Im Zentrum von Montréal bilden die Trassen des Hauptbahnhofs und
der Ville-Marie-Autobahnring ein raues städtisches Geflecht. Die
Architekturbüros Chevalier Morales und Le Groupe Architex
reagierten auf diese Situation mit einem 200 Meter hohen Turm, der
Wohnen, Hotelnutzung und gemeinschaftliche Infrastruktur auf
kompakter Grundfläche bündelt. Aus einem schwer zugänglichen
Restgrundstück wird so ein vertikales Viertel am Übergang zwischen
Stadtzentrum und Mobilitätsknoten – und Zuwachs für die
Stadtsilhouette.
Galerie
Am Übergang von Downtown Montréal, Hauptbahnhofs und Ville-Marie-Autobahnring steht seit 2026 ein 200 Meter hoher Turm, entworfen vom Architekturbüros Chevalier Morales.
Bild: Maxime Brouillet
01|18
Aus dem dicht bebauten Stadtzentrum heraus erscheint der Turm als vertikaler Orientierungspunkt.
Bild: Maxime Brouillet
02|18
Zwischen Place du Canada, Bestandsbauten und neuer Skyline tritt die helle Betonhülle hervor.
Bild: Maxime Brouillet
03|18
Vom Straßenraum aus zeigt sich der Wohnturm als schlanker Baukörper über einem mehrgeschossigen Sockel.
Bild: Maxime Brouillet
04|18
Sockel, Wohngeschosse und Krone sind klar ablesbar.
Bild: Maxime Brouillet
05|18
Der Übergang zwischen Sockelbereich und Wohnturm wird durch unterschiedliche Raster und Einschnitte gegliedert.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus der Ferne erscheint die Betonfassade als ruhiges, dichtes Raster über der Baumkrone.
Bild: Maxime Brouillet
07|18
Aus nächster Nähe betrachtet legen sich die vorgefertigten Betonelemente als reliefartiges Geflecht um die Gebäudekanten.
Bild: Maxime Brouillet
08|18
Vor- und Rücksprünge, geneigte Linien und tiefe Laibungen erzeugen ein plastische, bewegte Fassade.
Bild: Maxime Brouillet
09|18
Hotel- und Wohngeschosse trennt eine hohe Fuge mit begrünten Terrassen.
Bild: Maxime Brouillet
10|18
Die Untersicht macht den Wechsel der Fassadengliederung erfahrbar.
Bild: Maxime Brouillet
11|18
Bahntrassen und Viadukte prägen das Umfeld des Hochhauses.
Bild: Maxime Brouillet
12|18
Sichtbetonflächen rahmen den Blick auf den Straßenraum und benachbarte Bestandsbauten.
Bild: Maxime Brouillet
13|18
Großzügige Gemeinschaftsbereiche öffnen sich über hohe Verglasungen zur Stadt.
Bild: Maxime Brouillet
14|18
Im Poolbereich trifft Sonnenlicht auf den Sichtbeton.
Bild: Maxime Brouillet
15|18
Im Modell zeigen sich die plastische Form der Betonfertigteile und ihre Modulgrenzen.
Bild: Chevalier Morales
16|18
Das Gebäudemodell verdeutlicht die Schichtung aus Sockel, Turmschaft und gemeinschaftlich nutzbarer Krone.
Bild: Chevalier Morales
17|18
Das Diagramm verortet den Turm im Stadtgefüge und zeigt wichtige Bezüge zu weiteren Gebäuden und zum Mont Royal.
Bild: Chevalier Morales
18|18
Mit 63 Geschossen schöpft der Neubau die in Montréal zulässige
Bauhöhe nahezu vollständig aus. Über vier unterirdischen Ebenen und
einem zwölfgeschossigen Sockel mit Hotel folgen 48 Wohngeschosse
mit rund 700 Mietwohnungen. Das Spektrum reicht von kompakten
Einheiten bis zu größeren Wohnungen für Familien.
Diese Funktionsbereiche sind auch an der Fassadenschichtung
ablesbar: eine verglaste Basis, großformatig gerasterte
Hotelgeschosse, eine halbtransparente Fuge, darüber die schlanken,
feingliedrigen Wohngeschosse und schließlich eine offene Krone.
