Lässt sich tatsächlich ein zeitgemäßes Wohnhaus ausschließlich
mit vorhandenen und gebrauchten Materialien und Bauteilen
realisieren? Kann dabei komplett auf die Produktion und den Einbau
neuer Elemente verzichtet werden? Dieses Experiment eines
sogenannten Radical Re-Use unternahm ein Bauherrenpaar mit dem
Londoner Architekturstudio Type. In einer kleinen Ortschaft auf der
Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten das
Paar zwei aneinandergebaute steinerne Cottages. Dieser Teil der
englischen Südküste ist bekannt für die Kalkfelsen und
Kalksteinbrüche. Die Fahrtzeit von London nach Purdeck beträgt
etwas weniger als 3 Stunden.
Galerie
In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
01|25
Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
02|25
Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
03|25
Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
04|25
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
05|25
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
06|25
Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
07|25
Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
08|25
Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
09|25
Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
10|25
Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
11|25
Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
12|25
Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
13|25
Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
14|25
Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
15|25
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
16|25
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
17|25
Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
18|25
Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
19|25
Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
20|25
Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
21|25
Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
23|25
Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
24|25
Längsschnitt
Bild: Type, London
25|25
Autochthone Architektur, Patina, Spuren der Vergangenheit
Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des
19. Jahrhunderts, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die
Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Sie sind ebenso wie die meisten Häuser in der Region aus dem
graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen
und sogar Bodenbeläge genutzt wurde. Die beiden Cottages waren
verlassen und aufgegeben. Offensichtlich hatte es einen früheren
Umbauversuch gegeben. Die ursprünglichen Zwischendecken waren
entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss
nutzbar zu machen. Rückseitig liegt ein ebenfalls mit
Kalksteinmauern vor Wind und Wetter geschützter und
zwischenzeitlich verwilderter Nutzgarten.
Galerie
In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
03|25
Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
04|25
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
05|25
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
06|25
Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
07|25
Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
08|25
Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
09|25
Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
10|25
Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
11|25
Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
12|25
Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
13|25
Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
14|25
Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
15|25
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
16|25
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
17|25
Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
18|25
Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
19|25
Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
20|25
Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
21|25
Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
23|25
Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
24|25
Längsschnitt
Bild: Type, London
25|25
Die beiden Besitzer fanden Gefallen an dem authentischen
historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten
Landschaft mit der autochthonen Architektur, an Patina und
Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren
der Vergangenheit. Deshalb entschieden sie sich gegen eine moderne
Überformung und suchten gezielt nach Architekt*innen, die genau
diese Wertschätzung bei der Transformation oder vielmehr
Ertüchtigung der beiden Cottages teilen würden.
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In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
01|25
Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
02|25
Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
03|25
Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
04|25
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
05|25
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
06|25
Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
07|25
Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
08|25
Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
09|25
Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
10|25
Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
11|25
Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
12|25
Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
13|25
Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
14|25
Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
15|25
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
16|25
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
17|25
Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
18|25
Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
19|25
Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
20|25
Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
21|25
Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
23|25
Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
24|25
Längsschnitt
Bild: Type, London
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Case Study Re-Use
Das Architekturstudio Type legt bei seinen Projekten einen
Schwerpunkt auf ökologisch und soziokulturell basierte
Ressourceneinsparungen. Sie bestätigen, dass es sich auch bei
der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder
das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozesse von
Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte.
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor
allem mit je nach Fund geeigneten Materialien und Bauteilen
gearbeitet.
In einem ersten Schritt wurden die beiden Häuser regelrecht
befreit von Verkleidungen und mehreren übereinander geschichteten
Lagen von Teppichböden. Als echten Schatz entdeckten Bauherren und
das Architekturstudio einen nahezu intakten Natursteinboden. Die
Natursteine zeigten zwar heftige Kratzer, die vermutlich aus
jahrzehntealten Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen stammen, doch
die Bauherren ließen sie als Narben der Vergangenheit sichtbar.
