Mitten im dichten Stadtgefüge Tokios erhebt sich ein Wohnhaus,
dessen Betonfassaden wirken, als hätten sich geologische Schichten
nach oben geschoben. Das Escenario Meguro Hanabusayama von
Ryuichi Sasaki Architecture steht im Stadtteil Kamiōsaki im Bezirk
Shinagawa-ku. Hinter dem nur 172 Quadratmeter großen Grundstück
steigt das Gelände an. Der Ort gehört zur Hügellandschaft
Hanabusayama, die seit der Edo-Zeit als Wohngegend bekannt ist. Auf
dieser kleinen Fläche stapelt der 2023 fertiggestellte Neubau zwölf
Wohnungen auf vier oberirdischen und einem unterirdischen Geschoss.
Insgesamt entstanden 497 Quadratmeter Geschossfläche.
Galerie
Das Wohnhaus Escenario Meguro Hanabusayama in Tokio staffelt sich als kompakter Sichtbetonbau in die Höhe.
Bild: Takumi Ota Photography
01|25
In der Dämmerung treten die hellen Innenräume hinter der Sichtbetonfassade hervor.
Bild: Takumi Ota Photography
02|25
Die Straßenfassade wird von tiefen Fensteröffnungen und angedeuteten Gesimsen gegliedert.
Bild: Takumi Ota Photography
03|25
Seitlich zeigt sich die plastische Ausbildung des Baukörpers mit tiefen Fensteröffnungen und horizontalen Versätzen.
Bild: Takumi Ota Photography
04|25
Schalungsbild, Ankerstellen und feine horizontale Linien prägen die Sichtbetonoberfläche der Fassade.
Bild: Takumi Ota Photography
05|25
Der überdeckte Zugang schneidet sich tief in den Baukörper ein.
Bild: Takumi Ota Photography
06|25
Sichtbetonwände, Glasbausteine und schmale Pflanzstreifen begleiten den Weg zum Treppenhaus in der Gebäudemitte.
Bild: Takumi Ota Photography
07|25
Im rückwärtigen Bereich weitet sich der Zugang zu einem schmalen Hof zwischen hohen Sichtbetonflächen.
Bild: Takumi Ota Photography
08|25
In den Erdgeschosswohnungen liegen die Küchen unmittelbar an der Eingangstür.
Bild: Takumi Ota Photography
09|25
Im Erd- und Untergeschoss sind drei Maisonettewohnungen angelegt.
Bild: Takumi Ota Photography
10|25
Der große Luftraum und die filigrane Treppe öffnen die kompakte Wohnung in die Höhe. Sichtbeton akzentuiert Treppenpodest und Träger.
Bild: Takumi Ota Photography
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Weiße Wände, helle Holzböden und die offene Treppe kontrastieren mit den sichtbar belassenen Betonflächen der Decke.
Bild: Takumi Ota Photography
12|25
Das gemeinschaftliche Treppenhaus prägen Wände und Decken aus Beton.
Bild: Takumi Ota Photography
13|25
Sichtbeton überspannt den offenen Wohn- und Küchenraum einer Obergeschosswohnung.
Bild: Takumi Ota Photography
14|25
Verschiebbare Trennwände erlauben unterschiedliche Raumaufteilungen, die Sichtbetondecke verbindet die Bereiche optisch.
Bild: Takumi Ota Photography
15|25
Die langgestreckte Raumfolge orientiert sich entlang großer Fensterflächen und gewinnt dadurch zusätzliche Tiefe.
Bild: Takumi Ota Photography
16|25
Einige Öffnungen rahmen die Vegetation der Nachbarschaft.
Bild: Takumi Ota Photography
17|25
Fenster an zwei Seiten belichten den Wohnraum aus unterschiedlichen Richtungen, Sichtbeton bleibt an Wand und Decke präsent.
Die Topografie lieferte den Architekt*innen ihr Leitmotiv: Sie
übertrugen die Linien und Bewegungen des Geländes auf den Baukörper
und seine Oberflächen. An der Straße zeigt sich das Haus als
kompakte, plastisch modellierte Figur aus Sichtbeton.
Einzelne Fassadenpartien treten vor, andere weichen zurück. Die
Geschosse sind in der Höhe zurückgestaffelt. Das erste Obergeschoss
kragt aus und überdeckt so einen Weg entlang der Grundstücksgrenze.
Hier führt ein langes Betonpodest in die Gebäudetiefe, zur
Eingangstür. Zur Straße vermitteln ein paar Beete und Stufen.