Während der Schaft durch ein Netz aus Betonfertigteilen gefasst
wird, öffnet sich die Basis deutlich stärker zum Stadtraum. Hier
sind Lobby, Gastronomie und gemeinschaftliche Bereiche sichtbar.
Ein Garten, eine Restaurantterrasse und die Anbindung an die
Fahrradinfrastruktur sollen die bisher von Verkehr geprägte
Umgebung stärker mit dem Fußgänger- und Radverkehr verknüpfen.
Galerie
Am Übergang von Downtown Montréal, Hauptbahnhofs und Ville-Marie-Autobahnring steht seit 2026 ein 200 Meter hoher Turm, entworfen vom Architekturbüros Chevalier Morales.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus dem dicht bebauten Stadtzentrum heraus erscheint der Turm als vertikaler Orientierungspunkt.
Bild: Maxime Brouillet
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Zwischen Place du Canada, Bestandsbauten und neuer Skyline tritt die helle Betonhülle hervor.
Bild: Maxime Brouillet
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Vom Straßenraum aus zeigt sich der Wohnturm als schlanker Baukörper über einem mehrgeschossigen Sockel.
Bild: Maxime Brouillet
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Sockel, Wohngeschosse und Krone sind klar ablesbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Der Übergang zwischen Sockelbereich und Wohnturm wird durch unterschiedliche Raster und Einschnitte gegliedert.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus der Ferne erscheint die Betonfassade als ruhiges, dichtes Raster über der Baumkrone.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus nächster Nähe betrachtet legen sich die vorgefertigten Betonelemente als reliefartiges Geflecht um die Gebäudekanten.
Bild: Maxime Brouillet
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Vor- und Rücksprünge, geneigte Linien und tiefe Laibungen erzeugen ein plastische, bewegte Fassade.
Bild: Maxime Brouillet
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Hotel- und Wohngeschosse trennt eine hohe Fuge mit begrünten Terrassen.
Bild: Maxime Brouillet
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Die Untersicht macht den Wechsel der Fassadengliederung erfahrbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Bahntrassen und Viadukte prägen das Umfeld des Hochhauses.
Bild: Maxime Brouillet
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Sichtbetonflächen rahmen den Blick auf den Straßenraum und benachbarte Bestandsbauten.
Bild: Maxime Brouillet
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Großzügige Gemeinschaftsbereiche öffnen sich über hohe Verglasungen zur Stadt.
Bild: Maxime Brouillet
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Im Poolbereich trifft Sonnenlicht auf den Sichtbeton.
Bild: Maxime Brouillet
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Im Modell zeigen sich die plastische Form der Betonfertigteile und ihre Modulgrenzen.
Bild: Chevalier Morales
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Das Gebäudemodell verdeutlicht die Schichtung aus Sockel, Turmschaft und gemeinschaftlich nutzbarer Krone.
Bild: Chevalier Morales
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Das Diagramm verortet den Turm im Stadtgefüge und zeigt wichtige Bezüge zu weiteren Gebäuden und zum Mont Royal.
Bild: Chevalier Morales
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Die gemeinschaftlichen Nutzungen setzen sich in der Höhe fort.
Hotel- und Wohngeschosse trennt eine hohe Fuge mit begrünten
Terrassen, weiter oben ergänzen Co-Working-Bereiche,
Gemeinschaftsküche, Aufenthaltsräume und Sportflächen das
Wohnangebot. Den oberen Abschluss bilden säulenartig gestreckte
Betonstützen, hinter denen sich die Gebäudetechnik und ein
Dachgarten verbergen. Der spektakuläre Ausblick auf den Mont Royal
und die Skyline von Montréal bleibt dadurch nicht einzelnen
Penthouse-Wohnungen vorbehalten, sondern wird als
gemeinschaftlicher Ort in das Gebäude integriert. Der Turm ist
damit als vertikales Quartier angelegt, das unterschiedliche
Lebens- und Nutzungsformen auf engem Grund stapelt.
Das Tragwerk besteht aus Stahlbeton und reagiert auf die besondere
Lage zwischen Bahntrassen, Schnellstraße und Hochhausumfeld.
