Im Osten der Stadt Gent, im Schatten eines Autobahnviadukts und
am Übergang zu einer Parklandschaft, verwandelte das Büro ATAMA ein
1974 eingeweihtes Bezirksamt in ein vielschichtiges öffentliches
Haus. Der ursprüngliche Entwurf stammt von Paul Felix, einem
prägenden Vertreter der belgischen Nachkriegsmoderne. Seit Herbst
2025 vereint der einst spröde wirkende Sichtbeton
als The Felix Bibliothek, Grundschule, Akademie, Bürgeramt,
Polizeistation, Cafeteria und Veranstaltungssaal unter einem
gemeinsamen Dach. Die Transformation zeigt, wie ein brutalistischer
Bestand durch präzise Eingriffe, neue Betonelemente und eine offene
Erschließung wieder Teil des städtischen Alltags werden kann.
Galerie
Das ehemalige Genter Bürgeramt The Felix öffnet sich zur Parklandschaft der Gentbrugse Meersen. 2025 nach Plänene von ATAMA umgebaut teilen sich heute Schule, Akademie und öffentliche Nutzungen den Bau.
Bild: Stijn Bollaert
01|30
Zwischen Hochhaus, Schule und Park wird die neue Mitte des Ensembles als belebter öffentlicher Hof lesbar.
Bild: Stijn Bollaert
02|30
Der Betonbestand von Paul Felix erhält durch die Aufstockungen eine neue Silhouette.
Bild: Stijn Bollaert
03|30
Am sechsgeschossigen Hochhaus sind die strenge Rasterung des Bestands und die neue Krone erkennbar.
Bild: Stijn Bollaert
04|30
Der neue Veranstaltungssaal fasst den Hof und übersetzt die Betonarchitektur des Bestands in eine ruhig gegliederte Gegenwartssprache.
Bild: Stijn Bollaert
05|30
Alte und neue Betonelemente schaffen Übergänge, Durchblicke sowie geschützte Aufenthaltsbereiche am Rand des Ensembles.
Bild: Stijn Bollaert
06|30
Auf dem Dachspielplatz über dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude wird die gestapelte Stadt erlebbar: Freiraum, Bewegung, Beton als neue Nutzungsebene.
Bild: Stijn Bollaert
07|30
Betonfertigteile mat abgerundeten Ecken und rauen Innenseiten rahmen den Dachspielplatz.
Bild: Stijn Bollaert
08|30
Der helle Tanzsaal in der Krone des Hochhauses öffnet sich über große Fensterflächen zur Landschaft.
Bild: Stijn Bollaert
09|30
In den Musikräumen entsteht eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre mit Ausblick ins Grüne und akustisch wirksamen Oberflächen.
Bild: Stijn Bollaert
10|30
Der Veranstaltungssaal ergänzt das öffentliche Programm des Hauses um einen flexibel nutzbaren Kulturraum.
Bild: Stijn Bollaert
11|30
Das öffentliche Rückgrat verbindet Bibliothek, Café und weitere Nutzungen entlang der freigelegten Betonstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
12|30
Die Bibliothek öffnet sich mit raumhohen Regalen zum öffentlichen Rückgrat des Hauses.
Bild: Dieter Van Caneghem
13|30
Im Felix Café verbinden Glas, Holz und raue Deckenflächen die neue Nutzung mit der vorhandenen Raumstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
14|30
Entlang der Hoffassade liegen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Bild: Dieter Van Caneghem
15|30
Offene Regale, transparente Trennungen und warme Materialien lassen die Bibliothek zugänglich erscheinen.
Bild: Dieter Van Caneghem
16|30
Beim Bürgerservice treffen freigelegte Betonstützen, technische Einbauten und präzise Holzelemente aufeinander.
Bild: Dieter Van Caneghem
17|30
Vor der Transformation zeigte sich das ehemalige Dienstleistungszentrum streng und trist.
Bild: Stijn Bollaert
18|30
Das Gebäude befindet sich am Übergang zu einem großen Park.
Bild: Stijn Bollaert
19|30
Die eigenständigen Baukörper bilden einen halboffenen Hof aus.
Bild: Stijn Bollaert
20|30
Während der Bauarbeiten wurde die robuste Betonstruktur freigelegt und für die Aufstockungen vorbereitet.
Bild: Stijn Bollaert
21|30
Während unten saniert wird, sind auf dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude bereits die neuen Betonelemente des Dachspielplatzes zu sehen.
Bild: Stijn Bollaert
22|30
Im entkernten Innenraum traten die Deckenrippen und Wandstrukturen wieder hervor.
Bild: Stijn Bollaert
23|30
Die freigelegte Struktur zeigte die konstruktive Großzügigkeit, auf der ATAMA die neue Nutzungsmischung aufbaute.
