Wer den ICE von Berlin nach Hannover nimmt, passiert mitunter
auch Stendal, im Norden Sachsen-Anhalts. Bei einer Bahnfahrt hier
gestrandet entdeckte Architekt Jurek Brüggen die leerstehenden
Plattenbauten der Stadt. Unterdessen las er in der Zeitung: „Zu
wenig Bauland in Stendal“. Dass Eigenheime nicht neu gebaut werden
müssen, zeigt nun sein Büro undjurekbrüggen in Zusammenarbeit mit
AFEA (Association for Ecological Architecture), AADA (Atelier for
Architecture, Design and Atmosphere), dem Statikbüro EiSat und der
Wohnungsbau-Genossenschaft Altmark WBGA. Ein Blick auf den Umbau
zum Einfamilienhaus-Haus im Frühling 2026.
Galerie
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
01|19
An dem Projekt arbeiten die Architekturbüros undjurekbrüggen, AFEA (Association for Ecological Architecture), AADA (Atelier for Architecture, Design and Atmosphere), das Statikbüro EiSat und die Wohnungsbau-Genossenschaft Altmark WBGA.
Bild: David Hiepler
02|19
Es handelt sich um ein Gebäude vom Typ WBS 70.
Bild: David Hiepler
03|19
Durch den Umbau schrumpft der Bestand von 80 auf 30 Wohnungen, die jedoch deutlich abwechslungsreicher sind.
Bild: Alexander Paul Brandes
04|19
In dem Gebäude wohnten einst Arbeitskräfte des nie fertiggestellten Kernkraftwerks bei Stendal.
Bild: Alexander Paul Brandes
05|19
Einzelne Platten werden beim Rückbau entnommen, um Dachterrassen und Maisonette-Wohnungen zu schaffen.
Bild: Alexander Paul Brandes
06|19
So wird aus dem Block ein Terrassenhaus.
Bild: Alexander Paul Brandes
07|19
Stadtsee ist eine von ursprünglich zwei Stendaler Großwohnsiedlungen, die zu DDR-Zeiten entstanden.
Bild: Alexander Paul Brandes
08|19
Jedes Element erhält eine Kodierung, um die Wiederverwendung zu erleichtern.
Bild: Alexander Paul Brandes
09|19
Die maximal ausgedünnten Bauteile stellten eine Herausforderung für die Statiker dar.
Bild: Alexander Paul Brandes
10|19
Teilweise werden die Deckenplatten direkt vor Ort wiederverwendet, um die neu entstehenden Dachterrassen zu verstärken.
Bild: Alexander Paul Brandes
11|19
Direkt neben dem Gebäude sortiert der Kran die ausgebaute Platte auf den passenden Stapel.
Bild: Alexander Paul Brandes
12|19
Auf dem Vorplatz abgestellte Badzellen
Bild: Alexander Paul Brandes
13|19
Visualisierung: Blick in eine Maisonette-Wohnung mit gut erkennbarem Ringanker.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
14|19
Visualisierung: Blick in die Erschließungsschneise der oberen Wohnungen.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
15|19
Axonometrie Bauprozess
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
16|19
Axonometrie der Einfamilienhaustypen
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
17|19
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
18|19
Grundriss 4. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Schrumpfungskur und neue Wohnträume
Dass es in Stendal so viele leerstehende Wohnungen gibt, ist
natürlich ein Resultat der Nachwendetransformation. In der DDR war
hier unter anderem ein großes Bahnausbesserungswerk angesiedelt.
1974 begann außerdem der Bau eines Kernkraftwerks, das allerdings
nie in Betrieb ging. Die Großwohnsiedlungen Stadtsee und Stendal
Süd wurden angelegt. Vor dem Mauerfall lebten bis zu 51.000
Menschen in der Stadt, heute sind es fast 20.000 weniger.
Im Jahr 1999 beschloss der Stadtrat, Stendal Süd aufzugeben.
Durch den Abriss von Plattenbauten gingen mehrere tausend Wohnungen
verloren. Stadtsee bleibt vorerst und soll sich weiterentwickeln,
doch auch hier stehen die Plattenbauten teils komplett leer.
Währenddessen breiten sich wenige Schritte entfernt
Einfamilienhäuser aus. Eigentum statt Miete, Garten statt Balkon,
Freiraum statt Suffizienz – es gibt einige Gründe dafür. Wie können
Kommunen wie Stendal damit umgehen?
Galerie
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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An dem Projekt arbeiten die Architekturbüros undjurekbrüggen, AFEA (Association for Ecological Architecture), AADA (Atelier for Architecture, Design and Atmosphere), das Statikbüro EiSat und die Wohnungsbau-Genossenschaft Altmark WBGA.
Bild: David Hiepler
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Es handelt sich um ein Gebäude vom Typ WBS 70.