Betonkern und massive Deckenplatten steifen den Turm aus und nehmen
Windlasten auf und unterstützen den Schallschutz.
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Am Übergang von Downtown Montréal, Hauptbahnhofs und Ville-Marie-Autobahnring steht seit 2026 ein 200 Meter hoher Turm, entworfen vom Architekturbüros Chevalier Morales.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus dem dicht bebauten Stadtzentrum heraus erscheint der Turm als vertikaler Orientierungspunkt.
Bild: Maxime Brouillet
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Zwischen Place du Canada, Bestandsbauten und neuer Skyline tritt die helle Betonhülle hervor.
Bild: Maxime Brouillet
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Vom Straßenraum aus zeigt sich der Wohnturm als schlanker Baukörper über einem mehrgeschossigen Sockel.
Bild: Maxime Brouillet
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Sockel, Wohngeschosse und Krone sind klar ablesbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Der Übergang zwischen Sockelbereich und Wohnturm wird durch unterschiedliche Raster und Einschnitte gegliedert.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus der Ferne erscheint die Betonfassade als ruhiges, dichtes Raster über der Baumkrone.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus nächster Nähe betrachtet legen sich die vorgefertigten Betonelemente als reliefartiges Geflecht um die Gebäudekanten.
Bild: Maxime Brouillet
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Vor- und Rücksprünge, geneigte Linien und tiefe Laibungen erzeugen ein plastische, bewegte Fassade.
Bild: Maxime Brouillet
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Hotel- und Wohngeschosse trennt eine hohe Fuge mit begrünten Terrassen.
Bild: Maxime Brouillet
10|18
Die Untersicht macht den Wechsel der Fassadengliederung erfahrbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Bahntrassen und Viadukte prägen das Umfeld des Hochhauses.
Bild: Maxime Brouillet
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Sichtbetonflächen rahmen den Blick auf den Straßenraum und benachbarte Bestandsbauten.
Bild: Maxime Brouillet
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Großzügige Gemeinschaftsbereiche öffnen sich über hohe Verglasungen zur Stadt.
Bild: Maxime Brouillet
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Im Poolbereich trifft Sonnenlicht auf den Sichtbeton.
Bild: Maxime Brouillet
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Im Modell zeigen sich die plastische Form der Betonfertigteile und ihre Modulgrenzen.
Bild: Chevalier Morales
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Das Gebäudemodell verdeutlicht die Schichtung aus Sockel, Turmschaft und gemeinschaftlich nutzbarer Krone.
Bild: Chevalier Morales
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Das Diagramm verortet den Turm im Stadtgefüge und zeigt wichtige Bezüge zu weiteren Gebäuden und zum Mont Royal.
Bild: Chevalier Morales
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Betonfassade als städtisches Gedächtnis
Die Funktionen sind auch an der klaren Schichtung der Fassade
ablesbar: ein transparentes Erdgeschoss, großformatig gerasterte
Hotelfassaden, eine Fuge für die Dachterrasse und darüber die
schlanken, feingliedrigen Wohngeschosse. Als Abschluss dient
schließlich eine Säulenkrone, hinter der sich Dachgarten und
Gebäudetechnik verbergen. Prägendes Element sind die vorgefertigten
Betonelemente. In einer Skyline, die vielerorts von gläsernen
Hochhäusern bestimmt wird, knüpfen Chevalier Morales damit eher an
die historistischen Steinfassaden der Altstadt an. Inspiration
boten außerdem der spätmoderne Wolkenkratzer Place
Ville-Marie, das neoklassizistische Sun Life
Building und die skulpturalen Betonbauten des
Olympiaparks.
So entstand ein Fassadenrelief, das dem Hochhaus Tiefe, Maßstab
und lokale Verankerung gibt. Die Betonelemente legen sich wie ein
dichtes Gewebe um den Turm. Aus der Ferne wirkt die Fassade ruhig
und beinahe monolithisch, aus der Nähe tritt ihre reliefartige
Struktur hervor. Die einzelnen Betonrahmen setzen sich zu einem
Raster zusammen, das durch Vor- und Rücksprünge, Schattenfugen und
geneigte Linien in Bewegung gerät. Je nach Sonnenstand verändert
sich die Oberfläche: Mal wirkt sie grafisch und streng, mal weich
modelliert, fast textil. Der sehr präsente Beton wirkt dabei
überraschend leicht.