Galerie
Das Wohnhaus Escenario Meguro Hanabusayama in Tokio staffelt sich als kompakter Sichtbetonbau in die Höhe.
Bild: Takumi Ota Photography
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In der Dämmerung treten die hellen Innenräume hinter der Sichtbetonfassade hervor.
Bild: Takumi Ota Photography
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Die Straßenfassade wird von tiefen Fensteröffnungen und angedeuteten Gesimsen gegliedert.
Bild: Takumi Ota Photography
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Seitlich zeigt sich die plastische Ausbildung des Baukörpers mit tiefen Fensteröffnungen und horizontalen Versätzen.
Bild: Takumi Ota Photography
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Schalungsbild, Ankerstellen und feine horizontale Linien prägen die Sichtbetonoberfläche der Fassade.
Bild: Takumi Ota Photography
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Der überdeckte Zugang schneidet sich tief in den Baukörper ein.
Bild: Takumi Ota Photography
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Sichtbetonwände, Glasbausteine und schmale Pflanzstreifen begleiten den Weg zum Treppenhaus in der Gebäudemitte.
Bild: Takumi Ota Photography
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Im rückwärtigen Bereich weitet sich der Zugang zu einem schmalen Hof zwischen hohen Sichtbetonflächen.
Bild: Takumi Ota Photography
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In den Erdgeschosswohnungen liegen die Küchen unmittelbar an der Eingangstür.
Bild: Takumi Ota Photography
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Im Erd- und Untergeschoss sind drei Maisonettewohnungen angelegt.
Bild: Takumi Ota Photography
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Der große Luftraum und die filigrane Treppe öffnen die kompakte Wohnung in die Höhe. Sichtbeton akzentuiert Treppenpodest und Träger.
Bild: Takumi Ota Photography
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Weiße Wände, helle Holzböden und die offene Treppe kontrastieren mit den sichtbar belassenen Betonflächen der Decke.
Bild: Takumi Ota Photography
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Das gemeinschaftliche Treppenhaus prägen Wände und Decken aus Beton.
Bild: Takumi Ota Photography
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Sichtbeton überspannt den offenen Wohn- und Küchenraum einer Obergeschosswohnung.
Bild: Takumi Ota Photography
14|25
Verschiebbare Trennwände erlauben unterschiedliche Raumaufteilungen, die Sichtbetondecke verbindet die Bereiche optisch.
Bild: Takumi Ota Photography
15|25
Die langgestreckte Raumfolge orientiert sich entlang großer Fensterflächen und gewinnt dadurch zusätzliche Tiefe.
Bild: Takumi Ota Photography
16|25
Einige Öffnungen rahmen die Vegetation der Nachbarschaft.
Bild: Takumi Ota Photography
17|25
Fenster an zwei Seiten belichten den Wohnraum aus unterschiedlichen Richtungen, Sichtbeton bleibt an Wand und Decke präsent.
Der Beton tritt außen mit großer Präsenz auf. Ryuichi Sasaki
Architecture ließ die Fassade in Ortbeton
ausführen und gliederte sie mit schräg hervortretenden Gesimsen.
Sie erinnern an übereinanderliegende Gesteinslagen und verleihen
der Wand Plastizität. Auffällig sind außerdem die präzise
angeordneten, sehr kleinen Ankerlöcher, die die Betonfassaden wie
ein feines Punktraster überziehen.
Bei näherer Betrachtung sind auch die Abdrücke der
hochformatigen, mit 600 x 1280 mm ebenfalls recht kleinen
Schalungsplatten erkennbar. Versprünge der vertikalen
Schalungsfugen heben die Gesimsbänder von den umgebenden Flächen
ab. Vertiefte horizontale Fugen markieren die Geschosse. Mit
wechselndem Sonnenstand verändern sich Licht und Schatten auf den
Flächen, Kanten und Vorsprünge treten deutlicher hervor oder ziehen
sich optisch zurück. Die massive Hülle wirkt dadurch weniger
statisch, fast so, als würde sie sich im Tagesverlauf bewegen.
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Das Wohnhaus Escenario Meguro Hanabusayama in Tokio staffelt sich als kompakter Sichtbetonbau in die Höhe.
Bild: Takumi Ota Photography
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In der Dämmerung treten die hellen Innenräume hinter der Sichtbetonfassade hervor.
Bild: Takumi Ota Photography
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Die Straßenfassade wird von tiefen Fensteröffnungen und angedeuteten Gesimsen gegliedert.
