konnte mit seiner Installation „Instances of Urban Practice“ auf der 17. Architekturbiennale in Venedig einen Goldenen Löwen erringen.
Demokratische Konstruktionen
Der begehbare Gerüstturm auf der Hermann-Lenz-Höhe in Stuttgart am Killesberg markierte den Schauplatz für die Vorstellung der Wohnprojekte der IBA’27 zum Auftakt des IBA’27-Festivals im Juni 2023.
Bild: IBA’27 / Franziska Kraufmann
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe anlässlich der IBA‘27 entstanden verschiedene temporäre Baustrukturen, darunter Gerüstinstallationen sowie eine Holzkonstruktion als DesignBuild-Projekt.
Deutscher Brückenbaupreis 2025
Die größte Stützenweite der Oderbrücke Küstrin-Kietz misst 130 Meter.
Bild: Wilfried Dechau
Bei der zehnten Ausgabe wurden unter anderem eine Brücke mit Carbonhängern und ein Baumkronenpfad an einer Festungsanlage ausgezeichnet.
Eine Stadt auf Zeit
Luftbild des Areals an der Küste des Gelben Meeres
Bild: DONG Image
Eine temporäre Kulisse für Kunst, Kultur und Theater schufen Ma Yansong/MAD Architects für das diesjährige Aranya Theaterfestival im chinesischen Qinhuangdao.
Erdbebensichere Bambusstrukturen
Wohneinheiten für Binnenvertriebene in Myanmar/Burma aus dem modularen Bambussystem von Housing Now
Bild: Aung Htay Hlaing
Ein einfaches und kluges Bausystem aus Bambusbündeln erlaubt den schnellen und kostengünstigen Bau von Schulen, Kliniken oder Wohnhäusern im gebeutelten südostasiatischen Land Myanmar.
Ergebnisse: Deutscher Ingenieurbaupreis 2022
Deutscher Ingenieurbaupreis 2022: Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch von schlaich bergermann partner, sbp
Bild: sbp, Andreas Schnubel
Der Preis für herausragende Ingenieurbaukunst geht in diesem Jahr an eine Netzwerkbogenbrücke, die mit einer konstruktiven Innovation aufwartet.
Felswand aus Beton
Das Duo Lang/Baumann gestaltete den schluchtartigen Erschließungsweg der Sportanlage an der Kantonsschule in Wettingen im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projekts.
Bild: Lang/Baumann, Burgdorf
Die Sportanlage der Kantonsschule Wettingen durchläuft eine Promenade mit einem Kunst-am-Bau-Projekt aus kantigen Fertigteilen.
Gerüst als Kleiderständer
Durch die Glasfront wirkt die ungewöhnliche Innenarchitektur des Concept Store von Wardrobe in New York nach außen.
Bild: Naho Kubota, New York
Beim Concept Store des Mode-Unternehmens Wardrobe in New York ergänzt Baustellenflair den Rohbaucharme.
Gerüst im Gewölbe
Der Bau des Battistero di San Giovanni in Florenz datiert zurück bis ins 11. Jahrhundert und ist damit älter als die Kathedrale Santa Maria del Fiore, deren Taufkirche er darstellt.
Bild: Mit freundlicher Genehmigung der Opera di Santa Maria del Fiore, Foto: Antonio Quattrone
Mithilfe einer Gerüstinstallation, die im Rahmen spezieller Führungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, werden derzeit die Mosaiken im Baptisterium San Giovanni in Florenz restauriert.
Gerüste als Marktstände
Ein Markt im Vorbereich eines Einkaufszentrums im Nordosten der Stadt Nakhon Ratchasima erinnert durch kompakte Bauten und eine differenzierte Gliederung an ein kleines Dorf.
Bild: OPH Architects, Bangkok
Auf der Basis von Gerüstbaumaterialien entstanden neben einem Einkaufszentrum der thailändischen Stadt Nakhon Ratchasima Verkaufsstände für einen Markt.
Gerüste formen Galerie und Medienzentrum
Das Dorf Shichengzi in der Gemeinde Quinglong war der Schauplatz des Herbstfestivals 2019 der chinesischen Bauern in der Provinz Hebei.
