Regensdorf ist per Bahn gut angebunden – nur 17 Minuten dauert
die Fahrt nach Zürich. Im Gewerbegebiet nördlich des Bahnhofs
wurden über Jahrzehnte vor allem Elektronik- und Optikgeräte
hergestellt. Von der exzellenten Lage sollen nun Pendler*innen
profitieren: 2022 begann die Transformation des Zwhatt-Areals zum
Wohngebiet, nach Plänen von Studio Märkli. Dazu beauftragte das
Studio den russischen Künstler Alexander Brodsky zwei kleine Bauten
zu entwerfen, die das öffentliche Leben der neuen Nachbarschaft
bereichern sollen. Einen davon – den sogenannten Pavillon –
gestaltete er mit wiederverwendeten und neu produzierten
Betonelementen.
Galerie
17 Zugminuten von Zürich entfernt, am Bahnhof Regensdorf-Watt, wird ein Gewerbe- zum Wohngebiet umgewandelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
01|20
Der von Alexander Brodsky gestaltete Pavillon (im Bild rechts) soll zuum Treffpunkt der neuen Nachbarschaft werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
02|20
Die Fassade besteht aus teils wiederverwedneten, teils neu gefertigten Betonplatten.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
03|20
Die Patina verrät, bei welchen der Betonteile es sich um wiederverwendete Zaun-Elemente vom Typ PO-2 handelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
04|20
Die Elemente messen bis zu 2,5 x 3,0 m.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
05|20
Konsolen halten die Platten an schwarzen Stahlstützen, die in einem eigenen Fundament verankert sind.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
06|20
11 der Fassadenplatten sind importierte Zaun-Elemente aus dem Großraum Moskau.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
07|20
Die Unterkonstruktion ist in einer Stahlbetonschwelle verankert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
08|20
Zementsteine und Glasbausteine fachen das Skeletttragwerk des Pavillons aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
09|20
Im Obergeschoss befindet sich eine gemeinschaftlich nutzbare Sauna.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
10|20
Gebäudetechnik und Begrünung auf dem Flachdach
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
11|20
Blick Richtung Bahntrasse
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
12|20
Die Zaunelemente wurden aus Russland importiert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
13|20
40 Jahre alt sind die Zaunelemente – entsprechend vorsichtig mussten sie verladen werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
14|20
Zwischenlagerung der Zaunelemetne in der Kunstgiesserei St. Gallen
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
15|20
Bei der Begutachtung wurden Proben entnommen.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
16|20
Die Probestellen besserte Alexander Brodsky aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
17|20
Ausgebessertes Zaunelement auf dem Gelände der Stüssi Betonvorfabrikation
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
18|20
Ankunft der Betonelemente in Regensdorf
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
19|20
Elf der ursprünglich zwölf Elemente überlebten die Aufbereitung
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
20|20
In der Mitte einer neuen Nachbarschaft
Zwei neue Wohntürme, zwei neue Längshäuser und der umgebaute
Winkelbau sind 2026 bereits bezogen. Am Rande des Viertels befindet
sich außerdem ein sechsgeschossiger Gewerbebau. Weitere Wohnungen
sowie Ateliers sollen ab 2030 folgen. Insgesamt sind mehr als 600
Mietwohnungen sowie 15.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche
vorgesehen. Am Südrand, wo die Erschließungsstraße vorbeiführt,
bereichert ein Quartierszentrum das Viertel, der sogenannte
Pavillon. Zusammen mit einem länglichen Kindergarten und dem
Cornershop genannten Gebäude mit Fahrradwerkstatt und Quartiersbüro
rahmt er einen Platz. An diesem zentralen Treffpunkt soll die neue
Nachbarschaft zusammenwachsen. Neben dem Pavillon war Alexander
Brodsky auch für den Cornershop verantwortlich.
Zusammenkommen im Pavillon
Im Erdgeschoss verfügt der Pavillon über ein Restaurant sowie
eine kleinere Gewerbefläche und einen Technikraum. Ein Durchgang
trennt die beiden Bereiche und erschließt auch das Treppenhaus
inklusive Aufzug. Das Obergeschoss beherbergt nicht nur einen Saal
für bis zu 200 Personen, sondern auch eine Gemeinschaftssauna. Ein
Backstage-Raum bietet Platz für Möbel und eine einfache Tonanlage.
Somit können im gemeinschaftlich verwalteten Saal Ausstellungen,
Konzerte sowie private und gemeinschaftliche Zusammenkünfte und
Feierlichkeiten stattfinden: Vorträge, Bildungsangebote, Bastel-
und Tanzkurse stellt sich Alexander Brodsky vor.