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In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
03|25
Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
04|25
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
05|25
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
06|25
Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
07|25
Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
08|25
Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
09|25
Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
10|25
Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
11|25
Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
12|25
Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
13|25
Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
14|25
Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
15|25
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
16|25
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
17|25
Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
18|25
Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
19|25
Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
20|25
Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
21|25
Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
23|25
Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
24|25
Längsschnitt
Bild: Type, London
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Assemblage
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den
Bauteilen fort. Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge,
Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker
französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei
Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und
gefunden. Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und
der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich
angepasst. Ebenso stammen sämtliche Leuchten aus Altbeständen,
darunter ein Kerzenleuchter, der über einen traditionellen
Flaschenzug bedient wird. Selbst die steinernen Waschbecken wurden
aus Reststücken gefertigt, die im nahegelegenen Steinbruch übrig
waren.
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In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
01|25
Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
02|25
Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
03|25
Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
04|25
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
05|25
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
06|25
Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
07|25
Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
08|25
Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
09|25
Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
10|25
Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
11|25
Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
12|25
Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
13|25
Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
14|25
Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
15|25
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
16|25
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
17|25
Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
18|25
Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
19|25
Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
20|25
Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
21|25
Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
23|25
Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
24|25
Längsschnitt
Bild: Type, London
25|25
Die zwei Treppen zu den oberen Ebenen entstanden aus
Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus
Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden. Ein lokal
ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste
von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch
sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt
wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit
überprüft. Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens so
für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und
wiedergenutzt werden. Die übrigen Materialien wurden wiederum zu
Recycling-Höfen gebracht. Das Dach erhielt eine Dämmung aus
Holzfasern. Die Außenwände wurden mit einem zur Materialität
passenden Wärmedämmkalkputz versehen. Die ursprüngliche mit
fossilen Brennstoffen arbeitende Heizungsanlage wurde ersetzt und
aufgeteilt in eine Luft-Wärme-Pumpe und Solarmodule auf dem Dach,
selbstredend ebenfalls Second-Hand.
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In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
04|25
Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
05|25
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
06|25
Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
07|25
Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
08|25
Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
09|25
Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
10|25
Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
11|25
Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
12|25
Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
13|25
Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
14|25
Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
15|25
Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
16|25
Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
17|25
Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
18|25
Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
19|25
Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
20|25
Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
21|25
Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
23|25
Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
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Längsschnitt
Bild: Type, London
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Raumprogramm und Organisation
Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85
m² orientiert sich ebenfalls am Bestand. Die beiden Kamine, die
ursprünglich die Trennwand zwischen beiden Cottages bildeten,
wurden als Feuerstelle und Mittelpunkt mit zwei seitlichen
Öffnungen reaktiviert. Im westlichen Cottage befinden sich nun der
Eingang zu einer großen Wohnküche sowie ein Gäste-WC, Lager und