Bild: David Hiepler
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Durch den Umbau schrumpft der Bestand von 80 auf 30 Wohnungen, die jedoch deutlich abwechslungsreicher sind.
Bild: Alexander Paul Brandes
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In dem Gebäude wohnten einst Arbeitskräfte des nie fertiggestellten Kernkraftwerks bei Stendal.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Einzelne Platten werden beim Rückbau entnommen, um Dachterrassen und Maisonette-Wohnungen zu schaffen.
Bild: Alexander Paul Brandes
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So wird aus dem Block ein Terrassenhaus.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Stadtsee ist eine von ursprünglich zwei Stendaler Großwohnsiedlungen, die zu DDR-Zeiten entstanden.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Jedes Element erhält eine Kodierung, um die Wiederverwendung zu erleichtern.
Bild: Alexander Paul Brandes
09|19
Die maximal ausgedünnten Bauteile stellten eine Herausforderung für die Statiker dar.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Teilweise werden die Deckenplatten direkt vor Ort wiederverwendet, um die neu entstehenden Dachterrassen zu verstärken.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Direkt neben dem Gebäude sortiert der Kran die ausgebaute Platte auf den passenden Stapel.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Auf dem Vorplatz abgestellte Badzellen
Bild: Alexander Paul Brandes
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Visualisierung: Blick in eine Maisonette-Wohnung mit gut erkennbarem Ringanker.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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Visualisierung: Blick in die Erschließungsschneise der oberen Wohnungen.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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Axonometrie Bauprozess
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
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Axonometrie der Einfamilienhaustypen
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Grundriss 4. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Vom Plattenbau zum Einfamilienhaus-Haus
Für Jurek Brüggen und Aimée Michelfelder von AFEA zählen nicht
nur das Gebaute zum Bestand, sondern auch die ökonomischen
Verhältnisse, die Lebensgewohnheiten, die familiären und
finanziellen Sorgen. Also überlegten sie, wie sich die Qualitäten
von Einfamilienhäusern auf die Plattenbauten übertragen lassen: Aus
den Obergeschossen entnommene Wände schaffen Platz für begrünbare
Terrassen. Neu angedockte Treppenhäuser machen die innenliegenden
Bestandstreppen für Maisonettwohnungen nutzbar. So verwandelt sich
der Block in einen Stapel Einfamilienhäuser mit privaten
Außenräumen: das Einfamilienhaus-Haus.
Das Material und die darin gebundene graue Energie werden
gesichert, außerdem muss kein neues Bauland erschlossen werden.
Stattdessen wird die vorhandene Infrastruktur der Großwohnsiedlung
weitergenutzt. Hinzu kommt, dass der weiteren Zersiedlung Stendals
und dem damit wachsenden Autoverkehr Einhalt geboten wird.
Galerie
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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An dem Projekt arbeiten die Architekturbüros undjurekbrüggen, AFEA (Association for Ecological Architecture), AADA (Atelier for Architecture, Design and Atmosphere), das Statikbüro EiSat und die Wohnungsbau-Genossenschaft Altmark WBGA.
Bild: David Hiepler
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Es handelt sich um ein Gebäude vom Typ WBS 70.
Bild: David Hiepler
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Durch den Umbau schrumpft der Bestand von 80 auf 30 Wohnungen, die jedoch deutlich abwechslungsreicher sind.
Bild: Alexander Paul Brandes
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In dem Gebäude wohnten einst Arbeitskräfte des nie fertiggestellten Kernkraftwerks bei Stendal.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Einzelne Platten werden beim Rückbau entnommen, um Dachterrassen und Maisonette-Wohnungen zu schaffen.
Bild: Alexander Paul Brandes
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So wird aus dem Block ein Terrassenhaus.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Stadtsee ist eine von ursprünglich zwei Stendaler Großwohnsiedlungen, die zu DDR-Zeiten entstanden.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Jedes Element erhält eine Kodierung, um die Wiederverwendung zu erleichtern.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Die maximal ausgedünnten Bauteile stellten eine Herausforderung für die Statiker dar.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Teilweise werden die Deckenplatten direkt vor Ort wiederverwendet, um die neu entstehenden Dachterrassen zu verstärken.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Direkt neben dem Gebäude sortiert der Kran die ausgebaute Platte auf den passenden Stapel.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Auf dem Vorplatz abgestellte Badzellen
Bild: Alexander Paul Brandes
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Visualisierung: Blick in eine Maisonette-Wohnung mit gut erkennbarem Ringanker.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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Visualisierung: Blick in die Erschließungsschneise der oberen Wohnungen.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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Axonometrie Bauprozess
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
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Axonometrie der Einfamilienhaustypen
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Grundriss 4. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Beispiel WBS 70
Die Idee erreichte schließlich die Wohnungsbau-Genossenschaft
Altmark WBGA, der einige der Blöcke in Stendal-Seestadt gehören.