Bild: Takumi Ota Photography
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Seitlich zeigt sich die plastische Ausbildung des Baukörpers mit tiefen Fensteröffnungen und horizontalen Versätzen.
Bild: Takumi Ota Photography
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Schalungsbild, Ankerstellen und feine horizontale Linien prägen die Sichtbetonoberfläche der Fassade.
Bild: Takumi Ota Photography
05|25
Der überdeckte Zugang schneidet sich tief in den Baukörper ein.
Bild: Takumi Ota Photography
06|25
Sichtbetonwände, Glasbausteine und schmale Pflanzstreifen begleiten den Weg zum Treppenhaus in der Gebäudemitte.
Bild: Takumi Ota Photography
07|25
Im rückwärtigen Bereich weitet sich der Zugang zu einem schmalen Hof zwischen hohen Sichtbetonflächen.
Bild: Takumi Ota Photography
08|25
In den Erdgeschosswohnungen liegen die Küchen unmittelbar an der Eingangstür.
Bild: Takumi Ota Photography
09|25
Im Erd- und Untergeschoss sind drei Maisonettewohnungen angelegt.
Bild: Takumi Ota Photography
10|25
Der große Luftraum und die filigrane Treppe öffnen die kompakte Wohnung in die Höhe. Sichtbeton akzentuiert Treppenpodest und Träger.
Bild: Takumi Ota Photography
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Weiße Wände, helle Holzböden und die offene Treppe kontrastieren mit den sichtbar belassenen Betonflächen der Decke.
Bild: Takumi Ota Photography
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Das gemeinschaftliche Treppenhaus prägen Wände und Decken aus Beton.
Bild: Takumi Ota Photography
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Sichtbeton überspannt den offenen Wohn- und Küchenraum einer Obergeschosswohnung.
Bild: Takumi Ota Photography
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Verschiebbare Trennwände erlauben unterschiedliche Raumaufteilungen, die Sichtbetondecke verbindet die Bereiche optisch.
Bild: Takumi Ota Photography
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Die langgestreckte Raumfolge orientiert sich entlang großer Fensterflächen und gewinnt dadurch zusätzliche Tiefe.
Bild: Takumi Ota Photography
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Einige Öffnungen rahmen die Vegetation der Nachbarschaft.
Bild: Takumi Ota Photography
17|25
Fenster an zwei Seiten belichten den Wohnraum aus unterschiedlichen Richtungen, Sichtbeton bleibt an Wand und Decke präsent.
Die unterschiedlich großen Fenster wirken wie aus der Betonmasse
herausgeschnitten. Vor allem zur Straße prägen quadratische
Öffnungen das Erscheinungsbild. Ihre tiefen, betonsichtigen
Laibungen verstärken den Eindruck einer dicken, tragenden
Hülle. Für die kompakten Innenräume spielen die Fenster eine
zentrale Rolle: Jede Einheit ist als Eckwohnung angelegt und öffnet
sich zu zwei Seiten. So sind natürliche Querlüftung und Belichtung
möglich.
Zugleich entstehen unterschiedliche Blickrichtungen nach
außen. Die Architekturschaffenden beziehen sich dabei auf
Shakkei, die aus der japanischen Gartenkunst bekannte Technik der
„geborgten Landschaft“. Die Umgebung wird zum Bestandteil des
Raumerlebnisses, obwohl sie außerhalb des eigenen Grundstücks
liegt. In diesem Fall rahmen einzelne Fenster die Vegetation des
höher gelegenen Geländes hinter dem Haus, während die dichte
Nachbarschaft für einen Moment in den Hintergrund rückt.
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Das Wohnhaus Escenario Meguro Hanabusayama in Tokio staffelt sich als kompakter Sichtbetonbau in die Höhe.
Bild: Takumi Ota Photography
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In der Dämmerung treten die hellen Innenräume hinter der Sichtbetonfassade hervor.
Bild: Takumi Ota Photography
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Die Straßenfassade wird von tiefen Fensteröffnungen und angedeuteten Gesimsen gegliedert.
Bild: Takumi Ota Photography
03|25
Seitlich zeigt sich die plastische Ausbildung des Baukörpers mit tiefen Fensteröffnungen und horizontalen Versätzen.
Bild: Takumi Ota Photography
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Schalungsbild, Ankerstellen und feine horizontale Linien prägen die Sichtbetonoberfläche der Fassade.
Bild: Takumi Ota Photography
05|25
Der überdeckte Zugang schneidet sich tief in den Baukörper ein.
