Drei Tage Ulm, unzählige Themen, volle Säle, parallele Vorträge,
Gespräche zwischen Tür und Angel, dazu eine große Fachausstellung
und erstmals ein eigener Digital Hub. Wer die 70. BetonTage
besuchte, stand ständig vor derselben Frage: Wohin jetzt? Genau in
dieser Verdichtung lag die eigentliche Aussage der Veranstaltung.
In Ulm zeigte sich mit großer Klarheit, unter welchem Druck die
Betonbranche derzeit steht – und in welcher Bewegung sie sich
befindet. Das Leitmotiv Märkte für Menschen spannte den
Bogen weit. Es ging um technische Entwicklungen, wirtschaftliche
Tragfähigkeit, ökologische Verantwortung und um die Frage, wie all
das in einer Zeit des Umbruchs zusammenfinden kann.
Galerie
In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
01|15
Dr. Ulrich Lotz eröffnete die 70. BetonTage als verantwortlicher Veranstalter und Vertreter der Beton- und Fertigteilbranche in Baden-Württemberg.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
02|15
Volle Säle prägten die drei Kongresstage im Congress Centrum Ulm.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
03|15
Auch die digitale Kommunikation der Branche erhielt eine eigene Bühne.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
04|15
Panels und Gesprächsformate im Digital Hub rückten KI, Storytelling und neue Kommunikationswege in den Fokus.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
05|15
Beim Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2026 wurde unter anderem Emidat ausgezeichnet, eine Plattform für verifizierte Umwelt- und Produktdaten in digitalen Planungsprozessen.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
06|15
Blick in die Fachausstellung der 70. BetonTage im Congress Centrum Ulm.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
07|15
In der Fachausstellung konnten Körnungen, Oberflächen und Werkstoffproben bestaunt werden.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
08|15
Zuschläge und feinkörnige Materialien standen exemplarisch für die Suche nach neuen Rezepturen und Materialpfaden.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
09|15
Leichtgranulate und Materialproben machten in der Ausstellung neue Beton- und Leichtbetonentwicklungen anschaulich.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
10|15
Mineralisierte Holzspäne wurden als neuartiger Zuschlagstoff für leichtere Betonfertigteile vorgestellt.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
11|15
Ein im 3D-Druck hergestellter Betonsessel zeigte das gestalterische Potenzial additiver Fertigung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
12|15
3D-gedruckte Modelle machten additive Fertigung als Experimentierfeld zwischen Technik und Gestaltung sichtbar.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
13|15
Spezialmaschinen zur Bearbeitung und Sanierung von Betonoberflächen zeigten die praktische Seite der Fachausstellung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
14|15
Auch die Außendarstellung der Branche war in Ulm Thema, etwa mit zugespitzten Botschaften zum Klimadiskurs rund um den Baustoff Beton.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
15|15
Beton der Zukunft gesucht
Deutlich wurde das bei den materialbezogenen Vorträgen. Die
Suche nach Betonen mit kleinerem CO2-Fußabdruck läuft
mit Hochdruck. Diskutiert wurden zementreduzierte Bindemittel
im Leichtbeton, nachhaltige Leichtbetone auf Basis
von Geopolymeren und neue Ansätze für alternative Binder. Dahinter
steht eine drängende Aufgabe: Wie lässt sich der Zementanteil
verringern, ohne die technischen Anforderungen aus dem Blick zu
verlieren? Wie können neue Rohstoffpfade erschlossen werden, ohne
dabei Verfügbarkeit, Normung und Praxistauglichkeit zu
unterschätzen?
Diese Offenheit machte die Vorträge spannend. In Ulm war kein
großer Befreiungsschlag zu sehen, keine einzelne Lösung, die
plötzlich alle Probleme vom Tisch wischt. Sichtbar wurde vielmehr
ein breites Entwicklungsfeld, in dem parallel an vielen
Stellschrauben gedreht wird. Die Branche tastet sich voran, prüft,
testet, verschiebt Grenzen. Das wirkt mühsam, hat zugleich aber
auch etwas Ermutigendes. Bewegung ist da.
Galerie
In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Dr. Ulrich Lotz eröffnete die 70. BetonTage als verantwortlicher Veranstalter und Vertreter der Beton- und Fertigteilbranche in Baden-Württemberg.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Volle Säle prägten die drei Kongresstage im Congress Centrum Ulm.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Auch die digitale Kommunikation der Branche erhielt eine eigene Bühne.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Panels und Gesprächsformate im Digital Hub rückten KI, Storytelling und neue Kommunikationswege in den Fokus.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Beim Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2026 wurde unter anderem Emidat ausgezeichnet, eine Plattform für verifizierte Umwelt- und Produktdaten in digitalen Planungsprozessen.
