Messenachbericht Cersaie 2025
Creme-Beige als vorherrschender Farbton bei mehr Ausstellern und weniger Publikum
Die Fliesen-Trendfarbe des Jahres zeigte sich auf der Cersaie vom 22. bis 26. September 2025 in Bologna nur subtil verändert, sie ist nur noch etwas heller und in der Textur ruhiger geworden: Cremetöne als hellste Beigenuance, mit deutlichem Gelbanteil und einem gebrochenen Weißton ähnelnd, waren an nahezu jedem Messestand der Weltleitmesse für keramische Fliesen zu finden. Im Unterschied zum Vorjahr sind Travertinoptiken kaum mehr unter den Neuheiten anzutreffen. Ihre erdige Wirkung ist indes geblieben, aber mit einer stilleren, neutraleren Wirkung.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Möglicherweise geht der Trend allerdings demnächst wieder in
eine sattere Richtung, wurde doch als Pantone-Farbe des Jahres
unlängst der Farbton „Mocha Mousse“ (17-1230) gewählt, ein
Behaglichkeit ausstrahlender warmer Braunton, der an den Genuss von
Kakao, Kaffee und Schokolade erinnert. Im Interior Design auf dem
Mailänder Möbelsalon ist das Braun bereits angekommen;
erfahrungsgemäß folgen die Fliesen diesem Trend mit etwas zeitlichem
Abstand.
Die beiden Hauptstichworte an den Cersaie-Messeständen lauteten
in diesem Jahr „Multiformat“ und „Technologie“. Kaum ein Hersteller
kommt ohne die modulare Vielfalt der quadratischen und rechteckigen
Formate in seinen neuen Kollektionen aus. Ebenso war bei der
Entstehung mindestens einer neuen Serie eine neue Technologie im
Spiel, die sich zumeist auf dreidimensionale Strukturen oder
besondere Oberflächeneffekte beziehen.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
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Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
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Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
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Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
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Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
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Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
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Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
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Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
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Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
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Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
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Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
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Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
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Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
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Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Nach dem Aus der spanischen Fliesenmesse Cevisama und den dementsprechend drei Monate vor dem Messestart ausverkauften Hallen in Bologna war für die 42. Auflage der Cersaie ein Besucher*innenzuwachs erwartet worden, der aber nicht stattfand. 627 gegenüber 606 Ausstellern in 2024, davon 343 aus dem Segment Fliese, erfreuten die Messegesellschaft, die eine Fläche von 155.000 m² (10.000 m² mehr als im Vorjahr) in 16 Hallen zur Verfügung stellte. Halle 19 wurde reaktiviert und war den Zubehör-Herstellern sowie der „Città della Posa“ (Stadt der Fliesen) der italienischen Fliesenleger-Vereinigung Assoposa gewidmet worden. Mit 94.577 Besucher*innen verzeichnete die Messe zwar – wie im Vorjahr – nur einen minimalen Rückgang um 0,8 % (95.321 in 2024); vergleicht man aber die Zahlen der aus Italien und der aus dem Ausland kommenden Gäste, dann verdeckt ein dreiprozentiges Plus der Italiener*innen (49.671 gegenüber 48.226 in 2024) den mit 4,6 % Minus verhältnismäßig starken Rückgang aus dem Rest der Welt (44.906 gegenüber 47.059 in 2024).
Zum einen erschweren die jedes Jahr stattfindenden zahlreichen Streiks und Demonstrationen den Besucher*innen die Teilnahme an der Messe. In diesem Jahr gab es bereits am Eröffnungstag eine Demonstration und einen Generalstreik, der sogar die Taxis lahmlegte; am letzten Messetag kam es erneut zu Streiks im öffentlichen Nahverkehr. Zum anderen hat sich die Messe-Infrastruktur in den vergangenen Jahren kaum verbessert. Zusätzlich führen wirtschaftliche Faktoren wie neue Importzölle, das aggressive Preisdumping mancher Länder und die trüben globalen Konjunkturaussichten dazu, dass das Interesse an der Messe weiter sinkt.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
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I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
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Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
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Erfolg und Misserfolg liegen dicht nebeneinander
Leider verschwinden immer mehr deutsche Anbieter aus den Cersaie-Hallen. Dies gilt nicht nur für die Fliesenhersteller wie die Deutsche Steinzeug (mittlerweile Solar Ceramics), Steuler (mittlerweile Panaria) oder Villeroy & Boch (mittlerweile Vitra), sondern auch für zahlreiche Zubehörlieferanten wie Sopro, Dural, Blanke, Proline oder Schlüter, wobei letztgenannte massiv unzufrieden mit dem Verhalten der Messegesellschaft und dem zugewiesenen Standort waren. Einzig verbliebener deutscher Fliesenhersteller ist Meissen Keramik, die so erfolgreich sind, dass sie nach der neuen Produktionslinie 2025 auch in 2026 erneut eine bauen, ihren Messestand auf der Cersaie gegenüber dem Vorjahr gleich einmal größenmäßig verdoppelt hatten und drei neue Serien vorstellten. Der Messeslogan „endless perfection“ verweist auf die neuen Oberflächen mit 3D-Effekten. Ein Beispiel hierfür: Die mit der digitalen Glue&Granilia-Technologie erstellte neue Kollektion Caldera, eine Kalksteininspiration im angesagten Multiformat.
