Begrünte Gebäude gegen Hitze
DBU fördert einen neuen BuGG-Leitfaden
Viele deutsche Städte sind bislang nur unzureichend auf die zunehmenden Hitzebelastungen infolge des Klimawandels vorbereitet. Ein hoher Versiegelungsgrad sowie ein Mangel an Grün- und Freiflächen verstärken insbesondere in dicht bebauten Innenstädten die sogenannten urbanen Hitzeinseln. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Bundesverband GebäudeGrün (BuGG) derzeit einen praxisorientierten Leitfaden, der erstmals Empfehlungen für die denkmalgerechte Umsetzung von Dach- und Fassadenbegrünungen an historischen Gebäuden formuliert.
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Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt schlägt eine Brücke zwischen Denkmalschutz und Gebäudebegrünung und zeigt auf, wie naturbasierte Lösungen mit dem Erhalt historischer Bausubstanz in Einklang gebracht werden können. Die im Leitfaden festgehaltenen Ergebnisse seien auf Altstädte in ganz Europa anwendbar und lieferten zudem Erkenntnisse über die Begrünung von Neubauten, so Landwehr.
Ergänzt wird das Vorhaben durch ein weiteres, ebenfalls von der DBU gefördertes Forschungsprojekt der Universität Bayreuth. Dieses untersucht geeignete Verfahren zur Begrünung historischer Gebäude und widmet sich insbesondere Fragen der Befestigungssysteme, der Auswahl geeigneter Pflanzenarten sowie der Wirksamkeit von Begrünungsmaßnahmen zum Schutz der Bausubstanz vor Hitze.
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