Rund 30 Kilometer östlich von Bregenz liegt die Gemeinde
Hittisau im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Der
Bildungscampus Hittisau mit Volksschule, Mittelschule und
Polytechnischer Schule befindet sich im Ortszentrum. Architekt
Matthias Bär aus Dornbirn gelang es, den zuvor großmaßstäblichen
Schulkomplex in eine übersichtliche, ortsverträgliche Struktur aus
mehreren kleineren Gebäuden umzugestalten.
Galerie
Ansicht aus nördlicher Richtung: Im Vordergrund steht das Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen, Turnhallen und Tiefgarage.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
01|14
Im Hintergrund ist das sanierte Bestandsgebäude zu sehen, 1991 nach Plänen des Architekten Rudolf Hartl erbaut.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
02|14
Aula im Gemeinschaftshaus: Große Fensterflächen schaffen eine lichtdurchflutete Atmosphäre.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
03|14
Auch in den Sporthallen sorgen große Fenster für schöne Ausblicke und viel Tageslicht.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
04|14
Die helle Turnhalle ist geprägt von der Holzkonstruktion.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
05|14
Sichbar belassene, unbehandelte Holzoberflächen bestimmen den Innenraum.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
06|14
Akustisch wirksame Wand- und Deckenverkleidungen sorgen für eine gute Akustik in den Räumen.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
07|14
Lageplan (mit hell hinterlegtem Abbruch)
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
08|14
Grundrisse Erdgeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
09|14
Grundrisse Obergeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
10|14
Schnitt 1
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
11|14
Schnitt 2
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
12|14
Schnitt 3
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Ansicht Nordwest
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
14|14
Einmal alt, zweimal neu
Dafür wurde der Bestand weitgehend zurückgebaut. Erhalten und
saniert wurde lediglich ein von Rudolf Hartl geplantes, 1991
errichtetes Gebäude. Die übrigen, deutlich älteren Häuser
entsprachen weder pädagogischen noch räumlichen, technischen oder
wirtschaftlichen Anforderungen und wurden daher vollständig
abgebrochen. Den freigestellten Bestand ergänzen zwei maßstäbliche
Neubauten in Holzbauweise – gemeinsam bilden sie eine
neue, kleinteilige Campusstruktur.
Ein Campus für Drei
Der Campus folgt einer klaren Struktur: Jede Schule erhält eine
eigene Identität und funktionale Einheit, während zentrale Bereiche
gemeinsam genutzt werden. Alle drei Schulen verfügen über eigene
Zugänge, die sich an unterschiedlichen Seiten des Gebäudeensembles
befinden.
Die Volksschule (Primarstufe) ist im sanierten Bestandsgebäude
im Süden der Anlage untergebracht. Der Haupteingang liegt nördlich
am Schulhof. Auf zwei Etagen verteilen sich die Klassen-, Gruppen-
und Förderräume, Lehrerzimmer, Verwaltungsbereiche sowie
kindgerechte Außenflächen. Der Grundriss ist übersichtlich,
gekennzeichnet durch kurze Wege und eine direkte Verbindung zum
Pausenhof und Spielbereichen.
Galerie
Ansicht aus nördlicher Richtung: Im Vordergrund steht das Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen, Turnhallen und Tiefgarage.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Im Hintergrund ist das sanierte Bestandsgebäude zu sehen, 1991 nach Plänen des Architekten Rudolf Hartl erbaut.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Aula im Gemeinschaftshaus: Große Fensterflächen schaffen eine lichtdurchflutete Atmosphäre.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
03|14
Auch in den Sporthallen sorgen große Fenster für schöne Ausblicke und viel Tageslicht.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Die helle Turnhalle ist geprägt von der Holzkonstruktion.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
05|14
Sichbar belassene, unbehandelte Holzoberflächen bestimmen den Innenraum.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
06|14
Akustisch wirksame Wand- und Deckenverkleidungen sorgen für eine gute Akustik in den Räumen.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Lageplan (mit hell hinterlegtem Abbruch)
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Grundrisse Erdgeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
09|14
Grundrisse Obergeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
10|14
Schnitt 1
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
11|14
Schnitt 2
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
12|14
Schnitt 3
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Ansicht Nordwest
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Ein Haus für Zwei
Ein neuer viergeschossiger Schulbau im Westen beherbergt sowohl
die Mittelschule als auch die Polytechnische Schule. Diese arbeiten
inhaltlich eng zusammen, haben gleiche Lehrer, eine gemeinsame
Verwaltung, vergleichbare Raumgrößen und Schüler im gleichen
Altersbereich. Daher lassen sich die Räume gemeinsam nutzen und
eine flexible, schulübergreifende Belegung von Klassen ist
möglich.