Die Architekt*innen durften sich einen aussuchen und einen
Umbauplan erarbeiten – vorerst auf eigene Kosten. Mit Unterstützung
lokaler Politiker und Interessengruppen entwickelte AFEA einen
beispielhaften Vorentwurf für einen fünfgeschossigen Plattenbau vom
Typ WBS 70. Diese Baureihe macht den größten Anteil der industriell
gefertigten Fertighäuser in Deutschland aus.
Der Plattenbau umfasste ursprünglich 80 standardisierte
Wohnungen, nach dem Umbau sind es 30 in 15 verschiedenen
Konfigurationen. Untergeschoss, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss
nehmen Reihenhäuser mit privaten Gärten im Innenhof ein. Die zum
Garten hin gelegenen Wohnräume erstrecken sich über zwei Geschosse
mit einer lichten Raumhöhe von über fünf Metern.
Die Häuser in den zweiten bis vierten Obergeschossen sind über
zwei offene, vertikale Treppenhäuser mit Aufzug erreichbar. Man
durchläuft hier eine in den Plattenbau geschnittene Schneise und
betritt die Wohnungen über „Vorgärten“ auf den verbliebenen
Deckenplatten. Weitere Gärten befinden sich auf den Dächern der
Reihenhäuser.
Galerie
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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An dem Projekt arbeiten die Architekturbüros undjurekbrüggen, AFEA (Association for Ecological Architecture), AADA (Atelier for Architecture, Design and Atmosphere), das Statikbüro EiSat und die Wohnungsbau-Genossenschaft Altmark WBGA.
Bild: David Hiepler
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Es handelt sich um ein Gebäude vom Typ WBS 70.
Bild: David Hiepler
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Durch den Umbau schrumpft der Bestand von 80 auf 30 Wohnungen, die jedoch deutlich abwechslungsreicher sind.
Bild: Alexander Paul Brandes
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In dem Gebäude wohnten einst Arbeitskräfte des nie fertiggestellten Kernkraftwerks bei Stendal.
Bild: Alexander Paul Brandes
05|19
Einzelne Platten werden beim Rückbau entnommen, um Dachterrassen und Maisonette-Wohnungen zu schaffen.
Bild: Alexander Paul Brandes
06|19
So wird aus dem Block ein Terrassenhaus.
Bild: Alexander Paul Brandes
07|19
Stadtsee ist eine von ursprünglich zwei Stendaler Großwohnsiedlungen, die zu DDR-Zeiten entstanden.
Bild: Alexander Paul Brandes
08|19
Jedes Element erhält eine Kodierung, um die Wiederverwendung zu erleichtern.
Bild: Alexander Paul Brandes
09|19
Die maximal ausgedünnten Bauteile stellten eine Herausforderung für die Statiker dar.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Teilweise werden die Deckenplatten direkt vor Ort wiederverwendet, um die neu entstehenden Dachterrassen zu verstärken.
Bild: Alexander Paul Brandes
11|19
Direkt neben dem Gebäude sortiert der Kran die ausgebaute Platte auf den passenden Stapel.
Bild: Alexander Paul Brandes
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Auf dem Vorplatz abgestellte Badzellen
Bild: Alexander Paul Brandes
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Visualisierung: Blick in eine Maisonette-Wohnung mit gut erkennbarem Ringanker.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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Visualisierung: Blick in die Erschließungsschneise der oberen Wohnungen.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
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Axonometrie Bauprozess
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
16|19
Axonometrie der Einfamilienhaustypen
Bild: AFEA, undjurekbrüggen
17|19
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Grundriss 4. Obergeschoss
Bild: undjurekbrüggen
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Umbau mit Herausforderungen
Die bestehende Gebäudestruktur bleibt weitgehend erhalten und
wird nur teilweise von oben abgetragen. Da das Tragwerk der
WBS-70-Serie aber nahezu keine Lastreserven bietet, sahen die
Ingenieure von EiSat für die geplanten Eingriffe entsprechende
Ausgleichsmaßnahmen vor.
Ausgebaute Deckenplatten werden auf die Böden der neu
entstehenden Terrassen gelegt, um die zusätzliche Last der
Begrünung abzufangen. Wo doppelgeschossige Räume entstehen,
stabilisieren Ringbalken die Wandscheiben und leiten die Lasten in
das Bestandstragwerk ab. In den ehemaligen Treppenhäusern wird je
eine Wand mit Ortbeton aufgedoppelt, um die Längsaussteifung
des Gebäudes zu sichern und die Windlasten an den neuen
Erschließungsschneisen aufnehmen zu können. Wo große Öffnungen in
die dünnen Wände geschnitten werden, wird eine Stütze unter dem
Sturz ergänzt.