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Blick in die Fachausstellung der 70. BetonTage im Congress Centrum Ulm.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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In der Fachausstellung konnten Körnungen, Oberflächen und Werkstoffproben bestaunt werden.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Zuschläge und feinkörnige Materialien standen exemplarisch für die Suche nach neuen Rezepturen und Materialpfaden.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Leichtgranulate und Materialproben machten in der Ausstellung neue Beton- und Leichtbetonentwicklungen anschaulich.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Mineralisierte Holzspäne wurden als neuartiger Zuschlagstoff für leichtere Betonfertigteile vorgestellt.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Ein im 3D-Druck hergestellter Betonsessel zeigte das gestalterische Potenzial additiver Fertigung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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3D-gedruckte Modelle machten additive Fertigung als Experimentierfeld zwischen Technik und Gestaltung sichtbar.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Spezialmaschinen zur Bearbeitung und Sanierung von Betonoberflächen zeigten die praktische Seite der Fachausstellung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Auch die Außendarstellung der Branche war in Ulm Thema, etwa mit zugespitzten Botschaften zum Klimadiskurs rund um den Baustoff Beton.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Dauerhaftigkeit rückt stärker ins Zentrum
Ebenso erhellend war ein zweiter Gedanke, der sich durch mehrere
Beiträge zog: Nachhaltigkeit beginnt bei der Herstellung, sie endet
dort jedoch keineswegs. Wer über die Zukunft von Beton spricht,
muss auch über Lebensdauer, Resilienz und Instandhaltung sprechen.
Genau hier setzte der Vortrag zum selbstheilenden Beton einen
interessanten Akzent. Plötzlich weitete sich der Blick. Es ging um
Risse, um Reparaturprozesse, um längere Nutzungsphasen, um die
Frage, wie ein Baustoff über Jahrzehnte leistungsfähig bleibt.
Das ist mehr als ein technisches Detail, denn es verändert den
Maßstab der Debatte. Die ökologische Qualität eines Bauwerks wird
eben auch dadurch beeinflusst, wie robust es ist, wie selten es
instand gesetzt werden muss und wie gut sich Schäden frühzeitig
beherrschen lassen. In Ulm wurde spürbar, dass die Betonbranche
Nachhaltigkeit zunehmend als Lebenszyklusfrage versteht. Dieser
Perspektivwechsel dürfte in den kommenden Jahren weiter an Gewicht
gewinnen.
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In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Dr. Ulrich Lotz eröffnete die 70. BetonTage als verantwortlicher Veranstalter und Vertreter der Beton- und Fertigteilbranche in Baden-Württemberg.
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Volle Säle prägten die drei Kongresstage im Congress Centrum Ulm.
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Auch die digitale Kommunikation der Branche erhielt eine eigene Bühne.
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Panels und Gesprächsformate im Digital Hub rückten KI, Storytelling und neue Kommunikationswege in den Fokus.
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Beim Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2026 wurde unter anderem Emidat ausgezeichnet, eine Plattform für verifizierte Umwelt- und Produktdaten in digitalen Planungsprozessen.
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Blick in die Fachausstellung der 70. BetonTage im Congress Centrum Ulm.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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In der Fachausstellung konnten Körnungen, Oberflächen und Werkstoffproben bestaunt werden.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Zuschläge und feinkörnige Materialien standen exemplarisch für die Suche nach neuen Rezepturen und Materialpfaden.
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Leichtgranulate und Materialproben machten in der Ausstellung neue Beton- und Leichtbetonentwicklungen anschaulich.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Mineralisierte Holzspäne wurden als neuartiger Zuschlagstoff für leichtere Betonfertigteile vorgestellt.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Ein im 3D-Druck hergestellter Betonsessel zeigte das gestalterische Potenzial additiver Fertigung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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3D-gedruckte Modelle machten additive Fertigung als Experimentierfeld zwischen Technik und Gestaltung sichtbar.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Spezialmaschinen zur Bearbeitung und Sanierung von Betonoberflächen zeigten die praktische Seite der Fachausstellung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Auch die Außendarstellung der Branche war in Ulm Thema, etwa mit zugespitzten Botschaften zum Klimadiskurs rund um den Baustoff Beton.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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KI wandert aus der Zukunftsrhetorik in den Alltag
Parallel dazu rückte die Digitalisierung mit bemerkenswerter
Selbstverständlichkeit in die Mitte des Geschehens. Künstliche
Intelligenz (KI) war auf den BetonTagen kein schillerndes Randthema
für Technologiefans. Sie tauchte konkret auf, praktisch,
anwendungsnah, oft erstaunlich nüchtern. Es ging um KI im Planungs-
und Bauwesen, um KI-gestützte Vorfertigungschecks, um digitale
Unternehmensprozesse und um neue Datenstrukturen in der
Wertschöpfungskette.
Für die Beton- und Fertigteilindustrie ist das ein
tiefgreifender Wandel. Digitale Werkzeuge verändern Abläufe,
Schnittstellen und Entscheidungsgeschwindigkeiten. Sie greifen in
Planung, Produktion, Dokumentation und Nachweisführung ein. Damit
verschiebt sich auch das Selbstbild der Branche. Zwischen Werkhalle
und Baustelle gewinnt der Datenraum rasant an Bedeutung.