Bild: Fu Yingbin Studio / China New Rural Planning and Design (CNRPD)
Für das Herbstfestival der Bauern entstanden in Shichengzi temporäre Bauten aus Gerüstbauteilen und Schutznetzen, die das gebaute Erbe des ländlichen Ortes inszenieren.
Gerüstkonstruktion für Covid-19-Testzentrum
Das Covid-19-Testzentrum befindet sich vor dem Haupteingang des St.-Carolus-Krankenhauses in Jakarta.
Bild: William Sutanto, Jakarta
In dem temporären Bau vor dem St.-Carolus-Krankenhaus in Jakarta werden Schnelltests durchgeführt, um das Risiko von Ansteckungen in der Einrichtung zu vermindern.
Gerüsttreppen für Publikumsverkehr
Die Treppe Peri Up Rosett Public wurde für den öffentlichen Bereich und Publikumsverkehr entwickelt.
Bild: Peri, Weißenhorn
Mobile Treppenanlagen können getrennte Bereiche zeitweise verbinden oder eröffnen in Turmanordnung neue Perspektiven.
Gitterstruktur als markantes Raumelement
Den Glaskörper am Lindenplatz in der Outletcity Metzingen bezog 2023 das vietnamesische Restaurant Champa.
Bild: Zooey Braun
Für wechselnde Lichtstimmungen sorgt die raumgreifende Installation aus Glasfaser im vietnamesischen Restaurant in Metzingen.
Greenhouse Silent Disco: Ein Holzgerüst für kommunikative Pflanzen
Greenhouse Der polnische Pavillon auf der 23. Internationalen Mailand Triennale, die noch bis zum 11. Dezember 2022 läuft.
Bild: Paolo Riolzi
Auf der 23. internationalen Kunst- und Designausstellung Triennale di Milano präsentiert der polnische Pavillon eine Installation, die die geheime Sprache der Pflanzen thematisiert.
Hängepartie
Im Dachgeschoss eines alten Lagerhauses in Madrid befindet sich die Atelierwohnung der Künstlerin Clara Cebrian.
Bild: Manuel Ocaña, Madrid
Eine einfache Stahlkonstruktion in einer Atelierwohnung in Madrid erinnert an eine Art Hängegerüst und erlaubt eine flexible Aneignung.
Haus auf Reisen
Für den Beitrag im japanischen Pavillon wurde das Takamizawa House, ein Wohnhaus im Tokioter Stadtgebiet, vorsichtig auseinandergenommen und nach Venedig verschifft.
Bild: Courtesy of the Japan Foundation / Foto: Jan Vranovský
Ein Wohnhaus in Tokio wird vorsichtig demontiert, verschifft und nach Venedig gebracht. Dort ist es nun in Einzelteilen und in neuen Zusammenhängen auf der 17. Architekturbiennale zu sehen.
Hochspringerin mit Bambusgerüst
Nach zehn Jahren kehrt der französische Künstler JR nach Asien mit einer temporären Installation am Hafen von Hongkong zurück.
Bild: Harbour City / courtesy of JR
Die anmutige Athletin vor einer Gerüstinstallation mit Hongkongs Skyline im Hintergrund widmet der französische Künstler JR der asiatischen Kultur.
Holzgerüst trägt Luftkissen
Der vom tschechischen Architekturbüro Kogaa entworfene Pavillon Air Square bei seinem Stopp im spanischen Logroño.
Bild: Josema Cutillas
Pavillon auf Wanderschaft: Durch sein modulares System kann die Konstruktion von Air Square einfach auf- und wieder abgebaut werden.
Holzgerüste formen Gastraum
Das Projekt Yabakei Tunnel Hotel verwandelt den Eingang eines noch ungenutzten Verkehrsbauwerks in einen Raum, der für kurze Zeit der Gemeinschaft zum Genießen und Erholen dient.
Bild: Tomohide Tani
Das Yabakei Tunnel Hotel ist keine Herberge, sondern ein Event: Für kurze Zeit verwandelte sich ein noch ungenutzter Tunnelbau in einen Ort zum Genießen und Erholen.
Illuminierte Kulisse aus Maschendraht
Die temporäre Installation Déracinements befand sich bis Mai 2022 im Parc des Moulins in Quebe City.
Bild: 1Px - Dave Tremblay
Für ein Wandertheater in der kanadischen Stadt Quebec entstand im Frühsommer 2022 eine außergewöhnliche Kulisse.