Der Eingang der Mittelschule orientiert sich zum zentralen
Platz. Im Erdgeschoss sind die Garderoben, Lehrerbereiche, die
Nachmittagsbetreuung und die Bibliothek untergebracht. Letztere
öffnet sich zum Campus und kann von der angrenzenden
Nachmittagsbetreuung mitgenutzt werden. Die Klassenräume befinden
sich in den Obergeschossen.
Die Polytechnische Schule nimmt das oberste Geschoss ein und
verfügt über einen separaten Eingang mit Garderobe an der
Gebäuderückseite. Das angrenzende Treppenhaus dient der
Erschließung. Zudem gibt es von beiden Schulen gemeinsam genutzte
Erschließungswege.
Galerie
Ansicht aus nördlicher Richtung: Im Vordergrund steht das Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen, Turnhallen und Tiefgarage.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Im Hintergrund ist das sanierte Bestandsgebäude zu sehen, 1991 nach Plänen des Architekten Rudolf Hartl erbaut.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Aula im Gemeinschaftshaus: Große Fensterflächen schaffen eine lichtdurchflutete Atmosphäre.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
03|14
Auch in den Sporthallen sorgen große Fenster für schöne Ausblicke und viel Tageslicht.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Die helle Turnhalle ist geprägt von der Holzkonstruktion.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Sichbar belassene, unbehandelte Holzoberflächen bestimmen den Innenraum.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Akustisch wirksame Wand- und Deckenverkleidungen sorgen für eine gute Akustik in den Räumen.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Lageplan (mit hell hinterlegtem Abbruch)
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Grundrisse Erdgeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Grundrisse Obergeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
10|14
Schnitt 1
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
11|14
Schnitt 2
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Schnitt 3
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Ansicht Nordwest
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Gemeinschafts- und Sporthaus
Ergänzt wird der Campus durch ein nördlich gelegenes
Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen,
Turnhallen und Tiefgarage. Diese Räume dienen allen Schulformen und
bilden das Zentrum für größere Veranstaltungen, sportliche
Aktivitäten und gemeinschaftliche Nutzung. Der Zugang orientiert
sich zum inneren Platz, der Haupterschließungszone.
Zwischen den Gebäuden liegen kleine Höfe sowie begrünte Bereiche
als Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien für unterschiedliche
Altersstufen. Transparente Innenräume, kurze Wege und eine gute
Orientierung stehen im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts, das
auf Eigenständigkeit der einzelnen Schulen und zugleich eine
gemeinschaftliche Nutzung von Aula, Mehrzweckräumen und
Außenflächen setzt.
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Ansicht aus nördlicher Richtung: Im Vordergrund steht das Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen, Turnhallen und Tiefgarage.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Im Hintergrund ist das sanierte Bestandsgebäude zu sehen, 1991 nach Plänen des Architekten Rudolf Hartl erbaut.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Aula im Gemeinschaftshaus: Große Fensterflächen schaffen eine lichtdurchflutete Atmosphäre.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Auch in den Sporthallen sorgen große Fenster für schöne Ausblicke und viel Tageslicht.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Die helle Turnhalle ist geprägt von der Holzkonstruktion.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Sichbar belassene, unbehandelte Holzoberflächen bestimmen den Innenraum.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Akustisch wirksame Wand- und Deckenverkleidungen sorgen für eine gute Akustik in den Räumen.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Lageplan (mit hell hinterlegtem Abbruch)
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Grundrisse Erdgeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Grundrisse Obergeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Schnitt 1
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Schnitt 2
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Schnitt 3
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Ansicht Nordwest
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Holzbauten mit hohem Vorfertigungsgrad
Die beiden Neubauten sind als Holzhybridbauten mit modularer
Tragstruktur konzipiert. Das Untergeschoss und die Fundamente sind
aus Beton gefertigt. Das Tragwerk besteht aus Brettschichtholz
(Stützen, Unterzüge, Dach- und Deckenelemente) sowie
Brettsperrholzelementen (BSP) für statisch wirksame Wand- und
Deckenscheiben. Die vorgefertigten, großformatigen Holzelemente
übernehmen einen wesentlichen Teil der Aussteifung, während einzelne Treppenhauskerne
aus massivem Beton zusätzlich Stabilität bieten.
