Kiosk-Update in Zürich
Weiße Knopfmosaikfliesen und Messingeinfassungen
Das Zürcher Architektur- und Designbüro Kistler hat einen Kiosk der Lotteriegesellschaft Swisslos erneuert. Dabei handelt es sich um einen in den späten 1960er-Jahren entworfen Kubus mit zeittypischen Rundungen – sogenannten Softlines – an den Außenkanten und Öffnungen. Die Building Design Partnership hatte den Würfel mit Ove Arup and Partners ursprünglich als modulare Bushaltestelle für die englische Stadt Preston entwickelt. Er war aber beispielsweise auch bei der Olympiade 1972 in München im Einsatz.
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Neue Haut für den Kunststoffwürfel
Das Büro Kistler verkleidete den unansehnlich gewordenen glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) mit Knopfmosaikfliesen aus weiß lasierter Keramik. Kombiniert wurden sie mit Fensterrahmen, klappbaren Vordächern und einer Sockelverkleidung aus Messing. So verwandelte sich das seriell gefertigte Objekt mit ursprünglich provisorischem Charakter, das schon mehrere Ortswechsel hinter sich hatte, in ein beständig und hochwertig wirkendes Unikat. Ein umlaufendes Lichtband am Boden akzentuiert die Würfelform über dem niedrigen Sockel. Innenseitig erhielt die Schale eine Dämmschicht und eine Wandverkleidung aus Spanplatten mit Eichenfurnier.
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