Koppeleffekt

Wegen des dampfdicht abgeschlossenen Scheibenzwischenraumes (SZR) entsteht bei Isolierglaseinheiten ein Koppeleffekt zwischen den Scheiben, wodurch sich beide Scheiben am Lastabtrag beteiligen. Bei der Verformung der direkt belasteten Scheibe ändert sich das Volumen des Füllgases und führt somit zu einer Belastung der nicht direkt beanspruchten Scheibe. Die Belastung verteilt sich somit auf die beiden Scheiben des Isolierglases. Welcher Anteil der Last jeweils abgetragen wird, ist von den Steifigkeiten der Einzelscheiben und dem Isolierglasfaktor abhängig. Die Verteilung der Belastung erfolgt entsprechend der Anteile auf die äußere und innere Scheibe.

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