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In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
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Dr. Ulrich Lotz eröffnete die 70. BetonTage als verantwortlicher Veranstalter und Vertreter der Beton- und Fertigteilbranche in Baden-Württemberg.
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Auch die digitale Kommunikation der Branche erhielt eine eigene Bühne.
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Beim Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2026 wurde unter anderem Emidat ausgezeichnet, eine Plattform für verifizierte Umwelt- und Produktdaten in digitalen Planungsprozessen.
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Blick in die Fachausstellung der 70. BetonTage im Congress Centrum Ulm.
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In der Fachausstellung konnten Körnungen, Oberflächen und Werkstoffproben bestaunt werden.
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Zuschläge und feinkörnige Materialien standen exemplarisch für die Suche nach neuen Rezepturen und Materialpfaden.
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Leichtgranulate und Materialproben machten in der Ausstellung neue Beton- und Leichtbetonentwicklungen anschaulich.
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Mineralisierte Holzspäne wurden als neuartiger Zuschlagstoff für leichtere Betonfertigteile vorgestellt.
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Ein im 3D-Druck hergestellter Betonsessel zeigte das gestalterische Potenzial additiver Fertigung.
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3D-gedruckte Modelle machten additive Fertigung als Experimentierfeld zwischen Technik und Gestaltung sichtbar.
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Spezialmaschinen zur Bearbeitung und Sanierung von Betonoberflächen zeigten die praktische Seite der Fachausstellung.
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Auch die Außendarstellung der Branche war in Ulm Thema, etwa mit zugespitzten Botschaften zum Klimadiskurs rund um den Baustoff Beton.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Kommunikation: eine weitere Baustelle der Branche
Spannend war auch der erstmals eingerichtete Talkconcrete |
Digital Hub. Dort ging es um Storytelling, Cross Channel
Kommunikation, Podcasts, Personal Brands und den Einsatz von KI in
der Content-Produktion. Auf den ersten Blick wirkt das im Umfeld
klassischer Betonthemen vielleicht wie ein Seitengang. Tatsächlich
traf dieses Format einen Nerv, denn technologische Entwicklung
allein trägt heute nicht weit genug.
Neue Materialien, digitale Tools und innovative Prozesse
brauchen Sichtbarkeit. Sie müssen verständlich erklärt, in größere
Zusammenhänge eingeordnet und für unterschiedliche Zielgruppen
übersetzt werden. Der Digital Hub machte genau das sichtbar.
Kommunikation wird in der Bau- und Betonbranche zunehmend zu einer
eigenen Disziplin mit strategischem Gewicht. Wer Wandel gestalten
will, muss ihn auch erzählen können.
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In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
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Dr. Ulrich Lotz eröffnete die 70. BetonTage als verantwortlicher Veranstalter und Vertreter der Beton- und Fertigteilbranche in Baden-Württemberg.
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Volle Säle prägten die drei Kongresstage im Congress Centrum Ulm.
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Panels und Gesprächsformate im Digital Hub rückten KI, Storytelling und neue Kommunikationswege in den Fokus.
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Beim Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2026 wurde unter anderem Emidat ausgezeichnet, eine Plattform für verifizierte Umwelt- und Produktdaten in digitalen Planungsprozessen.
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Blick in die Fachausstellung der 70. BetonTage im Congress Centrum Ulm.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Zuschläge und feinkörnige Materialien standen exemplarisch für die Suche nach neuen Rezepturen und Materialpfaden.
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Leichtgranulate und Materialproben machten in der Ausstellung neue Beton- und Leichtbetonentwicklungen anschaulich.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Mineralisierte Holzspäne wurden als neuartiger Zuschlagstoff für leichtere Betonfertigteile vorgestellt.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Ein im 3D-Druck hergestellter Betonsessel zeigte das gestalterische Potenzial additiver Fertigung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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3D-gedruckte Modelle machten additive Fertigung als Experimentierfeld zwischen Technik und Gestaltung sichtbar.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Spezialmaschinen zur Bearbeitung und Sanierung von Betonoberflächen zeigten die praktische Seite der Fachausstellung.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Auch die Außendarstellung der Branche war in Ulm Thema, etwa mit zugespitzten Botschaften zum Klimadiskurs rund um den Baustoff Beton.
Bild: Alexandra Busch, Darmstadt
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Branchentreffen mit Tiefenschärfe
Die 70. BetonTage waren mehr als nur eine Bühne für
Produktneuheiten und Fachvorträge. Die Veranstaltung wirkte wie ein
Seismograf für die tektonischen Verschiebungen innerhalb der
Branche. Materialwende, Lebenszyklusdenken, Digitalisierung, KI und
neue Kommunikationsräume liefen hier eng nebeneinander her. Mal
geordnet, mal fransig, mal tastend, mal sehr konkret.