Galerie
17 Zugminuten von Zürich entfernt, am Bahnhof Regensdorf-Watt, wird ein Gewerbe- zum Wohngebiet umgewandelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
01|20
Der von Alexander Brodsky gestaltete Pavillon (im Bild rechts) soll zuum Treffpunkt der neuen Nachbarschaft werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
02|20
Die Fassade besteht aus teils wiederverwedneten, teils neu gefertigten Betonplatten.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
03|20
Die Patina verrät, bei welchen der Betonteile es sich um wiederverwendete Zaun-Elemente vom Typ PO-2 handelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
04|20
Die Elemente messen bis zu 2,5 x 3,0 m.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
05|20
Konsolen halten die Platten an schwarzen Stahlstützen, die in einem eigenen Fundament verankert sind.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
06|20
11 der Fassadenplatten sind importierte Zaun-Elemente aus dem Großraum Moskau.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
07|20
Die Unterkonstruktion ist in einer Stahlbetonschwelle verankert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
08|20
Zementsteine und Glasbausteine fachen das Skeletttragwerk des Pavillons aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
09|20
Im Obergeschoss befindet sich eine gemeinschaftlich nutzbare Sauna.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
10|20
Gebäudetechnik und Begrünung auf dem Flachdach
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
11|20
Blick Richtung Bahntrasse
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
12|20
Die Zaunelemente wurden aus Russland importiert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
13|20
40 Jahre alt sind die Zaunelemente – entsprechend vorsichtig mussten sie verladen werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
14|20
Zwischenlagerung der Zaunelemetne in der Kunstgiesserei St. Gallen
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
15|20
Bei der Begutachtung wurden Proben entnommen.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
16|20
Die Probestellen besserte Alexander Brodsky aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
17|20
Ausgebessertes Zaunelement auf dem Gelände der Stüssi Betonvorfabrikation
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
18|20
Ankunft der Betonelemente in Regensdorf
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
19|20
Elf der ursprünglich zwölf Elemente überlebten die Aufbereitung
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
20|20
Fassade mit Ecken und Kanten
Betonfertigteile kleiden das vielseitige Gebäude. Nur einige
wenige Fenster und Oberlichter aus Glasbausteinen sind zu sehen.
Wer näher tritt, erkennt nicht nur verschiedene Reliefs im Beton,
sondern auch unterschiedliche Grautöne und vereinzelt
Verwitterungspuren. Tatsächlich wurden hier wiederverwendete und
neu produzierte Elemente nebeneinandergestellt.
Peter Märkli schätzt die Arbeit Alexander Brodskys sehr. Dieser
ist bekannt für seine Kleinarchitekturen, die mitunter vollständig
aus gebrauchten Bauteilen oder lokal gefundenen Materialien
bestehen – von alten Fenstern bis hin zu kleinen Eiswürfeln aus
einem gefrorenen See. Auf die Anfrage hin schlug der russische
Künstler vor, einen der Regensdorfer Gemeinschaftsorte ähnlich wie
die Villa PO-2 zu gestalten, eines seiner früheren Werke.
Der Name bezieht sich auf ein standardisiertes Zaunelement aus
Beton, das in der UdSSR in großen Stückzahlen gefertigt wurde und
bis heute vielerorts zu finden ist, beispielsweise als Begrenzung
von Gewerbegebieten oder Schulhöfen.
Galerie
17 Zugminuten von Zürich entfernt, am Bahnhof Regensdorf-Watt, wird ein Gewerbe- zum Wohngebiet umgewandelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
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Der von Alexander Brodsky gestaltete Pavillon (im Bild rechts) soll zuum Treffpunkt der neuen Nachbarschaft werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
02|20
Die Fassade besteht aus teils wiederverwedneten, teils neu gefertigten Betonplatten.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
03|20
Die Patina verrät, bei welchen der Betonteile es sich um wiederverwendete Zaun-Elemente vom Typ PO-2 handelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
04|20
Die Elemente messen bis zu 2,5 x 3,0 m.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
05|20
Konsolen halten die Platten an schwarzen Stahlstützen, die in einem eigenen Fundament verankert sind.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
06|20
11 der Fassadenplatten sind importierte Zaun-Elemente aus dem Großraum Moskau.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
07|20
Die Unterkonstruktion ist in einer Stahlbetonschwelle verankert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
08|20
Zementsteine und Glasbausteine fachen das Skeletttragwerk des Pavillons aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
09|20
Im Obergeschoss befindet sich eine gemeinschaftlich nutzbare Sauna.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
10|20
Gebäudetechnik und Begrünung auf dem Flachdach
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
11|20
Blick Richtung Bahntrasse
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
12|20
Die Zaunelemente wurden aus Russland importiert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
13|20
40 Jahre alt sind die Zaunelemente – entsprechend vorsichtig mussten sie verladen werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
14|20
Zwischenlagerung der Zaunelemetne in der Kunstgiesserei St. Gallen
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
15|20
Bei der Begutachtung wurden Proben entnommen.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
16|20
Die Probestellen besserte Alexander Brodsky aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
17|20
Ausgebessertes Zaunelement auf dem Gelände der Stüssi Betonvorfabrikation
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
18|20
Ankunft der Betonelemente in Regensdorf
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
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Elf der ursprünglich zwölf Elemente überlebten die Aufbereitung
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
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Restauriert und reproduziert
Anfangs war geplant, die knapp 100 benötigten Zaunelemente
vollständig aus Russland zu importieren. Eine erste Lieferung von
zwölf Stück traf im Februar 2022 aus dem Großraum Moskau ein. Der
kurz darauf beginnende Angriff auf die Ukraine machte weitere
Importe jedoch unwahrscheinlich. Steve Roth und Daniela Lindner,
die das Projekt für Studio Märkli leiteten, fanden eine
Alternative.