Kammern für die Haustechnik. Ein sogenanntes Butler-Fenster
verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Galerie
In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die meisten Häuser in der Region sind aus dem graubeigen Kalkstein gefertigt, der auch für Mauern, Einfriedungen und sogar Bodenbeläge genutzt wurde.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die beiden Cottages, einfache kleine Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhundert, dienten ursprünglich als Wohnhäuser für die Familien, die in den nahe gelegenen Kalksteinbrüchen arbeiteten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Das Studio bestätigt, dass es sich bei der Purbeck Case Study, also Fallstudie, wie die Studiomitglieder das Experiment bezeichnen, nicht um die üblichen Prozess von Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungs- und Detailplanung handelte. Im Bild: Fassade zum Garten
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Stattdessen wurde vor Ort seziert, probiert und getestet und vor allem je nach Fund geeigneter Materialien und Bauteilen gearbeitet.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die Organisation der Nutzungen und Räume auf einer Fläche von 85 Quadratmetern orientiert sich ebenfalls am Bestand.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottage wird als Ess- und Wohnbereich genutzt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die Treppen zu den beiden oberen Ebenen entstanden aus Überbleibseln von vorhandenen Treppen, deren Stufen allerdings aus Gründen der Trittsicherheit neu geordnet wurden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Ein sogenanntes Butler-Fenster verknüpft als Durchreiche die Küche mit dem Essbereich.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Ein lokal ansässiger Schmied fertigte passende Eisen-Geländer, da die Reste von Geländer und Handlauf nicht mehr brauchbar waren.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die ursprünglichen Zwischendecken waren entfernt worden, um den Dachraum als zweite Ebene oder Obergeschoss nutzbar zu machen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Als echten Schatz entdeckten das Team einen nahezu intakten Natursteinboden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Zwei Treppen erschließen die beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Hölzerne Fenster und Türen, Messingbeschläge, Sanitärobjekte, gusseiserne Heizkörper, sogar ein antiker französischer Ofen und Rohrgestänge für die Haustechnik wurden bei Ebay, in Recycling-Höfen und bei Second-Hand-Händlern gesucht und gefunden. Im Bild: Wohnküche
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Beispielsweise konnte die Holzlattung des Fußbodens für Türen, als Deckenverkleidung und für Küchenregale weiter- und wiedergenutzt werden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Das Prinzip einer Assemblage setzt sich konsequent in den Bauteilen fort.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Gemäß des Prinzips eines vollständigen Re-use wurden auch sämtliche Materialien und Baustoffe, die ausgebaut und entfernt wurden, auf ihre Reparaturmöglichkeit und Wiederverwertbarkeit überprüft.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Zum Einpassen der Holzfenster mit Dreh-Kipp-Flügeln und der Türen wurden die Rohbauöffnungen so sensibel wie möglich angepasst.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Der östliche Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Die Bauherren fanden Gefallen an dem authentischen historischen Gefüge, der Verbindung der vom Meer geprägten Landschaft mit der authochtonen Architektur, an Patina und Verwitterung mitsamt handwerklich lesbarer Texturen und den Spuren der Vergangenheit.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Türen und Fenster öffnen sich zum rückwärtigen Nutzgarten.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Type, London
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Grundriss Obergeschoss
Bild: Type, London
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Längsschnitt
Bild: Type, London
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Das gesamte Erdgeschoss des östlichen Cottages wird als Ess- und
Wohnbereich genutzt. Ein Luftraum über dem zentralen Essbereich
erstreckt sich dabei bis zum Satteldach. Türen und Fenster öffnen
sich zum rückwärtigen Nutzgarten. Zwei Treppen erschließen die
beiden oberen Ebenen mit zwei Schlafräumen. Der östliche
Schlafraum, der auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dient, kann wie
ein Gehäuse mit einer zweiflügeligen Klappe wahlweise getrennt oder
zum Luftraum geöffnet werden, um dann eine Art Galerie zu bilden.
Auch der westliche Schlafraum lässt sich mittels einer Fenstertür
mit zwei hölzernen Klappen zum zweigeschossigen Wohnbereich öffnen
und wirkt so visuell großzügiger.
Im Garten steht ein kleiner Pavillon als weiterer Rückzugsort.
Selbst der Oldtimer der Bauherren hat im hinteren Gartenbereich
einen Stellplatz gefunden. -sj
Bautafel
Architektur: Type, Sam Nelson, Tom Powell, Ogi Ristic, Matt Cooper (Re-Use-Planung und Transformation) Projektbeteiligte: Dorset Council (Baubehörde); PCA Consulting Engineers (Tragwerksplanung); GR Edwardes Ltd (Haus- und Energietechnik); D&G Morgan Building Contractors (Bauausführung); John Churchill (Schmiedearbeiten); Salvo Web (Licht und Beleuchtung); Mumford&Wood (Re-Use-Quelle Fenster und Türen); English Salvage, Dorset Reclamation (Re-Use-Quelle Sanitärobjekte); Hayson Purbeck Stone (Re-Use-Quelle Keramik- und Naturstein-Fliesen); Reclaimed Radiators (Re-Use-Quelle Heizung); Bow Street Craft Company (Re-Use-Quelle Messing-Objekte); Osborne Restauration (Re-Use-Quelle Küche); Lassco (Re-Use-Quelle Verkleidungen) Bauherr*in: privat Standort: Isle of Purbeck, Grafschaft Dorset, UK Fertigstellung: 2024 Bildnachweise: Lorenzo Zandri, London (Fotos); Type, London (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Die Strategie, vorgefundene Einzelteile zu einem neuen Ganzen zusammenzufügen, hat die Ursprünge in der bildenden Kunst. Im Bild: Fassade des Modellprojekts Haus der Statistik, Berlin
Bild: Susanne Junker, Berlin
Recycling
Assemblage
Ein Blick in die Welt des zirkulären Bauens und seine künstlerischen Wurzeln.
