1956 entwarf der amerikanisch-chinesische Architekt Roger Lun
Yuen Lee ein Einfamilienhaus für ein an der Universität Berkeley
tätiges Professorenpaar und dessen Kinder. Möglicherweise spielte
bei der Wahl des Architekten eine Rolle, dass auch die Bauherrin
aus China stammte und damals ebenso wie Roger Lee als eine Art
Vorbild für chinesische Amerikaner galt. Nun wurde das Creston
House – ein kalifornisches Mid-Century-Original – von dem
Architekten Casper Mork-Ulnes respektvoll aufgearbeitet und mit
wenigen, handwerklich präzise ausgeführten Eingriffen behutsam in
die Gegenwart überführt.
Galerie
Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
01|23
Das Roger-Lee-Creston-Haus liegt an einem Hang der Berkeley Hills, der Gebirgskette landeinwärts von San Francisco.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der Grundriss gliedert sich um einen eingestellten Kern mit zwei Bädern sowie Abstell- und Funktionsraum.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Auf der anderen Seite des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und teilweise ergänzt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk entfernt werden.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen Lebensgewohnheiten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der eingestellte Kern erscheint nach der Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Mit größtem Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität, Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die beiden Bäder erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes Mosaik kleidet die Räume vollständig aus.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Verspiegelte Wandnischen und hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder effizient aus.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Roger Lees Entwürfe verbinden europäische beziehungsweise skandinavische Moderne mit asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen Architektur basieren.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Axonometrie mit Kern und Wandscheiben des Küchenbereichs
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Lageplan
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Grundriss Bestand
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Grundriss Modernisierung
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Schnitt
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Ansicht Ost
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Ansicht West
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Ansicht Nord
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Ansicht Süd
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Roger Lee (1920–1981) geriet nach seinem Tod zeitweise in
Vergessenheit, wurde wiederentdeckt und gilt heute als maßgeblich
für die kalifornische Mid-Century-Architektur der 1950er bis frühen
1970er Jahre. Sein Schwerpunkt lag auf kostengünstigem Bauen von
mehr als 100 Einfamilien- und Apartmenthäusern, bevor er nach
Hawaii zog und dort im Alter von nur 61 Jahren starb. Seine
Entwürfe verbinden europäische, genauer skandinavische Moderne mit
asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen
Architektur basieren. Häufig wird er mit Richard Neutra und den
Architekten der Case-Study-Houses verglichen. Einige dieser
Architekten hatten tatsächlich als Praktikanten in seinem Büro
gearbeitet. Für seine kostenbewussten „designed high style for the
middle class“-Häuser wurde er mehrfach von der AIA (The
American Institute of Architects) geehrt.
Mid-Century-Original
Das Roger-Lee-Creston-Haus liegt an einem Hang der Berkeley
Hills, der Gebirgskette landeinwärts von San Francisco, und bietet
einen spektakulären Blick auf die Hügel der Stadt, die Bucht und
den Pazifik. Das Auftraggeber-Ehepaar bewohnte das Haus bis ins
hohe Alter, sodass es in einem kaum veränderten und außergewöhnlich
gepflegten Zustand auf den Immobilienmarkt kam. Die neuen
Eigentümer, die beruflich von der amerikanischen Ostküste nach San
Francisco gezogen waren, begeisterten sich sofort sowohl für das
authentische Mid-Century-Original als auch für den weitreichenden
Panoramablick.
Galerie
Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Das Roger-Lee-Creston-Haus liegt an einem Hang der Berkeley Hills, der Gebirgskette landeinwärts von San Francisco.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der Grundriss gliedert sich um einen eingestellten Kern mit zwei Bädern sowie Abstell- und Funktionsraum.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Auf der anderen Seite des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben.
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Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und teilweise ergänzt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk entfernt werden.
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Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen Lebensgewohnheiten.
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Der eingestellte Kern erscheint nach der Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen.
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Mit größtem Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität, Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
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Die beiden Bäder erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes Mosaik kleidet die Räume vollständig aus.
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Verspiegelte Wandnischen und hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder effizient aus.
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Roger Lees Entwürfe verbinden europäische beziehungsweise skandinavische Moderne mit asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen Architektur basieren.