Die 40 Jahre alten Betonzäune wurden zunächst auf Schadstoffe,
Rissbildung, Betonqualität und Bewehrungsüberdeckung geprüft und in
der Kunstgiesserei St. Gallen restauriert. Dabei setzte Alexander
Brodsky kleine Reliefs in die rechteckigen Öffnungen ein, die bei
der Probenentnahme entstanden waren. Die weitere Aufarbeitung nach
technischen und sicherheitsrelevanten Vorgaben übernahm die Stüssi
Betonvorfabrikation.
Diese fertigte außerdem die neuen Elemente, für die der Künstler
verschiedene Typen und Reliefs nach russischem Vorbild entworfen
hatte. Einzelne bestehen sogar ganz aus quadratischen
Glasbausteinen. Jede der 2,5 x 2,5 bzw. 2,5 x 3,0 m großen Platten
wiegt rund eine Tonne, während die Stärke aufgrund des Reliefs
zwischen 5 und 15 cm beträgt. Mit einer Chromstahlbewehrung ließ
sich diese schlanke Bauweise realisieren. Letztlich stammen elf der
104 Fassadenelemente aus besagter Lieferung, während die übrigen
neu gefertigt wurden.
Galerie
17 Zugminuten von Zürich entfernt, am Bahnhof Regensdorf-Watt, wird ein Gewerbe- zum Wohngebiet umgewandelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
01|20
Der von Alexander Brodsky gestaltete Pavillon (im Bild rechts) soll zuum Treffpunkt der neuen Nachbarschaft werden.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
02|20
Die Fassade besteht aus teils wiederverwedneten, teils neu gefertigten Betonplatten.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
03|20
Die Patina verrät, bei welchen der Betonteile es sich um wiederverwendete Zaun-Elemente vom Typ PO-2 handelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
04|20
Die Elemente messen bis zu 2,5 x 3,0 m.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
05|20
Konsolen halten die Platten an schwarzen Stahlstützen, die in einem eigenen Fundament verankert sind.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
06|20
11 der Fassadenplatten sind importierte Zaun-Elemente aus dem Großraum Moskau.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
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Die Unterkonstruktion ist in einer Stahlbetonschwelle verankert.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
08|20
Zementsteine und Glasbausteine fachen das Skeletttragwerk des Pavillons aus.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
09|20
Im Obergeschoss befindet sich eine gemeinschaftlich nutzbare Sauna.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
10|20
Gebäudetechnik und Begrünung auf dem Flachdach
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11|20
Blick Richtung Bahntrasse
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12|20
Die Zaunelemente wurden aus Russland importiert.
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13|20
40 Jahre alt sind die Zaunelemente – entsprechend vorsichtig mussten sie verladen werden.
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14|20
Zwischenlagerung der Zaunelemetne in der Kunstgiesserei St. Gallen
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
15|20
Bei der Begutachtung wurden Proben entnommen.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
16|20
Die Probestellen besserte Alexander Brodsky aus.
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17|20
Ausgebessertes Zaunelement auf dem Gelände der Stüssi Betonvorfabrikation
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
18|20
Ankunft der Betonelemente in Regensdorf
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
19|20
Elf der ursprünglich zwölf Elemente überlebten die Aufbereitung
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
20|20
Selbsttragende Konstruktion
Der Fertigteilhersteller übernahm auch die Montage. Obwohl die
Fassade nichttragend ist, war ihre Statik eine große
Herausforderung. Sie steht vor der eigentlichen Außenwand, sodass
die Betonplatten hinterlüftet sind. An den Ober- und Unterkanten
stecken die Platten in u-förmigen Konsolen, welche wiederum an
Stahlstützen befestigt sind. Diese sind mit Stahlwinkeln am
Primärtragwerk des Pavillons verschraubt. Am Fußpunkt verankern
lange Schrauben die Konstruktion in einer Stahlbetonschwelle, die
halb eingegraben auf der Bodenplatte lagert.
Das Primärtragwerk wurde als Stahlskelett mit HEA-240- bzw.
HEA-260-Profilen ausgeführt und an den Außenwänden mit
Zementsteinen und Glasbausteinen ausgefacht. Vor den
Zementsteinfeldern befindet sich eine Dämmschicht, die sich bis vor
die Attika erstreckt. Die Deckenplatten sind auf den HEA-Trägern
aufbetoniert, ebenso wie das begrünte Flachdach.
Fachwissen zum Thema
Ziel der behutsamen Betoninstandsetzung ist, alternde Sichtbetonbauten so zu reparieren, dass sie ihre bauzeitliche Oberflächengestaltung möglichst behalten.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Instandsetzung
Behutsame Betoninstandsetzung
Mit dem schonenden Verfahren können alternde Sichtbetonbauten repariert werden, ohne dass sie ihre bauzeitliche Oberflächengestaltung verlieren.
Wiederverwendung unmöglich: Anstatt sie behutsam rückzubauen werden viele Betongebäude mit der Abrissbirne zerstört, wie 2018 bei der Oberpostdirektion Hamburg (Post-Pyramide) geschehen.