Anfang 2026 startete der selektive Rückbau. Für die
Ausführungsplanung des Umbaus arbeitet die WBGA noch an einem
Finanzierungskonzept.
Fachwissen zum Thema
Der Transport der Fertigteile ist ein entscheidender Faktor bei der Bemessung.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
Elementbau
Arten und Konstruktionen des Elementbaus
Nicht immer werden Betonbauteile vor Ort gegossen. Gebäude können auf verschiedene Arten auch mit Stützen, Wände und Decken aus dem Fertigteilwerk errichtet werden.
Wiederverwendung unmöglich: Anstatt sie behutsam rückzubauen werden viele Betongebäude mit der Abrissbirne zerstört, wie 2018 bei der Oberpostdirektion Hamburg (Post-Pyramide) geschehen.
Bild: Julia Blöser, Berlin
Herstellung
Wiederverwendung von Betonbauteilen
Betongebäude sind riesige Materiallager. Um aus ihnen ganze Bauteile zurückzugewinnen, braucht es eine genaue Bestandserfassung und einen sorgfältigen Rückbau.
Tipps zum Thema
Die Wiederverwendung ganzer Betonteile ist Thema der Baunetzwoche #679.
Bild: www.baunetz.de
Publikationen
Beton im Kreislauf
Wie lassen sich Betonstrukturen schadensfrei demontieren – und wieder zusammensetzen? Antworten darauf liefert die BauNetz Woche #679.
Im internationalen Forschungsprojekt ReCreate wird die Wiederverwendung von Betonfertigteilen theoretisch und praktisch durchgespielt.
Bild: Eetu Lehmusvaara
Forschung
Ein zweites Leben für Betonfertigteile
Bauen mit statt im Bestand: Ein internationales Forschungsteam entwickelt Verfahren zur Erfassung, Demontage und Aufbereitung von bereits verbauten Stützen, Trägern und Deckenelementen aus Beton.
BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
In Stendal soll ein WBS 70 Eigenheimträume wahr werden lassen. Ein Blick auf die Baustelle im Frühling 2026.
Forschungszentrum für CO2-reduzierten Betonneu
Im Concrete Innovation Center erprobt Goldbeck Betonrezepturen, die perspektivisch sogar als Kohlendioxid-Senke wirken können.
Bild: GOLDBECK GmbH
In Hamm entwickelt und testet ein Bauunternehmen emissionsarme Betone für die industrielle Fertigteilproduktion.
Zwischen CO2-Druck, KI und neuen Bühnenneu
In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
Die 70. BetonTage in Ulm machten sichtbar, wie eng Materialwende, Digitalisierung und Kommunikation in der Betonbranche inzwischen zusammenhängen.
100 Prozent rezyklierte Gesteinskörnung
Für das Kopfgebäude der Factory 56 in Sindelfingen kam ein ressourcenschonender Beton zum Einsatz, dessen gesamte Körnung aus Abbruchmaterial besteht.
Bild: Mercedes-Benz
Für das Kopfgebäude der Factory 56 in Sindelfingen kam ein ressourcenschonender Beton zum Einsatz, dessen gesamte Körnung aus Abbruchmaterial besteht.
3D-Druck gewinnt an Höhe
Gefördert durch einen europäischen Fond entstand auf Initiative von Kamp C in Westerlo die Betonhülle eines zweistöckigen Gebäudes im 3D-Druck-Verfahren.
Bild: Kamp C, Westerlo & Jasmien Smets
Ein zweigeschossiges Gebäude im belgischen Westerlo wurde an einem Stück in Beton gedruckt. Die Tragfähigkeit ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Ab auf die Rollschuhbahn
Die Installation Versus stammt vom ortsansässigen Architekturbüro Titan und besetzte temporär den Place Graslin.
Bild: Julien Lanoo
Eine temporäre Installation aus weißem Sichtbeton lud im Sommer dazu ein, den Place Graslin in Nantes auf Rollschuhen zu erleben.
Auferstanden im Maßstab 1:25
Nahe der alten Emscher im Landschaftspark Duisburg-Nord kann man seit kurzem die Neustadt besuchen.
Bild: Daniel-Sadrowski / Emscherkunstweg
23 Betonskulpturen von Gebäuden, die einst im Ruhrgebiet existierten, bilden das Kunstprojekt Neustadt am Emscherkunstweg in Duisburg.
Aus Abfall geboren
Die Kollektion „Appropriating the Grid“ der spanischen Architektin und Designerin Irene Roca thematisiert die Überproduktion von Baumaterialien.
Bild: Irene Roca, London
Die Möbelkollektion aus Reststoffen der Baustoffindustrie macht verborgene Abläufe sichtbar und thematisiert die Verschwendung von Ressourcen.