Seit langem fordern die Hersteller einen Zwei-Jahres-Turnus der Cersaie oder zumindest vergünstigte Standgebühren. Stattdessen meint die Messe es sich erlauben zu können, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Kosten zu erhöhen und kleinere Aussteller zu zwingen, ihre Standflächen zu vergrößern, um überhaupt teilnehmen zu dürfen. Auch die Kosten für den Messebau sowie für früher kostenlose Serviceleistungen wie etwa Parkplätze im Freigelände steigen permanent.
Vor dem Hintergrund der guten Erfahrungen einiger großer italienischer Hersteller mit zeitgleich zur Cersaie durchgeführten Hausmessen und Kundenevents bleibt abzuwarten, ob der Besucherrückgang in 2026 (21. bis 25. September) nicht noch deutlicher ausfallen wird. Selbst wenn ich dann nicht mehr jährlich diesen Cersaie-Nachbericht schreiben könnte, plädiere auch ich für einen zweijährigen Messerhythmus: Dann hätten die Messeneuheiten des vergangenen Jahres in den Handelsausstellungen Zeit zu wirken und die Hersteller könnten mehr wirkliche Innovationen vorstellen als nur geringfügig modifizierte Farben, Oberflächen und Formate.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
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Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
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Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
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Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
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Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
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Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
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Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
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Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
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Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
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Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
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Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
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Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
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Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
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Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
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Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
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Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
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Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
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Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
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Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
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Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
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Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
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Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Das Schöne noch übertroffen
Dennoch gibt es auch in diesem Jahr wieder über einige spannende Neuheiten zu berichten. Allen voran hat sich die ABK-Gruppe vom international bekannten niederländischen Designer Marcel Wanders mit Nesting Room eine Aufsehen erregende neue Kollektion entwickeln lassen. Der Gründer und Kreativdirektor des Designstudios Moooi (holländisch mooi = schön, mit einem zusätzlichen o für das Schöne übertreffend) hat nach innovativen Möbeln, Sanitärserien, Leuchten und Teppichen seine erste Fliesenkollektion designt.
Auf der Messe wurde Nesting Room am ABK-Stand in drei Räumen von Moooi inszeniert, die die Themen Wohlbefinden, Meditation, Geborgenheit und Wärme in den Mittelpunkt stellen. Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns rundeten das Cersaie-Erlebnis ab. Marcel Wanders zeigte sich überrascht von der technischen Entwicklung keramischer Fliesen und den damit einhergehenden Designmöglichkeiten mit den verfügbaren XXL-Formaten, den haptischen Oberflächen und den 3D-Full Body-Technologien, die bei ABK und den anderen Herstellern, die über die entsprechenden Produktionsanlagen verfügen, immer besser werden und mittlerweile fast authentisch wirken.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Außergewöhnlich interessant war auch die Messepräsenz des italienischen Start-Ups Bulbo, dessen Produkte Schritt für Schritt auch in Deutschland erhältlich sind. Das Unternehmen kauft Rohlinge in den Formaten 280 x 120 cm und 300 x 100 cm bei den Herstellern Laminam (3 mm Stärke) sowie Florim (6 mm Stärke) und koloriert sowie glasiert diese zu eigenständigen Kollektionen. Einzigartig dürfte die 106 Unifarben umfassende Serie Solidum – die dunkelste heißt übrigens Haribo – sein. Kunden können eine Unifarbe auswählen und daraus ihr eigenes Design kreieren, indem sie sie mit einer der neun von Bulbo bereitgestellten Oberflächen kombinieren. Oder sie wählen zwei Unifarben aus und erstellen ein individuelles Design durch die Kombination mit zwölf unterschiedlichen Grafiken.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
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Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
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Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
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Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
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Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Auf der Cersaie zeigte Bulbo zudem mit Simsalabim und Cubo Magico auch zwei Kollektionen, die je nach Draufsicht ihre Farbe verändern. Und schließlich sei an dieser Stelle noch die Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique erwähnt, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche präsentiert. Zur Nachahmung empfohlen: Um Kunden die Wahl anhand von Handmustern zu erleichtern, sind bei Bulbo die 12 x 30 cm großen Handmuster stets auf das komplette Plattenformat komprimiert; man sieht also nicht nur einen kleinen Teilausschnitt des Produktes seiner Wahl, sondern erhält die Gesamtwirkung.
Quantität oder Qualität
Die weltweit größten Fliesenhersteller kommen heute aus Amerika (seit der Übernahme von Marazzi durch Mohawk Industries) und Asien. Größter Produzent Europas ist mittlerweile die spanische STN-Gruppe, die auf dem deutschen Markt sehr stark mit Preiseinstiegsserien in Baumärkten vertreten ist, aber auch den Fachhandel beliefert und mit dem Bau einer eigenen modernen Continua-Fertigungsanlage inkl. Polierstraße im vergangenen Jahr nun auch in den Markt für Riesenformate eingestiegen ist.
