Auf einem parkähnlichen Grundstück im Berliner Stadtteil Pankow
wurde im Auftrag des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF
Berlin) ein integratives Wohnprojekt für Menschen mit geistiger und
körperlicher Beeinträchtigung realisiert. Zwischen
denkmalgeschützten Villen der Jahrhundertwende, einem funktionalen
Erweiterungsbau aus den 1990er Jahren und alten Bäumen ist der
viergeschossige Bau nach Plänen von Modersohn & Freiesleben
Architekten eingebettet. Das Haus im Park ergänzt den
bestehenden Campus der Wohneinrichtung Maria Frieden und
schafft Raum für selbstbestimmtes Wohnen und Tagesbetreuung.
Galerie
Modersohn & Freiesleben Architekten planten das Haus im Park in Ergänzung des bestehenden Campus der Wohneinrichtung Maria Frieden.
Bild: Sebastian Schels, München
01|20
Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
Bild: Sebastian Schels, München
02|20
Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
Bild: Sebastian Schels, München
03|20
Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
04|20
Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
05|20
Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
06|20
Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
08|20
Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
09|20
Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
10|20
Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
11|20
Lageplan
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
12|20
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
13|20
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
14|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
15|20
Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
16|20
Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
17|20
Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
18|20
Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
19|20
Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
20|20
Apartments und Förderbereich für Tagesgäste
Das Wohnhaus bietet insgesamt elf Apartments in den oberen
Geschossen. Sie verfügen jeweils über ein eigenes Bad, als
Zweier-Konstellation auch über eine gemeinsame Wohnküche und
Balkon. Ergänzende Funktionsräume wie „Snoozel“-Raum,
Gemeinschaftsküche, Pflegebäder und Verwaltungsbereiche verteilen
sich ebenfalls über die Geschosse – gemäß den Anforderungen des
Wohn- und Teilhabegesetzes. Im Erdgeschoss befindet sich zusätzlich
ein Beschäftigungs- und Förderbereich (BFB) mit 21 Tagesgästen. Er
verfügt über einen eigenen Eingang mittig an der Westseite. Der
Wohnbereich wird über den zentralen Eingang von Osten erschlossen –
die klare räumliche und funktionale Trennung dient der Orientierung
und Entzerrung.
Galerie
Modersohn & Freiesleben Architekten planten das Haus im Park in Ergänzung des bestehenden Campus der Wohneinrichtung Maria Frieden.
Bild: Sebastian Schels, München
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
Bild: Sebastian Schels, München
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
Bild: Sebastian Schels, München
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
04|20
Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
05|20
Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
06|20
Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
08|20
Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
10|20
Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
11|20
Lageplan
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
12|20
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
13|20
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
14|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
15|20
Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
17|20
Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
18|20
Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
19|20
Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Massiver und grün verputzter Sockel
Der Baukörper erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über 37 Meter
und ist 14 bis 16 Meter tief. Mit seinen Proportionen fügt er sich
sensibel in die heterogene Nachbarschaft ein. Ein massiver, grün
verputzter Sockel bildet die Basis für einen hölzernen Aufbau unter
dem weit auskragenden Dach. Die Eingangssituation prägen haptisch
ganz unterschiedliche Materialien: Glänzend grüne Fliesen markieren
die Zugänge, Terrazzoböden und grün-weiß gemusterte Wände empfangen
die Nutzer*innen im Inneren. Statt klassischer Flure bildet ein
großzügiger und heller Verteilerraum das soziale Zentrum des
Hauses.
Obergeschosse in Holzbauweise
Die oberen Geschosse sind in Holzbauweise realisiert. Tragende
Innenwände und Decken bestehen aus Brettschichtholz, die Außenwände
sind mineralisch gedämmt und mit einer wettergeschützten Fassade
aus rot lasierten, sägerauen Brettern versehen. Die vorgefertigten
Bauteile wurden inklusive Fenster und Verkleidung angeliefert. Vor
Ort montiert wurden ergänzende Schürzen aus Wellzement, die als
Wetterschutz, Sonnenschutz und sichtbarer Brandschutzriegel dienen.
Ziel war eine kosteneffiziente, serielle Bauweise ohne individuelle
Sonderanfertigungen.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
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Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
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Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
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Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
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Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
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Lageplan
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
13|20
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
14|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
15|20
Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
17|20
Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Rollstuhlgerechte, kontrastreiche Gestaltung
Hohe Anforderungen an Barrierefreiheit und Sicherheit wurden
konsequent umgesetzt: Das Gebäude ist vollständig rollstuhlgerecht,
mit durchgängig angepassten Raumhöhen, kontrastreichen Schaltern
und Griffen, Handläufen, rollstuhlgerechten Warteplätzen in
Treppenhäusern sowie einem flächendeckenden Notruf- und
Taster-System. Zwei Treppenhäuser gewährleisten im Notfall sichere
Evakuierungswege.