Möglicherweise liegt genau darin die eigentliche Stärke dieser
BetonTage. Sie zeigten eine Industrie, die ihre Zukunft gerade
unter realem Druck neu zusammensetzt. Im Labor, in der Produktion,
in der Planung, auf der Bühne, im Gespräch und inzwischen eben auch
im digitalen Raum. Das Leitmotiv „Märkte für Menschen“ bekam
dadurch Substanz. Es wurde in Ulm lesbar als Suche nach Lösungen,
die fachlich belastbar, wirtschaftlich tragfähig und
gesellschaftlich anschlussfähig sind.
Fachwissen zum Thema
Ziel der behutsamen Betoninstandsetzung ist, alternde Sichtbetonbauten so zu reparieren, dass sie ihre bauzeitliche Oberflächengestaltung möglichst behalten.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Instandsetzung
Behutsame Betoninstandsetzung
Mit dem schonenden Verfahren können alternde Sichtbetonbauten repariert werden, ohne dass sie ihre bauzeitliche Oberflächengestaltung verlieren.
Dem hohen CO2-Ausstoß bei der Produktion des Bindemittels Zement steht die lange Haltbarkeit von Betonkonstruktionen gegenüber (Bild: Zementwerk in Berlin).
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Herstellung
Betonherstellung und Klimaschutz
Die Reduktion des Klinkerfaktors und die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid sollen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß bei der Zementherstellung zu senken.
Tipps zum Thema
Im Forschungsprojekt SimBioZe an der Universität Stuttgart wird untersucht, wie Mikroorganismen aus Sand und Urin einen festen, betonähnlichen Baustoff erzeugen.
Bild: Universität Stuttgart / ILEK / IMB / ISWA
Forschung
Biobeton aus Urin
Im Projekt SimBioZe untersuchen Forschende der Universität Stuttgart, wie sich menschlicher Urin in einen mineralischen Baustoff verwandeln lässt.
Bei Polymerbeton wird die Gesteinskörnung zum Beispiel mit Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyurethan gebunden.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Betonarten
Polymerbeton und Geopolymerbeton
Beton ohne Zement und klassische Gesteinskörnung? Kunstharze, recycelter Bauschutt und Nebenprodukte aus Industrie und Bergbau können wirkungsvolle Alternativen sein.
BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
In Stendal soll ein WBS 70 Eigenheimträume wahr werden lassen. Ein Blick auf die Baustelle im Frühling 2026.
Integral über die B16neu
Das Ingenieurbüro Miebach aus Lohmar plante eine integrale Holz-Beton-Verbundbrücke. Seit 2025 überspannt sie die Bundesstraße B16 bei Ingolstadt.
Bild: Conné van d'Grachten
Bei Ingolstadt überspannt eine besondere Hybridkonstruktion die Bundesstraße. Um Holz und Beton zu vereinen, waren einige Kniffe nötig.
Forschungszentrum für CO2-reduzierten Betonneu
Im Concrete Innovation Center erprobt Goldbeck Betonrezepturen, die perspektivisch sogar als Kohlendioxid-Senke wirken können.
Bild: GOLDBECK GmbH
In Hamm entwickelt und testet ein Bauunternehmen emissionsarme Betone für die industrielle Fertigteilproduktion.
100 Prozent rezyklierte Gesteinskörnung
Für das Kopfgebäude der Factory 56 in Sindelfingen kam ein ressourcenschonender Beton zum Einsatz, dessen gesamte Körnung aus Abbruchmaterial besteht.
Bild: Mercedes-Benz
Für das Kopfgebäude der Factory 56 in Sindelfingen kam ein ressourcenschonender Beton zum Einsatz, dessen gesamte Körnung aus Abbruchmaterial besteht.
3D-Druck gewinnt an Höhe
Gefördert durch einen europäischen Fond entstand auf Initiative von Kamp C in Westerlo die Betonhülle eines zweistöckigen Gebäudes im 3D-Druck-Verfahren.
Bild: Kamp C, Westerlo & Jasmien Smets
Ein zweigeschossiges Gebäude im belgischen Westerlo wurde an einem Stück in Beton gedruckt. Die Tragfähigkeit ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Ab auf die Rollschuhbahn
Die Installation Versus stammt vom ortsansässigen Architekturbüro Titan und besetzte temporär den Place Graslin.
Bild: Julien Lanoo
Eine temporäre Installation aus weißem Sichtbeton lud im Sommer dazu ein, den Place Graslin in Nantes auf Rollschuhen zu erleben.
Auferstanden im Maßstab 1:25
Nahe der alten Emscher im Landschaftspark Duisburg-Nord kann man seit kurzem die Neustadt besuchen.
Bild: Daniel-Sadrowski / Emscherkunstweg
23 Betonskulpturen von Gebäuden, die einst im Ruhrgebiet existierten, bilden das Kunstprojekt Neustadt am Emscherkunstweg in Duisburg.
