Im historischen Zentrum von Gent erhebt sich ein markantes
Zeugnis des industriellen Zeitalters: der Winter Circus.
Ursprünglich als Zirkusbühne errichtet, später zu einer Autogarage
umgebaut, liegt in dem monumentalen Gebäude heute eine Vision
verborgen. Mit dem Winter Circus Technological and Cultural
Hub nach Plänen von OYO Architects ist ein Ort
entstanden, an dem Vergangenheit und Zukunft in einem
atmosphärischen Gesamtkonzept verschmelzen.
Galerie
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Ausblick auf die Arena bietet das Auditorium mit über hundert Sitzplätzen.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Bar Bougie im Erdgeschoss
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Ausstellungsebene im Erdgeschoss bietet maximale Flexibilität.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Offene Arbeitsplätze gruppieren sich in den Obergeschossen um die Arena.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel, roher Beton und recycelte Holzelemente.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Um die Arena gruppieren sich mehr als dreißig unabhängige Büros von Technologie-Start-ups.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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OYO Architects haben offene, helle Arbeitslandschaften geschaffen.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Die robuste historische „Gerüstarchitektur“ dient als visuelle und räumliche Basis.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Historische Materialien wurden erhalten und um neue Bauteile behutsam ergänzt.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Grundriss Ebene +0 (Erdgeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1a (Galerie)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +2
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene -1 (Untergeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Konzeptschnitt mit Darstellung der unterschiedlichen Nutzungen
Bild: OYO Architects, Gent
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Zirkus, Autowerkstatt, Arena
Der „neue“ Winter Circus blickt auf eine bewegte Historie
zurück: Das 1885 errichtete Gebäude wurde nach einem Brand im Jahr
1920 wieder aufgebaut. Ab den 1940er-Jahren diente es als
Autowerkstatt, bis 1978 als Lager für Automobile. Nach der
Jahrtausendwende wurden umfassende städtebauliche Perspektiven
entwickelt, die auch eine Umnutzung des Gebäudes vorsahen. Im
Rahmen einer Neubebauung des Quartiers De Krook war der
Winter Circus Bestandteil eines urbanen Entwicklungskonzeptes.
Forum für Innovation
OYO Architects – mit Büros in Gent und Barcelona – verfolgen mit
der Umgestaltung eine doppelte Zielsetzung: das denkmalgeschützte
Bauwerk zu bewahren und es zugleich in ein modernes Zentrum für
Innovation, Kunst und Unternehmertum zu überführen. Der Winter
Circus soll ein offenes Forum sein für die Interaktion von
Start‑ups, Kreativen, Forschung, Öffentlichkeit und Kulturakteuren.
Eine besondere Bedeutung kommt der „Arena of ideas“ im Erdgeschoss
zu: als Raum für spontane Begegnungen und künstlerische wie
technologische Impulse.
Galerie
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Ausblick auf die Arena bietet das Auditorium mit über hundert Sitzplätzen.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Bar Bougie im Erdgeschoss
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Ausstellungsebene im Erdgeschoss bietet maximale Flexibilität.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Offene Arbeitsplätze gruppieren sich in den Obergeschossen um die Arena.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel, roher Beton und recycelte Holzelemente.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Um die Arena gruppieren sich mehr als dreißig unabhängige Büros von Technologie-Start-ups.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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OYO Architects haben offene, helle Arbeitslandschaften geschaffen.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Die robuste historische „Gerüstarchitektur“ dient als visuelle und räumliche Basis.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Historische Materialien wurden erhalten und um neue Bauteile behutsam ergänzt.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Grundriss Ebene +0 (Erdgeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1a (Galerie)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +2
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene -1 (Untergeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Konzeptschnitt mit Darstellung der unterschiedlichen Nutzungen
Bild: OYO Architects, Gent
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Historische Struktur flexibel bespielt
Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 4.830 Quadratmetern
bleibt die vorhandene Struktur erhalten. Durch die Nutzungsänderung erfährt sie eine
Neuinterpretation. Die robuste historische „Gerüstarchitektur“
bildet die visuelle und räumliche Basis; die baulichen Eingriffe
heben den Kontrast zwischen Alt und Neu hervor, zeigen das
ursprüngliche Zirkusvolumen und ergänzen es um zeitgenössische
Elemente. Die zentrale multifunktionale Arena ist umgeben von
Büros, Ausstellungsflächen, Gastronomie und einem Auditorium.