Energie aus regenerativen Quellen
Ökologische Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil des
Konzepts: Erdsonden und Photovoltaik-Anlagen versorgen das Haus mit
Wärme und elektrischer Energie, wodurch der Gebäudebetrieb komplett
unabhängig von fossilen Brennstoffen möglich ist. In der Bauphase
hat das Projekt bereits Aufmerksamkeit erregt und wurde für den
Deutschen Fassadenpreis in der Kategorie
„Modulares Bauen” nominiert; 2025 erhielt das Haus im Park zudem
einen der Hauptpreise des Holzbaupreises Berlin-Brandenburg.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
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Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
05|20
Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
06|20
Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
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Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
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Lageplan
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
13|20
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
14|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
15|20
Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Mit dem Haus im Park ist dringend benötigter Wohnraum für eine
besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppe entstanden. Darüber
hinaus fungiert es als sozialer Treffpunkt, der Ökologie, Teilhabe
und zeitgemäße Architektur zu einem lebendigen Ort der Gemeinschaft
verbindet – ein Beispielprojekt für inklusives und nachhaltiges
Bauen im urbanen Kontext Berlins.
Brandschutz: Einordnung und Materialität
Der Neubau wurde brandschutztechnisch der Gebäudeklasse 5 (GK 5) zugeordnet. Zwar hätte die
Gebäudehöhe grundsätzlich auch eine Einstufung in GK 4 erlaubt,
durch die Überschreitung der 400 m²-Grenze im Erdgeschoss sollte
jedoch eine größere Nutzungsflexibilität erreicht werden. Die
Einordnung in GK 5 schafft hierfür einen klaren und belastbaren
Rechtsrahmen.
Das Gebäude ist als Holzhybridbau konzipiert: Ein massiver,
nichtbrennbarer Sockel aus Kalksandstein und Stahlbeton bildet das
Unter- und Erdgeschoss, darauf folgen drei Obergeschosse in
Massivholzbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Die Bauweise stellt
erhöhte Anforderungen an den baulichen und konstruktiven
Brandschutz, die integraler Bestandteil des Entwurfs sind.
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Modersohn & Freiesleben Architekten planten das Haus im Park in Ergänzung des bestehenden Campus der Wohneinrichtung Maria Frieden.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
Bild: Sebastian Schels, München
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
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Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
05|20
Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
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Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
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Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
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Lageplan
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Sonderbau und spezifische Nutzung
Aufgrund der Nutzung handelt es sich gemäß § 2 Abs. 4 Nr. 9c der
Bauordnung für Berlin (BauO Bln) um einen Sonderbau. Das Gebäude
dient dem betreuten Wohnen für erwachsene Menschen mit geistigen
und körperlichen Behinderungen sowie teilweise zusätzlichen
psychischen Erkrankungen. Rund die Hälfte der Bewohner ist
mobilitätseingeschränkt oder auf einen Rollstuhl angewiesen; die
Selbstrettungsfähigkeit ist insgesamt als eingeschränkt
einzustufen. Vor diesem Hintergrund stehen Brandvermeidung, frühe
Alarmierung und eine sichere, unterstützte Evakuierung im
Mittelpunkt des Brandschutzkonzepts.
Rettungswege
Aus jeder Nutzungseinheit mit Aufenthaltsräumen sind in
jedem Geschoss zwei bauliche Rettungswege erforderlich. Beide
Rettungswege dürfen über einen gemeinsamen notwendigen Flur führen.
Von dort erfolgt die Entfluchtung in einen östlichen oder
westlichen Treppenraum, die jeweils direkte Ausgänge ins Freie
besitzen. Die Türen zu den Treppenräumen sind in Fluchtrichtung
dauerhaft unverschlossen, etwa über Notausgangsverschlüsse nach DIN EN 179.
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Modersohn & Freiesleben Architekten planten das Haus im Park in Ergänzung des bestehenden Campus der Wohneinrichtung Maria Frieden.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
Bild: Sebastian Schels, München
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
04|20
Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
05|20
Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
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Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
08|20
Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
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Lageplan
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
13|20
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
14|20
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
15|20
Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Da ein hoher Anteil der Bewohner auf Rollstühle angewiesen ist,
sind in jedem Geschoss Warteflächen innerhalb der Treppenräume
vorgesehen. Im Geschoss mit der höchsten Bewohnerzahl stehen vier
Rollstuhlwarteplätze zur Verfügung, um eine gestaffelte und
unterstützte Evakuierung zu ermöglichen.
