Toues Cabanée bei Nantes
Holzbauweise, Weidenfassade und Aluminiumschindeldeckung
In Le Cellier bei Nantes haben die François Massin Castan und Clémence Mansons gemeinsam mit Vincent Laizet ihr eigenes Wohnhaus realisiert. Die drei Architekturschaffenden – bekannt als Atelier du Ralliement – schufen einen Rückzugsort, der durch seine ungewöhnliche Fassade auffällt. Mit dem Namen Toues Cabanée verweisen sie auf die einfachen Plattbodenboote aus Holz, wie sie früher die Loirefischer nutzten.
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Das an einer Felswand gelegene Grundstück war zuvor mit einem massiven Gartenhaus bebaut, das von den Architekten weiterentwickelt wurde. Die Gartenhausmauern blieben erhalten und bilden das Erdgeschoss. Darauf wurden zwei Geschosse in Holzständerbauweise aufgesetzt. Die Fassaden sind mit Weidenmatten bekleidet, die über einer schwarzen Dichtfolie montiert wurden.
Das asymmetrisch geneigte Satteldach ist mit nussbraunen Aluminium-Dachschindeln gedeckt, deren Farbgebung sich mit der Weidenfassade und der Umgebung verbindet. Ein langgezogenes Fensterband unterbricht fast über die gesamte Dachbreite die Schindeloberfläche. Die Entwässerung erfolgt an der weithin sichtbaren Vorderseite ohne Rinne.
Insgesamt wurde bei aller Reduktion auf eine präzise handwerkliche Ausführung Wert gelegt.
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