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Am Übergang von Downtown Montréal, Hauptbahnhofs und Ville-Marie-Autobahnring steht seit 2026 ein 200 Meter hoher Turm, entworfen vom Architekturbüros Chevalier Morales.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus dem dicht bebauten Stadtzentrum heraus erscheint der Turm als vertikaler Orientierungspunkt.
Bild: Maxime Brouillet
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Zwischen Place du Canada, Bestandsbauten und neuer Skyline tritt die helle Betonhülle hervor.
Bild: Maxime Brouillet
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Vom Straßenraum aus zeigt sich der Wohnturm als schlanker Baukörper über einem mehrgeschossigen Sockel.
Bild: Maxime Brouillet
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Sockel, Wohngeschosse und Krone sind klar ablesbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Der Übergang zwischen Sockelbereich und Wohnturm wird durch unterschiedliche Raster und Einschnitte gegliedert.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus der Ferne erscheint die Betonfassade als ruhiges, dichtes Raster über der Baumkrone.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus nächster Nähe betrachtet legen sich die vorgefertigten Betonelemente als reliefartiges Geflecht um die Gebäudekanten.
Bild: Maxime Brouillet
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Vor- und Rücksprünge, geneigte Linien und tiefe Laibungen erzeugen ein plastische, bewegte Fassade.
Bild: Maxime Brouillet
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Hotel- und Wohngeschosse trennt eine hohe Fuge mit begrünten Terrassen.
Bild: Maxime Brouillet
10|18
Die Untersicht macht den Wechsel der Fassadengliederung erfahrbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Bahntrassen und Viadukte prägen das Umfeld des Hochhauses.
Bild: Maxime Brouillet
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Sichtbetonflächen rahmen den Blick auf den Straßenraum und benachbarte Bestandsbauten.
Bild: Maxime Brouillet
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Großzügige Gemeinschaftsbereiche öffnen sich über hohe Verglasungen zur Stadt.
Bild: Maxime Brouillet
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Im Poolbereich trifft Sonnenlicht auf den Sichtbeton.
Bild: Maxime Brouillet
15|18
Im Modell zeigen sich die plastische Form der Betonfertigteile und ihre Modulgrenzen.
Bild: Chevalier Morales
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Das Gebäudemodell verdeutlicht die Schichtung aus Sockel, Turmschaft und gemeinschaftlich nutzbarer Krone.
Bild: Chevalier Morales
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Das Diagramm verortet den Turm im Stadtgefüge und zeigt wichtige Bezüge zu weiteren Gebäuden und zum Mont Royal.
Bild: Chevalier Morales
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Für die Hülle wurden 1.806 der skulpturalen Betonfertigteile hergestellt. Der kanadische
Fertigteilhersteller BPDL entwickelte sie in enger Abstimmung mit
den entwerfenden und ausführenden Architekt*innen. Entscheidend war
dabei, trotz der für die industrielle Herstellung günstigen
Serialität eine starre, monotone Wirkung zu vermeiden.
Daher sind die Stirnseiten der vertikalen Glieder
unterschiedlich geneigt, die horizontalen teils zurückgesetzt.
Scheinfugen und Sonderformen für offene Ecken kaschieren außerdem
die tatsächlichen Bauteilgrenzen. Linien und Profilierungen laufen
über einzelne Elemente hinweg, sodass die Fassade als
zusammenhängender Mantel lesbar ist. Ein wichtiger Schritt war die
Vormontage der 3.767 Fenster. Sie wurden bereits im Werk in die
ausgehärteten Betonrahmen eingesetzt und abgedichtet. Das
reduzierte Arbeitsschritte auf der engen innerstädtischen Baustelle
und erhöhte zugleich die Präzision der Anschlüsse.
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Am Übergang von Downtown Montréal, Hauptbahnhofs und Ville-Marie-Autobahnring steht seit 2026 ein 200 Meter hoher Turm, entworfen vom Architekturbüros Chevalier Morales.
Bild: Maxime Brouillet
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Aus dem dicht bebauten Stadtzentrum heraus erscheint der Turm als vertikaler Orientierungspunkt.