Austern essen auf Sichtbeton
Das Büro Batay-Csorba Architects plante das Shuck Shuck in Vancouver, wo neben Getränken ausschließlich verschiedenartig zubereitete Austern serviert werden.
Bild: Silent Sama Architectural Photography, Vancouver
Zwei lange Stehtische aus faserbewehrten Betonfertigteilen stehen im Mittelpunkt eines edlen Imbisses in Vancouver.
Autobahnbrücke als Körnung
Die von Balda Architekten geplante Umweltstation in Würzburg zeigt, dass RC-Beton auch hohen gestalterischen Anforderungen gerecht werden kann.
Bild: Stefan Meyer, Berlin
Die Umweltstation in Würzburg ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich mit RC-Beton auch hohe gestalterische Anforderungen bewältigen lassen.
Biokohlebasierter Beton in der Praxis
Pumpen und Verteilen des Betons beim Einbau der Bodenplatte in Tauernfeld.
Bild: Max Bögl
In Tauernfeld wurde ein neuer Zuschlagsstoff erstmals unter realen Baustellenbedingungen erprobt.
Bogenbrücke trifft 3D-Druck
Eine Bogenbrücke mit 3D-gedruckten Betonelementen ist noch bis 21. November 2021 in den Giardini della Marinaressa in Venedig zu bewundern.
Bild: Naaro
Die Schichten der additiv gefertigten Elemente verlaufen nicht horizontal, sondern in spezifischen Winkeln, die dafür sorgen, dass die Druckkräfte stets lotrecht auf sie einwirken.
Camden Town Hall Annex wird Hotel
Der ehemalige Verwaltungsbau des Londoner Bezirksrathauses von Camden verwandelte sich unter Federführung des Büros Orms Designers & Architects in ein Hotel.
Bild: Tim Soar / Orms Designers & Architects, London
Eine Hotelkette kauft einen Verwaltungsbau der 1970er-Jahre - und macht die rohe Sichtbetonarchitektur zum Ausgangspunkt der Transformation.
Datenbank des Schweizer Systembaus
Die Arbeitsgruppe „System & Serie“ befasste sich mit seriell gefertigten Bauten aus industriell vorfabrizierten Elementen.
Bild: www.system-serie.ch
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „System und Serie“ hat Auszüge ihrer gleichnamigen Publikation online zugänglich gemacht.
Datenbank für Jugoslawische Betondenkmäler
Spomenik Database heißt die Webseite, die der Amerikanische Amateurwissenschaftler Donald Niebyl 2015 ins Leben rief.
Bild: Spomenik Database
Sie stehen an entlegenen Orten des Westbalkans und sind überwiegend aus Beton - mit Spomenik werden die abstrakten Skulpturen bezeichnet, die an Ereignisse des Zweiten Weltkriegs erinnern.
Dreimal 3D-gedruckt
Auf dem Gebiet der ehemaligen US-Kaserne Campbell in Heidelberg entstehen bis Anfang 2026 die 3D-gedruckten Wohngebäude des Projekts Dreihaus.
Bild: PERI 3D Construction GmbH
Schneller, kostengünstiger und emissionsärmer: In Heidelberg entstehen drei Wohnhäuser im Akkord.
Fahrmischer als Farbtöpfe
Vor dem Neubau des Bürgerspitals Solothurn entstand im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projekts ein fünf Meter hohes und sechzig Meter langes Werk.
Bild: Haerle Hubacher Architekten, Zürich / Marc Schwarz
Mit farbigem Beton wurde eine Wand nach einer präzisen Partitur gleichsam vor den Neubau des Bürgerspitals Solothurn gemalt.
Fernwärmezentrale Waldau in St. Gallen
Im St. Gallener Stadtteil Waldau steht der Prototyp für eine Fernwärmezentrale der Stadtwerke.
Bild: Thomas K. Keller Architekten, St. Gallen
Auch Nutzbauten kann man mit Liebe entwerfen. Thomas K. Keller Architekten haben das getan und in St. Gallen eine sehenswerte Heizzentrale aus Beton-Fertigteilen geplant.
Filigran über die Moldau
Ein Team aus Architekten und Ingenieuren – Petr Tej, Marek Blank und Jan Mourek – zeichnete für Entwurf und Planung der Brücke in Luzec nad Vltavou verantwortlich.
Bild: BoysPlayNice
In Lužec nad Vltavou trägt ein mächtiger Pylon eine gebogene Brückenfläche mit Segmenten aus faserverstärktem Ultrahochleistungsbeton.
Film zur Geschichte der Niemeyer Sphere
Von der Idee bis zur Fertigstellung: In einem zehnminütigen Film wird die Geschichte der Niemeyer Sphere erzählt, einem Kantinenanbau in Leipzig.