Bild: Takumi Ota Photography
06|25
Sichtbetonwände, Glasbausteine und schmale Pflanzstreifen begleiten den Weg zum Treppenhaus in der Gebäudemitte.
Bild: Takumi Ota Photography
07|25
Im rückwärtigen Bereich weitet sich der Zugang zu einem schmalen Hof zwischen hohen Sichtbetonflächen.
Bild: Takumi Ota Photography
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In den Erdgeschosswohnungen liegen die Küchen unmittelbar an der Eingangstür.
Bild: Takumi Ota Photography
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Im Erd- und Untergeschoss sind drei Maisonettewohnungen angelegt.
Bild: Takumi Ota Photography
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Der große Luftraum und die filigrane Treppe öffnen die kompakte Wohnung in die Höhe. Sichtbeton akzentuiert Treppenpodest und Träger.
Bild: Takumi Ota Photography
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Weiße Wände, helle Holzböden und die offene Treppe kontrastieren mit den sichtbar belassenen Betonflächen der Decke.
Bild: Takumi Ota Photography
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Das gemeinschaftliche Treppenhaus prägen Wände und Decken aus Beton.
Bild: Takumi Ota Photography
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Sichtbeton überspannt den offenen Wohn- und Küchenraum einer Obergeschosswohnung.
Bild: Takumi Ota Photography
14|25
Verschiebbare Trennwände erlauben unterschiedliche Raumaufteilungen, die Sichtbetondecke verbindet die Bereiche optisch.
Bild: Takumi Ota Photography
15|25
Die langgestreckte Raumfolge orientiert sich entlang großer Fensterflächen und gewinnt dadurch zusätzliche Tiefe.
Bild: Takumi Ota Photography
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Einige Öffnungen rahmen die Vegetation der Nachbarschaft.
Bild: Takumi Ota Photography
17|25
Fenster an zwei Seiten belichten den Wohnraum aus unterschiedlichen Richtungen, Sichtbeton bleibt an Wand und Decke präsent.
Die kompakte äußere Form lässt kaum erahnen, wie unterschiedlich
die Räume dahinter organisiert sind. Im Erdgeschoss befinden sich
vier Wohnungen, davon drei Maisonettwohnungen mit Räumen im
Untergeschoss. Alle Wohnungen kennzeichnet die zur Eingangstür
gelegene Küche – einen Flur oder Windfang gibt es nicht.
In der Mitte des Grundrisses ist das gemeinschaftliche
Treppenhaus angeordnet, das über den an der Grundstücksgrenze
entlangführenden Korridor erreicht wird. Es erschließt je drei
Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss sowie zwei Wohnungen im 3.
Obergeschoss. Diese verfügen alle über eine kleine Eingangszone,
neben der ein winziges WC angeordnet ist. Erst dahinter folgen
Kochzeile und Wohnraum. Die Schlafbereiche sind am weitesten
entfernt von der Wohnungstür.
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Das Wohnhaus Escenario Meguro Hanabusayama in Tokio staffelt sich als kompakter Sichtbetonbau in die Höhe.
Bild: Takumi Ota Photography
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In der Dämmerung treten die hellen Innenräume hinter der Sichtbetonfassade hervor.
Bild: Takumi Ota Photography
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Die Straßenfassade wird von tiefen Fensteröffnungen und angedeuteten Gesimsen gegliedert.
Bild: Takumi Ota Photography
03|25
Seitlich zeigt sich die plastische Ausbildung des Baukörpers mit tiefen Fensteröffnungen und horizontalen Versätzen.
Bild: Takumi Ota Photography
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Schalungsbild, Ankerstellen und feine horizontale Linien prägen die Sichtbetonoberfläche der Fassade.
Bild: Takumi Ota Photography
05|25
Der überdeckte Zugang schneidet sich tief in den Baukörper ein.
Bild: Takumi Ota Photography
06|25
Sichtbetonwände, Glasbausteine und schmale Pflanzstreifen begleiten den Weg zum Treppenhaus in der Gebäudemitte.
Bild: Takumi Ota Photography
07|25
Im rückwärtigen Bereich weitet sich der Zugang zu einem schmalen Hof zwischen hohen Sichtbetonflächen.
Bild: Takumi Ota Photography
08|25
In den Erdgeschosswohnungen liegen die Küchen unmittelbar an der Eingangstür.
Bild: Takumi Ota Photography
09|25
Im Erd- und Untergeschoss sind drei Maisonettewohnungen angelegt.