Im Bereich des Gemeinschaftshauses mit Turnhallen und Aula wurde
im Anschluss an den Stahlbetonkern eine eng gerasterte
BSH-Balkendecke mit Holzunterzügen und einem Holzskeletttragwerk in
der Außenwand realisiert. Die Dachkonstruktion ist ein Holztragwerk
mit Pfetten und Sparren. Durch die hohe Vorfertigung der Elemente ließ sich der
Bauprozess verkürzen. Die Holzfassade ist als vertikale Lattung
ausgeführt. Holz-Alu-Fenster fügen sich harmonisch in die
Fassadenstruktur ein und tragen zu einem ruhigen und klaren
Erscheinungsbild bei.
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Ansicht aus nördlicher Richtung: Im Vordergrund steht das Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen, Turnhallen und Tiefgarage.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Im Hintergrund ist das sanierte Bestandsgebäude zu sehen, 1991 nach Plänen des Architekten Rudolf Hartl erbaut.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Aula im Gemeinschaftshaus: Große Fensterflächen schaffen eine lichtdurchflutete Atmosphäre.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Auch in den Sporthallen sorgen große Fenster für schöne Ausblicke und viel Tageslicht.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Die helle Turnhalle ist geprägt von der Holzkonstruktion.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Sichbar belassene, unbehandelte Holzoberflächen bestimmen den Innenraum.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Akustisch wirksame Wand- und Deckenverkleidungen sorgen für eine gute Akustik in den Räumen.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Lageplan (mit hell hinterlegtem Abbruch)
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
08|14
Grundrisse Erdgeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
09|14
Grundrisse Obergeschoss
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
10|14
Schnitt 1
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
11|14
Schnitt 2
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
12|14
Schnitt 3
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
13|14
Ansicht Nordwest
Bild: Architekt Matthias Bär, Dornbirn
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Freundliche Lernumgebung
Im Innenraum dominieren unbehandelte Holzoberflächen
(BSP-Elemente, Brettschichtholzträger). Für tragende Unterzüge im
Inneren des Tragwerks, die in den Klassenräumen und Fluren oft
sichtbar belassen sind, kam Buchenfurnierschichtholz zum Einsatz.
Dessen Tragfähigkeit übertrifft die von Brettschichtholzelementen
aus Nadelholz deutlich. Linoleumböden in den
Unterrichtsräumen unterstützen eine angenehme Akustik, sind robust
und pflegeleicht. Holzwerkstoffplatten als Wand- und
Deckenverkleidungen wirken schallabsorbierend. Möbel und Einbauten
sind größtenteils aus Massivholz oder Schichtholz gefertigt.
Galerie
Ansicht aus nördlicher Richtung: Im Vordergrund steht das Gemeinschafts- und Sporthaus mit Aula, Mehrzweckbereichen, Turnhallen und Tiefgarage.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
01|14
Im Hintergrund ist das sanierte Bestandsgebäude zu sehen, 1991 nach Plänen des Architekten Rudolf Hartl erbaut.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
02|14
Aula im Gemeinschaftshaus: Große Fensterflächen schaffen eine lichtdurchflutete Atmosphäre.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
03|14
Auch in den Sporthallen sorgen große Fenster für schöne Ausblicke und viel Tageslicht.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
04|14
Die helle Turnhalle ist geprägt von der Holzkonstruktion.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
05|14
Sichbar belassene, unbehandelte Holzoberflächen bestimmen den Innenraum.
Bild: Adolf Bereuter, Bregenz
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Akustisch wirksame Wand- und Deckenverkleidungen sorgen für eine gute Akustik in den Räumen.
Der Neubau setzt auf einen hohen Holzanteil aus regionaler
Forstwirtschaft, um kurze Transportwege und eine
ressourcenschonende Bauweise zu gewährleisten. Die diffusionsoffene
Konstruktion sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima.