Bild: Julia Blöser, Berlin
Herstellung
Wiederverwendung von Betonbauteilen
Betongebäude sind riesige Materiallager. Um aus ihnen ganze Bauteile zurückzugewinnen, braucht es eine genaue Bestandserfassung und einen sorgfältigen Rückbau.
BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
17 Zugminuten von Zürich entfernt, am Bahnhof Regensdorf-Watt, wird ein Gewerbe- zum Wohngebiet umgewandelt.
Bild: Anina Rütsche / zVg Studio Märkli
Wiederverwendete und neu produzierte Betonelemente zieren den Zwhatt-Pavillon, das Herzstück eines neuen Wohngebietes im Großraum Zürich.
Barock aus dem Betondruckerneu
Die drei Betonskulpturen „Brutalist“, „Meteor“ und „Mace II“ im Londoner Regent’s Park.
Bild: Reece Straw
Für seine monumentalen Skulpturen verbindet der tschechische Künstler Matyáš Chochola experimentellen 3D-Betondruck mit traditionellen bildhauerischen Techniken.
Biokohle für CO2-reduzierten Betonneu
Aus biogenen Reststoffen entsteht durch Pyrolyse technische Biokohle, die künftig unter anderem in Beton eingesetzt werden soll.
Bild: STRABAG / Jakob Strzalowski
Mit dem Einstieg bei einem Biokohle-Produzenten sichert sich ein Baukonzern zusätzliche Kapazitäten für die Weiterentwicklung seiner Baustoffe.
100 Prozent rezyklierte Gesteinskörnung
Für das Kopfgebäude der Factory 56 in Sindelfingen kam ein ressourcenschonender Beton zum Einsatz, dessen gesamte Körnung aus Abbruchmaterial besteht.
Bild: Mercedes-Benz
Für das Kopfgebäude der Factory 56 in Sindelfingen kam ein ressourcenschonender Beton zum Einsatz, dessen gesamte Körnung aus Abbruchmaterial besteht.
3D-Druck gewinnt an Höhe
Gefördert durch einen europäischen Fond entstand auf Initiative von Kamp C in Westerlo die Betonhülle eines zweistöckigen Gebäudes im 3D-Druck-Verfahren.
Bild: Kamp C, Westerlo & Jasmien Smets
Ein zweigeschossiges Gebäude im belgischen Westerlo wurde an einem Stück in Beton gedruckt. Die Tragfähigkeit ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Ab auf die Rollschuhbahn
Die Installation Versus stammt vom ortsansässigen Architekturbüro Titan und besetzte temporär den Place Graslin.
Bild: Julien Lanoo
Eine temporäre Installation aus weißem Sichtbeton lud im Sommer dazu ein, den Place Graslin in Nantes auf Rollschuhen zu erleben.
Asbest im Betonrecycling
Im abgeschotteten Schadstofflabor des Fraunhofer IBP werden belastete Materialproben unter kontrollierten Bedingungen untersucht.
Bild: Fraunhofer IBP / Florian Bachmeier
Das Fraunhofer IBP entwickelt Verfahren, mit denen sich Asbest in Beton erkennen, belastete Fraktionen trennen und somit verwertbare Bestandteile in den Baustoffkreislauf zurückführen lassen.
Auferstanden im Maßstab 1:25
Nahe der alten Emscher im Landschaftspark Duisburg-Nord kann man seit kurzem die Neustadt besuchen.
Bild: Daniel-Sadrowski / Emscherkunstweg
23 Betonskulpturen von Gebäuden, die einst im Ruhrgebiet existierten, bilden das Kunstprojekt Neustadt am Emscherkunstweg in Duisburg.
Aus Abfall geboren
Die Kollektion „Appropriating the Grid“ der spanischen Architektin und Designerin Irene Roca thematisiert die Überproduktion von Baumaterialien.
Bild: Irene Roca, London
Die Möbelkollektion aus Reststoffen der Baustoffindustrie macht verborgene Abläufe sichtbar und thematisiert die Verschwendung von Ressourcen.
Austern essen auf Sichtbeton
Das Büro Batay-Csorba Architects plante das Shuck Shuck in Vancouver, wo neben Getränken ausschließlich verschiedenartig zubereitete Austern serviert werden.
Bild: Silent Sama Architectural Photography, Vancouver
Zwei lange Stehtische aus faserbewehrten Betonfertigteilen stehen im Mittelpunkt eines edlen Imbisses in Vancouver.
Autobahnbrücke als Körnung
Die von Balda Architekten geplante Umweltstation in Würzburg zeigt, dass RC-Beton auch hohen gestalterischen Anforderungen gerecht werden kann.
Bild: Stefan Meyer, Berlin
Die Umweltstation in Würzburg ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich mit RC-Beton auch hohe gestalterische Anforderungen bewältigen lassen.
Biokohlebasierter Beton in der Praxis
Pumpen und Verteilen des Betons beim Einbau der Bodenplatte in Tauernfeld.
Bild: Max Bögl
In Tauernfeld wurde ein neuer Zuschlagsstoff erstmals unter realen Baustellenbedingungen erprobt.
Bogenbrücke trifft 3D-Druck
Eine Bogenbrücke mit 3D-gedruckten Betonelementen ist noch bis 21. November 2021 in den Giardini della Marinaressa in Venedig zu bewundern.