Mehr als dreißig unabhängige Technologie-Start-ups nutzen die
Räumlichkeiten rund um die Arena. Diese gestaltete das Planungsteam
als helle und offene Arbeitsbereiche mit großzügigen Tischen. Durch
Farben und Materialien – warmes Holz, historisches
Ziegelmauerwerk, grüne, gelbe und rote Akzente – entsteht ein
inspirierendes Arbeitsumfeld, das die Zusammenarbeit fördern und
Synergien bewirken soll.
Aus dem großflächig verglasten Auditorium im Obergeschoss mit
über hundert Sitzplätzen lässt sich die Arena überblicken. Der
multifunktionale Veranstaltungsraum eignet sich für Konferenzen,
Vorträge und kreative Events. Die Arena ist für Ausstellungen, als
Markt, für Performances oder Fitness flexibel nutzbar.
Galerie
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Ausblick auf die Arena bietet das Auditorium mit über hundert Sitzplätzen.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Bar Bougie im Erdgeschoss
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Ausstellungsebene im Erdgeschoss bietet maximale Flexibilität.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Offene Arbeitsplätze gruppieren sich in den Obergeschossen um die Arena.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel, roher Beton und recycelte Holzelemente.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Um die Arena gruppieren sich mehr als dreißig unabhängige Büros von Technologie-Start-ups.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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OYO Architects haben offene, helle Arbeitslandschaften geschaffen.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Die robuste historische „Gerüstarchitektur“ dient als visuelle und räumliche Basis.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Historische Materialien wurden erhalten und um neue Bauteile behutsam ergänzt.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Grundriss Ebene +0 (Erdgeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1a (Galerie)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +2
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene -1 (Untergeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Konzeptschnitt mit Darstellung der unterschiedlichen Nutzungen
Bild: OYO Architects, Gent
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Materialien und Ressourcen
Eine nachhaltige und kreislauforientierte
Arbeitsweise war den Architekten wichtig. Gemäß dem Prinzip
des „Urban Mining“ wurden Bauteile wiederverwendet, elektronische
Altmaterialien und Second‑Hand‑Möbel eingesetzt. Alle Baustoffe
wurden möglichst ressourcenschonend verarbeitet, teils unter
Einsatz robotischer Fertigungstechniken.
Technische Anlagen wie geothermische Bohrungen sind Teil der
anspruchsvollen Klima- und Heizstrategie: Erdwärme wird genutzt, um
das Gebäude effizient zu temperieren. Dies auch mit dem Ziel, Gent
als klimaneutrale Stadt bis 2050 mitzugestalten.
Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel der alten
Zirkusstruktur, roher Beton und recycelte Holzelemente. Die
Kombination aus greller, Zirkus-inspirierter Farbgebung und
sichtbarer Industrialisierung schafft ein spannungsreiches
Ambiente, das einladend und energetisch wirkt.
Galerie
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Ausblick auf die Arena bietet das Auditorium mit über hundert Sitzplätzen.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Bar Bougie im Erdgeschoss
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Ausstellungsebene im Erdgeschoss bietet maximale Flexibilität.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Offene Arbeitsplätze gruppieren sich in den Obergeschossen um die Arena.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel, roher Beton und recycelte Holzelemente.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Um die Arena gruppieren sich mehr als dreißig unabhängige Büros von Technologie-Start-ups.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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OYO Architects haben offene, helle Arbeitslandschaften geschaffen.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Die robuste historische „Gerüstarchitektur“ dient als visuelle und räumliche Basis.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Historische Materialien wurden erhalten und um neue Bauteile behutsam ergänzt.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Grundriss Ebene +0 (Erdgeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1a (Galerie)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +2
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene -1 (Untergeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Konzeptschnitt mit Darstellung der unterschiedlichen Nutzungen
Bild: OYO Architects, Gent
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Urbane Vielfalt
Die Mischung aus Start‑up‑Campus, Arena, Auditorium,
Expo-Bereich und Gastronomie macht den Winter Circus zu einem
lebendigen Ort urbaner Vielfalt. Zwei unterschiedliche
gastronomische Angebote bilden auch räumlich einen Gegensatz: Im
Obergeschoss befindet sich ein Sushi-Restaurant, im Erdgeschoss ist
die Bar Bougie in der ehemaligen Autowerkstatt untergebracht. Holz,
Beton, Stahl und warmes Licht erzeugen eine Atmosphäre zwischen
industrieller Authentizität und zeitgenössischer Lounge.