Bild: Stijn Bollaert
24|30
Axonometrie mit Bestand (grau) und Veranstaltungssaal, Dachspielplatz und Aufstockungen (rot)
Bild: ATAMA
25|30
Axonometrie der Nutzungsmischung: Veranstaltungssaal (senfgelb), Polizei (mintgrün), Akademie (rot), Bibliothek (blau), Schule (braun), Ausstellungsflächen (lindgrün), Verwaltung (hellgelb)
Bild: ATAMA
26|30
Lageplan und Grundriss Erdgeschoss
Bild: ATAMA
27|30
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: ATAMA
28|30
Grundriss Erdgeschoss mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
29|30
Schnitt mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
30|30
Paul Felix und das Erbe des Betons
Der Bestand umfasste ursprünglich drei eigenständige Baukörper,
verteilt um einen halboffenen Hof: einen eingeschossigen
Eingangspavillon, einen zweigeschossigen Flachbau und ein
sechsgeschossiges Hochhaus mit abgerücktem Erschließungsturm. Die
Baukörper wirken autonom und stehen dennoch in Beziehung
zueinander. Massive Brüstungen, Betonstützen und -träger geben dem
Ensemble eine strenge, rhythmische Ordnung. Diese Architektur
vertraut ganz auf den Baustoff Beton.
Über die Jahrzehnte setzten die Sichtbetonoberflächen Patina an
und wurden in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend mit Härte,
Schwere und grauer Tristesse verbunden. Was ursprünglich als
funktionale Klarheit gedacht war, erschien vielen später abweisend
und technisch überholt. ATAMA las den Bestand anders. Die
großzügigen Räume, die robuste Tragstruktur und die präzise Ordnung
boten eine solide Grundlage für neue Entwicklungen.
Der Entwurf zielt darauf, den vorhandenen Beton freizulegen, zu
reparieren und weiterzuschreiben. Vor Beginn der Arbeiten wurde das
Gebäude bis auf die Tragstruktur zurückgebaut und umfassend
untersucht. Beton und Bewehrung wurden geprüft, beschädigte Bereiche
instandgesetzt und freiliegende Eisen neu überdeckt. Dabei wurde
die ursprüngliche Betonzusammensetzung so rekonstruiert, dass die
Eingriffe an den Brüstungen kaum sichtbar sind.
Galerie
Das ehemalige Genter Bürgeramt The Felix öffnet sich zur Parklandschaft der Gentbrugse Meersen. 2025 nach Plänene von ATAMA umgebaut teilen sich heute Schule, Akademie und öffentliche Nutzungen den Bau.
Bild: Stijn Bollaert
01|30
Zwischen Hochhaus, Schule und Park wird die neue Mitte des Ensembles als belebter öffentlicher Hof lesbar.
Bild: Stijn Bollaert
02|30
Der Betonbestand von Paul Felix erhält durch die Aufstockungen eine neue Silhouette.
Bild: Stijn Bollaert
03|30
Am sechsgeschossigen Hochhaus sind die strenge Rasterung des Bestands und die neue Krone erkennbar.
Bild: Stijn Bollaert
04|30
Der neue Veranstaltungssaal fasst den Hof und übersetzt die Betonarchitektur des Bestands in eine ruhig gegliederte Gegenwartssprache.
Bild: Stijn Bollaert
05|30
Alte und neue Betonelemente schaffen Übergänge, Durchblicke sowie geschützte Aufenthaltsbereiche am Rand des Ensembles.
Bild: Stijn Bollaert
06|30
Auf dem Dachspielplatz über dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude wird die gestapelte Stadt erlebbar: Freiraum, Bewegung, Beton als neue Nutzungsebene.
Bild: Stijn Bollaert
07|30
Betonfertigteile mat abgerundeten Ecken und rauen Innenseiten rahmen den Dachspielplatz.
Bild: Stijn Bollaert
08|30
Der helle Tanzsaal in der Krone des Hochhauses öffnet sich über große Fensterflächen zur Landschaft.
Bild: Stijn Bollaert
09|30
In den Musikräumen entsteht eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre mit Ausblick ins Grüne und akustisch wirksamen Oberflächen.
Bild: Stijn Bollaert
10|30
Der Veranstaltungssaal ergänzt das öffentliche Programm des Hauses um einen flexibel nutzbaren Kulturraum.
Bild: Stijn Bollaert
11|30
Das öffentliche Rückgrat verbindet Bibliothek, Café und weitere Nutzungen entlang der freigelegten Betonstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
12|30
Die Bibliothek öffnet sich mit raumhohen Regalen zum öffentlichen Rückgrat des Hauses.
Bild: Dieter Van Caneghem
13|30
Im Felix Café verbinden Glas, Holz und raue Deckenflächen die neue Nutzung mit der vorhandenen Raumstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
14|30
Entlang der Hoffassade liegen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Bild: Dieter Van Caneghem
15|30
Offene Regale, transparente Trennungen und warme Materialien lassen die Bibliothek zugänglich erscheinen.
Bild: Dieter Van Caneghem
16|30
Beim Bürgerservice treffen freigelegte Betonstützen, technische Einbauten und präzise Holzelemente aufeinander.
Bild: Dieter Van Caneghem
17|30
Vor der Transformation zeigte sich das ehemalige Dienstleistungszentrum streng und trist.
Bild: Stijn Bollaert
18|30
Das Gebäude befindet sich am Übergang zu einem großen Park.