Bild: Maxime Brouillet
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Zwischen Place du Canada, Bestandsbauten und neuer Skyline tritt die helle Betonhülle hervor.
Bild: Maxime Brouillet
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Vom Straßenraum aus zeigt sich der Wohnturm als schlanker Baukörper über einem mehrgeschossigen Sockel.
Bild: Maxime Brouillet
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Sockel, Wohngeschosse und Krone sind klar ablesbar.
Bild: Maxime Brouillet
05|18
Der Übergang zwischen Sockelbereich und Wohnturm wird durch unterschiedliche Raster und Einschnitte gegliedert.
Bild: Maxime Brouillet
06|18
Aus der Ferne erscheint die Betonfassade als ruhiges, dichtes Raster über der Baumkrone.
Bild: Maxime Brouillet
07|18
Aus nächster Nähe betrachtet legen sich die vorgefertigten Betonelemente als reliefartiges Geflecht um die Gebäudekanten.
Bild: Maxime Brouillet
08|18
Vor- und Rücksprünge, geneigte Linien und tiefe Laibungen erzeugen ein plastische, bewegte Fassade.
Bild: Maxime Brouillet
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Hotel- und Wohngeschosse trennt eine hohe Fuge mit begrünten Terrassen.
Bild: Maxime Brouillet
10|18
Die Untersicht macht den Wechsel der Fassadengliederung erfahrbar.
Bild: Maxime Brouillet
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Bahntrassen und Viadukte prägen das Umfeld des Hochhauses.
Bild: Maxime Brouillet
12|18
Sichtbetonflächen rahmen den Blick auf den Straßenraum und benachbarte Bestandsbauten.
Bild: Maxime Brouillet
13|18
Großzügige Gemeinschaftsbereiche öffnen sich über hohe Verglasungen zur Stadt.
Bild: Maxime Brouillet
14|18
Im Poolbereich trifft Sonnenlicht auf den Sichtbeton.
Bild: Maxime Brouillet
15|18
Im Modell zeigen sich die plastische Form der Betonfertigteile und ihre Modulgrenzen.
Bild: Chevalier Morales
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Das Gebäudemodell verdeutlicht die Schichtung aus Sockel, Turmschaft und gemeinschaftlich nutzbarer Krone.
Bild: Chevalier Morales
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Das Diagramm verortet den Turm im Stadtgefüge und zeigt wichtige Bezüge zu weiteren Gebäuden und zum Mont Royal.
Bild: Chevalier Morales
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Zwischen Schwere und Durchlässigkeit
Die mineralische Hülle übernimmt mehrere Aufgaben zugleich. Sie
gibt dem Hochhaus eine unverwechselbare Fernwirkung, gliedert seine
große Höhe und schützt die Innenräume vor den klimatischen
Bedingungen Montréals. Das Verhältnis von geschlossenen
Betonflächen und Fensteröffnungen ist sorgfältig austariert. Der
höhere Anteil geschlossener Wandflächen kann Wärmeverluste im
Winter reduzieren und sommerlichen Wärmeeintrag begrenzen. Die
Betonfertigteile bringen zudem thermische Masse in die Gebäudehülle
und tragen zur robusten, langlebigen Erscheinung bei.
Trotz dieser Schwere wirkt der Turm nicht abweisend. Dafür
sorgen die feine Modellierung der Elemente, die gezielt gesetzten
Einschnitte und die helle Betonfarbe. An gemeinschaftlichen
Bereichen wird das Raster durch größere Glasflächen geöffnet. Dort
erscheinen Terrassen, Aufenthaltsräume und gemeinschaftlich
genutzte Zonen als transparente Einschlüsse im massiven Mantel. Das
soziale Leben im Gebäude wird damit stellenweise nach außen
sichtbar, ohne die klare Fassadenordnung aufzulösen.