Einige spanische und die meisten italienischen Fliesenhersteller setzen weniger auf Quantität, sondern auf Qualität und kommen hinsichtlich ihrer Produktionsmengen nicht in die Top 25 der Rangliste. Das margenträchtigere und weniger konjunkturabhängige Geschäft mit technologisch anspruchsvoller Keramik im oberen Preissegment macht Gruppen wie ABK, Atlas Concorde, Iris Ceramica, Pamesa und Porcelanosa zu erfolgreichen Playern im weltweiten Vergleich.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
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Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
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Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
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Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
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Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
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Hier haben die großen Keramikplatten mit den daraus geschnittenen Unterformaten inzwischen die klassischen Fliesen übertrumpft. Nicht nur bei STN (siehe weiter oben), sondern auch bei Argenta, Cerdomus, Sant’Agostino und mehreren weiteren Herstellern laufen eine oder mehrere neue Continua+-Anlagen des italienischen Anlagenbauers Sacmi und produzieren Großplatten am laufenden Band. Die Materialstärken reichen von zwei und drei Millimeter (für Möbelverkleidungen) über sechs Millimeter (für Boden und Wand) bis zu zwölf und zwanzig Millimeter (für Küchenarbeitsplatten und andere Fertigprodukte). Letztere werden von immer mehr Anbietern mit einer sogenannten FullVein-Technologie offeriert, bei der wie im Naturstein die Oberflächentextur durch den gesamten Produktkörper geht. Auch wenn die Hersteller nicht müde werden, ihre Erfolge bei dieser Technologie zu feiern, überzeugen bisher nur wenige Dekore gänzlich.
Komplett neu am Start mit einer eigenen Marke für Küchenarbeitsplatten und andere Fertigarbeiten aus Keramik ist die italienische Gold Art Ceramica mit EkXstra. Export Area Manager Dirk Beels, der auch die in Deutschland bekannte Marke EnergieKer betreut, erklärte, dass das 163 x 324 cm große neue, 12 mm starke EkXstra-Format nicht über die normalen Fliesenhandelskanäle vertrieben werden solle, sondern im Wesentlichen über den Natursteinhandel und arrivierte Großverarbeiter. Ähnlich handhaben dies auch die anderen Hersteller, die ein Konzept des „Total Look“ verfolgen und ihre Kollektionen und Produktionsanlagen für unterschiedliche Stärken, Formate und Oberflächen nutzen, um damit Böden und Wände ebenso wie, Arbeitsplatten, Waschbecken und individuelle Möbel auszustatten.
Die derzeit größte Investition in Slabs (Großplatten) tätigt aktuell vermutlich die Atlas Concorde-Gruppe mit einer Erweiterung der Produktionsanlagen im italienischen Stammwerk, die zu einer Verdopplung der Produktionskapazität führen soll. Hinzu kommt ein neuer Logistik-Hub. Und schließlich will man auch der Iris Ceramica-Gruppe nacheifern und eine Fertigung mit grünem Wasserstoff errichten, um sich unabhängig von Gasimporten zu machen.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
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Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
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Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
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Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
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Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Smarte Keramik
Ihre Rolle als Technologieführer untermauerte einmal mehr die Iris Ceramica-Gruppe: Mit Alchimia wird Keramik in einem Transformationsprozess zu einer lebendigen Oberfläche. Der italienische Hersteller hat die technologische Innovation des Luxusyachten-Ausstatters VBH mit den Keramikoberflächen der Marken der Iris Ceramica-Gruppe verschmolzen. Dabei werden Monitore und Audio-Video-Systeme hinter einer durchgehenden Keramikoberfläche verborgen. Während der Bildschirm auf Wunsch wie von Zauberhand gesteuert in der Fläche erscheint, bleibt das High-End-Soundsystem immersiv unterhalb der Keramik aktiv. Das komplette dynamische System inklusive der ausgewählten Keramik wird in mehreren Versionen als jeweils maßgeschneiderte Konfiguration für den Kunden entwickelt und ist bereits verfügbar.
Übrigens wurde Alchimia der Iris Ceramica-Gruppe bei den Performance Home Awards 2025 des Technology Designer Magazine während der Messe CEDIA Anfang September 2025 in Denver zum besten Smart-Home-Produkt gekürt.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
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Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
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Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
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Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
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Modernes Comeback traditioneller Herstellungsverfahren
Kleinformate und reine Wandfliesen-Kollektionen gibt es natürlich nach wie vor. Farblich und was die Texturen angeht, lässt sich kaum mehr ein Trend ausmachen, da jede Farbe und jede Optik angeboten wird. Hinsichtlich der Formate und der Strukturen indes lässt sich ein modernes Comeback von Majolika-, Terrazzo- und Ziegelformaten verzeichnen, kombiniert mit 3D-Strukturen, aktuellen digitalen Drucktechniken sowie den neuesten Glasuren.
Ein Beispiel hierfür sind die in diesem Jahr von Imola erneut präsentierten Majolika-Wandfliesen-Kollektionen. Das Wort Majolika leitet sich ab von Mallorca, von wo das Kunsthandwerk der Herstellung nach Italien in die Region um Imola gelangte. Es handelt sich um bunt bemalte Keramik, die nach dem ersten Brand mit einer deckenden weißen Zinnglasur überzogen wird. In noch feuchtem Zustand wird die Keramik dann von Hand bemalt und erneut gebrannt. Der italienische Hersteller Imola steht in der Tradition dieser Kunstkeramik und hat sie nun wiederentdeckt. Darüber hinaus präsentierte die Cooperativa Ceramica d’Imola neue Kollektionen in Steinoptik, Holzoptik und mit Retina eine bunte Kollektion in 15 Farben. Andrea Cavina, den für den deutschen Markt zuständigen Imola-Area Manager freut dies, da „die Deutschen immer mehr nach Farben fragen“. Das habe ihn zwar zunächst gewundert, aber mit der neuen minimalistischen Kollektion im Multiformat habe er jetzt die richtige Antwort auf solche Anfragen. Wegen der gerade in Deutschland immer noch beliebten kleineren Formate gehe Imola selbst bei den nur sechs Millimeter dünnen Fliesen nicht ausschließlich ins Großformat, sondern biete wieder die Formate 60 x 30 cm und 60 x 60 cm an, so Cavina.
