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Holzfeuchte

Die Holzfeuchte wird in Prozent angegeben und ist vor allem abhängig von der Holzart, der relativen Luftfeuchte und der Umgebungstemperatur. Man unterscheidet gebundenes und freies Wasser, wobei man je nach Gehalt beispielsweise von saftfrisch, waldfrisch, halbtrocken, lufttrocken, darrtrocken oder trocken spricht. Der Holzfeuchtegehalt ist entscheidend für die weitere Verwendung und Verarbeitung, denn sie beeinflusst unter anderem die mechanischen Eigenschaften wie das Kriechen und die Resistenz bei einem Befall mit Schädlingen wie Pilzen und Insekten. Aus diesen Gründen ist es für die Verwendung als Baumaterial notwendig die natürliche Holzfeuchte durch Freilufttrocknung und/oder künstliche Trocknung zu reduzieren. Auch nach dem Einbau ist ein entsprechender konstruktiver Holzschutz oder die Anwendung von Holzschutzmitteln empfehlenswert um eine nachträgliche Feuchteanreicherung mit destruktiven Folgen zu vermeiden.

Fachwissen zum Thema

Die Eigenschaften unterschiedlicher Holzarten können stark voneinander abweichen.

Die Eigenschaften unterschiedlicher Holzarten können stark voneinander abweichen.

Baustoff Holz

Eigenschaften und Merkmale von Holz und Holzwerkstoffen

Holz verändert sein Volumen abhängig von der Umgebungsfeuchte. Die Zug- und Druckfestigkeit ist je nach Faserrichtung sehr unterschiedlich.

Holz ist hygroskopisch, es nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf; Schwinden und Quellen der Holzbauprodukte sind die Folgen (im Bild: Dachdeckung aus Holzschindeln an historischem Kirchenbau).

Holz ist hygroskopisch, es nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf; Schwinden und Quellen der Holzbauprodukte sind die Folgen (im Bild: Dachdeckung aus Holzschindeln an historischem Kirchenbau).

Grundlagen

Nutzungsklassen / Gebrauchsklassen / Dauerhaftigkeit

Bedingt durch die Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Umgebungsfeuchte spielt für Holzbauten nicht nur das Schwinden und Quellen eine Rolle, sondern auch ein möglicher Pilz- und Insektenbefall.

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