Der notwendige Flur ist bewusst nicht als reiner Verkehrsraum
ausgebildet, sondern als gut überschaubarer Aufenthalts- und
Begegnungsbereich mit ausreichend Bewegungsflächen für
Mobilitätshilfen. Die Differenz zwischen dem massiven Erdgeschoss
und den leichten Holzobergeschossen ist räumlich erfahrbar; im
Dachgeschoss erhält der Flur durch eine Laterne zur Belichtung
eigenständigen Charakter.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Sebastian Schels, München
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Eingang und Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
05|20
Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
06|20
Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
07|20
Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
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Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
09|20
Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
Bild: Sebastian Schels, München
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
Bild: Sebastian Schels, München
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 3. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Schnitt
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Ansichten
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
18|20
Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Baulicher Brandschutz
Das Erdgeschoss ist als massiver, nichtbrennbarer Sockel
ausgeführt. Außenwände mit mineralischem Wärmedämmverbundsystem und
mineralischen Oberflächen erfüllen die Anforderungen an
Nichtbrennbarkeit. Tragende Bauteile im Unter- und Erdgeschoss
sowie Treppenraum- und Aufzugsschachtwände bestehen aus Stahlbeton
oder Mauerwerk und sind mindestens feuerbeständig (F 90)
bemessen.
Tragende, massive Holzbauteile in den Obergeschossen erreichen
je nach Anforderung und Geschoss F 90 bzw. F 30. Für die
Holztafelwände ist im Rahmen der Ausführungsplanung der Nachweis der
raumabschließenden Wirkung zu führen. Sämtliche Holzaußenwände sind
außenseitig mit einer mindestens 15 mm starken, nichtbrennbaren
Trägerplatte beplankt. In den Obergeschossen kommt eine
Mineralwolldämmung mit einem Schmelzpunkt über 1.000 °C zum
Einsatz.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
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Eingang und Treppenhaus
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Treppenhaus
Bild: Sebastian Schels, München
06|20
Gemeinsamer notwendiger Flur
Bild: Sebastian Schels, München
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Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
Bild: Sebastian Schels, München
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Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
Bild: Sebastian Schels, München
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin
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Grundriss 3. Obergeschoss
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Schnitt
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Ansichten
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Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Fassadenbezogener Brandschutz
Ein wesentliches Gestaltungsmerkmal des Gebäudes ist die rote
Holzfassade in Kombination mit auskragenden, gewellten
Faserzementplatten, die als sogenannte Brandschürzen ausgebildet
sind. Diese stellen eine gestalterische Antwort auf die
brandschutztechnische Anforderung geschossweiser Brandsperren bei
Holzfassaden dar.
Zur Verhinderung der vertikalen Brandausbreitung sind
geschossweise horizontale Brandsperren aus Stahlblech vorgesehen.
Diese sind kraftschlüssig auszuführen und in die Brüstungsebene
integriert. Die nichtbrennbaren Fassadenschürzen überdecken
zugleich die Bauteilfugen zwischen Wand und Decke und enthalten im
oberen Abschluss die erforderliche Stahlsperre. Aufbau und
Bekleidung sind vollständig nichtbrennbar ausgeführt.
Die geneigt montierten Faserzementwellplatten orientieren sich an
den vorgefertigten Plattenmaßen und verleihen der Fassade eine
dreidimensionale, haptische Tiefe. Gleichzeitig wirken sie als
konstruktiver Witterungsschutz für die darunterliegenden Holz- und
Putzflächen. Da der Fassadenaufbau zwischen Decken- und
Brüstungsebene vollständig nichtbrennbar ist, wird das Schutzziel
der wirksamen Geschosstrennung erfüllt.
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Drei Obergeschosse in Holzbauweise stützen sich auf das grün verputzte, massive Sockelgeschoss.
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Der Neubau fügt sich in seiner Geschossigkeit in die vorhandene Bebauung stimmig ein.
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Fassade mit horizontalen Brandschürzen
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Eingang und Treppenhaus
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Treppenhaus
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Gemeinsamer notwendiger Flur
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Die sichtbar belassene Holzkonstruktion ergänzt die zurückhaltenden Materialien im Innenraum.