Bild: Takumi Ota Photography
10|25
Der große Luftraum und die filigrane Treppe öffnen die kompakte Wohnung in die Höhe. Sichtbeton akzentuiert Treppenpodest und Träger.
Bild: Takumi Ota Photography
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Weiße Wände, helle Holzböden und die offene Treppe kontrastieren mit den sichtbar belassenen Betonflächen der Decke.
Bild: Takumi Ota Photography
12|25
Das gemeinschaftliche Treppenhaus prägen Wände und Decken aus Beton.
Bild: Takumi Ota Photography
13|25
Sichtbeton überspannt den offenen Wohn- und Küchenraum einer Obergeschosswohnung.
Bild: Takumi Ota Photography
14|25
Verschiebbare Trennwände erlauben unterschiedliche Raumaufteilungen, die Sichtbetondecke verbindet die Bereiche optisch.
Bild: Takumi Ota Photography
15|25
Die langgestreckte Raumfolge orientiert sich entlang großer Fensterflächen und gewinnt dadurch zusätzliche Tiefe.
Bild: Takumi Ota Photography
16|25
Einige Öffnungen rahmen die Vegetation der Nachbarschaft.
Bild: Takumi Ota Photography
17|25
Fenster an zwei Seiten belichten den Wohnraum aus unterschiedlichen Richtungen, Sichtbeton bleibt an Wand und Decke präsent.
Im Treppenhaus ist der Beton sehr präsent. Verneinzelt treten
Sichtbetondecken und -wände auch in den Wohnungen in Erscheinung.
Die weiteren Oberflächen sind stringent weiß. Hinzu kommen
Bodenbeläge in Holzoptik sowie Küchenfronten und Wohnungstüren in
Anthrazitgrau. Das über die großen Öffnungen einfallende
Tageslicht wandert über die matten Flächen und hellt die Räume auf.
Der Beton erhält dadurch eine beinahe weiche Anmutung.
Beton atmosphärisches Mittel
Vieles bleibt reduziert. Dadurch lässt sich die konstruktive
Ordnung des Gebäudes auch im Inneren gut ablesen. Besonders dort,
wo Treppen und Lufträume mehrere Ebenen miteinander verbinden, wird
der Beton zum räumlichen Gerüst: Er fasst, begrenzt und führt den
Blick. Außen machen Schalungsfugen, Ankerstellen und vorspringende
Bauteile die Herstellung des Gebäudes erfahrbar. Der Werkstoff wird
geformt, geschichtet, eingeschnitten und vom Licht immer wieder neu
modelliert. Aus der massiven Konstruktion entwickelt sich so eine
Architektur, deren charakteristische Gestalt unmittelbar aus dem
Material hervorgeht.
Bautafel
Architektur: Ryuichi Sasaki Architecture Projektbeteiligte: Tatsumi Terado Structural Studio (Tragwerksplanung), Kiyoshi Yonemitsu / Alpha Management & Partners (Bauleitung / Gebäudemanagement), Hidetaka Gonai / Escenario (Projektentwicklung) Bauherr*in: Nobumitsu Ohashi / Shukou Kensetsu Fertigstellung: 2023 Standort: 3-chōme-10-27 Kamiōsaki, Shinagawa City, Tokio 141-0021, Japan Bildnachweis: Takumi Ota Photography (Fotos); Ryuichi Sasaki Architecture (Pläne)
Fachwissen zum Thema
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Die von Ruinelli Associati in Castasegna geschaffene Unterkunft ersetzt ein Kastaniendörrhäuschen und nimmt dessen Proportionen auf.
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Das vom Büro Tectoniques Architectes entworfene Terrassenhaus schmiegt sich in der Gemeinde Saint-Cyr-au-Mont-d’Or an einen Hang.
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Wohnhaus in Saint-Cyr-au-Mont-d’Or
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Abseits der Straße steht in San Quirino das Ensemble aus Wohn- (im Bild) und Gästehaus des Architekturbüros Elasticospa+3.
Bild: Elisabetta Crovato
Wohnen/EFH
Ensemble aus Wohn- und Gästehaus in San Quirino
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Zur Straße im Nordosten zeigt sich die Villa Montagnola im gleichnamigen Schweizer Ort verschlossen.
Bild: Giorgio Marafioti, Paris/Lugano
Wohnen/EFH
Villa Montagnola im Tessin
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Unterschiedlich geneigte, bewachsene Dächer prägen das Erscheinungsbild der von Studio Granda entworfenen Villa B14 in Garðabær.