Inszenierung einer Handwerkskunst
Die Installation The Celestial Nest von The Architecture Story ist Teil des London Design Festival 2022.
Bild: The Architecture Story
Eine traditionelle indische Fertigungstechnik für Handspiegel präsentiert die raumgreifende Gerüstinstallation im Rahmen der Londoner Designwoche.
Klimt in Nahaufnahme
Die heutige Spielstätte des Burgtheaters an der Wiener Ringstraße existiert seit 1888.
Bild: Tommy Hetzel
Berühmte Deckengemälde lassen sich im Wiener Burgtheater von einem Raumgerüst temporär aus nächster Nähe betrachten.
Konstruktionssystem für Slums
Mit den neu entwickelten Betonhohlsteinen wird im Kibera-Slum in Nairobi eine Schule errichtet.
Bild: Peri, Weißenhorn
Vor Ort produzierte Betonhohlsteine sind die Basis eines neuentwickelten Bausystems, mit dem die Lebensbedingungen in Slums durch die Arbeit lokaler Kräfte verbessert werden sollen.
Luftpolsterfolie als Schalhaut
Geschwungene Sichtbetonpaneele hüllen zwei Hörsälen eines Neubaus für das schwedische Karolinska-Institut in Huddinge ein.
Bild: Per Lundström, Luleå
Ihre futuristische Erscheinung verdanken zwei Hörsäle für das schwedische Karolinska-Institut gebogenen Sichtbetonfertigteilen.
Möbel im Stützgerüst
Das Projekt Habitare, das Bayona Studio für das Lichtfestival in Olot geschaffen hat, macht den recht abstrakten Begriff des Wohnens zum Thema.
Bild: Pep Sau
Für das Lichtfestival von Olot verwandelte sich eine Gerüstkonstruktion in eine künstlerische Installation, die den abstrakten Begriff des Wohnens inszeniert.
Nachhaltige Bauten mit Beton
Preisträger: Gymnasium Neustadt an der Waldnaab
Bild: Marie Luisa Jünger
Jeweils vier gleichwertige Preise und Auszeichnungen würdigen in diesem Jahr besonders nachhaltige und ressourcenschonende Bauten und Konstruktionen aus Beton.
Neuartige Innenhofgestaltung
Der Hersteller Heidelberg Materials wählte für seine Unternehmenszentrale eine Freiraumgestaltung, die das 3D-Betondruckverfahren mit Material aus eigenem Haus anwendet.
Bild: Heidelberg Materials AG / Christian Buck
Im 3D-Betondruckverfahren lassen sich ganze Häuser bauen. Oder eben Innenhöfe verschönern. Beides macht ein Unternehmen vor, das an der Weiterentwicklung der Innovation beteiligt ist.
Neuer Staudamm für den Grimselsee
Nur noch selten bietet sich die Gelegenheit, der Bauaufgabe einer neuen Staumauer nachzukommen.
Bild: @Implenia
Ein besonderes Betongemisch, eine ausgeklügelte Baustellenlogistik und Betoniervorgänge im Akkord trugen zum Großprojekt bei.
Organisch verzweigte Betonstütze
Die organisch geformte Stütze trägt ein Vordach auf einem Schulhof in Aix-en-Provence.
Bild: Lisa Ricciotti / XtreeE, Rungis
Die vier Meter hohe netzartige Struktur entstand mithilfe einer verlorenen Schalung aus dem 3D-Drucker.
Pop-up-Restaurants in Margate und Liverpool
Aus Modularen Gerüstbauteilen besteht die Hülle des mobilen Restaurants „Xiringuito".
Bild: Luke Hayes
Der Londoner Architekt Asif Khan lässt modulare Gerüstbauteile zu zeltartigen Strukturen verbinden.
Rasten zwischen Gerüsten
Für die Union Art Fair 2019 in Seoul entwickelte das junge Architekturbüro Urban Society eine Reihe von temporären Pavillons aus Systemgerüstbauteilen.
Bild: Namsun Lee
Am Rande einer Kunstmesse in Seoul boten temporäre Pavillons aus Systemgerüstbauteilen Raum für Begegnungen und Gespräche.