Bild: Naaro
Die Schichten der additiv gefertigten Elemente verlaufen nicht horizontal, sondern in spezifischen Winkeln, die dafür sorgen, dass die Druckkräfte stets lotrecht auf sie einwirken.
Camden Town Hall Annex wird Hotel
Der ehemalige Verwaltungsbau des Londoner Bezirksrathauses von Camden verwandelte sich unter Federführung des Büros Orms Designers & Architects in ein Hotel.
Bild: Tim Soar / Orms Designers & Architects, London
Eine Hotelkette kauft einen Verwaltungsbau der 1970er-Jahre - und macht die rohe Sichtbetonarchitektur zum Ausgangspunkt der Transformation.
Datenbank des Schweizer Systembaus
Die Arbeitsgruppe „System & Serie“ befasste sich mit seriell gefertigten Bauten aus industriell vorfabrizierten Elementen.
Bild: www.system-serie.ch
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „System und Serie“ hat Auszüge ihrer gleichnamigen Publikation online zugänglich gemacht.
Datenbank für Jugoslawische Betondenkmäler
Spomenik Database heißt die Webseite, die der Amerikanische Amateurwissenschaftler Donald Niebyl 2015 ins Leben rief.
Bild: Spomenik Database
Sie stehen an entlegenen Orten des Westbalkans und sind überwiegend aus Beton - mit Spomenik werden die abstrakten Skulpturen bezeichnet, die an Ereignisse des Zweiten Weltkriegs erinnern.
Deutscher Pavillon als Ruine
Sung Tieus Mosaikfassade überzieht den Deutschen Pavillon mit dem Bild eines Plattenbaus in der Berliner Gehrenseestraße.
Bild: Sung Tieu, Human Dignity Shall Be Inviolable, 2026. Courtesy the Artist. Foto: Andrea Rossetti
Auf der 61. Internationalen Kunstausstellung in Venedig verwandelt ein Fassadenmosaik die NS-Architektur in einen verfallenden Plattenbau.
Dreimal 3D-gedruckt
Auf dem Gebiet der ehemaligen US-Kaserne Campbell in Heidelberg entstehen bis Anfang 2026 die 3D-gedruckten Wohngebäude des Projekts Dreihaus.
Bild: PERI 3D Construction GmbH
Schneller, kostengünstiger und emissionsärmer: In Heidelberg entstehen drei Wohnhäuser im Akkord.
Fahrmischer als Farbtöpfe
Vor dem Neubau des Bürgerspitals Solothurn entstand im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projekts ein fünf Meter hohes und sechzig Meter langes Werk.
Bild: Haerle Hubacher Architekten, Zürich / Marc Schwarz
Mit farbigem Beton wurde eine Wand nach einer präzisen Partitur gleichsam vor den Neubau des Bürgerspitals Solothurn gemalt.
Fernwärmezentrale Waldau in St. Gallen
Im St. Gallener Stadtteil Waldau steht der Prototyp für eine Fernwärmezentrale der Stadtwerke.
Bild: Thomas K. Keller Architekten, St. Gallen
Auch Nutzbauten kann man mit Liebe entwerfen. Thomas K. Keller Architekten haben das getan und in St. Gallen eine sehenswerte Heizzentrale aus Beton-Fertigteilen geplant.
Filigran über die Moldau
Ein Team aus Architekten und Ingenieuren – Petr Tej, Marek Blank und Jan Mourek – zeichnete für Entwurf und Planung der Brücke in Luzec nad Vltavou verantwortlich.
Bild: BoysPlayNice
In Lužec nad Vltavou trägt ein mächtiger Pylon eine gebogene Brückenfläche mit Segmenten aus faserverstärktem Ultrahochleistungsbeton.
Film zur Geschichte der Niemeyer Sphere
Von der Idee bis zur Fertigstellung: In einem zehnminütigen Film wird die Geschichte der Niemeyer Sphere erzählt, einem Kantinenanbau in Leipzig.
Bild: Informationszentrum Beton
Der abenteuerlichen Geschichte rund um den von Oscar Niemeyer entworfenen Restaurant- und Veranstaltungsbau zweier Leipziger Unternehmen wurde nun ein Film gewidmet.
Flamingo im Schrebergarten
Das rosafarbene Häuschen befindet sich in der Kleingartenanlage Zukunft im Westen Wiens.
Bild: Allcolours Architecture Urbanism, Wien / Markus Taxer
Ein Häuschen in einer Wiener Kleingartenanlage überrascht mit seiner Konstruktion und Wänden aus rosafarbenem Leichtbeton.
Forschungszentrum für CO2-reduzierten Beton
Im Concrete Innovation Center erprobt Goldbeck Betonrezepturen, die perspektivisch sogar als Kohlendioxid-Senke wirken können.
Bild: GOLDBECK GmbH
In Hamm entwickelt und testet ein Bauunternehmen emissionsarme Betone für die industrielle Fertigteilproduktion.
Gegen Erdbeben gestärkt
Im Hafen von Rijeka steht ein Lagerhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es gilt als eines der ersten Betonskelettbauten Kroatiens.
