Formate bei Steinbelägen

Gallerie

Natursteinplatten und keramische Fliesen werden in nahezu allen denkbaren Formaten angeboten, selbst der orthogonale Zuschnitt ist nicht zwingend. Grundsätzlich gilt, dass Bodenfliesen bzw. -platten etwas größer ausfallen, als die Produkte für die Wand. Auf dem Markt sind sowohl quadratische als auch rechteckige Formate erhältlich, die gängigen Varianten weisen folgende Maße auf:

  • 20,0 x 20,0 cm
  • 25,0 x 25,0 cm
  • 30,5 x 30,5 cm
  • 32,0 x 32,0 cm
  • 33,0 x 33,0 cm
  • 40,0 x 40,0 cm
  • 41,0 x 41,0 cm
  • 20,0 x 25,0 cm
  • 30,0 x 60,0 cm
Je wichtiger die Gestaltung der Oberflächen geworden ist, desto vielfältiger wurden auch die Formate. Weitaus größere oder auch kleinere Produkte gehören inzwischen zu den Standardserien der Anbieter. Bordüren zum Beispiel sind sehr schmale rechteckige Fliesen, die meist als oberer Abschluss einer gefliesten Flächen verlegt werden, sie lassen den Raum höher wirken. Lang gezogene Formate im Bodenbelag dagegen geben dem Raum eine größere Tiefe und lenken gleichzeitig den Blick des Betrachters.

Mosaikbeläge gehören ebenfalls zu den Sonderformaten, sie wurden bereits während der römischen Zeit vorwiegend aus Natursteinen angefertigt, heute sind Werkstoffe wie Glas oder Steinzeug weit verbreitet. Die einzelnen Mosaiksteine verfügen über Größen von ca. 2 bis 10 cm Kantenlänge, in Naturstein teilweise auch geringer. Neben quadratischen oder rechteckigen Mosaiksteinen gibt es im Bereich der Keramik auch noch das sogenannte „Knopfmosaik mit runden Steinen“.

Es gibt verschiedene Herstellungsmöglichkeiten für Mosaike. Neben der manuellen Fertigung werden Mosaike heute auch als industrielle gefertigte Ware auf Netz verklebt. Der grundlegende Unterschied liegt in der Art der Netzverklebung. Industrielle Mosaike, keramische oder Glasmosaike sind meist rückseitig verklebt, da die einzelnen Mosaiksteine eine nahezu gleiche Dicke aufweisen. Natursteinmosaike sind meist von der Vorderseite mit einem Papier beklebt. Dadurch können die unterschiedlichen Dicken der einzelnen Steine einfach im Dickbettmörtel ausgeglichen werden, sodass eine ebene Oberfläche des Belages entsteht. Diese Art der Herstellung setzt jedoch voraus, dass die Motive spiegelbildlich aufgezeichnet werden. Nach der Verklebung der Steine wird das Mosaik in transportierbare Einheiten geschnitten und zur Baustelle transportiert.

Bildnachweis: Villeroy & Boch, Mettlach (1); Zickenheiner Architektur, Lörrach (2); Krieger Architekten + Ingenieuere, Velbert (3)

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