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Hygrothermik

Das bauphysikalische Teilgebiet der Hygrothermik untersucht und beschreibt die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Temperatur und Feuchtigkeit – in der praktischen Anwendung des Wärme- und Feuchteschutzes, aber auch in der Forschung als das Gebäudeklima betreffende Parameter.

Bei der hygrothermischen Simulation werden nicht nur Wärmeströme, sondern auch Feuchteströme in Bauteilen berechnet. Mit der hygrothermischen Simulation ist es möglich abzuschätzen, in welchem Maß eine Konstruktion unter verschiedenen Temperaturbedingungen Feuchtigkeit aufnimmt, und ob Feuchtigkeit Bauschäden im Bauteil verursacht.

Das bisher in der Praxis meistens angewendete stationäre Nachweisverfahren für eindimensionale Dampfströme („Glaser-Verfahren”) hat den großen Nachteil, dass der Flüssigwassertransport unberücksichtigt bleibt und somit in der praktischen Umsetzung problematisch ist. Auch beim Monatsbilanzverfahren nach DIN EN ISO 13788: Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten von Bauteilen und Bauelementen – Raumseitige Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren – Berechnungsverfahren wird nur der Dampftransport berücksichtigt, ohne den Einfluss der Temperatur einzubeziehen.

In Bezug auf die Behaglichkeit von Innenräumen beispielsweise spielt die Wechselwirkung von Temperatur und Luftfeuchte eine maßgebliche Rolle; sie lässt sich durch Simulationen bereits in der Planungsphase definieren.

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Die Berechnung im Glaser-Verfahren zur Bewertung eines möglichen Tauwasserausfalls im Bauteil geht von stationären Randbedingungen in der winterlichen Tauperiode von Dezember bis Februar aus.

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In den Normen zum Wärme- und Feuchteschutz sind im Regelfall zwei µ-Werte für Baustoffe aufgeführt: einer für den feuchten und einer für den trockenen Zustand des Baustoffes.

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