Rastplatz in der Mühlruine
Bei A Coruña errichteten Studierende unter Leitung von Sebastián Erazo einen Pavillon in einer verfallenen Wassermühle.
Bild: Bruno Giliberto
Im spanischen Galicien ergänzt ein gerüstartiger Pavillon aus lokalem Pinienholz eine alte Steinruine und lädt zum Verweilen ein.
Raum in der Pandemie
Das Büro Colab-19 hat mit dem Amphitheatre im kolumbianischen Bogotá eine Gerüststruktur verwirklicht, die trotz der gebotenen Abstandsregeln in der Pandemie etwas Normalität ermöglichen soll.
Bild: Alberto Roa, Bogotá
An einem sozialen und kulturellen Treffpunkt wurde mit dem Amphitheatre in Bogotá eine Gerüststruktur verwirklicht, die trotz der Abstandsregeln etwas Normalität ermöglichen soll.
Reduktion im Dienste der Nachhaltigkeit
1. Preis in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken: Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch von schlaich bergermann partner
Bild: sbp/Johanna Niesken
Im Rahmen des Dresdner Brückenbausymposiums wurden herausragende Projekte prämiert. Innovative Ingenieurkunst, Nachhaltigkeit sowie Minimalismus standen im Fokus der diesjährigen Auszeichnungen.
Rot gerahmte Schwarzkiefer
Héctor Zamoras Arbeit für die Triennale in Brügge sitzt im Garten des Museums Gezellehuis am Rande der Altstadt.
Für die Triennale in Brügge hat der Künstler Héctor Zamora temporär ein Systemgerüst um einen Baum im Garten des Museums Gezellehuis am Rande der Altstadt gelegt.
Rund und reversibel
Im zweiten Jahr in Folge entstand auf dem Gelände der Giardini della Rocca in der norditalienischen Gemeinde Lugo eine temporäre Installation.
Bild: Gianluca Gasperoni
Kreisförmig angeordnete Holzmodule bilden eine öffentlich bespielbare Bühne mit Aufenthaltsqualität innerhalb des historischen Kerns der Gemeinde Lugo bei Ravenna.
Scheune der Zukunft
Das Pop-Up-Restaurant plante das Designstudio Overtreders W für das niederländische Musikfestival Lowlands.
Bild: Jorn van Eck
Ein Pop-Up-Restaurant für ein niederländisches Musikfestival zeigt in Erscheinung und Aufbau Ähnlichkeiten zu Gerüstkonstruktionen.
Schwitzkasten to go
Die Mobile Sauna lädt nach der Nutzung zu einer Abkühlung in der Saale ein.
Bild: Emil Löber, Friedrich Gerlach, Sophia Reißenweber
Für ein Projekt an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entwarfen Studierende eine mobile, tragbare Sauna. Die Mikroarchitektur kennzeichnen leichte, helle Materialien und ein einfaches, bereits preiswürdiges Konzept.
Sommerfestival zwischen Rebstöcken
In Pezinok, am Fuße der Weinkarpaten, entstand für das alljährliche Ženy Víno Funk Festival ein Ensemble temporärer Bauten, entworfen von Jakub Kolarovic Architects.
Bild: Martin Václavík
Zahlreiche Pavillons aus Holz, Gerüsten, Strohballen, Textil oder Polycarbonat bildeten im Sommer 2025 die Kulisse für Musik und Kultur in der slowakischen Weinregion.
Sonderschalung via Roboterzuschnitt
Auf den ersten Blick wirkt das Bauwerk für die Chicago Architecture Biennial 2019, das nach Plänen des Architekturbüros Skidmore Owings & Merril (SOM) errichtet wurde, wie ein gefälliger Pavillon aus Sichtbeton.
Bild: Skidmore Owings & Merrill, Chicago
Mit präzisen Schnitten wurden aus EPS die formgebenden Elemente für einen Sichtbetonpavillon in Chicago herausgeschält.
Temporäre Kapelle in Bogotá
Die temporäre Kapelle in Bogotá wurde auf einem Supermarktparkplatz im Norden der Stadt errichtet.
Bild: David Carretero
Von oben erscheint der ephemere Sakralbau als weißes Kreuz, im Inneren legt sich ein Gaze-Schleier über das Tragwerk aus Baustützen und Fachwerkträgern.