Bild: ATP architekten ingenieure
Im Hafen von Rijeka wurde ein über hundertjähriger Betonskelettbau ertüchtigt – begleitet von der Universität Zagreb.
Gerahmt mit Fertigteilen
Städtebau und Fassaden des Wohnquartiers in München-Allach entwickelte und plante das Büro Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner.
Bild: Michael Heinrich, München
Vorgefertigte Stahlbetonrahmen hüllen die Bauten des Wohnquartiers in München-Allach ein und schaffen eine Übergangszone zwischen Wohn- und Außenraum.
Hörtipp: Vier Podcasts zum Thema Beton
Bild: Baunetz (us), Berlin
Das Spektrum der vier Hörbeiträge reicht von der Geschichte des Baustoffs über neue Bauweisen bis hin zum Klimaschutz.
Hörtipp: Zement, CO2 und CCS
Zementwerk Brevik in Norwegen: Hier führt Heidelberg Materials Carbon Capture and Storage im industriellen Maßstab durch.
Bild: Heidelberg Materials / Dag Jenssen
In Folge 61 des Podcasts „Architektourist“ wird eingeordnet, wie sich die CO2-Abscheidung auf Planung, Ausschreibung und Bilanzierung auswirkt.
In Scheiben geschnitten
Dank des Projekts „The Tokyo Toilet” sollen im Tokioter Stadtteil Shibuya 17 öffentliche Toiletten nach den Entwürfen von Architekturbüros entstehen.
Bild: Satoshi Nagare / The Japan Foundation
In Tokio entstehen derzeit 17 öffentliche Toiletten nach den Entwürfen von Architekturbüros - ein bereits fertiggestelltes WC in Sichtbeton lässt sich im Ebisu Park bewundern.
Infraleichter Supermarkt
Ein neuer Supermarkt an der Revaler Straße im Osten Berlins demonstriert, wie Infraleichtbeton im großen Stil eingesetzt werden könnte.
Bild: Christoph Große
Über Betonwände, die zugleich tragen und dämmen, verfügt ein neuer Lebensmittelmarkt im Osten Berlins.
Installation Walking Assembly
Mit der Installation „Walking Assembly“ zeigt das Büro Matter Design Studio, dass Leichtigkeit auch eine Frage des Schwerpunktes sein kann.
Bild: Matter Design Studio
Dank ihres präzise kalibrierten Schwerpunktes lassen sich die Betonelemente mit Leichtigkeit bewegen.
Instandsetzung Kirchturm St. Judas-Thaddäus, Berlin
In Zusammenarbeit mit dem Künstler Klaus Zolondowski setzte das Architekturbüro D:4 Architekten den Kirchturm der St. Judas-Thaddäus Gemeinde in Berlin wieder in Stand
Bild: Heinrich Hermes, Berlin
Viele der in den 1950er und 1960er Jahren errichteten Betonbauwerke sind sanierungsbedürftig. Häufig ist der damals verwendete...
Integral über die B16
Das Ingenieurbüro Miebach aus Lohmar plante eine integrale Holz-Beton-Verbundbrücke. Seit 2025 überspannt sie die Bundesstraße B16 bei Ingolstadt.
Bild: Conné van d'Grachten
Bei Ingolstadt überspannt eine besondere Hybridkonstruktion die Bundesstraße. Um Holz und Beton zu vereinen, waren einige Kniffe nötig.
Kohlendioxidspeicher im Meeresgrund
Das Werk Brevik CCS in Norwegen ist die weltweit erste Anlage zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) im industriellen Maßstab in der Zementindustrie.
Bild: Heidelberg Materials AG
In Südnorwegen ging eine Anlage in Betrieb, mit deren Hilfe Emissionen aus der Zementproduktion abgeschieden werden, um sie in der Nordsee zu entsorgen.
Lesen statt Shoppen
Den Umbau des Hauses in Tottori plante der Architekt Hiroshi Kinoshita für einen privaten Bauherren, der einen geeigneten Ort für seine Büchersammlung suchte.
Bild: Hiroshi Kinoshita and Associates, Tottori
In einer Einkaufsstraße der japanischen Stadt Tottori ist seit kurzem eine kleine Bibliothek zu finden, in der ein Ring aus Sichtbeton zum Verweilen einlädt.
Nachhaltige Bauten mit Beton
Preisträger: Gymnasium Neustadt an der Waldnaab
Bild: Marie Luisa Jünger
Jeweils vier gleichwertige Preise und Auszeichnungen würdigen in diesem Jahr besonders nachhaltige und ressourcenschonende Bauten und Konstruktionen aus Beton.
Neue Beschichtung für ein Bauwerk mit Geschichte
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover wurde umfangreich saniert.
Bild: StoCretec GmbH
Reparaturmörtel und schützende Beschichtungen bewahren den Betonturm der Bugenhagenkirche in Hannover.
Noppenfassade aus Beton
Bild: Noeplast, Süssen
Von außen erinnert nichts mehr an die Fabrikhalle, in der sich heute eine private Kunstgalerie befindet. Im schweizerischen...
Portal für einen Park in Quebec
Zwei Sichtbetonscheiben formen ein Portal, das einen Zugang zum Park Chauveau in Quebec inszeniert.