Terrazzooptiken haben wir in den letzten Jahren schon viele gesehen – die elf Farbstellungen umfassende neue Serie des Herstellers Cir aus der Gruppo Romani stellt aber eine sehenswerte Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo dar, im Format 20 x 20 cm. Hinzu kommt noch, dass der italienische Anbieter in den elf Farben der Kollektion passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm anbietet.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Ebenfalls zur Gruppo Romani gehört heute der sardische Hersteller Cerasarda von der Costa Smeralda der Insel. Er ist spezialisiert auf sonnige Farben der Glasuren, raffinierte Dekorationen und herausragende lokale Handwerkskunst. All das zeigte Cerasarda auf der diesjährigen Cersaie unter dem Motto „Arte del lusso“ (Kunst des Luxus), beispielsweise bei der kleinteiligen neuen Kollektion Porto Rotondo.
Nicht fehlen dürfen schließlich die einfallsreichen neuen Kreationen der italienischen Keramikvisionäre von 41zero42 (nach der Postleitzahl benannter Firmenname). Die Bibliothek der vielfach kleinen – aber auch bis zu 50 x 100 cm und 60 x 120 cm reichenden – Wand- und Bodenfliesen umfasst mittlerweile ein beeindruckendes Spektrum. Der Jahr für Jahr spannend gestaltete Messestand kam dieses Mal in knallrot daher, unter dem Motto Chinatown. Ein abgetrennter und abgedunkelter Raum war am Boden und an der Wand jeweils zur Hälfte in leuchtendem Grün und Blau ausgelegt – mit stimmungsvollen Accessoires. Ein weiterer absoluter Hingucker war eine Reihe von Urinalen, befliest mit den Motiven der neuen Stories-Kollektion. Diese 10 x 10 cm kleinen Porzellanfliesen fügen sich wie Puzzleteile zusammen und enthüllen dabei vier unterschiedliche Geschichten desselben Buches, jeweils beginnend auf einem matten oder glänzenden weißen Untergrund.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
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Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
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Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
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Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
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Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
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Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
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Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
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Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
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Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
55|62
Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
58|62
I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
60|62
Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
61|62
Matt matters
Grundsätzlich gewinnen matte Oberflächen in allen Produktsegmenten weiter an Bedeutung, während glänzende und polierte Varianten nur noch in speziellen Marktbereichen unter den Neuheiten zu finden sind. Zudem spielen Lappato-Oberflächen eine wichtige Rolle – allerdings nur dann, wenn trotz der teilpolierten Verarbeitung eine hohe Rutschhemmung gewährleistet ist. Ein Beispiel hierfür stellt die neue Saloni-Kollektion Materia dar, deren digitale Soft-Technologie R10 B-Oberflächen mit teilpoliertem, Touch ermöglicht. Bei den matten Fliesenausführungen haben sowohl raue als auch samtige Oberflächen Konjunktur. Fiandre etwa brachte mit seinem neuen Lexicon-Programm eine Reihe neuer Farbstellungen heraus, die sowohl mit weicher naturrauer R9-Oberfläche als auch in R10 B mit den Hoch-Tief-Strukturen der NaturalPlus-Oberfläche verfügbar sind. Die Formate der 8 mm (und zum Teil 20 mm) starken Serien reichen von 60 x 60 cm über 120 x 60 cm bis 120 x 120 cm und bei einigen Farben bis 270 x 120 cm (in 6 mm Stärke). Herausragende Farbe: Ceppo Aragona, eine Replik des gleichnamigen italienischen Marmors in blassen Grün- und Beigetönen und unverwechselbarer brekziöser Textur.
Naturstein-Nachbildungen und originäre Oberflächen
Naturstein-Nachbildungen machen bei den Bodenfliesen – wie in den letzten Jahren bereits berichtet – den größten Teil der Neuvorstellungen aus. Immer häufiger sind hierbei Interpretationen des Brekzie-Sedimentgesteins zu sehen. Wie wir bereits im letzten Jahr berichtet hatten, handelt es sich bei den auf italienisch „Breccia“ genannten Steinen um eine Verbindung aus scharfkantigen, eckigen Gesteinsbruchstücken, sogenannten Klasten, die von einer feinkörnige Grundmasse verkittet sind. Diesjährige Neuheiten sind beispielsweise Breccia Sicilia und Breccia Capraia von La Fabbrica Ava, die neue Coem-Kollektion Medicea sowie die weiter oben bereits erwähnte Meissen-Neuheit Caldera. Der Breccia echte Medicea-Marmor wird seit der Römerzeit verwendet erhielt seinen Namen, als er im 16. Jahrhundert von der Medici-Familie zur Verkleidung und Dekoration zahlreicher Paläste in der Toskana ausgewählt wurde.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
01|62
Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
02|62
Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
03|62
Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
04|62
Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
19|62
Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
20|62
Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
21|62
Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
22|62
Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
23|62
Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
24|62
Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
25|62
Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
26|62
Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
27|62
Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
28|62
Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
29|62
Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
30|62
Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
31|62
Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
32|62
Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
33|62
Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
36|62
Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
37|62
Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
39|62
Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
40|62
Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
41|62
Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
42|62
Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
43|62
Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
44|62
Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
45|62
Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
46|62
DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
47|62
Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
48|62
Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
49|62
Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
50|62
Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
51|62
Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
52|62
Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
53|62
Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
54|62
Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
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Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
56|62
Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
57|62
Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
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I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
59|62
Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
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Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
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Eine dank der neuen Techniken mögliche interessante Kombination mehrerer Steinanmutungen stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer. Das Material wird mit einer weichen, eleganten und matten sowie mit einer weiteren Oberfläche angeboten, die Hoch-Tief-Strukturen betont und eine Rutschhemmung R10 B aufweist. Immer häufiger aber erschaffen die Fliesendesigner auch originäre Oberflächen, die keinen Naturstein imitieren und dennoch über steinähnliche Texturen, Maserungen und dekorative Details verfügen. Beispiele hierfür sind die neue Kollektion Nyra von Atlas Concorde, entstanden aus der Zusammenarbeit des Herstellers mit Alberto Apostoli, einem der derzeit führenden italienischen Architekten und Designer im Segment Wellness-Architektur.