Bild: Stijn Bollaert
19|30
Die eigenständigen Baukörper bilden einen halboffenen Hof aus.
Bild: Stijn Bollaert
20|30
Während der Bauarbeiten wurde die robuste Betonstruktur freigelegt und für die Aufstockungen vorbereitet.
Bild: Stijn Bollaert
21|30
Während unten saniert wird, sind auf dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude bereits die neuen Betonelemente des Dachspielplatzes zu sehen.
Bild: Stijn Bollaert
22|30
Im entkernten Innenraum traten die Deckenrippen und Wandstrukturen wieder hervor.
Bild: Stijn Bollaert
23|30
Die freigelegte Struktur zeigte die konstruktive Großzügigkeit, auf der ATAMA die neue Nutzungsmischung aufbaute.
Bild: Stijn Bollaert
24|30
Axonometrie mit Bestand (grau) und Veranstaltungssaal, Dachspielplatz und Aufstockungen (rot)
Bild: ATAMA
25|30
Axonometrie der Nutzungsmischung: Veranstaltungssaal (senfgelb), Polizei (mintgrün), Akademie (rot), Bibliothek (blau), Schule (braun), Ausstellungsflächen (lindgrün), Verwaltung (hellgelb)
Bild: ATAMA
26|30
Lageplan und Grundriss Erdgeschoss
Bild: ATAMA
27|30
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: ATAMA
28|30
Grundriss Erdgeschoss mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
29|30
Schnitt mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
30|30
Ein Hof als neue Mitte
Städtebaulich besetzt The Felix eine sensible Schnittstelle. Zur
einen Seite schließen die Wohnstraßen von Gentbrugge an, zur
anderen öffnet sich die weite Parklandschaft der Gentbrugse
Meersen. ATAMA stärkt diese Lage, indem das Gebäude zu einem
durchlässigen Stadtteilhaus wird. Mehrere Eingänge öffnen das
Ensemble, Sichtachsen und neue Außenräume binden den Park ein. Aus
dem Verwaltungsbau wurde ein Haus, das man auch ohne Termin
betreten kann.
Ein wesentlicher Eingriff ist der neue vierte Baukörper. Er
nimmt den Veranstaltungssaal auf und vervollständigt die bestehende
Komposition zu einem klar gefassten Hof. Er bietet Orientierung und
Aufenthaltsflächen und wirkt so wie ein Gelenk zwischen den
unterschiedlichen Nutzungen: Schule, Bibliothek, Musik- und
Kunstakademie, Verwaltung und Polizei erhalten dadurch eine
gemeinsame Adresse, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Die
frühere Zwischenfläche verwandelte sich in einen geschützten
öffentlichen Raum.
Hinter den Hoffassaden liegen Foyers und breite Flure – ein
öffentliches Rückgrat, das die verschiedenen Programmteile
miteinander verbindet. Es entstand eine ungewöhnliche
Nachbarschaft: Schulkinder, Bibliotheksgäste, Musikschüler*innen,
Verwaltungsangestellte und Polizeikräfte nutzen dieselben Wege und
begegnen sich im Alltag.
Galerie
Das ehemalige Genter Bürgeramt The Felix öffnet sich zur Parklandschaft der Gentbrugse Meersen. 2025 nach Plänene von ATAMA umgebaut teilen sich heute Schule, Akademie und öffentliche Nutzungen den Bau.
Bild: Stijn Bollaert
01|30
Zwischen Hochhaus, Schule und Park wird die neue Mitte des Ensembles als belebter öffentlicher Hof lesbar.
Bild: Stijn Bollaert
02|30
Der Betonbestand von Paul Felix erhält durch die Aufstockungen eine neue Silhouette.
Bild: Stijn Bollaert
03|30
Am sechsgeschossigen Hochhaus sind die strenge Rasterung des Bestands und die neue Krone erkennbar.
Bild: Stijn Bollaert
04|30
Der neue Veranstaltungssaal fasst den Hof und übersetzt die Betonarchitektur des Bestands in eine ruhig gegliederte Gegenwartssprache.
Bild: Stijn Bollaert
05|30
Alte und neue Betonelemente schaffen Übergänge, Durchblicke sowie geschützte Aufenthaltsbereiche am Rand des Ensembles.
Bild: Stijn Bollaert
06|30
Auf dem Dachspielplatz über dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude wird die gestapelte Stadt erlebbar: Freiraum, Bewegung, Beton als neue Nutzungsebene.
Bild: Stijn Bollaert
07|30
Betonfertigteile mat abgerundeten Ecken und rauen Innenseiten rahmen den Dachspielplatz.
Bild: Stijn Bollaert
08|30
Der helle Tanzsaal in der Krone des Hochhauses öffnet sich über große Fensterflächen zur Landschaft.
Bild: Stijn Bollaert
09|30
In den Musikräumen entsteht eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre mit Ausblick ins Grüne und akustisch wirksamen Oberflächen.
Bild: Stijn Bollaert
10|30
Der Veranstaltungssaal ergänzt das öffentliche Programm des Hauses um einen flexibel nutzbaren Kulturraum.