Bild: Felix Michaud
Das Eingangsbauwerk inszeniert den Übergang zwischen dem urbanen Raum und einem Park an einem Abschnitt des Flusses Saint-Charles.
Portale aus Beton
Das sogenannte Community Information Center ist Teil einer privaten Schulcampus, der auf einem Areal mit bestehenden Bürobauten in San Jose verwirklicht werden soll.
Bild: Blake Marvin
Ein Eingangsbereich aus Sichtbeton markiert in San Jose die neue Nutzung eines ehemaligen Bürogebäudes als Informationszentrum des Campus einer privaten Schule.
Rauminstallation in Mexico City
Die Installation Knitcandela, die Zaha Hadid Architects aus London im Rahmen Ihrer noch bis März laufenden Werkschau in Mexico City zeigen, ist eine Homage an den 1997 verstorbenen Architekten Félix Candela
Bild: Juan Pablo Allegre, Mexico City
Der spanisch-mexikanische Architekt und Ingenieur Félix Candela war ein Pionier des südamerikanischen Betonbaus. Sein wohl...
Riesen-Ei aus Hochleistungsbeton
Das fast sechs Meter hohe Ei steht auf einer Wiese inmitten des Bregenzerwaldes nahe der Gemeinde Andelsbuch
Bild: Oberhauser & Schedler, Andelsbuch
Was sucht ein überdimensionales Ei aus Beton auf einer Wiese inmitten des Bregenzerwaldes nahe der Gemeinde Andelsbuch? Tja, man...
Riesen-Thermoskanne mit Fernwirkung
55 Meter hoch ist der Energie- und Zukunftsspeicher, das künftige Wahrzeichen der Heidelberger Stadtwerke.
Bild: HeidelbergCement AG / Christian Buck
Zwei Wassertanks stapeln sich im blauen Speicherturm der Heidelberger Stadtwerke. Künftig soll ihn eine Aussichtsterrasse krönen, für die der Beton 55 Meter hoch gepumpt wurde.
Rolltreppe Escadas do Monte dos Judeus in Porto
An beiden Ufern des Flusses Douro, der Porto in zwei Hälften teilt, geht es steil bergauf. In Miragaia ist nun bei den Escadas do Monte dos Judeus eine Rolltreppe entstanden, die in den höher gelegenen Teil der Stadt führt.
Bild: José Campos
Eine alte steinerne Treppenanlage in Porto wurde vor kurzem um eine dreiteilige Rolltreppe erweitert, die von gestockten Sichtbetonwänden begrenzt wird.
Sanierung Sprungturm am Millstätter See
Der Sprungturm am Millstätter See in Kärnten war schon bei seiner Fertigstellung Anfang der 1930er-Jahre eine Attraktion.
Bild: Christian Brandstätter, Klagenfurt
Nach einer umsichtigen Modernisierung geht der fast 90 Jahre alte skulpturale Bau in Kärnten seinem nächsten Jahrhundert entgegen.
Schalenhaus Balz saniert
Das Schalenhaus Balz in Leinfelden-Echterdingen verbindet einen konventionellen Unterbau mit frei geformten Betonschalen.
Bild: Triflex
Risse, poröse Anschlüsse und komplexe Geometrien machten die Sanierung des Schalenhauses Balz zu einer anspruchsvollen Abdichtungsaufgabe.
Seeigel in Marslandschaft
Der Buhais Geology Park von Hopkins Architects ist in der Wüste östlich von Schardscha in der Nähe der Felsformation Jebel Buhais zu finden.
Bild: Marc Goodwin, London
Neben Grabstätten aus der Frühgeschichte sind um den Buhais Geology Park bei Schardscha auch zahlreiche Fossilien zu finden. Eines davon war Inspiration für die Architektur des Museums.
Seminargebäude für die Gedenkstätte Hinzert
Der dreigeschossige Seminarbau der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert wurde 2023 nach Plänen des Architekturbüros Wandel Lorch Götze Wach errichtet.
Bild: Heidelberg Materials AG/Christian Buck
Ein dreigeschossiger Seminarbau aus gefügedichtem Leichtbeton erweitert das Dokumentationszentrum der KZ-Gedenkstätte.
Sichtschutzwand aus Betonrohren
Dass der Sichtschutz zur Straße hin funktioniert, zeigt diese Nachtaufnahme
Bild: Creative Photo Room / Morley Von Sternberg
Nein, die gestapelten Kanalrohrabschnitte warten nicht darauf, demnächst verbaut zu werden. Sie sind fest an Nord- und Südseite...
Sitzstufen in Schwarz und Gelb
Sitzstufen in Schwarz und Gelb laden vor dem Haupteingang der Linzer Kunstuniversität zum Verweilen ein.
Bild: Caramel Architekten, Wien
Im beschaulichen Zentrum von Linz setzt die temporäre Stadtmöblierung vor der Kunstuniversität ein Ausrufezeichen in Warnfarben, lädt aber gleichzeitig zum Verweilen ein.
Skatepark aus farbigem Beton
Der Skatepark als Experimentierfeld und Bühne
Bild: Dennis De Smet, Gent
Mit allerhand Rampen, Stufen und Geländern lässt der Skatepark im belgischen Blankenberge die Herzen von Rollbrettfahrern höher...