Aber auch die neue Konzeptserie Core Tech von Pamesa überträgt laut Hersteller „die Essenz der Natur in moderne Architektur“. 8 Farben, 3 Designs und 3 Oberflächen ( R9, R10 B und R 11 C) sowie modulare Formate von 30 x 60 cm bis 120 x 120 cm eröffnen eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten. Das auf der neuen Continua+-Anlage der spanischen Pamesa-Gruppe gefertigte acht Millimeter dünne Material ermöglicht nach den Worten von Toni Gascó, dem Export Area Manager dank der Gravita-Technologie eine 3D Soft-Lappato-Oberfläche, über die bisher in der Branche einzig die Iris Ceramica-Gruppe verfüge. Bei Pamesa koste diese Oberfläche aber nur die Hälfte wie auch die anderen sechs neuen zur Cersaie vorgestellten Kollektionen preisgünstiger als beim Wettbewerb seien, so Gascó. Ziel seiner Gruppe sei es, sich technologisch auf einem Level mit den sechs, sieben besten italienischen Firmen zu bewegen, aber im Schnitt sechs bis acht Euro pro Quadratmeter günstiger als diese zu verkaufen.
Galerie
Interpretation eines Kalksteins aus Bordeaux, der bereits im Mittelalter verwendet wurde und wichtiger Teil der französischen Renaissance-Architektur war. Die Kollektion Sérac von Novoceram bildet diesen Naturstein in drei Farben nach.
Bild: Novoceram / Frankreich
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Besucherminus: Volle Eingänge am Eröffnungstag täuschten nicht darüber hinweg, dass die Cersaie insbesondere bei ausländischen Besucher*innen einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte.
Bild: Michael Spohr
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Neueste Modefarbe Cream: Wie bei dieser neuen Kollektion der zur Italcer-Gruppe gehörenden La Fabbrica Ava prägten cremefarbene Beigetöne allerorten das Messebild.
Bild: Michael Spohr
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Moooi-typische Beleuchtungs- und Möbeldesigns: Die von Marcel Wanders für ABK entworfene Kollektion Nesting Room inszenierte die ABK-Gruppe auf einem großen Teil des Messestandes.
Bild: Michael Spohr
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Ansprechende Details auf attraktiven Dekoren: Das niederländische Designkonzept bringt frischen Wind in die Branche.
Bild: Michael Spohr
05|62
Die Technologie machts möglich: Die mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie Glue&Granilia entstandene neue Serie Caldera von Meissen Keramik, eine brekzienartige Kalksteininterpretation liegt voll im Trend.
Bild: Michael Spohr
06|62
Eines der dieses Jahr wichtigsten Schlagworte war der Begriff „Multiformat“: Hier eine entsprechende Installation der Pamesa-Kollektion Gravita.
Bild: Michael Spohr
07|62
Neue Pamesa-Kollektion im angesagten Farbtrend: Natural Sense – hier in der Farbstellung Beige – gibt es noch in Blanco, Pearl und Gris, ebenfalls helle und warme, gedeckte Farben. Die Formatvielfalt reicht von 60 x 60 über 120 x 60 und 90 x 90 bis zu 120 x 120 cm.
Bild: Michael Spohr
08|62
104 Unis: Bulbo bietet die größte Farbvielfalt bei großformatigen Platten. Zudem sind die Handmuster (siehe unten im Bild) immer auf das komplette Format herunterskaliert.
Bild: Michael Spohr
09|62
Kino aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Messestand nachgestellt: Bulbo präsentierte unter anderem seine neue Spiegelglas-Kollektion Fleur Narcotique, die einen Garten aus Kupfer- und Messingblumen auf einer verwittert wirkenden Oberfläche darstellen soll.
Bild: Michael Spohr
10|62
Ändert die Farbe je nach Blickwinkel: Wie von Zauberhand erscheint bei der Bulbo-Kollektion Simsalabim die Wand von links betrachtet farblich anders als von rechts betrachtet. So wie auf dieser Bildmontage sieht es eigentlich nie aus.
Bild: Bulbo
11|62
Ansprechende Messestand-Gestaltung: Zum Teil schufen die Fliesenhersteller auf ihren Messeständen – hier ein Arrangement am STN-Stand – optisch ansprechende Anwendungen.
Bild: Michael Spohr
12|62
Möglich geworden mit der neuen Sacmi Continua+-Anlage: 280 x 120 cm große und sechs Millimeter dünne Großplatten bei STN, hier die Marmoroptik Idalic.