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Axonometrie mit Kern und Wandscheiben des Küchenbereichs
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Lageplan
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Grundriss Bestand
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Grundriss Modernisierung
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Schnitt
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Ansicht Ost
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Ansicht West
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Ansicht Süd
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Organisation: eingestellter Kern
Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach
organisiert und damit unprätentiös bis sogar
minimalistisch-reduziert. Ausgangspunkt des Entwurfs ist ein
annäherndes Quadrat als Grundfläche mit 134 Quadratmetern an einem
Hang. Der Grundriss gliedert sich um einen eingestellten Kern mit
zwei Bädern sowie Abstell- und Funktionsraum.
An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und
Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten. Auf der anderen Seite
des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große
Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken. Der
Kern dient diesen Räumen gleichzeitig als diskrete Sichtbarriere
beim Gang zum Bad und WC.
Prinzipiell vergleichbar ist das ungleich berühmtere
Farnsworth-Haus von Ludwig Mies van der Rohe. Auch hier
gliedert ein eingestellter Kern mit Bad, Küche, Haustechnik und
Abstellraum das gesamte Volumen in eine Wohn- und eine
Rückseite.
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Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Das Roger-Lee-Creston-Haus liegt an einem Hang der Berkeley Hills, der Gebirgskette landeinwärts von San Francisco.
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Der Grundriss gliedert sich um einen eingestellten Kern mit zwei Bädern sowie Abstell- und Funktionsraum.
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An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Auf der anderen Seite des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken.
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Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben.
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Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und teilweise ergänzt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk entfernt werden.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen Lebensgewohnheiten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der eingestellte Kern erscheint nach der Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Mit größtem Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität, Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
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Die beiden Bäder erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes Mosaik kleidet die Räume vollständig aus.
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Verspiegelte Wandnischen und hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder effizient aus.
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Roger Lees Entwürfe verbinden europäische beziehungsweise skandinavische Moderne mit asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen Architektur basieren.
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Axonometrie mit Kern und Wandscheiben des Küchenbereichs
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Lageplan
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Grundriss Bestand
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Grundriss Modernisierung
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Ansicht Ost
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Ansicht West
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Fachwerk, Fensterbänder, fließender Raum
Besondere Merkmale des Creston-Hauses sind die
Fachwerk-Konstruktion mit sichtbaren Balken, rhythmisch umlaufende
horizontale Fensterbänder und ein fließendes Raumgefüge. Zusammen
mit dem milden, dem Mittelmeer ähnlichen Mikroklima der San
Francisco Bay erzeugen diese Charakteristika eine für die
kalifornische Moderne typische, geradezu luftige Verbindung von
Innen und Außen. Holz ist dabei die vorherrschende Materialität bis
hin zur sehr filigranen Flachdachkonstruktion. Aufgrund des Hangs
ist das Gebäude teilweise zweigeschossig, wodurch sich in die
Kubatur integrierte PKW-Stellplätze ergeben.
Sanierung und Modernisierung
Trotz des insgesamt sehr guten Zustands wünschten sich die neuen
Eigentümer eine Erneuerung von Küche, Bädern sowie Haus- und
Energietechnik. Insbesondere die Versorgung mit Steckdosen
entsprach nicht mehr heutigen Anforderungen. Mit der Sanierung und
Modernisierung beauftragten sie den norwegisch-amerikanischen
Architekten Casper Mork-Ulnes und sein Team, deren Portfolio
vergleichbare Projekte umfasst (siehe Objekte zum
Thema).
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Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Das Roger-Lee-Creston-Haus liegt an einem Hang der Berkeley Hills, der Gebirgskette landeinwärts von San Francisco.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der Grundriss gliedert sich um einen eingestellten Kern mit zwei Bädern sowie Abstell- und Funktionsraum.
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An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Auf der anderen Seite des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken.
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Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben.
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Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und teilweise ergänzt.
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Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk entfernt werden.
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Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen Lebensgewohnheiten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der eingestellte Kern erscheint nach der Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen.
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Mit größtem Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität, Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
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Die beiden Bäder erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes Mosaik kleidet die Räume vollständig aus.
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Verspiegelte Wandnischen und hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder effizient aus.
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Roger Lees Entwürfe verbinden europäische beziehungsweise skandinavische Moderne mit asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen Architektur basieren.