Bild: Sigurgeir Sigurjónsson
Wohnen/EFH
Villa B14 in Garðabær
Gefaltete Landschaft
Das Tree-ness House von Akihisa Hirata Architects soll von seinen Bewohnern wie ein natürlicher Lebensraum in Besitz genommen werden.
Bild: Vincent Hecht
Wohnen/EFH
Tree-ness House in Tokio
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Das weitgehend verglaste Erdgeschoss des Korkenzieherhauses in Berlin-Staaken trennt Sockel und Obergeschosse
Bild: Gui Rebelo, Berlin / Rundzwei Architekten, Berlin
Wohnen/EFH
Korkenzieherhaus in Berlin-Staaken
Oben Kork, unten Stampfbeton
Der von Pezo von Ellrichshausen entworfene, schmale Bau wirkt wie ein überdimensionales Stück Mauer
Bild: Pezo von Ellrichshausen
Wohnen/EFH
Casa Loba auf Coliumo
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Rote Betonplatten, Holzlamellen und Naturstein prägen das Wohnhausensemble von Gardini Gibertini Architetti
Bild: Ezio Manciucca
Wohnen/EFH
AP House in Urbino
Angerichtet auf rotem Beton
Anthrazitfarbener Dämmbeton und Lärchenholz prägen das Erscheinungsbild des Hauses
Bild: Gustav Willeit, Corvara/Zürich
Wohnen/EFH
Wohnhaus Andergassen Urthaler in Barbian
Anthrazitfarbener Dämmbeton mit Rissen und Lunkern
Das introvertierte Einfamilienhaus schmiegt sich an den Hang
Bild: Nicolas Sedlatchek, Sion
Wohnen/EFH
Einfamilienhaus in Savièse
Raue Schale als Sichtschutz
Zentrales Element der Wohnung ist eine skulpturale Treppe, die nach oben auf die Galerien führt
Bild: Tobias Colz / smartvoll
Wohnen/EFH
Loft Panzerhalle in Salzburg
Schwungvolles Innenleben aus Sichtbeton
Einfache Form, wenige Materialien: das Wohnhaus ist auf das Wesentliche reduziert
Bild: Darko Todorovic, Dornbirn
Wohnen/EFH
Wohnhaus in Weißensberg
Dämmbetonquader mit Glasfaserbewehrung
Einzelne, große Öffnungen auf drei Seiten des Hauses schaffen Bezüge zur umliegenden Landschaft, hier die Westansicht mit dem Eingang
Bild: Janez Marolt, Ljubljana
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Einfamilienhaus in Vrhovlje
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Die Südfassade öffnet sich mit einer Glasfront zum See und wird von dünnen Betonscheiben gerahmt
Bild: Antje Hanebeck, München
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Wochenendhaus am Lübbesee bei Templin
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Die fünf Betonhäuser sind in einem losen Kreis auf der allseitig umbauten Parzelle angeordnet
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Wohnen/EFH
House for Trees in Ho-Chi-Minh-Stadt
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Wohnhaus in Oberelchingen
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Wohnhaus in Ramat Hascharon
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Casa Cubo in São Paulo
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Wohnen/EFH
Einfamilienhaus in Braunschweig-Querum
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Wohnhaus Sobrino in Mendoza
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Haus am Bach in Urswil
Offenes Raumgefüge von Sichtbeton umhüllt
Das Wochenendhaus befindet sich auf einem bewaldeten Grundstück am Westufer des Scharmützelsees
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
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Wochenendhaus in Bad Saarow
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Bild: Martin Janekovic, Berlin
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Stadthaus B14 in Berlin
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Im Haus der Stille konzentriert sich alles auf das Innenleben
Bild: Takumi Ota, Tokio
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House of Silence in Shiga
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Vier der insgesamt fünf Wohntürme aus hellem Sichtbeton
Bild: George Dupin, Paris
Wohnen/EFH
Maison L in Yvelines bei Paris
Wohntürme aus hellem Sichtbeton mit sägerauer Schalstruktur
Das Apartmenthaus liegt in einem unstrukturierten Viertel mit einer Bebauung aus Fabrikgebäuden, kleinen Wohnhäusern, einfachen Bars und Restaurants
Bild: Koichi Torimura, Kyoto
Wohnen/EFH
On the Corner – Wohnhaus in Youkaichi
Flickenteppich aus Glas, Granit und Sichtbeton in Blau und Türkis
Auf der Südseite des zweigeschossigen Baukörpers sind Wohn- und Arbeitsräume angeordnet
Bild: Markus Pietrek für Stiebel-Eltron, Holzminden