Eine energieeffiziente Gebäudehülle und optimierte
Tageslichtführung reduzieren den Energiebedarf. Die Konstruktion ist
reversibel; sie basiert auf schraubbaren Verbindungen und einer
klar nachvollziehbaren Tragstruktur, sodass Rückbau und
Wiederverwendung der Bauteile im Sinne des zirkulären Bauens
möglich sind.
Bautafel
Architektur: Architekt Matthias Bär, Dornbirn Projektbeteiligte: merz kley partner, Dornbirn (Tragwerksplanung); i+R Holzbau, Lauterach; Zimmerer Nenning, Hittisau; Zimmerei Gerhard Bilgeri, Riefensberg (Holzbau); Heinrich Manahl, Bludenz (Fensterbau); Pollmeier Massivholz, Amt Creuzburg (Hersteller BauBuche) Bauherr/in: Schulerhalterverband Hittisau Fertigstellung: 2023 Standort: Platz 406, 6952 Hittisau, Vorarlberg / Österreich Bildnachweis: Adolf Bereuter, Bregenz
Fachwissen zum Thema
Brettschichtholz (BSH) besteht aus beliebig vielen, festigkeitssortierten Brettlamellen mit maximal 45 mm Dicke, die faserparallel zu Trägern verklebt sind.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Baustoffe
Bauprodukte im Ingenieurholzbau: Übersicht
Was sind die Eigenschaften zeitgemäßer Holzbauprodukte und welche Verfahren erhöhen die Dauerhaftigkeit des natürlichen Baustoffs?
Brettschichtholz (BSH) besteht aus mehreren miteinander verleimten Brettern oder Brettlamellen.
Bild: Informationsdienst Holz, Düsseldorf
Baustoffe
Brettschichtholz
Die Dimensionen der Bauteile aus flachseitig faserparallel miteinander verleimten Brettern oder Brettlamellen sind nur durch Herstellung und Transport beschränkt.
Beispiel Skelettbauweise: House of Natural Resources auf dem Campus Hönggerberg der ETH in Zürich (2015)
Bild: ETH Zürich / Marco Carocari
Holzbausysteme
Skelettbauweise
Weil das Tragwerk von der Hülle und dem Innenausbau des Gebäudes weitgehend unabhängig ist - es handelt sich um ein sogenanntes offenes Bausystem - ermöglicht die Skelettbauweise hohe Flexibilität.
Dachträger aus Brettschichtholz kommen im Hallenbau häufig zum Einsatz.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Konstruktionselemente
Träger allgemein und aus Brettschichtholz
Wie bei Tragwerken aus Beton oder Stahl bilden Träger im Holzbau sehr unterschiedliche Geometrien aus. Geradlinige BSH-Träger können mit Spannweiten bis 60 Meter hergestellt werden.
Bauwerke zum Thema
Ansicht aus südwestlicher Richtung auf den sanierten Gebäuderiegel (und den Haupteingang links im gläsernen Anbau)
Bild: CKRS Architekten, Berlin
Bauen im Bestand
Grundschule Wilhelm Gentz in Neuruppin
CKRS Architekten erweiterten einen Plattenbau um zwei Gebäudeteile und schufen eine energetisch wirksame Holzfassade, die das Ensemble zusammenhält.
Der sanierte Altbau mit Haupteingang und vorgelagertem Pausenhof (Ansicht Südost)
Bild: David Schreyer
Kultur/Bildung
Volksschule Wolfurt Bütze
Auf den Betonwänden einer alten Sporthalle erhebt sich die Erweiterung: Eine Hybridkonstruktion aus Stahl und Holz mit hellen Räumen für kleine und große Kinder.
Yonder – Architektur und Design planten das Ensemble für den Verkehrsdienst; die Werkstätten und Waschgaragen sind im Nordosten des Grundstücks aufgereiht.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Bauen im Bestand
Verkehrsdienst in Mühlhausen im Täle
Einheitliche Fassade für Neubauten und Bestand
Die geschützte Terrasse an der Südseite lässt sich bei gutem Wetter mit der Halle verknüpfen.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Bauen im Bestand
Sanierung und Erweiterung: Mehrzweckhalle Ingerkingen in Schemmerhofen
Rahmen aus Brettschichtholz und Aufstockung
Das neue Wohnhaus schließt unmittelbar an die alte Scheune an.
Bild: Noah Santer
Bauen im Bestand
Haus im Stadel in Thalling
Wohnraum für die nächste Generation
Von der Rue du Colonel Pierre Avia im 15. Arrondissement erreicht man den Eingang an der Ostseite des zweigliedrigen Gebäudes.