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Axonometrie mit Kern und Wandscheiben des Küchenbereichs
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Lageplan
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Grundriss Bestand
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Grundriss Modernisierung
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Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Re-Use
Bei der Analyse des Bestands konnte das Architekturbüro die
originalen Bauzeichnungen von Roger Lee einsehen. Auf dieser
Grundlage entwickelte es eine Reihe minimalinvasiver Eingriffe
unter der Prämisse „nothing more, nothing less“ – auf Deutsch:
„Nicht mehr und nicht weniger, kein Spielraum für Interpretationen
und erst recht nicht für Übertreibungen“. Im Mittelpunkt stand die
Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent
im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben. Mit größtem
Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität,
Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus
bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
Während der gesamten Planungs- und Bauphase fragten sich
Bauherren und Architekturteam immer wieder, wie Roger Lee ihre
Überlegungen, Entwürfe und schließlich die Umsetzung wohl beurteilt
hätte und ob er sie akzeptieren würde. Casper Mork-Ulnes
kommentiert: „Ich denke, er wäre sehr glücklich, denn wir haben
unser absolut Bestes gegeben, um sein Konzept und die Aura dieses
Ortes zu stärken.“
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Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
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Das Roger-Lee-Creston-Haus liegt an einem Hang der Berkeley Hills, der Gebirgskette landeinwärts von San Francisco.
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Der Grundriss gliedert sich um einen eingestellten Kern mit zwei Bädern sowie Abstell- und Funktionsraum.
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An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Auf der anderen Seite des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken.
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Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben.
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Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und teilweise ergänzt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk entfernt werden.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen Lebensgewohnheiten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der eingestellte Kern erscheint nach der Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Mit größtem Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität, Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
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Die beiden Bäder erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes Mosaik kleidet die Räume vollständig aus.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Verspiegelte Wandnischen und hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder effizient aus.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Roger Lees Entwürfe verbinden europäische beziehungsweise skandinavische Moderne mit asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen Architektur basieren.
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Axonometrie mit Kern und Wandscheiben des Küchenbereichs
Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Grundriss Bestand
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Grundriss Modernisierung
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Bild: Mork-Ulnes-Architects, San Francisco
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Flächenbündige Türen und Klappen
Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red
Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und
teilweise ergänzt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auch Details wie
die ursprünglichen eleganten Schattenfugen freigelegt und
wiederhergestellt. Der eingestellte Kern erscheint nach der
Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes
Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen. Die beiden Bäder
erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes
Mosaik kleidet die Räume vollständig aus. Der warme Rotton
harmoniert mit dem rötlich schimmernden Mahagoni und erinnert an
die Sonnenuntergänge über dem Pazifik. Verspiegelte Wandnischen und
hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder
effizient aus.
Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände
eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen
Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk
entfernt werden. Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit
einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen
Lebensgewohnheiten. Gleichzeitig erweitert der Küchenbereich den
Wohnbereich über die gesamte Breite der südwestlichen Hausseite.
Wie bereits beim zentralen Kabinett verbergen auch hier hölzerne
Schränke mit flächenbündigen Klappen Geräte, Geschirr und
Alltagsgegenstände, wenn sie nicht genutzt werden.
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An der Südwest-Seite befinden sich die Küche und ein Ess- und Wohnbereich mit einer Treppe in den Garten.
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Auf der anderen Seite des Kerns, der Nordwest-Seite, liegen drei annähernd gleich große Schlaf- oder Individualzimmer mit integrierten Einbauschränken.
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Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der authentischen Bausubstanz, von der sogar 99 Prozent im Sinne eines adaptiven Re-Use erhalten blieben.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen aus Mahagoni und Red Oak, einer regionalen Eichenart, wurden behutsam aufgearbeitet und teilweise ergänzt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Dank der Fachwerkkonstruktion ließen sich nichttragende Wände eindeutig identifizieren. So konnten zwei Wandscheiben zwischen Küche sowie Ess- und Wohnbereich ohne Eingriffe in das Tragwerk entfernt werden.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die Küche öffnet sich nun als offener Bereich mit einem neuen Barbereich zum Wohnraum und entspricht damit heutigen Lebensgewohnheiten.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Der eingestellte Kern erscheint nach der Erneuerung der Sanitär- und Haustechnik wie ein präzise gefertigtes Kabinett mit flächenbündig integrierten Türen.