Bild: Informationszentrum Beton
Der abenteuerlichen Geschichte rund um den von Oscar Niemeyer entworfenen Restaurant- und Veranstaltungsbau zweier Leipziger Unternehmen wurde nun ein Film gewidmet.
Flamingo im Schrebergarten
Das rosafarbene Häuschen befindet sich in der Kleingartenanlage Zukunft im Westen Wiens.
Bild: Allcolours Architecture Urbanism, Wien / Markus Taxer
Ein Häuschen in einer Wiener Kleingartenanlage überrascht mit seiner Konstruktion und Wänden aus rosafarbenem Leichtbeton.
Gegen Erdbeben gestärkt
Im Hafen von Rijeka steht ein Lagerhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es gilt als eines der ersten Betonskelettbauten Kroatiens.
Bild: ATP architekten ingenieure
Im Hafen von Rijeka wurde ein über hundertjähriger Betonskelettbau ertüchtigt – begleitet von der Universität Zagreb.
Gerahmt mit Fertigteilen
Städtebau und Fassaden des Wohnquartiers in München-Allach entwickelte und plante das Büro Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner.
Bild: Michael Heinrich, München
Vorgefertigte Stahlbetonrahmen hüllen die Bauten des Wohnquartiers in München-Allach ein und schaffen eine Übergangszone zwischen Wohn- und Außenraum.
Hörtipp: Vier Podcasts zum Thema Beton
Bild: Baunetz (us), Berlin
Das Spektrum der vier Hörbeiträge reicht von der Geschichte des Baustoffs über neue Bauweisen bis hin zum Klimaschutz.
Hörtipp: Zement, CO2 und CCS
Zementwerk Brevik in Norwegen: Hier führt Heidelberg Materials Carbon Capture and Storage im industriellen Maßstab durch.
Bild: Heidelberg Materials / Dag Jenssen
In Folge 61 des Podcasts „Architektourist“ wird eingeordnet, wie sich die CO2-Abscheidung auf Planung, Ausschreibung und Bilanzierung auswirkt.
In Scheiben geschnitten
Dank des Projekts „The Tokyo Toilet” sollen im Tokioter Stadtteil Shibuya 17 öffentliche Toiletten nach den Entwürfen von Architekturbüros entstehen.
Bild: Satoshi Nagare / The Japan Foundation
In Tokio entstehen derzeit 17 öffentliche Toiletten nach den Entwürfen von Architekturbüros - ein bereits fertiggestelltes WC in Sichtbeton lässt sich im Ebisu Park bewundern.
Infraleichter Supermarkt
Ein neuer Supermarkt an der Revaler Straße im Osten Berlins demonstriert, wie Infraleichtbeton im großen Stil eingesetzt werden könnte.
Bild: Christoph Große
Über Betonwände, die zugleich tragen und dämmen, verfügt ein neuer Lebensmittelmarkt im Osten Berlins.
Installation Walking Assembly
Mit der Installation „Walking Assembly“ zeigt das Büro Matter Design Studio, dass Leichtigkeit auch eine Frage des Schwerpunktes sein kann.
Bild: Matter Design Studio
Dank ihres präzise kalibrierten Schwerpunktes lassen sich die Betonelemente mit Leichtigkeit bewegen.
Instandsetzung Kirchturm St. Judas-Thaddäus, Berlin
In Zusammenarbeit mit dem Künstler Klaus Zolondowski setzte das Architekturbüro D:4 Architekten den Kirchturm der St. Judas-Thaddäus Gemeinde in Berlin wieder in Stand
Bild: Heinrich Hermes, Berlin
Viele der in den 1950er und 1960er Jahren errichteten Betonbauwerke sind sanierungsbedürftig. Häufig ist der damals verwendete...
Kohlendioxidspeicher im Meeresgrund
Das Werk Brevik CCS in Norwegen ist die weltweit erste Anlage zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) im industriellen Maßstab in der Zementindustrie.
Bild: Heidelberg Materials AG
In Südnorwegen ging eine Anlage in Betrieb, mit deren Hilfe Emissionen aus der Zementproduktion abgeschieden werden, um sie in der Nordsee zu entsorgen.
Lesen statt Shoppen
Den Umbau des Hauses in Tottori plante der Architekt Hiroshi Kinoshita für einen privaten Bauherren, der einen geeigneten Ort für seine Büchersammlung suchte.
Bild: Hiroshi Kinoshita and Associates, Tottori
In einer Einkaufsstraße der japanischen Stadt Tottori ist seit kurzem eine kleine Bibliothek zu finden, in der ein Ring aus Sichtbeton zum Verweilen einlädt.
Nachhaltige Bauten mit Beton
Preisträger: Gymnasium Neustadt an der Waldnaab
Bild: Marie Luisa Jünger
Jeweils vier gleichwertige Preise und Auszeichnungen würdigen in diesem Jahr besonders nachhaltige und ressourcenschonende Bauten und Konstruktionen aus Beton.