Stelzenturm für einen Wassertank
Mysteriöse Skulptur: der Wasserturm von Ghlin
Bild: Maxime Delvaux, Brüssel/354 photographers
Wassertürme sind meist zweckmäßige Bauten, die sich symmetrisch um eine zentrale Achse entwickeln – sei es als gemauerter Rundbau...
Structures of Landscape in Montana
Inverted Portal
Bild: Ensamble Studio, Madrid
Sind es Felsen, die aus der Erde ragen? Oder andere bizarre, von der Natur hervorgebrachte Skulpturen? Nicht auf Anhieb lässt sich...
Textilbetonfassade mit Fotomotiv
Für das neue Laborgebäude sowie für die Sanierung und den Umbau des Bestandes zeichnen sich SHP Architekten verantwortlich.
Bild: Steffen Spitzner / Hentschke Bau, Bautzen
Abschirmung ist das zentrale Thema des Laborgebäudes für die TU Dresden. Auf die Fassade zum Innenhof wurde im Fotobetonverfahren ein Blumenmotiv aufgebracht.
Turmbau zu Rottweil
Das 246 Meter hohe Bauwerk vor den deutlich kleineren Türmen der Stadt Rottweil
Bild: Thyssen Krupp, Essen
Als weithin sichtbare Landmarke prägt der Aufzugtestturm, den der Konzern Thyssen Krupp nahe der baden-württembergischen...
Umbau Olympiaturm in Montreal
Im Olympiaturm von Montreal residiert seit kurzem auf sieben Geschossen eine Bank.
Bild: Stéphane Brügger
Durch die Transformation des Wahrzeichens sind Teile der Stahlbetonkonstruktion von außen sichtbar geworden.
Umbau vor Abriss
Über 170 Initiativen, Forschende, Lehrende sowie Medien- und Architekturschaffende unterstützen das Abriss-Moratorium, das in einem offenen Brief an die Bundesbauministerin gerichtet wurde.
Bild: abrissmoratorium.de/Alexander Stumm, Berlin
Bestand pflegen, umbauen und umnutzen: Ein offener Brief fordert, Neubauten nur noch in Ausnahmefällen zuzulassen und stattdessen erhaltende Baupraktiken zu fördern.
Video: Beton zerlegen
Charlotte Bofinger, Bauingenieurin bei Zirkular, spricht im Seminar „Beton zerlegen“ über die Wiederverwendung von Bauteilen.
Bild: www.youitube.com; Kanal: Architects for Future
Über Ausbau und Nachnutzung ganzer Betonbauteile sprach Charlotte Bofinger in diesem Online-Seminar von Architects for Future.
Video: Ulrich Nolting zur Dekarbonisierung von Zement und Beton
Mehrere Milliarden Tonnen CO2 emittiert die globale Zement- und Betonindustrie jedes Jahr. Was sagt ein Branchenvertreter dazu?
Viele Einfamilienhäuser in einer Platte
In Stendal-Stadtsee soll ein Plattenbau in einen Stapel von Einfamilienhäuser transformiert werden. Anfang 2026 begann der Rückbau.
Bild: Aimée Michelfelder (AFEA, undjurekbrüggen)
In Stendal soll ein WBS 70 Eigenheimträume wahr werden lassen. Ein Blick auf die Baustelle im Frühling 2026.
Vom Bauschutt zum Baustein
In der Versuchsreihe des KLB erwies sich der Einsatz von Recycling-Gesteinskörnungen in Leichtbetonsteinen als technisch möglich
Bild: Institut für angewandte Bauforschung Weimar (IAB)
Mithilfe eines speziellen Aufbereitungsverfahrens und einer passenden Betonrezeptur lassen sich Leichtbetonsteine mit rezyklierter Gesteinskörnung herstellen.
Wohnen im Kohlendioxid-Speicher
Das Planungsbüro Losinger Marazzi und das Unternehmen Neustark arbeiteten zusammen beim Einsatz von Kohlendioxid-angereichertem Beton in einem Baseler Wohnkomplex.
Bild: Damian Poffet
Ein Wohnkomplex auf dem früheren Areal des Tramdepots Burgernziel in Bern gilt als Pilotprojekt für die CO2-Speicherung in Recyclingbeton.
Wohnhaus in Samut Prakan
In einem traditionellen Wohnviertel von Samut Prakan sitzt das Phra Pradeang House, das vom Architekturbüro all(zone) geplant wurde.
Bild: Soopakorn Srisakul, Bangkok
Ein Gitter aus Betonfertigteilen umgibt die Obergeschosse des Phra Pradeang House und bietet den Bewohnern Privatsphäre und Schutz.
Zwischen CO2-Druck, KI und neuen Bühnen
In der Fachausstellung der 70. BetonTage verdichteten sich Produktneuheiten, Gespräche und Branchenaustausch auf engem Raum.
Bild: BetonTage/photodesign_buhl
Die 70. BetonTage in Ulm machten sichtbar, wie eng Materialwende, Digitalisierung und Kommunikation in der Betonbranche inzwischen zusammenhängen.
JETZT BUCHEN
Alle Veranstaltungen zum Thema Bauen mit Beton finden Sie unter www.beton.org/veranstaltungen