Bild: Michael Spohr
13|62
Mit neuer Sacmi Continua+-Anlage gut gerüstet für künftige Produktionsaufgaben: Sant’Agostino zeigte neben Großformaten mit Twist – hier an der Wand in den Farben Sky und Ocean – auch eine 5x30 cm große Ziegel-Fliesenkollektion, die sich durch unregelmäßige Texturen, ineinandergreifende Elemente und ein bewegtes Oberflächenbild auszeichnet und den Oberflächen durch ihre rhythmische Komposition Bewegung verleihen soll.
Bild: Michael Spohr
14|62
Brandneue Marke von Gold Art Ceramica, demnächst auch in Deutschland: Der italienische Hersteller steigt mit EkXtra in den Markt für 12 und 20 mm starke Großplatten ein, im Format 324 x 163 cm. Der Vertrieb wird über den Naturstein-Großhandel und über geeignete Verarbeiter erfolgen.
Bild: Michael Spohr
15|62
Zwei Zentimeter dicke Outdoor-Fliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit im Gala-Bau: Hier der Messestand von EnergieKer mit dem Sortiment des Herstellers für den Außeneinsatz.
Bild: Michael Spohr
16|62
Neue Betonoptik-Serie Osmos von Refin: Der Hersteller hebt besonders den neuen warmen Farbton Ruggine (Rost) hervor, der im Bild den Boden ziert.
Bild: Ceramiche Refin / Italien
17|62
Natursteinoptik von Alberto Apostoli: Der bekannte Architekt und Designer schuf mit Nyra – hier in der Farbe Star – für Atlas Concorde eine trendgerechte neue Kollektion.
Bild: Michael Spohr
18|62
Das Auge lässt sich täuschen, die Kamera nicht: Der in der Fläche der neuen Naturstein-Interpretation von Fiandre, Breccia Phoenix verborgene Monitor mit der Alchimia-Technologie erscheint nur auf dem Foto rosa – vor Ort sah man nur den Schriftzug.
Bild: Michael Spohr
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Modernes Majolika-Comeback: Imola entsinnt sich mit Cromia seiner Tradition der Herstellung von Kunstkeramik – hier in den Farben (v.l.) Pepe, Malva und Amarena, am Boden die neue Holzoptik Mother in der Farbstellung Mirra.
Bild: Michael Spohr
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Markantes Dekorationselement auf dem Imola-Messestand: Dieser Metallsessel ist wie ein Tortellino geformt. Tortellini stammen ursprünglich aus der Provinz Bologna.
Bild: Michael Spohr
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Hier eine Aufnahme vom Messestand der unbunten Farbe Rauch; sie wird aber in 15 Farbtönen angeboten: Die neue minimalistische Imola-Multiformatserie Retina gibt es unter anderem in der Pantone-Farbe des Jahres 2025 Mocha Mousse.
Bild: Michael Spohr
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Zwei Trends in einem Bild: Mit Forever Color zeigte der italienische Anbieter Cir eine Neuinterpretation des venezianischen Terrazzo plus in den elf Farben der Kollektion dazu passende Unifliesen im angesagten Ziegelformat 6 x 25 cm.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
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Rückkehr des Kleinformates mit hohem Fugenanteil: Die neue Cir-Serie Forever Color – hier in der Farbe Gemstone White Mix – wird nur in 20 x 20 cm angeboten.
Bild: Cir Manifatture Ceramiche / Italien
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Fotomodel als Fotomotiv: Das Foto entstand vor dem Cerasarda-Messestand, als das Model dort gerade von einem Profifotografen abgelichtet wurde.
Bild: Michael Spohr
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Glänzende Glasuren aus Sardinien: Porto Rotondo von Cerasarda verspricht eine raffinierte Balance zwischen mediterraner Wärme und architektonischer Klarheit.
Bild: Michael Spohr
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Cerasarda bringt Farbe ins Haus: Der zur Gruppo Romani gehörende Hersteller ist spezialisiert auf farbige Glasuren in hervorragender Qualität.
Bild: Michael Spohr
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Glänzende Farbopulenz: 41 zero 42 hatte einen Raum seines Messestandes in knallige Farben getaucht.
Bild: Michael Spohr
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Eindrucksvolle Bibliothek: Diese Teilaufnahme (weniger als 50 Prozent) zeigt die Dekorvielfalt der zu 41 zero 42 gehörenden Marke Sodai.
Bild: Michael Spohr
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Pissoirs als Blickfang: 41 zero 42 zeigte auf einfallsreiche Weise seine neue Stories-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
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Inspiration vom Saloni-Messestand: Die neue Kollektion Materia – an der Wand die Farbe Beige im Format 40 x 120 cm – setzt Glitzerakzente und überzeugt mit einer besonders großen Dekorvielfalt.
Bild: Michael Spohr
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Testballon: Saloni zeigte auf der Cersaie auch eine mögliche neue Textiloptik mit dem Namen Plumage im Format 30 x 90 cm, um von den Messestand-Besuchern eine Meinung zu den Marktchancen zu erfragen.
Bild: Michael Spohr
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Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine: Living Ceramics setzt mit der Kollektion Frame auf eine architektonisch klare Farb- und Formsprache.