Bild: Stijn Bollaert
11|30
Das öffentliche Rückgrat verbindet Bibliothek, Café und weitere Nutzungen entlang der freigelegten Betonstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
12|30
Die Bibliothek öffnet sich mit raumhohen Regalen zum öffentlichen Rückgrat des Hauses.
Bild: Dieter Van Caneghem
13|30
Im Felix Café verbinden Glas, Holz und raue Deckenflächen die neue Nutzung mit der vorhandenen Raumstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
14|30
Entlang der Hoffassade liegen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Bild: Dieter Van Caneghem
15|30
Offene Regale, transparente Trennungen und warme Materialien lassen die Bibliothek zugänglich erscheinen.
Bild: Dieter Van Caneghem
16|30
Beim Bürgerservice treffen freigelegte Betonstützen, technische Einbauten und präzise Holzelemente aufeinander.
Bild: Dieter Van Caneghem
17|30
Vor der Transformation zeigte sich das ehemalige Dienstleistungszentrum streng und trist.
Bild: Stijn Bollaert
18|30
Das Gebäude befindet sich am Übergang zu einem großen Park.
Bild: Stijn Bollaert
19|30
Die eigenständigen Baukörper bilden einen halboffenen Hof aus.
Bild: Stijn Bollaert
20|30
Während der Bauarbeiten wurde die robuste Betonstruktur freigelegt und für die Aufstockungen vorbereitet.
Bild: Stijn Bollaert
21|30
Während unten saniert wird, sind auf dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude bereits die neuen Betonelemente des Dachspielplatzes zu sehen.
Bild: Stijn Bollaert
22|30
Im entkernten Innenraum traten die Deckenrippen und Wandstrukturen wieder hervor.
Bild: Stijn Bollaert
23|30
Die freigelegte Struktur zeigte die konstruktive Großzügigkeit, auf der ATAMA die neue Nutzungsmischung aufbaute.
Bild: Stijn Bollaert
24|30
Axonometrie mit Bestand (grau) und Veranstaltungssaal, Dachspielplatz und Aufstockungen (rot)
Bild: ATAMA
25|30
Axonometrie der Nutzungsmischung: Veranstaltungssaal (senfgelb), Polizei (mintgrün), Akademie (rot), Bibliothek (blau), Schule (braun), Ausstellungsflächen (lindgrün), Verwaltung (hellgelb)
Bild: ATAMA
26|30
Lageplan und Grundriss Erdgeschoss
Bild: ATAMA
27|30
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: ATAMA
28|30
Grundriss Erdgeschoss mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
29|30
Schnitt mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
30|30
Gestapelte Stadt
Die programmatische Dichte folgt der Idee einer „Stacked City“.
Funktionen, die anderswo auf mehrere Gebäude verteilt werden,
stapeln sich in The Felix und greifen räumlich ineinander: Den
zweigeschossigen Flachbau im Südosten teilen sich Schule,
Bürgerservice und Bibliothek. Der ehemalige Eingangspavillon im
Nordwesten nimmt die Polizei auf und wurde durch neue Büroflächen
ergänzt. Im Hochhaus dazwischen ist die Musik- und Kunstakademie
untergebracht. Die oberste Etage wurde mit spiegelverkleideten
Trennwänden in Übungsräume gegliedert.
Diese vertikale Verdichtung wird durch drei Aufstockungen
ergänzt, die ATAMA als Kronen bezeichnet. Sie erweitern das
Raumangebot und geben dem Ensemble eine neue Silhouette. In den
ehemaligen Ölsilos liegen heute schallintensive Proberäume für
Schlagzeug und Percussion, darüber stehen helle Tanzsäle in der
Krone des Hochhauses. Auf dem Flachbau erweitert ein Dachspielplatz
den Schulhof in die Höhe. So nutzt das Projekt die Tragfähigkeit
des Bestands als räumliches Kapital: Bodenfläche bleibt frei, neue
Freiräume entstehen, und das vorhandene Betontragwerk wird zur
Grundlage einer zweiten Nutzungsschicht.
Galerie
Das ehemalige Genter Bürgeramt The Felix öffnet sich zur Parklandschaft der Gentbrugse Meersen. 2025 nach Plänene von ATAMA umgebaut teilen sich heute Schule, Akademie und öffentliche Nutzungen den Bau.
Bild: Stijn Bollaert
01|30
Zwischen Hochhaus, Schule und Park wird die neue Mitte des Ensembles als belebter öffentlicher Hof lesbar.
Bild: Stijn Bollaert
02|30
Der Betonbestand von Paul Felix erhält durch die Aufstockungen eine neue Silhouette.
Bild: Stijn Bollaert
03|30
Am sechsgeschossigen Hochhaus sind die strenge Rasterung des Bestands und die neue Krone erkennbar.
Bild: Stijn Bollaert
04|30
Der neue Veranstaltungssaal fasst den Hof und übersetzt die Betonarchitektur des Bestands in eine ruhig gegliederte Gegenwartssprache.