Aus Abfall geboren
Die Kollektion „Appropriating the Grid“ der spanischen Architektin und Designerin Irene Roca thematisiert die Überproduktion von Baumaterialien.
Bild: Irene Roca, London
Die Möbelkollektion aus Reststoffen der Baustoffindustrie macht verborgene Abläufe sichtbar und thematisiert die Verschwendung von Ressourcen.
Austern essen auf Sichtbeton
Das Büro Batay-Csorba Architects plante das Shuck Shuck in Vancouver, wo neben Getränken ausschließlich verschiedenartig zubereitete Austern serviert werden.
Bild: Silent Sama Architectural Photography, Vancouver
Zwei lange Stehtische aus faserbewehrten Betonfertigteilen stehen im Mittelpunkt eines edlen Imbisses in Vancouver.
Autobahnbrücke als Körnung
Die von Balda Architekten geplante Umweltstation in Würzburg zeigt, dass RC-Beton auch hohen gestalterischen Anforderungen gerecht werden kann.
Bild: Stefan Meyer, Berlin
Die Umweltstation in Würzburg ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich mit RC-Beton auch hohe gestalterische Anforderungen bewältigen lassen.
Biokohlebasierter Beton in der Praxis
Pumpen und Verteilen des Betons beim Einbau der Bodenplatte in Tauernfeld.
Bild: Max Bögl
In Tauernfeld wurde ein neuer Zuschlagsstoff erstmals unter realen Baustellenbedingungen erprobt.
Bogenbrücke trifft 3D-Druck
Eine Bogenbrücke mit 3D-gedruckten Betonelementen ist noch bis 21. November 2021 in den Giardini della Marinaressa in Venedig zu bewundern.
Bild: Naaro
Die Schichten der additiv gefertigten Elemente verlaufen nicht horizontal, sondern in spezifischen Winkeln, die dafür sorgen, dass die Druckkräfte stets lotrecht auf sie einwirken.
Camden Town Hall Annex wird Hotel
Der ehemalige Verwaltungsbau des Londoner Bezirksrathauses von Camden verwandelte sich unter Federführung des Büros Orms Designers & Architects in ein Hotel.
Bild: Tim Soar / Orms Designers & Architects, London
Eine Hotelkette kauft einen Verwaltungsbau der 1970er-Jahre - und macht die rohe Sichtbetonarchitektur zum Ausgangspunkt der Transformation.
Datenbank des Schweizer Systembaus
Die Arbeitsgruppe „System & Serie“ befasste sich mit seriell gefertigten Bauten aus industriell vorfabrizierten Elementen.
Bild: www.system-serie.ch
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „System und Serie“ hat Auszüge ihrer gleichnamigen Publikation online zugänglich gemacht.
Datenbank für Jugoslawische Betondenkmäler
Spomenik Database heißt die Webseite, die der Amerikanische Amateurwissenschaftler Donald Niebyl 2015 ins Leben rief.
Bild: Spomenik Database
Sie stehen an entlegenen Orten des Westbalkans und sind überwiegend aus Beton - mit Spomenik werden die abstrakten Skulpturen bezeichnet, die an Ereignisse des Zweiten Weltkriegs erinnern.
Dreimal 3D-gedruckt
Auf dem Gebiet der ehemaligen US-Kaserne Campbell in Heidelberg entstehen bis Anfang 2026 die 3D-gedruckten Wohngebäude des Projekts Dreihaus.
Bild: PERI 3D Construction GmbH
Schneller, kostengünstiger und emissionsärmer: In Heidelberg entstehen drei Wohnhäuser im Akkord.
Fahrmischer als Farbtöpfe
Vor dem Neubau des Bürgerspitals Solothurn entstand im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projekts ein fünf Meter hohes und sechzig Meter langes Werk.
Bild: Haerle Hubacher Architekten, Zürich / Marc Schwarz
Mit farbigem Beton wurde eine Wand nach einer präzisen Partitur gleichsam vor den Neubau des Bürgerspitals Solothurn gemalt.
Fernwärmezentrale Waldau in St. Gallen
Im St. Gallener Stadtteil Waldau steht der Prototyp für eine Fernwärmezentrale der Stadtwerke.
Bild: Thomas K. Keller Architekten, St. Gallen
Auch Nutzbauten kann man mit Liebe entwerfen. Thomas K. Keller Architekten haben das getan und in St. Gallen eine sehenswerte Heizzentrale aus Beton-Fertigteilen geplant.
Filigran über die Moldau
Ein Team aus Architekten und Ingenieuren – Petr Tej, Marek Blank und Jan Mourek – zeichnete für Entwurf und Planung der Brücke in Luzec nad Vltavou verantwortlich.
Bild: BoysPlayNice
In Lužec nad Vltavou trägt ein mächtiger Pylon eine gebogene Brückenfläche mit Segmenten aus faserverstärktem Ultrahochleistungsbeton.