Bautafel
Architektur: Chevalier Morales, Montréal, in enger Zusammenarbeit mit Brian Elsden Burrows vom Architekturbüro Le Groupe Architex Projektbeteiligte: NCK (Tragwerksplanung); BPA (technische Gebäudeausrüstung); DesignAgency sowie Hager Design International Inc. (Innenarchitektur & Hospitality Design); BPDL – Bétons Préfabriqués du Lac (Fassadenbau & Betonfertigteile) Bauherr*in: Rimap Development Fertigstellung: 2026 Standort: 900 rue Saint-Jacques, Montréal, Québec, Kanada Bildnachweis: Maxime Brouillet (Fotos); Chevalier Morales (Pläne)
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Am Übergang von Downtown Montréal, Hauptbahnhofs und Ville-Marie-Autobahnring steht seit 2026 ein 200 Meter hoher Turm, entworfen vom Architekturbüros Chevalier Morales.
Bild: Maxime Brouillet
Wohnen/MFH
Hochhaus in der Rue Saint-Jacques in Montréal
Gewebte Hülle aus Beton
Nach Plänen des Büros Ritter Schumacher wurde der Turm der Mühle in Grüsch abgetragen und bis 2025 durch einen ähnlich proportionierten Neubau ersetzt.
Bild: Daniel Ammann
Wohnen/MFH
Mühle Grüsch im Prättigau, Kanton Graubünden
Neuer Turm aus altem Silo
An einer Straßenecke in Palma de Mallorca steht seit 2024 der Sozialwohnungsbau 2104, den das Büro Harquitectes geplant hat.
Bild: Adrià Goula
Wohnen/MFH
Sozialwohnungsbau 2104 in Palma de Mallorca
Zyklopenbeton mit Recycling-Gesteinskörnung
2024 wurde das von Berrel Kräutler Architekten geplante Haus C des Alterszentrums Kreuzlingen fertiggestellt.
Bild: Damian Poffet
Wohnen/MFH
Haus C des Alterszentrums Kreuzlingen
Schlank und anpassungsfähig
Die Siedlung Rötiboden im Süden von Wädenswil wurde 2023 nach Plänen von Buchner Bründler Architekten fertiggestellt.
Bild: Rory Gardiner
Wohnen/MFH
Siedlung Rötiboden in Wädenswil
Buntes Treiben zwischen Schotten
Von 2011 bis 2018 wurde die von Paul Bossard entworfene Siedlung Les Bleuets unweit von Paris saniert, unter Federführung von Agence RVA.
Bild: Luc Boegly
Wohnen/MFH
Sanierung der Résidence les Bleuets bei Paris
Pflege für den Brutalismus
Die Stufenbauten im Münchner Olympiadorf wurden nach Plänen von Bogevischs Buero instandgesetzt und energetisch ertüchtigt.
Bild: Michael Heinrich
Wohnen/MFH
Stufenbauten im olympischen Dorf in München
Generalsanierung der früheren Sportlerwohnheime
Der Verwaltungsbau an der Rue de Mouzaïa 58 in Paris wurde nach Plänen von Canal Architecture transformiert. Seit 2019 wohnen hier Studierende und Berufsanfänger*innen.
Bild: Pierre L’Excellent
Wohnen/MFH
Umbau: Wohnheim in der Rue de Mouzaïa 58 in Paris
Recherchieren, reinigen, reparieren
Das von Studioninedots entworfene Wohngebäude De Jakoba befindet sich im ehemaligen Amsterdamer Hafengebiet am Nordufer des IJ.
Bild: Peter Tijhuis
Wohnen/MFH
Sozialwohnungsbau De Jakoba in Amsterdam
Zeitersparnis durch Vorfertigung
Von der Hauptstraße Schwabhausen aus zu sehen ist nur der unscheinabre Giebel des eigentlich 60 Meter langen Neubaus, den Alexander Tochtermann und Philipp Wündrich für eine Familie geplant haben.
Bild: Mikael Olsson
Wohnen/MFH
6x60 Haus in Schwabhausen
Duschen in der Betonnische
Einst Kaufhaus, heute Wohnheim: Das weit über 300 Jahre alte Roth-Haus in der schweizerischen Klosterstadt Muri erhielt einen Beton-Anbau, der Gemeinschafträume und Küchen für die vier Wohngruppen bietet.
Bild: Archphot, Peter Tillessen
Wohnen/MFH
Anbau Intra Muros in Muri
Wohnheimerweiterung mit Schwung
Roh belassene Oberflächen und großformatige Fenster prägen die Betonhülle der 32 Logements-Cathédrale in Dijon, entworfen von Sophie Delhay und ihrem Team.