Bild: Living Ceramics / Spanien
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Entstanden mit Hilfe der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie: Bei der Serie Frame von Living Ceramics – hier eine Detailaufnahme in der Farbe Ice – werden Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Bild: Living Ceramics / Spanien
34|62
Matte Marmoroptik in Vollendung: Fiandre zeigte mit Ceppo Aragona und vier weiteren Marmoroptiken den Stand der Technik in der Naturstein-Reproduktion (im Bild-Vordergrund: Opal White, ebenfalls eine Messeneuheit).
Bild: Michael Spohr
35|62
Opulente Brekzienoptik: Breccia Sicilia von La Fabbrica Ava wagt eine ausdrucksstarke Farbkomposition.
Bild: La Fabbrica Ava / Italien
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Dank neuen Fertigungstechniken entstehen interessante Kombinationen mehrerer Steinanmutungen in einem Produkt: Ein Beispiel hierfür stellt die neue Kollektion Blend der zur Italcer-Gruppe gehörenden Firma Bottega dar, eine Mischung aus Brekzie, Marmor und weichem, eleganten Schiefer.
Bild: Michael Spohr
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Die FullVein-Technologie nähert sich Jahr für Jahr ein bisschen mehr dem Naturstein an: ABK Stone zeigte mit Silver Roots den derzeitigen Stand seiner Entwicklung der Lux 3D-Kollektion mit durchgehender Aderung (am Boden Alterego Milk von ABK).
Bild: ABK Stone / Italien
38|62
Batman-Maske und umgedrehte Skyline von Manhattan: In Halle 19 zeigten Fliesenleger der italienischen Vereinigung Assoposa ihr verlegerisches Können.
Bild: Michael Spohr
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Messestand mit Wow-Effekt: Der spanische Kleinfliesen-Hersteller WOW überraschte wieder einmal mit einem kreativen Standdesign.
Bild: Michael Spohr
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Megaformat mit „All-Light-Effekt“: Einige Artikel aus der My Top-Kollektion von Fondovalle ahmen eine natürliche Hinterleuchtung nach, was den 12 und 20 mm starken Platten eine szenografische Wirkung verleiht – hier mit zwei gegeneinander gestellten Platten als sogenanntes offenes Buch.
Bild: Michael Spohr
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Messestand-Thema Film: Bei Fondovalle fühlte man sich auf der diesjährigen Cersaie hinter die Kulissen eines Filmstudios versetzt. Fondovalle inszenierte seine drei neuen Hauptkollektionen Jura Mood, Slaten Stone und Reflex (im Bild) jeweils in einem eigenen Filmset.
Bild: Michael Spohr
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Acht Farben, drei Designs und drei Oberflächen von R9 über R10B bis R11C: Einen Großteil der mit Hilfe der neuen Gravita-Technologie entstandenen Pamesa-Kollektion core tech hat sich die Fliesenhandels-Kooperation IGA exklusiv für den deutschen Markt gesichert.
Bild: Michael Spohr
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Stets eine Anlaufstelle für alle, die interessante Oberflächeneffekte in Bologna sehen möchten: Porcelanosa zeigte etwa dieses 3D-Dekor Cubik seiner neuen Marmoreffekt-Kollektion Verona.
Bild: Michael Spohr
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Koch-Demonstrationen mit unter der Küchenarbeitsplatte verborgenen Induktionskochfeldern: Am Messestand von Venux, der Marke für Arbeitsplatten der spanischen STN-Gruppe fand während der Messe Showcooking für die Besucher statt.
Bild: Michael Spohr
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Komplett neuer Showroom, ausgerichtet auf den Geschmack der deutschen Kundschaft: Porcelaingres präsentiert hier etwa die Kollektion Estro, die wir im vergangenen Jahr als Neuheit vorgestellt hatten.
Bild: Michael Spohr
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DressCode von Jaime Beriestain: Bei Sapienstione – normalerweise die Arbeitsplattenmarke der Iris Ceramica-Gruppe – gibt es nun auch ein kleines, aber besonders feines Sortiment klassischer Keramik, entworfen von dem spanischen Designer Jaime Beriesatain, der im lateinamerikanischen Innendesign als führend gilt.
Bild: Michael Spohr
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Koinè von Settecento: Das Konzept von Claudia Carpenito greift reine Geometrien auf und bereichert die Grundform mit Details, Erzählungen und Texturen, die historische wie künstleriche Referenzen des italienischen Kulturerbes einbeziehen.
Bild: Settecento / Italien
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Musikzimmer aus der Zeit der Gegenkultur: Impronta hatte sich für seinen diesjährigen Messestand eine Reminiszenz an die 60er Jahre ausgedacht.
Bild: Michael Spohr
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Keramiklautsprecher: Manch einer baute sich in den 60er Jahren seine Lautsprecher noch selbst – auch später noch die wenigsten allerdings aus keramischem Fliesenmaterial, wie hier am Impronta-Messestand gezeigt.
Bild: Michael Spohr
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Soll die Anmut von fließendem Satin wiedergeben: Bei der Kollektion Ants von Bulbo aus der fieberhaften Vision des brutalistischen Künstlers Scoponi ritzt ein unaufhaltsamer Strom aus Ameisen urtümliche Wellen in einen zarten Vorhang – erhältlich in den 106 Farben der Solidum-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
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Decoratori Bassanesi präsentiert Quadrille aus der Feder der Stockholmer Designerin Clara von Zweigbergk: Diese Kollektion überträgt die choreografische Eleganz des traditionellen französischen Tanzes auf Keramikoberflächen und kombiniert symmetrische Geometrie mit visuellem Rhythmus sowie chromatischer Harmonie.