Film zur Geschichte der Niemeyer Sphere
Von der Idee bis zur Fertigstellung: In einem zehnminütigen Film wird die Geschichte der Niemeyer Sphere erzählt, einem Kantinenanbau in Leipzig.
Bild: Informationszentrum Beton
Der abenteuerlichen Geschichte rund um den von Oscar Niemeyer entworfenen Restaurant- und Veranstaltungsbau zweier Leipziger Unternehmen wurde nun ein Film gewidmet.
Flamingo im Schrebergarten
Das rosafarbene Häuschen befindet sich in der Kleingartenanlage Zukunft im Westen Wiens.
Bild: Allcolours Architecture Urbanism, Wien / Markus Taxer
Ein Häuschen in einer Wiener Kleingartenanlage überrascht mit seiner Konstruktion und Wänden aus rosafarbenem Leichtbeton.
Gegen Erdbeben gestärkt
Im Hafen von Rijeka steht ein Lagerhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es gilt als eines der ersten Betonskelettbauten Kroatiens.
Bild: ATP architekten ingenieure
Im Hafen von Rijeka wurde ein über hundertjähriger Betonskelettbau ertüchtigt – begleitet von der Universität Zagreb.
Gerahmt mit Fertigteilen
Städtebau und Fassaden des Wohnquartiers in München-Allach entwickelte und plante das Büro Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner.
Bild: Michael Heinrich, München
Vorgefertigte Stahlbetonrahmen hüllen die Bauten des Wohnquartiers in München-Allach ein und schaffen eine Übergangszone zwischen Wohn- und Außenraum.
Hörtipp: Vier Podcasts zum Thema Beton
Bild: Baunetz (us), Berlin
Das Spektrum der vier Hörbeiträge reicht von der Geschichte des Baustoffs über neue Bauweisen bis hin zum Klimaschutz.
Hörtipp: Zement, CO2 und CCS
Zementwerk Brevik in Norwegen: Hier führt Heidelberg Materials Carbon Capture and Storage im industriellen Maßstab durch.
Bild: Heidelberg Materials / Dag Jenssen
In Folge 61 des Podcasts „Architektourist“ wird eingeordnet, wie sich die CO2-Abscheidung auf Planung, Ausschreibung und Bilanzierung auswirkt.
In Scheiben geschnitten
Dank des Projekts „The Tokyo Toilet” sollen im Tokioter Stadtteil Shibuya 17 öffentliche Toiletten nach den Entwürfen von Architekturbüros entstehen.
Bild: Satoshi Nagare / The Japan Foundation
In Tokio entstehen derzeit 17 öffentliche Toiletten nach den Entwürfen von Architekturbüros - ein bereits fertiggestelltes WC in Sichtbeton lässt sich im Ebisu Park bewundern.
Infraleichter Supermarkt
Ein neuer Supermarkt an der Revaler Straße im Osten Berlins demonstriert, wie Infraleichtbeton im großen Stil eingesetzt werden könnte.
Bild: Christoph Große
Über Betonwände, die zugleich tragen und dämmen, verfügt ein neuer Lebensmittelmarkt im Osten Berlins.
Installation Walking Assembly
Mit der Installation „Walking Assembly“ zeigt das Büro Matter Design Studio, dass Leichtigkeit auch eine Frage des Schwerpunktes sein kann.
Bild: Matter Design Studio
Dank ihres präzise kalibrierten Schwerpunktes lassen sich die Betonelemente mit Leichtigkeit bewegen.
Instandsetzung Kirchturm St. Judas-Thaddäus, Berlin
In Zusammenarbeit mit dem Künstler Klaus Zolondowski setzte das Architekturbüro D:4 Architekten den Kirchturm der St. Judas-Thaddäus Gemeinde in Berlin wieder in Stand
Bild: Heinrich Hermes, Berlin
Viele der in den 1950er und 1960er Jahren errichteten Betonbauwerke sind sanierungsbedürftig. Häufig ist der damals verwendete...
Kohlendioxidspeicher im Meeresgrund
Das Werk Brevik CCS in Norwegen ist die weltweit erste Anlage zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) im industriellen Maßstab in der Zementindustrie.
Bild: Heidelberg Materials AG
In Südnorwegen ging eine Anlage in Betrieb, mit deren Hilfe Emissionen aus der Zementproduktion abgeschieden werden, um sie in der Nordsee zu entsorgen.
Lesen statt Shoppen
Den Umbau des Hauses in Tottori plante der Architekt Hiroshi Kinoshita für einen privaten Bauherren, der einen geeigneten Ort für seine Büchersammlung suchte.
Bild: Hiroshi Kinoshita and Associates, Tottori
In einer Einkaufsstraße der japanischen Stadt Tottori ist seit kurzem eine kleine Bibliothek zu finden, in der ein Ring aus Sichtbeton zum Verweilen einlädt.