Bild: Stijn Bollaert
05|30
Alte und neue Betonelemente schaffen Übergänge, Durchblicke sowie geschützte Aufenthaltsbereiche am Rand des Ensembles.
Bild: Stijn Bollaert
06|30
Auf dem Dachspielplatz über dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude wird die gestapelte Stadt erlebbar: Freiraum, Bewegung, Beton als neue Nutzungsebene.
Bild: Stijn Bollaert
07|30
Betonfertigteile mat abgerundeten Ecken und rauen Innenseiten rahmen den Dachspielplatz.
Bild: Stijn Bollaert
08|30
Der helle Tanzsaal in der Krone des Hochhauses öffnet sich über große Fensterflächen zur Landschaft.
Bild: Stijn Bollaert
09|30
In den Musikräumen entsteht eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre mit Ausblick ins Grüne und akustisch wirksamen Oberflächen.
Bild: Stijn Bollaert
10|30
Der Veranstaltungssaal ergänzt das öffentliche Programm des Hauses um einen flexibel nutzbaren Kulturraum.
Bild: Stijn Bollaert
11|30
Das öffentliche Rückgrat verbindet Bibliothek, Café und weitere Nutzungen entlang der freigelegten Betonstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
12|30
Die Bibliothek öffnet sich mit raumhohen Regalen zum öffentlichen Rückgrat des Hauses.
Bild: Dieter Van Caneghem
13|30
Im Felix Café verbinden Glas, Holz und raue Deckenflächen die neue Nutzung mit der vorhandenen Raumstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
14|30
Entlang der Hoffassade liegen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Bild: Dieter Van Caneghem
15|30
Offene Regale, transparente Trennungen und warme Materialien lassen die Bibliothek zugänglich erscheinen.
Bild: Dieter Van Caneghem
16|30
Beim Bürgerservice treffen freigelegte Betonstützen, technische Einbauten und präzise Holzelemente aufeinander.
Bild: Dieter Van Caneghem
17|30
Vor der Transformation zeigte sich das ehemalige Dienstleistungszentrum streng und trist.
Bild: Stijn Bollaert
18|30
Das Gebäude befindet sich am Übergang zu einem großen Park.
Bild: Stijn Bollaert
19|30
Die eigenständigen Baukörper bilden einen halboffenen Hof aus.
Bild: Stijn Bollaert
20|30
Während der Bauarbeiten wurde die robuste Betonstruktur freigelegt und für die Aufstockungen vorbereitet.
Bild: Stijn Bollaert
21|30
Während unten saniert wird, sind auf dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude bereits die neuen Betonelemente des Dachspielplatzes zu sehen.
Bild: Stijn Bollaert
22|30
Im entkernten Innenraum traten die Deckenrippen und Wandstrukturen wieder hervor.
Bild: Stijn Bollaert
23|30
Die freigelegte Struktur zeigte die konstruktive Großzügigkeit, auf der ATAMA die neue Nutzungsmischung aufbaute.
Bild: Stijn Bollaert
24|30
Axonometrie mit Bestand (grau) und Veranstaltungssaal, Dachspielplatz und Aufstockungen (rot)
Bild: ATAMA
25|30
Axonometrie der Nutzungsmischung: Veranstaltungssaal (senfgelb), Polizei (mintgrün), Akademie (rot), Bibliothek (blau), Schule (braun), Ausstellungsflächen (lindgrün), Verwaltung (hellgelb)
Bild: ATAMA
26|30
Lageplan und Grundriss Erdgeschoss
Bild: ATAMA
27|30
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: ATAMA
28|30
Grundriss Erdgeschoss mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
29|30
Schnitt mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
30|30
Statische Herausforderungen
Das rund 50 Jahre alte Tragwerk für die zusätzlichen Lasten zu
ertüchtigen, war eine der großen Herausforderungen des Projekts.
Bei der Entwicklung des Statikkonzepts spielte das
Ingenieurbüro UTIL eine wichtige Rolle. Die neuen Betonbauteile
suchen gestalterisch die Nähe zum Bestand, ohne ihn zu imitieren.
Sie nehmen das ursprüngliche Fassadenraster auf und übersetzen es
in eine leichtere, weichere Sprache. Stützen, Träger und Füllungen
greifen das modulare Prinzip auf, arbeiten jedoch mit gerundeten
Kanten, feineren Schnitten und einem helleren Betonton. So bleiben
die Bauphasen unterscheidbar, wirken aber miteinander verwandt.
Am neuen Veranstaltungssaal wird diese Haltung gut ablesbar.
Seine tragende Betonfassade bildet eine zeitgenössische Kolonnade
und schließt den Hof mit ruhiger Präsenz. Am Dachspielplatz wird
der Umgang mit Beton spielerischer und erscheint als
Sitzgelegenheit und räumliche Figur. Hier kamen Fertigteile mit
gerundeten Ecken und eingegossenen Steinen zum Einsatz.
Galerie
Das ehemalige Genter Bürgeramt The Felix öffnet sich zur Parklandschaft der Gentbrugse Meersen. 2025 nach Plänene von ATAMA umgebaut teilen sich heute Schule, Akademie und öffentliche Nutzungen den Bau.
