Sanierung: Bildungszentrum der Handwerkskammer Dortmund
Aluminiumverbundplatten, Klinkersteine und PV-Elemente
Das Bildungszentrum der Handwerkskammer Dortmund wurde Mitte der 1970er-Jahre errichtet und beherbergt neben Schulungsräumen auch Büros und eine Cafeteria. Es befindet sich am Hauptstandort der Organisation im Süden des Stadtgebiets, unweit des Stadions. Bis 2024 haben Krampe Schmidt Architekten das fünfgeschossige Gebäude an aktuelle energetische Standards angepasst. Die gesamte Außenhülle der Immobilie, einschließlich des Dachs, wurde saniert und gedämmt.
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Zum Einsatz kamen durchgehend nichtbrennbare Materialien. Der flache Sockelbau wurde mit blau-rot-geflammten Klinkern und dunkelgrauen Fugen gestaltet. Mit den handwerklich gefertigten Steinen erzeugte man eine lebendige Oberfläche, die die regionale Industriekultur widerspiegeln soll. Zur Straße hin sind filigrane, großflächig verglaste Pfosten-Riegel-Fassaden zu sehen, die Tageslicht ins Erdgeschoss lassen.
Aluminiumverbundplatten im Farbton Rauchsilbermetallic verkleiden die oberen Geschosse. Alle Bürofenster sind nun mit Dreifachverglasung ausgestattet. Auf der Südseite erhielten die Fensterbänder außerdem eine Überkopfverschattung mit PV-Elementen. Die als Sonnenschutz fungierende, bauwerkintegrierte Photovoltaik-Anlage (BIPV) wurde speziell für das Bildungszentrum geplant.
Neu ist die barrierefreie Dachterrasse für den dortigen Konferenzraum. Ergänzung für den Konferenzraum. Über der Attika hält ein gläserner Windschutz die Zugluft ab und sorgt für angenehmen Aufenthalt und Sicherheit auf der Terrasse – ohne den beeindruckenden Ausblick zu verwehren.
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