Autochthon wird in der Architektur als bodenständig-traditionell verstanden, als volkstümlich-regional, handwerklich im Sinne von händisch und ohne technisch-maschinelle Verfahren. Im Bild: Fachwerkfassade in Soest, Westfalen
Bild: Susanne Junker, Berlin
Planungsgrundlagen
Autochthonie
Volkstümliche Bezeichnung für Bauten, Bauweisen und Bauteile, die sich auf das Ursprüngliche und Unverfälschte beziehen.
Alte Baumaterialien und -elemente landen einfach im Müll. Aber es gibt Alternativen.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Recycling
Urban Mining
Wie lassen sich Materialkreisläufe schaffen und sich Bauelemente wieder verwenden? Wie kann der Prozess des Weiternutzens im Bauwesen aussehen? Und woher kommt der Begriff?
Bauwerke zum Thema
Der Kornversuchsspeicher befindet sich in der Europacity, nördlich des Berliner Hauptbahnhofs, am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal.
Bild: Daniel Sumesgutner für Solarlux
Büro/Verwaltung
Kornversuchsspeicher in Berlin
Durch gezielte Umbaumaßnahmen wurde das ehemalige Speichergebäude in eine moderne Nutzung überführt. Dabei erhielt das aufgestockte Dachgeschoss großflächige Glasschiebetüren.
Die Architekten Oliver Bindloss und George Dawes beschlossen eine Ruine als adaptives Re-Use-Modellprojekt zu einem Öko-Wohnhaus zu transformieren.
Bild: Dave Watts, UK
Wohnen/EFH
The Tractor Shed in Dorset
In dem ehemaligen Funktionsbau für Traktoren können nun Menschen in lichtdurchfluteten Räumen wohnen.
In einer kleinen Ortschaft auf der Halbinsel Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset entdeckten die Bauherren zwei aneinandergebaute steinerne Cottages.
Bild: Lorenzo Zandri, London
Wohnen/EFH
Purbeck-Cottage auf der Isle of Purbeck/UK
Radikales Re-Use
In der niederländsichen Stadt Haarlem wurde ein Doppelhaus aus den 1950er-Jahren umfassend saniert und erweitert.
Bild: Malik Pahlmann
Wohnen/EFH
Sanierung eines Wohnhauses in Haarlem
Offene Raumgestaltung mit fließenden Übergängen
Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
Wohnen/EFH
Creston House in Kalifornien
Mid-Century-Haus mit behutsamer Modernisierung
Das Wiener Architetkurbüro studio stark sanierte im österreichischen Pressbaum ein Wohnhaus aus den 1970er-Jahren.
Bild: Christoph Welkovits
Wohnen/EFH
Sanierung eines Einfamilienhauses in Pressbaum
Offenes Wohnen im Grünen
Die Architektin Sofia Xanthakou und ihr Team Local Local stellten sich der Herausforderung einen angemessenen gestalterischen Umgang mit der denkmalgeschützten Substanz zu finden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
Wohnen/EFH
Apartment in Paddington/London
Vertikalschiebefenster und Rundbogentüren in einem denkmalgeschützten Kontext
Amber Warner, Bauherrin und Eigentümerin, realisierte auf ihrer Heimatinsel Jersey ein Familien- und Feriendomizil
Bild: French + Tye, London
Wohnen/EFH
Wishing-Well-Strandhaus auf Jersey
Umbau und Erweiterung eines Bungalows
Die Architekten Oliver Bindloss und George Dawes beschlossen eine Ruine als adaptives Re-Use-Modellprojekt zu einem Öko-Wohnhaus zu transformieren.
Bild: Dave Watts, UK
Wohnen/EFH
The Tractor Shed in Dorset
Wohnhaus in ehemaliger Ruine
Das Planungsbüro LOVE Architecture and Urbanism hat in Graz das Loft eines jungen Kunsthändlers zu einem offenen Wohnraum ohne klassische Raumtrennungen umgestaltet.