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Mit größtem Respekt vor der ursprünglichen Architektur, ihrer Materialität, Maßstäblichkeit und handwerklichen Qualität wurde das Haus bedachtsam für die Gegenwart ertüchtigt.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Die beiden Bäder erhielten ein überraschend farbintensives Update. Ein sattes rotes Mosaik kleidet die Räume vollständig aus.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Verspiegelte Wandnischen und hölzerne Einbauschränke nutzen die begrenzte Fläche der Bäder effizient aus.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
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Roger Lees Entwürfe verbinden europäische beziehungsweise skandinavische Moderne mit asiatischen Raumprinzipien, die auf der traditionellen chinesischen Architektur basieren.
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Axonometrie mit Kern und Wandscheiben des Küchenbereichs
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Ansicht Nord
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Möbel
Eine sorgfältig ausgewählte Gruppe von Möbelklassikern
unterstreicht die architekturtheoretischen sowie
entwurflich-konstruktiven Wurzeln des Hauses. Um den Esstisch
gruppieren sich Y-Chairs von Hans Wegner unter einer
minimalistischen Leuchte von Sabine Marcelis. Im Wohnbereich bilden
ein Lounge Chair von Ray und Charles Eames, ein PK22-Sessel von
Poul Kjærholm und ein Togo-Sofa von Michel Ducaroy eine lockere
internationale Sitzgruppe. -sj
Bautafel
Architektur: Roger Lun Yuen Lee (Bestand 1956), Mork-Ulnes Architects, Oslo/Norwegen und San Francisco/USA (Modernisierung 2018-2024) Projektbeteiligte: Casper Mork-Ulnes, Lexie Mork-Ulnes, Max Sanchez, Alicia Hergenroeder (Projektteam); Nima Construction und Berkeley Mills (Beratung);
Bauherrenschaft: privat Fertigstellung: 2024 Standort: Berkeley Hills nähe San Francisco, Kalifornien, USA Bildnachweis: Joe Fletcher, Oakland, über The Architecture Curator (Fotos); Mork-Ulnes Architects, Oslo/Norwegen und San Francisco/USA (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Das Assemblézimmer in Schloss Solitude ist mit Boiserien aus goldenen Ranken auf hellblauen Feldern verkleidet.
Bild: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Fotografin Andrea Rachele
Materialien/Werkstoffe
Boiserie
Die aus Holz gearbeiteten Wandverkleidungen kamen im 17. Jahrhundert als beeindruckende Dekorationen in Mode.
Beim Begriff Fensterband handelt es sich um eine meist waagerechte Aneinanderreihung von Fenstern, die nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen sind (im Bild: zeitgenössische Fensterbänder, Berlin, Gewers Pudewill, 2020).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Fensterarten
Fensterband
Die meist waagerecht aneinandergereihten Fenster sind nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen. Fensterbänder ermöglichen anpassungsfähige Raumteilungen.
Halbiertes Mosaikfeld mit Hexagonen und Mäander
Bild: Susanne Junker, Berlin
Zubehör
Mosaik und Intarsie
Gestalterische Aufwertung und Personalisierung von Türbereichen, Schwellen und Eingängen
Bauwerke zum Thema
Mork-Ulnes Architects entwarfen den freistehenden Pavillon als Erweiterung eines Wohnhauses.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
Sonderbauten
Pavilion in the Oaks
Flexibel nutzbarer Erweiterungsbau nahe dem Silicon Valley, der dank großflächiger Glaselemente Innen- und Außenraum miteinander verschmelzen lässt.
Das Wiener Architetkurbüro studio stark sanierte im österreichischen Pressbaum ein Wohnhaus aus den 1970er-Jahren.
Bild: Christoph Welkovits
Wohnen/EFH
Sanierung eines Einfamilienhauses in Pressbaum
Nach der umfassenden Sanierung eines Wohnhauses aus den 1970er-Jahren lösen flexible Glas-Faltwände die Grenze zwischen Innen- und Außenraum auf.
Auf den ersten Blick scheint die Architektur sehr einfach organisiert und damit unprätentiös bis sogar minimalistisch-reduziert.
Bild: Joe Fletcher, Oakland
Wohnen/EFH
Creston House in Kalifornien
Mid-Century-Haus mit behutsamer Modernisierung
Das Wiener Architetkurbüro studio stark sanierte im österreichischen Pressbaum ein Wohnhaus aus den 1970er-Jahren.
