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Holzpellets

Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, unbehandeltem Restholz, das in Form von Sägemehl und Hobelspänen in großen Mengen in der holzverarbeitenden Industrie anfällt. Sie haben nach DIN EN ISO 17225-2 einen Durchmesser von 6 bis 8 mm und sind bis zu 40 mm lang. Ein Prozent der Pellets dürfen 45 mm lang sein. Industriepellets dürfen nach Norm einen Durchmesser bis 12 mm haben.

Die Herstellung der Pellets erfolgt unter hohem Druck ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln. Durch die hohen Reibungskräfte beim Pressvorgang entsteht Wärme, die das im Holz enthaltene Lignin aktiviert und es klebefähig macht. Gleichzeitig reduziert sich das Volumen der Holzreststoffe. Das Ergebnis ist ein homogener Brennstoff, dessen Heizwert von etwa 4,8 bis 5,0 kWh/kg höher ist als der von Stückholz. Der Energiegehalt von einem Kilo Pellets entspricht in etwa dem von einem halben Liter Heizöl.

Normen und Zertifikate wie das Gütesiegel ENplus (sh. Artikel zum Thema), gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard der Holzpellets. Für die Zertifizierung nach ENplus wird die gesamte Lieferkette vom Produzenten bis zum Verkaufsort mit jährlichen Inspektionen überwacht.

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