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Holzkonstruktion mit Schmetterlingsdach auf der obersten Etage
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Innenansicht der giebelseitigen Wohnräume
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Balkon der giebelseitigen Wohnung
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss 1. Obergeschoss
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Grundriss 2. Obergeschoss
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Grundriss 3. Obergeschoss
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Konstruktiver Fassadenschnitt mit horizontalen Brandschürzen
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Grundriss 1. Obergeschoss aus dem Brandschutzkonzept
Bild: Völcker Architekten, Susanne Völcker, Berlin
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Anlagentechnischer Brandschutz
Das gesamte Gebäude ist mit einer Brandmeldeanlage nach DIN 14675 mit Vollschutz
ausgestattet und zur Feuerwehr aufgeschaltet. Die automatische
Auslösung erfolgt über Rauchmelder in allen Wohn- und
Aufenthaltsräumen, notwendigen Fluren, Nebenräumen sowie im
Untergeschoss. In den Apartments ist im Brandfall eine unmittelbare
akustische Alarmierung sicherzustellen.
Die Brandmeldeanlage bildet eine wesentliche Grundlage für das
brandschutztechnische Gesamtkonzept, gerade auch im Hinblick der
Argumentation für sichtbar belassene Massivholzdecken und -wände.
Die Sichtbarkeit der Holzkonstruktion ist sowohl aus
gestalterischen als auch aus funktionalen Gründen gewünscht: zur
Vermittlung der Bauart, zur Nutzung der warmen, wohnlichen und
haptischen Qualität des Holzes – insbesondere im Kontext einer
Pflege- und Betreuungseinrichtung – sowie im Sinne eines sparsamen
und ressourcenbewussten Bauens.
Zur Vermeidung von Falschalarmen werden Maßnahmen nach DIN
VDE 0833-2: Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall –
Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen vorgesehen. Bei
manueller Auslösung über Druckknopfmelder erfolgt unverzüglich der
Zentralalarm mit Weiterleitung an die Feuerwehr.
Bautafel
Architektur: Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin (Generalplaner) Projektbeteiligte: Anna Fawdry, Cornelius Giacalone, Sophia Grabow (Mitarbeiter); Niehues Winkler Ingenieure, Berlin (Tragwerksplanung); Karl Hoffmeister, Lamspringe (Holzbau); Völcker Architekten, Susanne Völker, Berlin (Brandschutz) Bauherr/in: Sozialdienst Katholischer Frauen, Berlin Standort: Nordendstraße, Berlin-Pankow Fertigstellung: 2024 Bildnachweis: Sebastian Schels, München (Fotos); Modersohn & Freiesleben Architekten, Berlin (Pläne)
Schutzziel der Bestimmungen ist es, die barrierefreie Zugänglichkeit baulicher Anlagen für Menschen mit Behinderungen ohne fremde Hilfe zu gewährleisten.
Bild: Urte Schmidt
Grundlagen
Baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit
Es ist so zu planen, dass Menschen mit und ohne Behinderung der Flucht- und Rettungswegbeschilderung folgen, das Gebäude verlassen und sich in einem gesicherten Bereich einfinden können.
Die Musterhochhausrichtlinie fordert gemäß Nr. 6.4 für Hochhäuser eine Brandmeldeanlage sowie Alarmierungs- und Lautsprecheranlagen; für bestimmte Fälle gelten Ausnahmen.
Bild: Yvonne Kavermann
Brandmeldeanlagen
Brandmeldeanlagen in Sonderbauten
In Sonderbauten können aufgrund der baulichen Gegebenheiten oder der Nutzung zusätzliche Gefährdungen für die Nutzer entstehen.
Bei Hochhäusern muss die lichte Breite eines jeden Teils von Rettungswegen mindestens 1,20 m betragen.
Bild: Urte Schmidt
Flucht-/Rettungswege
Dimensionierung von Flucht- und Rettungswegen bei Sonderbauten
Je nach Art und Nutzung können kürzere Flucht- und Rettungswege erforderlich sein oder längere zugelassen werden: Eine Zusammenfassung der wichtigsten Maße.
Brandmeldeanlagen
Planung von Brandmeldeanlagen
Was bei Konzept, Planung, Ausführung und Überwachung von Brandmeldeanlagen beachtet werden muss, ist im Regelwerk vorgegeben.
Bauwerke zum Thema
Große Loggien gliedern den Wohnturm an der Südseite.
Bild: Jochen Weissenrieder, Freiburg
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Im Erdgeschoss ein Supermarkt, darauf eine Kita und weiter in die Höhe 30 Wohnungen: So fügt sich ein Holzbau gut in das Sechziger-Jahre-Quartier.
Hild und K planten das mehrgliedrige Gebäude mit einem Sockel aus Beton und Obergeschossen in Holzrahmenbauweise.
Bild: Michael Heinrich, München
Wohnbauten
Übernachtungsschutz Lotte-Branz-Straße in München
Schutz, Orientierung, Aufenthaltsqualität: Diese Unterkunft für obdachlose Menschen bietet mehr als nur ein Dach über dem Kopf.