Bild: Decoratori Bassanesi / Italien
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Holznachbildungen, mehrere Jahre lang vorherrschende Fliesenart gehen immer weiter zurück: Ceramica Sant’Agostino zeigte indes mit Gracewood eine Neuheit für den Inside-Out-Einsatz – dank Carve 3D-Technologie mit einem erstaunlich realitätsgetreuen taktilen Eindruck.
Bild: Ceramica Sant‘Agostino / Italien
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Travertinoptiken, im letzten Jahr noch das Messethema Nr. 1 musste man in 2025 schon suchen: Novabell würdigt den entlang der Lagerung geschnittenen Travertin in seiner Keramikkollektion Thermae Verso, wobei die 3D DAT-Technologie des Unternehmens für perfekt synchronisierte Reliefs sorgt und das Vorbild damit außergewöhnlich realistisch nachbildet.
Bild: Novabell / Italien
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Eine zweite Neuheit im Travertinlook präsentierte Cercom mit seiner neuen Kollektion In.Contro. Die Formate und Oberflächenausführungen sind dabei aufgeteilt in eine In- und eine Contro-Version für den Terrasseneinsatz in zwei Zentimeter Stärke.
Bild: Cercom / Italien
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Casalgrande padana konzentrierte sich in diesem Jahr darauf, seine Kollektionen um neue Formate und Stärken zu erweitern, um diese zu modularen Systemen zu machen. Zudem stellte der Hersteller eine neue Palette an dekorativen Fliesen mit geometrischen Formen, lebendigen Farben, Blumenmustern, metallischen Intarsien und dreidimensionalen Mustern vor wie etwa der Dekorationsmix Terrae.
Bild: Casalgrande Padana / Italien
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Auf den Punkt gekommen: Appiani stellt Coriandoli vor – sechseckige Mosaike mit präzisen Kanten in acht lebendigen Farben, die dank der eingesetzten Shield+-Technologie maximale Widerstandsfähigkeit, gleichmäßige Materialzusammensetzung und Fleckschutz garantieren.
Bild: Appiani / Italien
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Stellte mit Genesis eine naturgetreue Nachbildung der Sedimentationsgeschichte von Kalkstein einschließlich fossiler und mineralischer Fragmente vor: Gigacer interpretierte das an berühmten englischen Gebäuden wie Westminster Abbey und Buckingham Palace verbaute Originalmaterial inklusive dessen grafischen Reizes.
Bild: Gigacer / Italien
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I Cementi von Italgraniti: Diese breite und mit sieben Farben sowie drei Materialstärken vielseitige Betonkollektion belebt eine minimalistische Ästhetik mit einer kompakten, farbigen Oberfläche und einem einheitlichen Graphikdesign wieder.
Bild: Italgraniti / Italien
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Inspiriert von den natürlichen Übergängen zwischen Himmel und Erde: Die Gemini-Kollektion von Laminam verfügt über gleich acht verschiedene Oberflächen und soll den ursprünglichen Dialog zwischen Menschheit und Natur auf einer technisch fortschrittlichen ästhetischen Ebene wiederherstellen.
Bild: Laminam / Italien
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Die neue Kollektion Longarine von Marca Corona erkundet das dekorative Potenzial und die Vielseitigkeit des 7,5 x 60 cm Ziegelformats: Sie ist inspiriert von traditionellen italienischen Handwerksbetrieben und verbindet traditionelle Dekorationsmotive mit modernen Produktionstechnologien.
Bild: Ceramica Marca Corona / Italien
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Minimalistische Kollektionen für die Architekturansprache
Da viele Fliesenhersteller die Zielgruppe der Architekt*innen in den Blick genommen haben, verlegen sie sich häufig auch auf besonders strenge, geradlinige, ruhige und farbschwache Kollektionen. Exemplarisch seien hier die neuen Kollektionen Materia von Saloni, Arketipo von Cotto d’Este und Frame von Living Ceramics genannt. Der letztgenannte spanische Hersteller entwickelte seine „Hommage an die zeitlose Schönheit nordischer Steine“ mit der unternehmenseigenen 3D Fit-Technologie, die Grafik und Relief perfekt aufeinander abstimmt um Oberflächen mit größtmöglicher haptischer und visueller Authentizität zu schaffen.
Eine interessante Information, die wir von Christian Barenca
Nehr, dem Sales Area Direktor von Saloni erfuhren ist, dass der
Vertrieb in die Ukraine trotz des Krieges läuft. Im hochwertigen
Segment, etwa auch bei den großen Keramikslabs laufe das Geschäft
sogar sehr gut, so dass man fast von einem Luxusboom in dem Land
sprechen könne. Im Unterschied zu unserer westlichen Einschätzung
der Lage, so Barenca Nehr, würden die im Land gebliebenen Ukrainer
eher eine Jetzt-erst-recht-Einstellung entwickeln.
Im kommenden Jahr wird die Cersaie vom 21. bis 25. September
stattfinden. Von uns dürfen Sie dann wieder den gewohnten
umfangreichen Report darüber erwarten – auch wenn wir den
Herstellern, Händlern, Verarbeitern, Ihnen und auch uns gerne
einmal ein Ruhejahr gönnen würden. - Michael
Spohr