Bild: Stefan Leitner
Wohnen/EFH
Raphaels Refugium in Graz
Fließende Übergänge und maximale Transparenz
Eingriffe in das Äußere des Hauses waren wegen Auflagen des Denkmalschutzes nicht erlaubt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
Wohnen/EFH
Stadthaus in Plaka, Athen
Renovierung mit Licht und Farbe
Der Architekt Mark Shaw ersteigerte das Grundstück in Walthamstow und baute dort sein Wohnhaus.
Bild: James Brittain, Montreal
Wohnen/EFH
Catching Sun House in London
Licht und Luft auf kleinstem Raum
An der Kreuzung Chiemgaustraße/Kagerstraße im Münchner Stadtteil Giesing, hat das Planungsbüro Architekturbüro juergenSeifert.com Architektur eine Studierendenwohnanlage errichtet.
Bild: Rainer Taepper
Wohnen/EFH
Studierendenwohnheim in München-Giesing
Lebendige Fassadengestaltung mit integriertem Schallschutz
Seit 2010 wird das Gelände eines ehemaligen deutschen Militärstützpunkts aus dem Zweiten Weltkrieg in ein Wohn- und Kulturquartier umgewandelt.
Bild: Daria Scagliola
Wohnen/EFH
Buitenplaats Koningsweg in Arnheim
Transformation eines ehemaligen Militärstützpunkts
In Oberösterreich wurde ein Ausstellungshaus nach den Plänen des Architekten Peter Kuczia realisiert, das Komfort mit nachhaltiger Architektur vereint.
Bild: Peter Kuczia
Wohnen/EFH
Ausstellungshaus in Salzkammergut
Umweltfreundliche Architektur mit Weitblick
Ein junges Paar ersteigerte 2017 auf einer Auktion eine als Garage genutzte Coach Mews.
Bild: Lewis Gregory, London
Wohnen/EFH
Coach House in London
Wohnen im ehemaligen Kutscherhaus
Im Rahmen des IBA-Projekts Thüringen wird seit 2020 das Plattenbauquartier Ossietzky-Wohnhof in Nordhausen saniert und weiterentwickelt.
Bild: Thomas Müller
Wohnen/EFH
Ossietzky-Wohnhof in Nordhausen
Plattenbausanierung von Haus Ludwig mit energetischem Mehrwert
Loader & Monteith Architects konzipierten das Landhaus als Zwillings-Volumen eines traditionellen Byre.
Bild: Jim Stephenson Architectural Photography & Films
Wohnen/EFH
Landhaus in Cairnconon
Re-Use von Feldsteinen und bodenbündige Fenster
Zwei Architekten, zugleich Bauherren, transformierten die Reste eines Konsum-Lebensmittelladens im ländlichen Brandenburg zu einem Hofhaus mit drei Wintergärten.
Bild: Thomas Meyer/Ostkreuz, Berlin
Wohnen/EFH
Hofhaus in Karwe
Transformation einer Ruine in Brandenburg
In Köln ließ eine Familie den Entwurf ihres neuen Zuhauses an einer alten Blutbuche ausrichten.
Bild: Viola Epler, Köln
Wohnen/EFH
Wohnhaus Blutbuche in Köln
Raumhohe Schiebefenster für nahtlose Übergänge
Eine mehrköpfige Familie aus wünschte sich eine Erweiterung ihres Einfamilienhauses in Marin County.
Bild: Bruce Damonte, San Francisco, über The Architecture Curator
Wohnen/EFH
Gästehäuschen in Marin County
Schiebetüren und Oberlichter auf dem Plateau einer ehemaligen Garage
Die junge Familie, die im englischen Norwich ein zweigeschossiges Wohnhaus aus viktorianischer Zeit bewohnt, wünschte sich eine Erweiterung zugunsten von Wohnqualität und Homeoffice hinsichtlich einer besseren Work-Life-Balance.