Neue Beschichtung für ein Bauwerk mit Geschichte
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover wurde umfangreich saniert.
Bild: StoCretec GmbH
Reparaturmörtel und schützende Beschichtungen bewahren den Betonturm der Bugenhagenkirche in Hannover.
Noppenfassade aus Beton
Bild: Noeplast, Süssen
Von außen erinnert nichts mehr an die Fabrikhalle, in der sich heute eine private Kunstgalerie befindet. Im schweizerischen...
Portal für einen Park in Quebec
Zwei Sichtbetonscheiben formen ein Portal, das einen Zugang zum Park Chauveau in Quebec inszeniert.
Bild: Felix Michaud
Das Eingangsbauwerk inszeniert den Übergang zwischen dem urbanen Raum und einem Park an einem Abschnitt des Flusses Saint-Charles.
Portale aus Beton
Das sogenannte Community Information Center ist Teil einer privaten Schulcampus, der auf einem Areal mit bestehenden Bürobauten in San Jose verwirklicht werden soll.
Bild: Blake Marvin
Ein Eingangsbereich aus Sichtbeton markiert in San Jose die neue Nutzung eines ehemaligen Bürogebäudes als Informationszentrum des Campus einer privaten Schule.
Rauminstallation in Mexico City
Die Installation Knitcandela, die Zaha Hadid Architects aus London im Rahmen Ihrer noch bis März laufenden Werkschau in Mexico City zeigen, ist eine Homage an den 1997 verstorbenen Architekten Félix Candela
Bild: Juan Pablo Allegre, Mexico City
Der spanisch-mexikanische Architekt und Ingenieur Félix Candela war ein Pionier des südamerikanischen Betonbaus. Sein wohl...
Riesen-Ei aus Hochleistungsbeton
Das fast sechs Meter hohe Ei steht auf einer Wiese inmitten des Bregenzerwaldes nahe der Gemeinde Andelsbuch
Bild: Oberhauser & Schedler, Andelsbuch
Was sucht ein überdimensionales Ei aus Beton auf einer Wiese inmitten des Bregenzerwaldes nahe der Gemeinde Andelsbuch? Tja, man...
Riesen-Thermoskanne mit Fernwirkung
55 Meter hoch ist der Energie- und Zukunftsspeicher, das künftige Wahrzeichen der Heidelberger Stadtwerke.
Bild: HeidelbergCement AG / Christian Buck
Zwei Wassertanks stapeln sich im blauen Speicherturm der Heidelberger Stadtwerke. Künftig soll ihn eine Aussichtsterrasse krönen, für die der Beton 55 Meter hoch gepumpt wurde.
Rolltreppe Escadas do Monte dos Judeus in Porto
An beiden Ufern des Flusses Douro, der Porto in zwei Hälften teilt, geht es steil bergauf. In Miragaia ist nun bei den Escadas do Monte dos Judeus eine Rolltreppe entstanden, die in den höher gelegenen Teil der Stadt führt.
Bild: José Campos
Eine alte steinerne Treppenanlage in Porto wurde vor kurzem um eine dreiteilige Rolltreppe erweitert, die von gestockten Sichtbetonwänden begrenzt wird.
Sanierung Sprungturm am Millstätter See
Der Sprungturm am Millstätter See in Kärnten war schon bei seiner Fertigstellung Anfang der 1930er-Jahre eine Attraktion.
Bild: Christian Brandstätter, Klagenfurt
Nach einer umsichtigen Modernisierung geht der fast 90 Jahre alte skulpturale Bau in Kärnten seinem nächsten Jahrhundert entgegen.
Seeigel in Marslandschaft
Der Buhais Geology Park von Hopkins Architects ist in der Wüste östlich von Schardscha in der Nähe der Felsformation Jebel Buhais zu finden.
Bild: Marc Goodwin, London
Neben Grabstätten aus der Frühgeschichte sind um den Buhais Geology Park bei Schardscha auch zahlreiche Fossilien zu finden. Eines davon war Inspiration für die Architektur des Museums.
Sichtschutzwand aus Betonrohren
Dass der Sichtschutz zur Straße hin funktioniert, zeigt diese Nachtaufnahme
Bild: Creative Photo Room / Morley Von Sternberg
Nein, die gestapelten Kanalrohrabschnitte warten nicht darauf, demnächst verbaut zu werden. Sie sind fest an Nord- und Südseite...
Sitzstufen in Schwarz und Gelb
Sitzstufen in Schwarz und Gelb laden vor dem Haupteingang der Linzer Kunstuniversität zum Verweilen ein.