Bild: Stijn Bollaert
01|30
Zwischen Hochhaus, Schule und Park wird die neue Mitte des Ensembles als belebter öffentlicher Hof lesbar.
Bild: Stijn Bollaert
02|30
Der Betonbestand von Paul Felix erhält durch die Aufstockungen eine neue Silhouette.
Bild: Stijn Bollaert
03|30
Am sechsgeschossigen Hochhaus sind die strenge Rasterung des Bestands und die neue Krone erkennbar.
Bild: Stijn Bollaert
04|30
Der neue Veranstaltungssaal fasst den Hof und übersetzt die Betonarchitektur des Bestands in eine ruhig gegliederte Gegenwartssprache.
Bild: Stijn Bollaert
05|30
Alte und neue Betonelemente schaffen Übergänge, Durchblicke sowie geschützte Aufenthaltsbereiche am Rand des Ensembles.
Bild: Stijn Bollaert
06|30
Auf dem Dachspielplatz über dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude wird die gestapelte Stadt erlebbar: Freiraum, Bewegung, Beton als neue Nutzungsebene.
Bild: Stijn Bollaert
07|30
Betonfertigteile mat abgerundeten Ecken und rauen Innenseiten rahmen den Dachspielplatz.
Bild: Stijn Bollaert
08|30
Der helle Tanzsaal in der Krone des Hochhauses öffnet sich über große Fensterflächen zur Landschaft.
Bild: Stijn Bollaert
09|30
In den Musikräumen entsteht eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre mit Ausblick ins Grüne und akustisch wirksamen Oberflächen.
Bild: Stijn Bollaert
10|30
Der Veranstaltungssaal ergänzt das öffentliche Programm des Hauses um einen flexibel nutzbaren Kulturraum.
Bild: Stijn Bollaert
11|30
Das öffentliche Rückgrat verbindet Bibliothek, Café und weitere Nutzungen entlang der freigelegten Betonstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
12|30
Die Bibliothek öffnet sich mit raumhohen Regalen zum öffentlichen Rückgrat des Hauses.
Bild: Dieter Van Caneghem
13|30
Im Felix Café verbinden Glas, Holz und raue Deckenflächen die neue Nutzung mit der vorhandenen Raumstruktur.
Bild: Dieter Van Caneghem
14|30
Entlang der Hoffassade liegen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Bild: Dieter Van Caneghem
15|30
Offene Regale, transparente Trennungen und warme Materialien lassen die Bibliothek zugänglich erscheinen.
Bild: Dieter Van Caneghem
16|30
Beim Bürgerservice treffen freigelegte Betonstützen, technische Einbauten und präzise Holzelemente aufeinander.
Bild: Dieter Van Caneghem
17|30
Vor der Transformation zeigte sich das ehemalige Dienstleistungszentrum streng und trist.
Bild: Stijn Bollaert
18|30
Das Gebäude befindet sich am Übergang zu einem großen Park.
Bild: Stijn Bollaert
19|30
Die eigenständigen Baukörper bilden einen halboffenen Hof aus.
Bild: Stijn Bollaert
20|30
Während der Bauarbeiten wurde die robuste Betonstruktur freigelegt und für die Aufstockungen vorbereitet.
Bild: Stijn Bollaert
21|30
Während unten saniert wird, sind auf dem Schul- bzw. Bibliotheksgebäude bereits die neuen Betonelemente des Dachspielplatzes zu sehen.
Bild: Stijn Bollaert
22|30
Im entkernten Innenraum traten die Deckenrippen und Wandstrukturen wieder hervor.
Bild: Stijn Bollaert
23|30
Die freigelegte Struktur zeigte die konstruktive Großzügigkeit, auf der ATAMA die neue Nutzungsmischung aufbaute.
Bild: Stijn Bollaert
24|30
Axonometrie mit Bestand (grau) und Veranstaltungssaal, Dachspielplatz und Aufstockungen (rot)
Bild: ATAMA
25|30
Axonometrie der Nutzungsmischung: Veranstaltungssaal (senfgelb), Polizei (mintgrün), Akademie (rot), Bibliothek (blau), Schule (braun), Ausstellungsflächen (lindgrün), Verwaltung (hellgelb)
Bild: ATAMA
26|30
Lageplan und Grundriss Erdgeschoss
Bild: ATAMA
27|30
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: ATAMA
28|30
Grundriss Erdgeschoss mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
29|30
Schnitt mit Ergänzungen
Bild: ATAMA
30|30
Sichtbare Spuren, neue Schichten
Die Materialstrategie lebt von der Entscheidung, den Bestand
nicht zu mildern oder hinter anderen Materialien verschwinden zu
lassen. Die Brettschalungsstruktur der 1970er-Jahre, die
Verwitterungsspuren und die strenge Rasterung bleiben ablesbar.