Traditionelle Bauweise mit Zukunftspotenzial
Der Ausstellungspavillon namens „Site Office“ wurde anlässlich der ersten Ausgabe einer Baumesse in Lagos konzipiert.
Bild: Olajide Ayeni
Mit einem Ausstellungspavillon in Form eines Bambusgerüsts schlug das nigerianische Büro HTL Africa in Lagos eine Brücke von traditionellen Bauweisen hin zum innovativen, nachhaltigen Material der Zukunft.
Überspanntes Amphitheater
Visualisierung: Im Hastings Parc in Vancouver befindet sich ab 2026 das vermutlich größte freitragende Massivholzdach der Welt.
Bild: Mir
Die Bauarbeiten für eine spektakuläre Amphitheater-Überdachung aus Holz lassen die Dimension einer künftigen Landmarke erahnen.
Vergänglicher Raum
Der Pavillon AIRE markierte die erste Ausgabe des neu initiierten Architekturfestivals TAC!, das von Mitte Oktober bis Mitte November 2022 in Granada stattfand.
Bild: Imagen Subliminal (Miguel de Guzmán + Rocío Romero) + Javier Callejas
Für die erste Ausgabe des spanischen Architekturfestivals TAC! Schufen P+S Estudio de Arquitectura einen temporären Pavillon bestehend aus einer Gerüstkonstruktion, Textilplane und Steinen.
Verschleiertes Gerüst als Tor
Aoma Coffee liegt an einer schmalen Einkaufsstraße nahe einer der Hauptverkehrsadern von Osaka.
Bild: Norihito Yamauchi, Tokio
Ein Café in Osaka setzt auf den Kontrast von rohem Baustellenflair und feinen Oberflächen - und den betörenden Duft von frisch gerösteten Kaffeebohnen.
Sechs Komponenten bilden die Grundlage für diese Büromöbel, die sich nach dem Baukastenprinzip flexibel konfigurieren lassen. Eine davon ist ein akustisch wirksames Paneel aus Plastikflaschen.
Von wegen Baustelle
Eine temporäre Installation namens Veil Craft besetzte im Sommer 2021 den Hof des Museums Craft Contemporary am Wilshire Boulevard in Los Angeles.
Bild: Figure, San Francisco
Durch seine ephemere Erscheinung bot die Installation aus Gerüstbauteilen und Staubschutznetzen einen angemessenen Ort zur Diskussion des urbanen Wandels.
Wandrelief aus dem Drucker
Am Flughafen Fiumicino in Rom entstand der Shop für ein Modelabel mit außergewöhnlicher Innenarchitektur.
Bild: Germán Saiz
An die Makroaufnahme einer Textilfaser erinnert die 3D-gedruckte Wandverkleidung eines Bekleidungsgeschäfts am Flughafen in Rom.
Zukunft mitformen
Peri arbeitet seit 2018 an der Weiterentwicklung der Beton-Druck-Technologie und der Markterschließung mit.
Bild: Peri, Weißenhorn
Mit 3D-Betondruckern lassen sich Strukturen ohne Schalung schnell realisieren - bei großer Gestaltungsfreiheit. Darum arbeitet ein Schalungshersteller an der Weiterentwicklung mit.
Zwei Geschosse aus dem Drucker
Im nordrhein-westphälischen Lünen entsteht aktuell ein dreigeschossiges Wohnhaus mithilfe des 3D-Betondrucks.
Bild: Detlef Podehl I Heidelberg Materials
In Lünen wird aktuell das erste öffentlich geförderte, mehrgeschossige Wohnhaus gebaut, das in Teilen mithilfe der 3D-Betondrucktechnologie entsteht.
Zwölf Schirme für die Jugendkultur
Zwölf Schirmkonstruktionen ergeben den fertiggestellten Pavillon in Stuttgart-Vaihingen.
Bild: Patrick Schneider
Studierende der Universität Stuttgart haben zwölf Tagwerkstrukturen aus Holz in Stuttgart-Vaihingen errichtet und damit ein Design-Build-Projekt der besonderen Art geschaffen.
PERI Schulungsprogramm
Aktuelles Fachwissen aus der Bau- und Gerüstbaubranche: Seminare zu PERI Systemen, Arbeitssicherheit und betriebswirtschaftlichen Themen.