Bild: Caramel Architekten, Wien
Im beschaulichen Zentrum von Linz setzt die temporäre Stadtmöblierung vor der Kunstuniversität ein Ausrufezeichen in Warnfarben, lädt aber gleichzeitig zum Verweilen ein.
Skatepark aus farbigem Beton
Der Skatepark als Experimentierfeld und Bühne
Bild: Dennis De Smet, Gent
Mit allerhand Rampen, Stufen und Geländern lässt der Skatepark im belgischen Blankenberge die Herzen von Rollbrettfahrern höher...
Stelzenturm für einen Wassertank
Mysteriöse Skulptur: der Wasserturm von Ghlin
Bild: Maxime Delvaux, Brüssel/354 photographers
Wassertürme sind meist zweckmäßige Bauten, die sich symmetrisch um eine zentrale Achse entwickeln – sei es als gemauerter Rundbau...
Structures of Landscape in Montana
Inverted Portal
Bild: Ensamble Studio, Madrid
Sind es Felsen, die aus der Erde ragen? Oder andere bizarre, von der Natur hervorgebrachte Skulpturen? Nicht auf Anhieb lässt sich...
Textilbetonfassade mit Fotomotiv
Für das neue Laborgebäude sowie für die Sanierung und den Umbau des Bestandes zeichnen sich SHP Architekten verantwortlich.
Bild: Steffen Spitzner / Hentschke Bau, Bautzen
Abschirmung ist das zentrale Thema des Laborgebäudes für die TU Dresden. Auf die Fassade zum Innenhof wurde im Fotobetonverfahren ein Blumenmotiv aufgebracht.
Turmbau zu Rottweil
Das 246 Meter hohe Bauwerk vor den deutlich kleineren Türmen der Stadt Rottweil
Bild: Thyssen Krupp, Essen
Als weithin sichtbare Landmarke prägt der Aufzugtestturm, den der Konzern Thyssen Krupp nahe der baden-württembergischen...
Umbau Olympiaturm in Montreal
Im Olympiaturm von Montreal residiert seit kurzem auf sieben Geschossen eine Bank.
Bild: Stéphane Brügger
Durch die Transformation des Wahrzeichens sind Teile der Stahlbetonkonstruktion von außen sichtbar geworden.
Umbau vor Abriss
Über 170 Initiativen, Forschende, Lehrende sowie Medien- und Architekturschaffende unterstützen das Abriss-Moratorium, das in einem offenen Brief an die Bundesbauministerin gerichtet wurde.
Bild: abrissmoratorium.de/Alexander Stumm, Berlin
Bestand pflegen, umbauen und umnutzen: Ein offener Brief fordert, Neubauten nur noch in Ausnahmefällen zuzulassen und stattdessen erhaltende Baupraktiken zu fördern.
Video: Beton zerlegen
Charlotte Bofinger, Bauingenieurin bei Zirkular, spricht im Seminar „Beton zerlegen“ über die Wiederverwendung von Bauteilen.
Bild: www.youitube.com; Kanal: Architects for Future
Über Ausbau und Nachnutzung ganzer Betonbauteile sprach Charlotte Bofinger in diesem Online-Seminar von Architects for Future.
Video: Ulrich Nolting zur Dekarbonisierung von Zement und Beton
Mehrere Milliarden Tonnen CO2 emittiert die globale Zement- und Betonindustrie jedes Jahr. Was sagt ein Branchenvertreter dazu?
Vom Bauschutt zum Baustein
In der Versuchsreihe des KLB erwies sich der Einsatz von Recycling-Gesteinskörnungen in Leichtbetonsteinen als technisch möglich
Bild: Institut für angewandte Bauforschung Weimar (IAB)
Mithilfe eines speziellen Aufbereitungsverfahrens und einer passenden Betonrezeptur lassen sich Leichtbetonsteine mit rezyklierter Gesteinskörnung herstellen.
Wohnen im Kohlendioxid-Speicher
Das Planungsbüro Losinger Marazzi und das Unternehmen Neustark arbeiteten zusammen beim Einsatz von Kohlendioxid-angereichertem Beton in einem Baseler Wohnkomplex.
Bild: Damian Poffet
Ein Wohnkomplex auf dem früheren Areal des Tramdepots Burgernziel in Bern gilt als Pilotprojekt für die CO2-Speicherung in Recyclingbeton.
Wohnhaus in Samut Prakan
In einem traditionellen Wohnviertel von Samut Prakan sitzt das Phra Pradeang House, das vom Architekturbüro all(zone) geplant wurde.
Bild: Soopakorn Srisakul, Bangkok
Ein Gitter aus Betonfertigteilen umgibt die Obergeschosse des Phra Pradeang House und bietet den Bewohnern Privatsphäre und Schutz.
JETZT BUCHEN
Alle Veranstaltungen zum Thema Bauen mit Beton finden Sie unter www.beton.org/veranstaltungen