Galerie
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Ausblick auf die Arena bietet das Auditorium mit über hundert Sitzplätzen.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Bar Bougie im Erdgeschoss
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Ausstellungsebene im Erdgeschoss bietet maximale Flexibilität.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Offene Arbeitsplätze gruppieren sich in den Obergeschossen um die Arena.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel, roher Beton und recycelte Holzelemente.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Um die Arena gruppieren sich mehr als dreißig unabhängige Büros von Technologie-Start-ups.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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OYO Architects haben offene, helle Arbeitslandschaften geschaffen.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Die robuste historische „Gerüstarchitektur“ dient als visuelle und räumliche Basis.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Historische Materialien wurden erhalten und um neue Bauteile behutsam ergänzt.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Grundriss Ebene +0 (Erdgeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1a (Galerie)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +2
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene -1 (Untergeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Konzeptschnitt mit Darstellung der unterschiedlichen Nutzungen
Bild: OYO Architects, Gent
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Brandschutzaspekte
Der Brandschutz stellte eine große Herausforderung beim Umbau
des Winter Circus dar. Das Gebäude wurde um 1885 errichtet, lange
bevor in Belgien allgemeine Brandschutzvorschriften in Form eines
Königlichen Dekretes existierten. Von Anbeginn der Planung war eine
enge Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr nötig, um ein
zeitgemäßes und rechtssicheres Brandschutzkonzept zu entwickeln. Neben
technischem Sachverstand war Dialogbereitschaft im Umgang mit den
Behörden gefragt, um historische Substanz und moderne
Sicherheitsanforderungen in Einklang zu bringen.
Das Gebäude ist im Wesentlichen als ein einziger Brandabschnitt konzipiert. Ausnahmen bilden ein
Teil des bestehenden Untergeschosses (Ebene -1) sowie ein neu
hinzugefügter Gebäudebereich auf Ebene -2, die jeweils separate
Brandabschnitte bilden. Eine durchgehende Sprinkleranlage auf allen Ebenen gewährleistet
eine automatisierte Löschreaktion im Ernstfall: Das System ist ein
integraler Bestandteil der Brandsicherheit in einem solchen
Bestandsbau.
Die Realisierung erfolgte in mehreren Phasen mit
unterschiedlichen Bauherrschaften und Architektenteams. In einer
ersten Sanierungsphase zwischen 2017 und 2023 wurde als Teil
der Baugenehmigung ein theoretisches Evakuierungsmodell
entwickelt. Das diente als Grundlage, um in der zweiten Umbauphase
– der Innenraumausführung durch OYO ab 2024 – eine geänderte
Nutzung formell zu beantragen.
Galerie
Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Ausblick auf die Arena bietet das Auditorium mit über hundert Sitzplätzen.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Bar Bougie im Erdgeschoss
Bild: Farah Lieten, Gent
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Die Ausstellungsebene im Erdgeschoss bietet maximale Flexibilität.
Bild: Farah Lieten, Gent
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Offene Arbeitsplätze gruppieren sich in den Obergeschossen um die Arena.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Im Innenraum dominieren warme Oberflächen, raue Ziegel, roher Beton und recycelte Holzelemente.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Um die Arena gruppieren sich mehr als dreißig unabhängige Büros von Technologie-Start-ups.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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OYO Architects haben offene, helle Arbeitslandschaften geschaffen.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
08|16
Die robuste historische „Gerüstarchitektur“ dient als visuelle und räumliche Basis.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
09|16
Historische Materialien wurden erhalten und um neue Bauteile behutsam ergänzt.
Bild: Karen Van der Biest, Gent
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Grundriss Ebene +0 (Erdgeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1a (Galerie)
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +1
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene +2
Bild: OYO Architects, Gent
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Grundriss Ebene -1 (Untergeschoss)
Bild: OYO Architects, Gent
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Konzeptschnitt mit Darstellung der unterschiedlichen Nutzungen
Bild: OYO Architects, Gent
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Obwohl sich das Gebäudemaß nicht änderte, machte das verfeinerte
Berechnungsmodell deutlich, dass zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
nötig waren. Eine solche Maßnahme war die Installation eines
Rauchvorhangs auf der Galerieebene (Ebene +3), der im Brandfall die
Ausbreitung von Rauchgasen verhindert und sichere Evakuierungswege
garantiert. Damit reagierten die Planer flexibel auf die Ergebnisse
der aktualisierten Simulationen.