Bild: Juan Sepulveda Grazioli
Bauen im Bestand
Umbau: Studierendenwohnheim Residence Bertelotte in Paris
Fassade als strohgedämmte Holzrahmenkonstruktion
Das Ferienhaus auf einer Anhöhe am südlichen Ende der Kyle of Tongue
Bild: Alex Macleod
Bauen im Bestand
Kyle House in Sutherland
Regionales Eichenholz für den Innenausbau
MWArchitekten gelang ein Umbau, der das Ortsbild aufwertet (Ansicht Süd).
Bild: Adolf Bereuter, Dornbirn
Bauen im Bestand
Mehrgenerationenhaus in Dornbirn
Neue Haube und neue Hülle für den Altbau
Ansicht aus südwestlicher Richtung auf den sanierten Gebäuderiegel (und den Haupteingang links im gläsernen Anbau)
Bild: CKRS Architekten, Berlin
Bauen im Bestand
Grundschule Wilhelm Gentz in Neuruppin
Dämmende Holzfassade verbindet alt und neu
Ein umlaufendes Fensterband trennt neu und alt: Die Aufstockung des Siebziger-Jahre-Baus planten ao-architekten.
Bild: David Schreyer
Bauen im Bestand
Aufstockung HTL Bau und Design in Innsbruck
Vorgefertigte Holzelemente und Stahlfachwerkträger
Südansicht des historischen Gebäudes nach dem Umbau durch Beer Bembé Dellinger Architekten und Stadtplaner
Bild: Elena Heinrich
Bauen im Bestand
Dorfgemeinschaftshaus Steinheim in Memmingen
Neues Holztragwerk mit HBV-Decke
Das Pariser Architekturbüro PNG schuf die Schul- und Gemeindebauten in Zusammenarbeit mit den Architekten Julien Boidot and Emilien Robin. Im Bild die Turnhalle und Schulmensa von Südwesten.
Bild: Clement Guillaume
Bauen im Bestand
Gemeinde- und Schulbauten in Neuvecelle
Auffrischung des Ortsbildes in Holz und Beton
Eine markante Verkleidung aus massivem Lärchenholz umhüllt das sanierte Bestandsgebäude.
Bild: Ziga Intihar
Bauen im Bestand
Hotel Bohinj in Ribcev Laz
Umbau und neue Gebäudehülle aus Lärchenholz
Das Gebäude am Ortsrand eines Dorfes in Oberösterreich ist Teil der Familiengeschichte, es vereint die bestehende Mischung aus landwirtschaftlich genutzten Bauwerken und Einfamilienhäusern.
Bild: Volker Wortmeyer
Bauen im Bestand
Wohnen in einer Maschinenhalle in Oberösterreich
Haus im Haus
Architekt Fabian Wagner aus Breitbrunn entwickelte für den neuen Schulungsraum ein „Haus im Haus”-Konzept.
Bild: Florian Holzherr, Gauting
Bauen im Bestand
Schiffshütte am Ammersee
Neuer Schulungsraum als Haus im Haus
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ist um einen Hörsaalanbau auf dem Stadtcampus größer geworden. avp Architekten haben die Erweiterung als Massivholzbau geplant.
Bild: Walter Vielain / avp Architekten, Berlin
Bauen im Bestand
Hörsaal und Laborgebäude der HNE Eberswalde
Erweiterungsbau in massiver Holzbauweise
Von außen durch schmale Oberlichtstreifen im Bereich der Traufe zu erkennen, wurden ehemalige Reiterkasernen in neue Ateliers der Kunstakademie Münster umgewandelt.
Bild: Andreas Schüring Architekten, Münster
Bauen im Bestand
Neue Ateliers der Kunstakademie Münster
Puristischer Holzkern für historische Reiterkaserne
Auf der Seiser Alm in Südtirol liegt auf 2.054 Metern Höhe das Berghaus Zallinger.
Bild: Alex Filz, Bozen
Bauen im Bestand
Berghaus Zallinger bei Kastelruth
Renovierter Altbau und neue Chalets in Holzbauweise
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Fort- und Weiterbildung im Holzbau – aktuell, anerkannt, digital: ein Angebot des Informationsdienst Holz.