Nachhaltige Bauten mit Beton
Preisträger: Gymnasium Neustadt an der Waldnaab
Bild: Marie Luisa Jünger
Jeweils vier gleichwertige Preise und Auszeichnungen würdigen in diesem Jahr besonders nachhaltige und ressourcenschonende Bauten und Konstruktionen aus Beton.
Neue Beschichtung für ein Bauwerk mit Geschichte
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover wurde umfangreich saniert.
Bild: StoCretec GmbH
Reparaturmörtel und schützende Beschichtungen bewahren den Betonturm der Bugenhagenkirche in Hannover.
Noppenfassade aus Beton
Bild: Noeplast, Süssen
Von außen erinnert nichts mehr an die Fabrikhalle, in der sich heute eine private Kunstgalerie befindet. Im schweizerischen...
Portal für einen Park in Quebec
Zwei Sichtbetonscheiben formen ein Portal, das einen Zugang zum Park Chauveau in Quebec inszeniert.
Bild: Felix Michaud
Das Eingangsbauwerk inszeniert den Übergang zwischen dem urbanen Raum und einem Park an einem Abschnitt des Flusses Saint-Charles.
Portale aus Beton
Das sogenannte Community Information Center ist Teil einer privaten Schulcampus, der auf einem Areal mit bestehenden Bürobauten in San Jose verwirklicht werden soll.
Bild: Blake Marvin
Ein Eingangsbereich aus Sichtbeton markiert in San Jose die neue Nutzung eines ehemaligen Bürogebäudes als Informationszentrum des Campus einer privaten Schule.
Rauminstallation in Mexico City
Die Installation Knitcandela, die Zaha Hadid Architects aus London im Rahmen Ihrer noch bis März laufenden Werkschau in Mexico City zeigen, ist eine Homage an den 1997 verstorbenen Architekten Félix Candela
Bild: Juan Pablo Allegre, Mexico City
Der spanisch-mexikanische Architekt und Ingenieur Félix Candela war ein Pionier des südamerikanischen Betonbaus. Sein wohl...
Riesen-Ei aus Hochleistungsbeton
Das fast sechs Meter hohe Ei steht auf einer Wiese inmitten des Bregenzerwaldes nahe der Gemeinde Andelsbuch
Bild: Oberhauser & Schedler, Andelsbuch
Was sucht ein überdimensionales Ei aus Beton auf einer Wiese inmitten des Bregenzerwaldes nahe der Gemeinde Andelsbuch? Tja, man...
Riesen-Thermoskanne mit Fernwirkung
55 Meter hoch ist der Energie- und Zukunftsspeicher, das künftige Wahrzeichen der Heidelberger Stadtwerke.
Bild: HeidelbergCement AG / Christian Buck
Zwei Wassertanks stapeln sich im blauen Speicherturm der Heidelberger Stadtwerke. Künftig soll ihn eine Aussichtsterrasse krönen, für die der Beton 55 Meter hoch gepumpt wurde.
Rolltreppe Escadas do Monte dos Judeus in Porto
An beiden Ufern des Flusses Douro, der Porto in zwei Hälften teilt, geht es steil bergauf. In Miragaia ist nun bei den Escadas do Monte dos Judeus eine Rolltreppe entstanden, die in den höher gelegenen Teil der Stadt führt.
Bild: José Campos
Eine alte steinerne Treppenanlage in Porto wurde vor kurzem um eine dreiteilige Rolltreppe erweitert, die von gestockten Sichtbetonwänden begrenzt wird.
Sanierung Sprungturm am Millstätter See
Der Sprungturm am Millstätter See in Kärnten war schon bei seiner Fertigstellung Anfang der 1930er-Jahre eine Attraktion.
Bild: Christian Brandstätter, Klagenfurt
Nach einer umsichtigen Modernisierung geht der fast 90 Jahre alte skulpturale Bau in Kärnten seinem nächsten Jahrhundert entgegen.
Seeigel in Marslandschaft
Der Buhais Geology Park von Hopkins Architects ist in der Wüste östlich von Schardscha in der Nähe der Felsformation Jebel Buhais zu finden.
Bild: Marc Goodwin, London
Neben Grabstätten aus der Frühgeschichte sind um den Buhais Geology Park bei Schardscha auch zahlreiche Fossilien zu finden. Eines davon war Inspiration für die Architektur des Museums.
Sichtschutzwand aus Betonrohren
Dass der Sichtschutz zur Straße hin funktioniert, zeigt diese Nachtaufnahme
Bild: Creative Photo Room / Morley Von Sternberg
Nein, die gestapelten Kanalrohrabschnitte warten nicht darauf, demnächst verbaut zu werden. Sie sind fest an Nord- und Südseite...
Sitzstufen in Schwarz und Gelb
Sitzstufen in Schwarz und Gelb laden vor dem Haupteingang der Linzer Kunstuniversität zum Verweilen ein.
Bild: Caramel Architekten, Wien
Im beschaulichen Zentrum von Linz setzt die temporäre Stadtmöblierung vor der Kunstuniversität ein Ausrufezeichen in Warnfarben, lädt aber gleichzeitig zum Verweilen ein.