Bild: Christoph Welkovits
Wohnen/EFH
Sanierung eines Einfamilienhauses in Pressbaum
Offenes Wohnen im Grünen
Die Architektin Sofia Xanthakou und ihr Team Local Local stellten sich der Herausforderung einen angemessenen gestalterischen Umgang mit der denkmalgeschützten Substanz zu finden.
Bild: Lorenzo Zandri, London
Wohnen/EFH
Apartment in Paddington/London
Vertikalschiebefenster und Rundbogentüren in einem denkmalgeschützten Kontext
Amber Warner, Bauherrin und Eigentümerin, realisierte auf ihrer Heimatinsel Jersey ein Familien- und Feriendomizil
Bild: French + Tye, London
Wohnen/EFH
Wishing-Well-Strandhaus auf Jersey
Umbau und Erweiterung eines Bungalows
Die Architekten Oliver Bindloss und George Dawes beschlossen eine Ruine als adaptives Re-Use-Modellprojekt zu einem Öko-Wohnhaus zu transformieren.
Bild: Dave Watts, UK
Wohnen/EFH
The Tractor Shed in Dorset
Wohnhaus in ehemaliger Ruine
Das Planungsbüro LOVE Architecture and Urbanism hat in Graz das Loft eines jungen Kunsthändlers zu einem offenen Wohnraum ohne klassische Raumtrennungen umgestaltet.
Bild: Stefan Leitner
Wohnen/EFH
Raphaels Refugium in Graz
Fließende Übergänge und maximale Transparenz
Eingriffe in das Äußere des Hauses waren wegen Auflagen des Denkmalschutzes nicht erlaubt.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Stadthaus in Plaka, Athen
Renovierung mit Licht und Farbe
Der Architekt Mark Shaw ersteigerte das Grundstück in Walthamstow und baute dort sein Wohnhaus.
Bild: James Brittain, Montreal
Wohnen/EFH
Catching Sun House in London
Licht und Luft auf kleinstem Raum
An der Kreuzung Chiemgaustraße/Kagerstraße im Münchner Stadtteil Giesing, hat das Planungsbüro Architekturbüro juergenSeifert.com Architektur eine Studierendenwohnanlage errichtet.
Bild: Rainer Taepper
Wohnen/EFH
Studierendenwohnheim in München-Giesing
Lebendige Fassadengestaltung mit integriertem Schallschutz
Seit 2010 wird das Gelände eines ehemaligen deutschen Militärstützpunkts aus dem Zweiten Weltkrieg in ein Wohn- und Kulturquartier umgewandelt.
Bild: Daria Scagliola
Wohnen/EFH
Buitenplaats Koningsweg in Arnheim
Transformation eines ehemaligen Militärstützpunkts
In Oberösterreich wurde ein Ausstellungshaus nach den Plänen des Architekten Peter Kuczia realisiert, das Komfort mit nachhaltiger Architektur vereint.
Bild: Peter Kuczia
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Ausstellungshaus in Salzkammergut
Umweltfreundliche Architektur mit Weitblick
Ein junges Paar ersteigerte 2017 auf einer Auktion eine als Garage genutzte Coach Mews.
Bild: Lewis Gregory, London
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Coach House in London
Wohnen im ehemaligen Kutscherhaus
Im Rahmen des IBA-Projekts Thüringen wird seit 2020 das Plattenbauquartier Ossietzky-Wohnhof in Nordhausen saniert und weiterentwickelt.
Bild: Thomas Müller
Wohnen/EFH
Ossietzky-Wohnhof in Nordhausen
Plattenbausanierung von Haus Ludwig mit energetischem Mehrwert
Loader & Monteith Architects konzipierten das Landhaus als Zwillings-Volumen eines traditionellen Byre.
Bild: Jim Stephenson Architectural Photography & Films
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Landhaus in Cairnconon
Re-Use von Feldsteinen und bodenbündige Fenster
Zwei Architekten, zugleich Bauherren, transformierten die Reste eines Konsum-Lebensmittelladens im ländlichen Brandenburg zu einem Hofhaus mit drei Wintergärten.
Bild: Thomas Meyer/Ostkreuz, Berlin
Wohnen/EFH
Hofhaus in Karwe
Transformation einer Ruine in Brandenburg
In Köln ließ eine Familie den Entwurf ihres neuen Zuhauses an einer alten Blutbuche ausrichten.