Hinzu kommen neue Oberflächen, die gestockt, sandgestrahlt oder
glatt geschalt wurden. Unterschiedliche Farbtöne, Bearbeitungen und
Formen bilden einen reichen Werkzeugkasten. Alt und Neu
verschmelzen nicht zu einer einheitlichen Oberfläche, sondern
erzählen von Bauzeit, Reparatur und Weiterbau.
Im Innenraum setzt sich diese Haltung fort. Die
Erschließungsbereiche sind großzügig und lichtdurchflutet, große
Glasflächen schaffen Transparenz zwischen den Nutzungen. Spiegel
verbergen Haustechnikschächte und erweitern zugleich die
Raumwirkung. Auch Akustik, Gebäudetechnik und bauphysikalische
Maßnahmen wurden so integriert, dass die räumliche Ordnung des
Bestands erhalten bleibt. Die technischen Neuerungen treten
zurück.
Damit eröffnet das Projekt eine andere Perspektive auf die
Betonarchitektur der Nachkriegsmoderne. Ihre Stärke liegt in der
konstruktiven Robustheit, in der räumlichen Großzügigkeit und in
der Fähigkeit, neue Programme aufzunehmen. Was früher Verwaltung
war, wird heute Stadtteilzentrum. Der Beton bleibt dabei sichtbar:
gealtert, repariert, ergänzt und neu interpretiert.
Bautafel
Architektur: Paul Felix (Bestand); ATAMA, Gent (Umbau) Projektbeteiligte: UTIL und Boydens Studiebureau (Tragwerksplanung); Boydens Studiebureau (Technische Gebäudeausrüstung); Daidalos Peutz (Bauphysik und Akustik); Cluster Landschap & Stedenbouw (Landschaftsarchitektur) Bauherr*in: Stadt Gent Fertigstellung: 2025 Standort: Braemkasteelstraat 29-45, 9050 Gentbrugge, Belgien Bildnachweise: Stijn Bollaert und Dieter Van Caneghem (Fotos), ATAMA (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Beton ist essenziell für die auf kurzfristigen finanziellen Ertrag ausgerichtete Bauwirtschaft.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Einführung
Entwicklung des Betons ab 1950
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Beton zu einem der bedeutendsten Baumaterialien.
Wiederverwendung unmöglich: Anstatt sie behutsam rückzubauen werden viele Betongebäude mit der Abrissbirne zerstört, wie 2018 bei der Oberpostdirektion Hamburg (Post-Pyramide) geschehen.
Bild: Julia Blöser, Berlin
Herstellung
Wiederverwendung von Betonbauteilen
Betongebäude sind riesige Materiallager. Um aus ihnen ganze Bauteile zurückzugewinnen, braucht es eine genaue Bestandserfassung und einen sorgfältigen Rückbau.
Bauwerke zum Thema
Die Cusanus-Akademie in Brixen wurde 2019 und 2020 nach Plänen von MoDus Architects saniert und erweitert.
Bild: Gustav Willeit
Bildung
Cusanus-Akademie in Brixen
Das brutalistische Haupthaus der Bildungs- und Tagungsstätte wurde unauffällig umgebaut und erweitert.
Thoravej 29 lautet die Adresse eines Industriegebäudes, das nach Plänen von pihlmann architects zu einem Gemeinschaftsbüro umgebaut wurde.
Bild: Hampus Berndtson
Büro/Verwaltung
Umbau: Thoravej 29 in Kopenhagen
Das rigide Tragwerk wurde aufgebrochen und mit den demontierten Betonteilen neue Raumverbindungen geschaffen.
BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
Das ehemalige Genter Bürgeramt The Felix öffnet sich zur Parklandschaft der Gentbrugse Meersen. 2025 nach Plänene von ATAMA umgebaut teilen sich heute Schule, Akademie und öffentliche Nutzungen den Bau.
Bild: Stijn Bollaert
Sonderbauten
The Felix in Gentbrugge
Ein grauer Riese öffnet sich
2023 eröffnete das von VenhoevenCS architecture+urbanism entworfene Fahrradparkhaus am Amsterdamer Hauptbahnhof.
Bild: Ossip van Duivenbode
Sonderbauten
Fahrradparkhaus IJBoulevard in Amsterdam
Schwimmend gelieferte Betonhalle
2022 hieß es „Wasser marsch!“ beim neuen Kraftwerk in Töging am Inn, das nach Plänen von Robert Maier Architekten entstand.
Bild: Rainer Taepper
Sonderbauten
Wasserkraftwerk in Töging
Vom Strom geformt
In Anif, im Umland von Salzburg, eröffnete 2023 eine kleine Klinik, deren rote Sichtbetonhäuser von Steiner Architecture geplant worden waren.
Bild: Florian Holzherr
Sonderbauten
Klinik in Anif
Monolithisch in Rot
Das Architekturbüro Zooco Estudio kümmerte sich um das Betonschalendach des Kantabrischen Schifffahrtsmuseums in Santander und machte es zur atmosphärischen Kulisse des Museumsrestaurants.
Bild: David Zarzoso
Sonderbauten
Restaurant des Museo Marítimo del Cantábrico in Santander
Speisen unter der Betonschale
Im Herbst 2022 endete das Forschungsprojekt C3 – Carbon Concrete Composite. Zum Abschluss wurde im Umfeld des Campus der TU Dresden der Versuchsbau CUBE eröffnet.