Die besondere Lage prägt sämtliche planerischen Entscheidungen – von der Konstruktion über die Gebäudetechnik bis hin zu den Brandschutzmaßnahmen.
Bild: Günter Richard Wett, Innsbruck
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Berghütte Württemberger Haus in Zams
Rückbau und Ergänzung in Holzbauweise
Modersohn & Freiesleben Architekten planten das Haus im Park in Ergänzung des bestehenden Campus der Wohneinrichtung Maria Frieden.
Bild: Sebastian Schels, München
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Haus im Park in Berlin-Pankow
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Bild: Markus Rohrbacher, Radstadt
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Ort der Entschleunigung
Luftbild des Hotels mit Blick auf den Kornmarktplatz
Bild: Christian Schramm, Bregenz
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Stadthaus mit Hotel kleiner Löwe in Bregenz
Unter einem Tonnendach mit Brandwänden
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Winter Circus in Gent
Historisches Bauwerk als Forum für Neues
Bestandsbau der Werkstätten (links) mit neuer Holzfassade und Fundus-Neubau mit transluzenter Polycarbonat-Hülle nach Plänen des Leipziger Büros Voigt
Bild: Philip Heckhausen, Zürich
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Theaterwerkstätten und -fundus in Eisenach
Transluzent umhüllter Skelettbau
Das 2023 fertiggestellte Erlebnis-Hus nach Plänen von Holzer Kobler Architekturen markiert den Abschluss der erweiterten Strandpromenade.
Bild: Jan Bitter, Berlin
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Erlebnis-Hus in St. Peter-Ording
Holz-Konstruktion zum Spielen auf fünf Ebenen
Blick auf die Fahrzeughalle der neuen Feuerwache nach Plänen des Berliner Architekturbüros Rimpau Bauer Derveaux
Bild: David Hiepler, Berlin
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Feuerwache Reinbek
Holzbau mit Fahrzeughalle und Gründach
Das Parkhaus nach Plänen der Stuttgarter Herrmann + Bosch Architekten wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA'27) überwiegend aus Holz errichtet.
Bild: Roland Halbe, Stuttgart
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Holzparkhaus Wendlingen
Fünf Ebenen in offener Bauweise
Innenansicht des heutigen Schwimmbeckens mit den sichtbaren HP Schalen und der bodentiefen Fensterfassade
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Bild: Jochen Weissenrieder, Freiburg
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Gewerbe, Kita und 30 Wohnungen in Holzbauweise
Ostansicht und Eingangsseite des neuen Rathauses, geplant von Muffler Architekten
Bild: Brigida González, Stuttgart
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Ortstypische Merkmale in zeitgenössischer Form
Das Holzparkhaus fügt sich stimmig in die Grünanlage ein.
Bild: Sebastian Schels, München
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Parkhaus in Bad Aibling
Holzbau mit Rauchwannen
Südseite des zweieinhalbgeschossigen Holzhybridbaus, den Dannien Roller Architekten + Partner nach einem Wettbewerbsgewinn geplant haben.
Bild: Dietmar Strauß, Besigheim
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Kindertagesstätte Sofie Haug in Tübingen
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Bild: diephotodesigner.de | ken schluchtmann, Berlin
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Kant-Garagen in Berlin
Wendelrampe, Parkboxen und Falttore
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Bild: David Schreyer, Wörgl
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Tragende Holzelemente und Brandmeldeanlage
Außenansicht des Gasthofs zur Post in Frontenhausen
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Gasthof zur Post Frontenhausen
Revitalisierung eines Jugendstil-Anwesens
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Rathaus mit Bibliothek in Großmehring
Geschickt und kompakt organisiert
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Zwei Holzbauten mit verbindendem Foyer
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Bild: Bruno Klomfar, Wien
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Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf
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Im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen ist auf 750 Höhenmetern eine neue Kletter- und Boulderhalle entstanden.
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Kletterhalle in Villingen-Schwenningen
Brandschutz unter besonderen Bedingungen
Die Architekten planten ein Ensemble aus zehn Häusern, die in zwei Fünfergruppen einander gegenüberstehen und eine mittig liegende Zufahrtsachse fassen (Nordwestansicht des östlichen Häuserensembles und Zufahrt)
Bild: Julian Lanoo, Boeschepe
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Pflegeheim Residence Arpage Antoine de Saint-Exupery in Villejuif
Evakuierungzonen für Personen, die nicht zur Selbstrettung fähig sind
Ausblick vom Hof der Reihenhäuser 7/9/11 auf das Brandhaus 10