Der Brandschutz darf jedoch nicht als abgeschlossen betrachtet
werden. Die Vielfalt an Funktionen – Arbeitsbereiche,
gastronomische Einrichtungen wie Bar und Restaurant sowie die
zentrale Arena für öffentliche Events – erfordert eine dauerhafte
und eng abgestimmte Zusammenarbeit mit der lokalen Feuerwehr. Die
ständigen Wechsel der Nutzungsszenarien und programmatischen
Anforderungen machen Brandsicherheit zu einem fortwährend
anzupassenden Prozess.
Die Umnutzung des Winter Circus‘ verdeutlicht, wie eng Planung
und Betrieb mit den verantwortlichen Behörden verbunden sind, um
den besonderen Anforderungen eines historischen Veranstaltungsortes
gerecht zu werden. Das Brandschutzkonzept ist Ergebnis eines
Spagates zwischen Denkmalschutz und zeitgemäßer Sicherheit: Der
Respekt vor der historischen Struktur geht Hand in Hand mit
maßgeschneiderter Technologie und resilienter Planung. Die
Kombination aus einem großen Brandabschnitt, der durchgängigen
Sprinklerinfrastruktur, der gezielten Zonierung im Untergeschoss,
dem Rauchvorhang und der regelmäßigen Abstimmung mit der Feuerwehr
schaffen ein Sicherheitsnetz, das dem komplexen Nutzungsmix gerecht
wird.
Bautafel
Architektur: OYO Architects, Gent/Barcelona (Phase 2 – Innenausbau) Projektbeteiligte: Util Structuurstudies, Brüssel (Tragwerksplanung); Boydens Engineering / Sweco Belgium, Brügge (Gebäudetechnik); Brandweerzone Centrum Gent (Brandschutzberatung); Carlos Arroyo Architects (Beratung Nutzungskonzept & Kulturentwicklung) Bauherr/in: Stadt Gent in Kooperation mit TENT cvba und der Flämischen Gemeinschaft (Vlaamse Gemeenschap) Standort: Lammerstraat 33, 9000 Gent, Belgien Fertigstellung: 2024 Bildnachweis: Farah Lieten, Gent; Karen Van der Biest, Gent
Fachwissen zum Thema
Eine der ältesten und wirksamsten Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz ist die Abgrenzung einzelner Brandabschnitte gegenüber anderen Gebäudeteilen oder anderen Gebäuden. Es wird zwischen inneren und äußeren Brandwänden unterschieden.
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Grundlagen
Brandabschnitt
Durch raumabschließende Bauteile mit Widerstand gegen Feuer und/oder Rauch werden Gebäudeteile und Gebäude untereinander abgegrenzt.
Eine Nutzungseinheit kann aus mehreren Brandabschnitten bestehen.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Grundlagen
Nutzungseinheit
Worauf bezieht sich der Begriff aus der Musterbauordnung (MBO) und was ist im Kontext zu beachten?
Aufbau eines Sprinklers
Bild: Wikipedia/Micha0001
Löschanlagen/-mittel
Sprinkleranlagen
Sprinkleranlagen sind selbsttätige Sprühwasserlöschanlagen, die die Ausbreitung eines Brandes in der Anfangsphase verhindern...
Gebäudeabschlusswände müssen als Brandwände ausgebildet werden, wenn gegenüber bestehenden oder künftigen Gebäuden ein Mindestabstand von 5,00 Metern nicht gesichert ist.
Bild: Baunetz (yk), Berlin
Grundlagen
Unterscheidung Brandabschnitt und Rauchabschnitt
Gebäude können aus einem oder mehreren Brandabschnitten bestehen. Als kleinster Brandabschnitt kommt ggf. ein einzelner Raum in Betracht.
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Kultur/Bildung
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Die besondere Lage prägt sämtliche planerischen Entscheidungen – von der Konstruktion über die Gebäudetechnik bis hin zu den Brandschutzmaßnahmen.
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Die gläserne Kuppel überspannt den Winter Circus analog zu einem Zirkuszelt.
Bild: Farah Lieten, Gent
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