Bild: Stefan Gröschel, Dresden
Sonderbauten
Carbonbetonbau CUBE in Dresden
Fasermatten statt Stahlstäbe
Mit dem Gardener's House im Garten des Domaine Boisbuchet möchten das Architekturbüro dmvA und der Hersteller Polycare ein Haus aus Polymerbeton-Blöcken unter europäischen Bedingungen testen.
Bild: dmvA, Mechelen
Sonderbauten
Gardener‘s House in Boisbuchet
Kreislauffähiger Polymerbeton-Baukasten
Der Abwasserverband Altenrhein ließ eine Vielzahl von Bauprojekten vom Büro Lukas Imhof Architektur gestalten. Darunter ist auch eine 2019 in Betrieb genommen Trafostation.
Bild: Hannes Heinzer, Zürich
Sonderbauten
Trafostation bei Altenrhein
Recyclingbeton gerundet und gestockt
Als Neubau auf der grünen Wiese präsentiert sich das Parkhaus, das nach einem Entwurf von Fránek Architects in Dolni Brezany errichtet wurde.
Bild: Petr Polák
Sonderbauten
Parkhaus in Dolni Brezany
Leitplanken als Hülle
Im Stadtteil Mirafiori im Süden von Turin wurde eine Zweigstelle des Nationalen Instituts für Kernphysik mit einem Neubau erweitert.
Bild: Anna Positano, Gaia Cambiaggi / Studio Campo
Sonderbauten
Forschungsgebäude INFN in Turin
Rot in vielen Nuancen
In unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz von Pirelli in Mailand entstand nach den Plänen von Onsitestudio für das Unternehmen ein Neubau, der eine Kantine und ein Fortbildungszentrum beherbergt.
Bild: Filippo Romano, Mailand
Sonderbauten
Fortbildungszentrum mit Kantine in Mailand
Geradlinig und verspielt
Auf dem Werksareal der Unternehmen Heiterblick und Kirow in Leipzig erweitert die Niemeyer Sphere eine Betriebskantine in einem bestehenden Ziegelbau von 1927.
Bild: Margret Hoppe und Sebastian Stumpf / Licht Kunst Licht, Bonn und Berlin
Sonderbauten
Kantinenerweiterung in Leipzig
Liebe zur Geometrie
Das Gästehaus Mond wurde vom Zürcher Büro Abraha Achermann für ein Schweizer Auswandererpaar nahe der Bucht von Hiriketiya entworfen und geplant.
Bild: Rasmus Norlander, Zürich
Sonderbauten
Gästehaus Mond auf Sri Lanka
Fernab der Standards
Die Trinkwasseraufbereitungsanlage Muttenz – hier von Westen betrachtet – liegt am Übergang zwischen Wald und Industriegebiet.
Bild: Börje Müller, Basel
Sonderbauten
Trinkwasseraufbereitung Muttenz
Steter Tropfen, hohler Stein
Zwei Baukörper des psychiatrischen Zentrums in Pamplona wurden auf der Grundlage eines Masterplans bereits instandgesetzt und erweitert.
Bild: Rubén P. Bescós, Madrid
Sonderbauten
Psychiatrisches Zentrum in Pamplona
Erweiterung in Beton, den die Geschichte prägt
Halb versunken ankert das Restaurant Under in einer Bucht bei Lindesnes.
Bild: Inger Marie Grini / Bo Bedre Norge
Sonderbauten
Unterwasserrestaurant Under in Lindesnes
Mit den Fischen essen
Der Empfangspavillon formt den Übergang zum Ferien- und Altersdomizil von Georges Clemenceau.
Bild: Julien Lanoo
Sonderbauten
Empfangspavillon in Saint-Vincent-sur-Jard
Zwei Volumen, ein Rückgrat
Der Rettungsturm 1 wird heute als Standesamt genutzt
Bild: adb, Berlin
Sonderbauten
Rettungsturm 1 der Strandwache in Binz
Sanierung hauchdünner Betonschalen aus Ferrozement
Das Umspannwerk von Hild und K Architekten versorgt den gesamten Münchner Stadtteil Schwabing mit Strom
Bild: Michael Heinrich, München
Sonderbauten
Umspannwerk Schwabing in München
Wehrhafter Zweckbau
Von außen wirkt der Bau flach - zwei Drittel seines Volumens wurden unterirdisch verwirklicht
Bild: Andreas Buchberger; Wien
Sonderbauten
Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen in Hall
Schatztruhe aus Glasfaserbetonelementen
Rampen aus L-förmigen Betonfertigteilen bringen die Autos auf die verschiedenen Ebenen des Parkhauses
Bild: Jannes Linders, Rotterdam
Sonderbauten
Parkhaus der Messe Amsterdam RAI
Doppelhelix aus Betonfertigteilen
Die ausgeglichenen Proportionen und das symmetrische Schalungsbild prägen die Erscheinung des Neubaus, hier die Südfassade