Skatepark aus farbigem Beton
Der Skatepark als Experimentierfeld und Bühne
Bild: Dennis De Smet, Gent
Mit allerhand Rampen, Stufen und Geländern lässt der Skatepark im belgischen Blankenberge die Herzen von Rollbrettfahrern höher...
Stelzenturm für einen Wassertank
Mysteriöse Skulptur: der Wasserturm von Ghlin
Bild: Maxime Delvaux, Brüssel/354 photographers
Wassertürme sind meist zweckmäßige Bauten, die sich symmetrisch um eine zentrale Achse entwickeln – sei es als gemauerter Rundbau...
Structures of Landscape in Montana
Inverted Portal
Bild: Ensamble Studio, Madrid
Sind es Felsen, die aus der Erde ragen? Oder andere bizarre, von der Natur hervorgebrachte Skulpturen? Nicht auf Anhieb lässt sich...
Textilbetonfassade mit Fotomotiv
Für das neue Laborgebäude sowie für die Sanierung und den Umbau des Bestandes zeichnen sich SHP Architekten verantwortlich.
Bild: Steffen Spitzner / Hentschke Bau, Bautzen
Abschirmung ist das zentrale Thema des Laborgebäudes für die TU Dresden. Auf die Fassade zum Innenhof wurde im Fotobetonverfahren ein Blumenmotiv aufgebracht.
Turmbau zu Rottweil
Das 246 Meter hohe Bauwerk vor den deutlich kleineren Türmen der Stadt Rottweil
Bild: Thyssen Krupp, Essen
Als weithin sichtbare Landmarke prägt der Aufzugtestturm, den der Konzern Thyssen Krupp nahe der baden-württembergischen...
Umbau Olympiaturm in Montreal
Im Olympiaturm von Montreal residiert seit kurzem auf sieben Geschossen eine Bank.
Bild: Stéphane Brügger
Durch die Transformation des Wahrzeichens sind Teile der Stahlbetonkonstruktion von außen sichtbar geworden.
Umbau vor Abriss
Über 170 Initiativen, Forschende, Lehrende sowie Medien- und Architekturschaffende unterstützen das Abriss-Moratorium, das in einem offenen Brief an die Bundesbauministerin gerichtet wurde.
Bild: abrissmoratorium.de/Alexander Stumm, Berlin
Bestand pflegen, umbauen und umnutzen: Ein offener Brief fordert, Neubauten nur noch in Ausnahmefällen zuzulassen und stattdessen erhaltende Baupraktiken zu fördern.
Video: Beton zerlegen
Charlotte Bofinger, Bauingenieurin bei Zirkular, spricht im Seminar „Beton zerlegen“ über die Wiederverwendung von Bauteilen.
Bild: www.youitube.com; Kanal: Architects for Future
Über Ausbau und Nachnutzung ganzer Betonbauteile sprach Charlotte Bofinger in diesem Online-Seminar von Architects for Future.
Video: Ulrich Nolting zur Dekarbonisierung von Zement und Beton
Mehrere Milliarden Tonnen CO2 emittiert die globale Zement- und Betonindustrie jedes Jahr. Was sagt ein Branchenvertreter dazu?
Vom Bauschutt zum Baustein
In der Versuchsreihe des KLB erwies sich der Einsatz von Recycling-Gesteinskörnungen in Leichtbetonsteinen als technisch möglich
Bild: Institut für angewandte Bauforschung Weimar (IAB)
Mithilfe eines speziellen Aufbereitungsverfahrens und einer passenden Betonrezeptur lassen sich Leichtbetonsteine mit rezyklierter Gesteinskörnung herstellen.
Wohnen im Kohlendioxid-Speicher
Das Planungsbüro Losinger Marazzi und das Unternehmen Neustark arbeiteten zusammen beim Einsatz von Kohlendioxid-angereichertem Beton in einem Baseler Wohnkomplex.
Bild: Damian Poffet
Ein Wohnkomplex auf dem früheren Areal des Tramdepots Burgernziel in Bern gilt als Pilotprojekt für die CO2-Speicherung in Recyclingbeton.
Wohnhaus in Samut Prakan
In einem traditionellen Wohnviertel von Samut Prakan sitzt das Phra Pradeang House, das vom Architekturbüro all(zone) geplant wurde.
Bild: Soopakorn Srisakul, Bangkok
Ein Gitter aus Betonfertigteilen umgibt die Obergeschosse des Phra Pradeang House und bietet den Bewohnern Privatsphäre und Schutz.
Zwischen CO2-Druck, KI und neuen Bühnen
In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
Die 70. BetonTage in Ulm machten sichtbar, wie eng Materialwende, Digitalisierung und Kommunikation in der Betonbranche inzwischen zusammenhängen.
JETZT BUCHEN
Alle Veranstaltungen zum Thema Bauen mit Beton finden Sie unter www.beton.org/veranstaltungen