Bild: Bertrand Verney Photographe
Wohnen/MFH
Wohnanlage Logements-Cathédrale in Dijon
Wohnen mit Überkapazität
Mit hellgrau verputzten Wänden und Details in Rosa, Blau und Gelb thronen zwei Mehrfamilienhäuser über der Leimbachstraße in Zürich.
Bild: ILAI, Zürich
Wohnen/MFH
Zwei Mehrfamilienhäuser in Zürich-Leimbach
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Das Escenario Shirokane, ein Geschosswohnungsbau mit einem Restaurant auf Straßenniveau und Büroräumen unter dem Dach, liegt am Rand einer der nobelsten Wohngegenden Tokios.
Bild: Takumi Ota Photography, Tokio
Wohnen/MFH
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Bild: Michel Bonvin / Localarchitecture
Wohnen/MFH
Wohnhaus in Pully bei Lausanne
Exot im Vorort
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Bild: Sebastian van Damme
Wohnen/MFH
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Bild: Fernando Guerra FG+SG, Lissabon
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Bild: Sebastian Schels / The Pk. Odessa Co, München
Wohnen/MFH
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Wohnen/MFH
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Bild: Aytac Pekdemir, Zürich
Wohnen/MFH
Mehrfamilienhaus Seetal bei Luzern
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Das Wiener Quartier Florasdorf am Anger sitzt auf einem dreieckigen Grundstück zwischen der Stadtautobahn A22 und der vielbefahrenen Prager Straße.
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Das Ohboy genannte Pilotprojekt von Hausschild + Siegel im ehemaligen Westhafen Malmös setzt auf das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel
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Auf einem dreieckigen Grundstück an der Züricher Kornhausstraße errichteten Armon Semadeni Architekten eine Blockrandbebauung mit Wohn- und Gewerbeeinheiten
Bild: Stadt Zürich/Roman Keller
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Mit dem von Andreas Lengfeld und Pavol Mikolajcak entworfenen Neubau hat der Maria-Delago-Platz in Bozen an Profil gewonnen
Bild: Oskar Da Riz, Bozen
Wohnen/MFH
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Bild: David Aebi, Bern
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Wohnen/MFH
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Das Apartmenthaus ist eines der ersten Gebäude im Antwerpener Stadteil „Nieuw Zuid"
Bild: Ulrich Schwarz, Berlin
Wohnen/MFH
Apartmenthaus in Antwerpen
Maßgefertigte Sichtbetonfertigteile in Anthrazit
Die drei Baukörper sind so angeordnet, dass sie einen gemeinsamen Hof ausbilden
Bild: Florian Schreiber, München
Wohnen/MFH
Wohnanlage für obdachlose Menschen in Ingolstadt
Kostengünstig bauen mit Betonsandwichelementen
Ein feines Lochrelief in der Fassade lässt den Beton weich, fast samtig erscheinen
Bild: Mayanna von Ledebur
Wohnen/MFH
Pflegeheim in Dommartin-lès-Toul
Sichtbetonfassade mit Lochrelief
Die Studentenwohnanlage besteht aus zwei Häusern und bietet Platz für insgesamt 300 Studenten
Bild: Conné van d'Grachten, Ulm
Wohnen/MFH
Studentenwohnheim Upper West Side in Ulm
Gerasterte Fassade aus anthrazit durchgefärbtem Sichtbeton
Zwischen zwei niedrigen Wohnhäusern erhebt sich der Sichtbetonbau in die Höhe
Bild: Ruedi Walti, Basel
Wohnen/MFH
Wohnhaus Bläsiring in Basel
Sichtbetonturm in Reihenhausidyll
Die L-förmigen Baukörper setzen sich aus einem achtgeschossigen Turm und einem dreigeschossigen Anbau zusammen
Bild: Yohan Zerdoun, Freiburg
Wohnen/MFH
Studentenwohnheime in Freiburg
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Bild: Valentin Jeck, Uerikon/CH
Wohnen/MFH
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Wohnen im Sichtbetonturm
Ensemble aus abwechslungsreich gestalteten Einzelelementen