Bild: French and Tye, London, über Salt
Wohnen/EFH
Erweiterung des Cast Corbel House in Norwich
Schiebetüren und Oberlichter
Auf dem ostafrikanischen Lamu-Archipel in Ostafrika entwarfen die italienischen Architekturschaffenden Ferdinando Fagnola und Andrea Veglia ein Strandhaus-Ensemble.
Bild: Kelvin Muiruri Muriithi über PAT
Wohnen/EFH
Falcon House auf dem Lamu-Archipel in Kenia
Lamellenfenster und Pivottüren
Der geduckte Neubau ist zwischen den Dünen versteckt und gut vor Wind und Wetter geschützt.
Bild: Malik Pahlmann für Solarlux
Wohnen/EFH
Gläsernes Strandhaus in Dänemark
Schiebefenster und Glas-Faltwände holen Natur ins Haus
Das Haus ist als eine Art trapezoides Zelt konzipiert. Als selbsttragende Schale aus Beton schiebt es sich halb in einen nach Süden abfallenden Hang und verschmilzt durch ein Gründach mit dem Gelände.
Bild: Alex Shoots Buildings, Prag
Wohnen/EFH
Partizipatives Einfamilienhaus in Pernek
Geometrisches Erdhügelhaus mit Trapez-Fenstern und quadratischen Schiebetüren
Um „Luft, Licht und Sonne“ in das Townhouse zu bekommen, wurde das untere Geschoss um einen Wohnwintergarten und einen Patio à la Luis Baragán erweitert.
Bild: Lorenzo Zandri, London
Wohnen/EFH
Pigment House in London
Wohnwintergarten für ein viktorianisches Townhouse
Ein Hanok ist ein meist ebenerdiges Hofhaus mit quadratischer Kubatur, das zwischen Berg und Wasser errichtet werden soll.
Bild: Kyung Roh, Seoul, Korea
Wohnen/EFH
Hofhaus in Seosaeng
Aluminium-Schiebeelemente als Panoramafenster
In El Cabanyal entstand im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert ein rechtwinkliges enges Geflecht aus schmalen Gassen und ein- bis zweigeschossigen Reihenhäusern für Fischer und Handwerker.
Bild: David Zarzoso, Valencia
Wohnen/EFH
Mirasol House in Valencia
Oberlichter zur Modulation des Sonnenlichts
Das Architektenpaar Adam Frampton und Karolina Czeczek vom Büro Only If entwarf für sich und seinen Hund ein Wohnhaus auf einer nur vier Meter breiten Baulücke.
Bild: Iwan Baan, Alkmaar
Wohnen/EFH
Narrow House in Brooklyn
Maximale Fensterflächen und Verzicht auf Innentüren
Dass das Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert in der Mecklenburgischen Schweiz in einem sehr schlechten Zustand war, sieht man ihm nach Ertüchtigung und Umbau nicht mehr an.
Bild: Pujan Shakupa, Berlin, über Hoff Architects, Berlin
Wohnen/EFH
Umbau eines Bauernhauses in Mecklenburg-Vorpommern
Panoramafenster, hölzerne Klappläden und rahmende Laibungen
Wenige Autominuten von Beirut entfernt liegt das Wochenendhaus im Libanongebirge.
Bild: Ieva Saudargaité, Beirut
Wohnen/EFH
Wochenendhaus in Ras el Maten
Glasfassade unterm Ziegeldach
Ferienhaus mal anders: Das in Schanghai ansässige Büro ZJJZ entwickelte vier Baukörper aus ellipsoiden Zellen, die es Seeds (Samenkörner) taufte.
Bild: Fangfang Tian, Shanghai
Wohnen/EFH
Ferienhäuser Seeds in Jiangxi
Vier hölzerne Ellipsoide
Das Wohnhaus, errichtet in einer Baulücke im Ort Dobel, ist in seine Nachbarschaft eingepasst.
Bild: Jan Rottler, Berlin
Wohnen/EFH
Wohnhaus in Dobel
Vollverglaster Schwarzwaldblick
Das nur knapp fünf Meter breite jedoch viergeschossige Reihenhaus in in der Londoner Stroud Green Road wurde nach Plänen von Satish Jassal saniert, neu organisiert und mit einem gartenseitigen Wohnwintergarten erweitert.