Bild: Viola Epler, Köln
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Wohnhaus Blutbuche in Köln
Raumhohe Schiebefenster für nahtlose Übergänge
Eine mehrköpfige Familie aus wünschte sich eine Erweiterung ihres Einfamilienhauses in Marin County.
Bild: Bruce Damonte, San Francisco, über The Architecture Curator
Wohnen/EFH
Gästehäuschen in Marin County
Schiebetüren und Oberlichter auf dem Plateau einer ehemaligen Garage
Die junge Familie, die im englischen Norwich ein zweigeschossiges Wohnhaus aus viktorianischer Zeit bewohnt, wünschte sich eine Erweiterung zugunsten von Wohnqualität und Homeoffice hinsichtlich einer besseren Work-Life-Balance.
Bild: French and Tye, London, über Salt
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Erweiterung des Cast Corbel House in Norwich
Schiebetüren und Oberlichter
Auf dem ostafrikanischen Lamu-Archipel in Ostafrika entwarfen die italienischen Architekturschaffenden Ferdinando Fagnola und Andrea Veglia ein Strandhaus-Ensemble.
Bild: Kelvin Muiruri Muriithi über PAT
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Falcon House auf dem Lamu-Archipel in Kenia
Lamellenfenster und Pivottüren
Der geduckte Neubau ist zwischen den Dünen versteckt und gut vor Wind und Wetter geschützt.
Bild: Malik Pahlmann für Solarlux
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Gläsernes Strandhaus in Dänemark
Schiebefenster und Glas-Faltwände holen Natur ins Haus
Das Haus ist als eine Art trapezoides Zelt konzipiert. Als selbsttragende Schale aus Beton schiebt es sich halb in einen nach Süden abfallenden Hang und verschmilzt durch ein Gründach mit dem Gelände.
Bild: Alex Shoots Buildings, Prag
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Partizipatives Einfamilienhaus in Pernek
Geometrisches Erdhügelhaus mit Trapez-Fenstern und quadratischen Schiebetüren
Um „Luft, Licht und Sonne“ in das Townhouse zu bekommen, wurde das untere Geschoss um einen Wohnwintergarten und einen Patio à la Luis Baragán erweitert.
Bild: Lorenzo Zandri, London
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Pigment House in London
Wohnwintergarten für ein viktorianisches Townhouse
Ein Hanok ist ein meist ebenerdiges Hofhaus mit quadratischer Kubatur, das zwischen Berg und Wasser errichtet werden soll.
Bild: Kyung Roh, Seoul, Korea
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Hofhaus in Seosaeng
Aluminium-Schiebeelemente als Panoramafenster
In El Cabanyal entstand im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert ein rechtwinkliges enges Geflecht aus schmalen Gassen und ein- bis zweigeschossigen Reihenhäusern für Fischer und Handwerker.
Bild: David Zarzoso, Valencia
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Mirasol House in Valencia
Oberlichter zur Modulation des Sonnenlichts
Das Architektenpaar Adam Frampton und Karolina Czeczek vom Büro Only If entwarf für sich und seinen Hund ein Wohnhaus auf einer nur vier Meter breiten Baulücke.
Bild: Iwan Baan, Alkmaar
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Narrow House in Brooklyn
Maximale Fensterflächen und Verzicht auf Innentüren
Dass das Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert in der Mecklenburgischen Schweiz in einem sehr schlechten Zustand war, sieht man ihm nach Ertüchtigung und Umbau nicht mehr an.
Bild: Pujan Shakupa, Berlin, über Hoff Architects, Berlin
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Umbau eines Bauernhauses in Mecklenburg-Vorpommern
Panoramafenster, hölzerne Klappläden und rahmende Laibungen
Wenige Autominuten von Beirut entfernt liegt das Wochenendhaus im Libanongebirge.
Bild: Ieva Saudargaité, Beirut
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Wochenendhaus in Ras el Maten
Glasfassade unterm Ziegeldach
Ferienhaus mal anders: Das in Schanghai ansässige Büro ZJJZ entwickelte vier Baukörper aus ellipsoiden Zellen, die es Seeds (Samenkörner) taufte.