Bild: Ben Pipe, London
Wohnen/EFH
Sanierung und Erweiterung eines viktorianischen Reihenhauses in London
Mehr Platz und Licht mit zweigeschossigem Wohnwintergarten
Etwa 200 km südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile liegt Puertecillo, eine abgelegene Bucht am Pazifik, über der sich bewaldete Hügel erheben.
Bild: Nicolas Saieh, Santiago de Chile
Wohnen/EFH
Ferienhaus bei Puertecillo
Weitblick dank geometrischem Manöver
Zwei kleine Ferienhäuser, entworfen von Felipe Croxatto Viviani und Nicolas Opazo Marchetti, erheben sich an der Steilküste in der Nähe des chilenischen Küstendorfes Matanzas.
Bild: Cristobal Palma, Santiago de Chile
Wohnen/EFH
Ferienhäuser La Loica und La Tagua in Matanzas
Vogelhäuser zum Wohnen an der Pazifikküste
Im Mönchengladbacher Stadtteil Giesenkirchen ist nach Plänen vom Architekten Feyyaz Berber ein neues Einfamilienhaus entstanden.
Bild: Stefan Müller, Berlin
Wohnen/EFH
Einfamilienhaus in Mönchengladbach
Wohnen mit viel Licht und Ausblick
In der ländlichen, gebirgigen Gegend nahe der mexikanischen Stadt San Miguel de Allende erstreckt sich ein weitläufiges privates Grundstück, für das sich die Bauherren ein Wochenendhaus wünschten.
Bild: Jorge Succar, Mexiko
Wohnen/EFH
Wochenendhaus in San Miguel de Allende
Rostrot gerahmte Transparenz
Das Rotterdamer Stadthaus sollte heutigen Wohnbedürfnissen angepasst werden.
Bild: Solarlux, Melle
Wohnen/EFH
Umbau eines Reihenhauses in Rotterdam
Zweigeschossige Gartenfassade aus Glas
Eine winzige Baulücke füllt das neue Wohnhaus Dodged House im Lissaboner Altstadtviertel Bairro da Mouraria. Entworfen hat es der portugiesische Architekt Daniel Zamarbide in Zusammenarbeit mit dem Genfer Architekten Leopold Banchini.
Bild: Dylan Perrenoud, Genf
Wohnen/EFH
Wohnhaus in Lissabon
Ein minimalistisches Haus als Zitat
Inder Nähe von Osnabrück ließ sich ein Bauherrenpaar eine ungenutzte Kirche der 1980er-Jahre zum Eigenheim umbauen.
Bild: Solarlux, Melle
Wohnen/EFH
Kirchenumbau zum Wohnhaus bei Osnabrück
Fenster mit historischem Charakter und modernem Komfort
Der umgebaute Bungalow befindet sich im Nordwesten Berlins am Rande des Ortsteils Frohnau.
Bild: Caroline Prange Photographie, Berlin
Wohnen/EFH
Umbau eines Wohnhauses in Berlin
Schiebeelemente in Eichenholzrahmen
Wenige Autominuten von Lillehammer entfernt entstand die Berghütte von Lexie und Casper Mork-Ulnes.
Bild: Bruce Damonte, San Francisco
Wohnen/EFH
Berghütte bei Fåvang
Beste Aussicht, sommers wie winters
Den klassischen Aufbau eines Alpenhauses interpretieren Mia2 Architekten beim sogenannten Haus mit Giebel in Roßleithen zeitgemäß
Bild: Kurt Hörbst, Rainbach im Mühlkreis
Wohnen/EFH
Haus mit Giebel in Roßleithen
Überdimensionale Hebeschiebetüren mit 3-Fach Isolierverglasung
Vorgehängte Balkonfassaden
Für die Fassadensanierung: Modulare Komplett-Systeme von Solarlux schließen die Gebäudehülle energieeffizient und schallschützend!