Bild: Fangfang Tian, Shanghai
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Ferienhäuser Seeds in Jiangxi
Vier hölzerne Ellipsoide
Das Wohnhaus, errichtet in einer Baulücke im Ort Dobel, ist in seine Nachbarschaft eingepasst.
Bild: Jan Rottler, Berlin
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Wohnhaus in Dobel
Vollverglaster Schwarzwaldblick
Das nur knapp fünf Meter breite jedoch viergeschossige Reihenhaus in in der Londoner Stroud Green Road wurde nach Plänen von Satish Jassal saniert, neu organisiert und mit einem gartenseitigen Wohnwintergarten erweitert.
Bild: Ben Pipe, London
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Sanierung und Erweiterung eines viktorianischen Reihenhauses in London
Mehr Platz und Licht mit zweigeschossigem Wohnwintergarten
Etwa 200 km südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile liegt Puertecillo, eine abgelegene Bucht am Pazifik, über der sich bewaldete Hügel erheben.
Bild: Nicolas Saieh, Santiago de Chile
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Ferienhaus bei Puertecillo
Weitblick dank geometrischem Manöver
Zwei kleine Ferienhäuser, entworfen von Felipe Croxatto Viviani und Nicolas Opazo Marchetti, erheben sich an der Steilküste in der Nähe des chilenischen Küstendorfes Matanzas.
Bild: Cristobal Palma, Santiago de Chile
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Ferienhäuser La Loica und La Tagua in Matanzas
Vogelhäuser zum Wohnen an der Pazifikküste
Im Mönchengladbacher Stadtteil Giesenkirchen ist nach Plänen vom Architekten Feyyaz Berber ein neues Einfamilienhaus entstanden.
Bild: Stefan Müller, Berlin
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Einfamilienhaus in Mönchengladbach
Wohnen mit viel Licht und Ausblick
In der ländlichen, gebirgigen Gegend nahe der mexikanischen Stadt San Miguel de Allende erstreckt sich ein weitläufiges privates Grundstück, für das sich die Bauherren ein Wochenendhaus wünschten.
Bild: Jorge Succar, Mexiko
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Wochenendhaus in San Miguel de Allende
Rostrot gerahmte Transparenz
Das Rotterdamer Stadthaus sollte heutigen Wohnbedürfnissen angepasst werden.
Bild: Solarlux, Melle
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Umbau eines Reihenhauses in Rotterdam
Zweigeschossige Gartenfassade aus Glas
Eine winzige Baulücke füllt das neue Wohnhaus Dodged House im Lissaboner Altstadtviertel Bairro da Mouraria. Entworfen hat es der portugiesische Architekt Daniel Zamarbide in Zusammenarbeit mit dem Genfer Architekten Leopold Banchini.
Bild: Dylan Perrenoud, Genf
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Wohnhaus in Lissabon
Ein minimalistisches Haus als Zitat
Inder Nähe von Osnabrück ließ sich ein Bauherrenpaar eine ungenutzte Kirche der 1980er-Jahre zum Eigenheim umbauen.
Bild: Solarlux, Melle
Wohnen/EFH
Kirchenumbau zum Wohnhaus bei Osnabrück
Fenster mit historischem Charakter und modernem Komfort
Der umgebaute Bungalow befindet sich im Nordwesten Berlins am Rande des Ortsteils Frohnau.
Bild: Caroline Prange Photographie, Berlin
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Umbau eines Wohnhauses in Berlin
Schiebeelemente in Eichenholzrahmen
Wenige Autominuten von Lillehammer entfernt entstand die Berghütte von Lexie und Casper Mork-Ulnes.
Bild: Bruce Damonte, San Francisco
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Berghütte bei Fåvang
Beste Aussicht, sommers wie winters
Den klassischen Aufbau eines Alpenhauses interpretieren Mia2 Architekten beim sogenannten Haus mit Giebel in Roßleithen zeitgemäß
Bild: Kurt Hörbst, Rainbach im Mühlkreis
Wohnen/EFH
Haus mit Giebel in Roßleithen
Überdimensionale Hebeschiebetüren mit 3-Fach Isolierverglasung
Vorgehängte Balkonfassaden
Für die Fassadensanierung: Modulare Komplett-Systeme von Solarlux schließen die Gebäudehülle energieeffizient und schallschützend!